„Sommer-FRISCHE“ – leider NEIN !

S o m m e r – F R I S C H E  i s t  o u t ?

Ja, aber leider ! Ständig regnete eslamentierten ewig hitzebeständige Einheimische: Und auch jetzt ist es grad einmal ein paar Tage im Jahr angenehm warm, sodass man am Abend noch im Freien bis in die Nacht sitzen kann–  Tatsachen sehen leider anders aus: Mit der dankenswerten Ausnahme Mai hatten wir seit dem schneereichen Spät-Winter durchgehend überdurchschnittlich zu warme Monate und die Leute werden auch heuer wieder bis Anfang November in Decken gehüllt mit Heizschwammerl die Gastgärten gemeinsam mit leicht fröstelnden KellnerInnen (- wie herrlich) bevölkern  …  Der Sommer selbst hat mit FRISCHE jedenfalls nix mehr am Hut !

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                                                                   Dáhoam is dáhoam,                                                                                                                                          Wannst net fort muaßt, so bleib …

Im Linzer Sommer wusste man: Ab 14.00 beginnt der Schatten den Gastgarten des Wienerwalds am Freinberg zu erobern (bis zur unverständlichen Schließung des Traditionslokals / der „Wienerwald“ ist Geschichte) – wenig später liegt auch die westliche Lokalzone am Hauptplatz im Schatten  …

Häuser liefern einerseits dankenswerter Weise gepflegten Kernschatten, andererseits bunkern ihre Wände und davorliegende, betonierte & versteinerte Plätze Hitze, die leider nächtens dann abgegeben wird  –  „Tropennächte“ nennt das meteorologisch mediale Sprachrohr diese schlaflos machenden Schweißtreiber für „Großstädter“. In den Tropen wird man für Nächte dieser Art allerdings untertags mit garantierten Regengüssen entschädigt  –  in Linz sicher nicht ! Im Sommer halten sich durchwegs spendenfreudige Regenwolken peinlichst (!) genau an Stadtgrenzen  …  Während das Mühl4tel immer wieder einen erfrischenden Guss abbekommt und sich auch Eferding und die Scharten eines solchen erfreuen darf, werden zu Linz höchstens auch noch ein paar Brunnen abgedreht  …

Wer pflanzt nicht nur seine Bewohner, sondern könnte den Linzer Hauptplatz mit Bäumen beglücken? Wer trägt Sorge für Kühlung durch die Wiederaufforstung von Linz? Wer wird mit neuen, doppelreihigen, grünen Alleen in den breit ausladenden Zu-, Durchfahrtsstraßen und Autobahnen die doch nur scheinbare Notwendigkeit von obligatorischen Klimaanlagen in all unseren Gefährten hinterfragen – „Fenster auf“: Fahrtwind trocknet euch weniger aus und gaukelt euch nicht vor, was das Öffnen der Wagentür ohnehin letztlich zerstören wird !

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                    „Ägypten ist kein Problem – die Hotels haben alle Klimaanlagen“                         > Ein Faktum einerseits, aber ein gesundheitlich pyramidaler Wahnsinn andererseits <

Nun ja, wer sich freiwillig in eine siedende Sauna ohne Hoffnung auf Aufguss, aber mit permanent austrocknendem Kaltluftgebläse begeben möchte und auch noch gern dafür zahlt, weils halt so schön modisch ist, der wird sich auch über seine arge Keim-bedingte Lungenentzündung inkl. alle anderen Reisekrankheiten freuen und sich das Ganze sicher irgendwie schönreden  …

Da spielts auch keine Rolle in Trump´scher Manier Wetter mit Klima zu verwechseln usw. …

Vom (eigenen) aus dem gängigen „In-Fundus“ entlehnten „Narra-Tief“ ins nächste, fremd bestimmte, modische „Narren-Hoch“:

Nächste Woche müssen alle „Daheim-Gebliebenen“ mit einem wahrscheinlichen Regenguss am Montag rechnen, aber bereits am Mittwoch könnten wir endgültig die 40 Grad- Marke erreichen und den Hitze-Rekord von 2003 in den nicht vorhandenen Schatten stellen  … wird in nächster Zeit sicher auf dem einen oder anderen Screen ein auf „Dummerchen“ vom eigenen Sender gestyltes Wetter-Fröschchen im vollklimatisierten Studio ins digitale Medium absetzen und das mindestens im Stundentakt  –  dazu gibt’s Lauf-Bilder von badenden bzw. ins Wasser springenden jungen Menschen, die anschließend Schoko-Eis schleckend sitzend oder gehend nach unten auf ihre Phone fokussiert sind.

„L a s t  M i n u t e“ ?

Da sitzen also unsere „ultramodernen“ Retro-Zeitgeistler mit schicken Smartphone-Faustkeilen und checken ihre sommerlichen Last–Minute-Billigflüge um die Komma-Stelle der > Schuhgröße 49 < ihres „Ökologischen Fußabdrucks“ noch etwas nach oben zu korrigieren  …  Ab in den Süden – 40,5 Grad in unseren Breiten sind scheinbar noch immer zu wenig  …

„Last Minute“?  In der Tat: Denn es scheint nicht erst > 5 vor Zwölf < zu sein !!!

Alltags-Flüchtlinge oder „Reise-Migration“?

Vorsicht die Politik ist eben dabei auf das derzeit Wahlkampf-dienliche Klimaschutz-Trittbrett aufzuspringen: Dieses könnte letztlich bedeuten, dass demnächst zurecht „unökologisch“ anmutende Reise-Routen geschossen werden – was wiederum dazu führen könnte, dass in letzter Konsequenz wahrscheinlich teilzeitlich vermehrt Alltags-müde europäische Kurz-MigrantInnen (- sprich: UrlauberInnen) mangels „touristischer Kreuzfahrt-Schlepper“ womöglich in Schlauchbooten über das Mittelmeer in Richtung Süden aufbrechen würden  …

aral.JPGWie wird man in wenigen Jahrzehnten rückblickend die jetzige Situation bewerten?           Was werden die Geschichtsbücher berichten und die Enkelkinder fragen?

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Rechte haben sich bis gestern auf die Greta Thunberg eingeschossen, weil das Mädel ihnen Ende der 2tausend-10er-Jahre das Migrationsthema mit ihren erfolgreichen Freitag-Demos und Klima-Inhalten überlagert hat. Wenig später mussten die „Jeder-First“-Parteien dann selbst als Neo-Ökologen auf ihren nun grünlichen Wahlplakaten in Erscheinung treten. Manche haben sogar vorübergehend den Tierschutz für sich entdeckt, bevor sie dann mit einer möglicherweise ganz sicher drohenden, gewaltigen Klima-Migration wieder ein ihnen bestens bekanntes „Framing-Terrain“ beackern  … *

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Oma, habt ihr wirklich nichts davon gewusst? So wie damals der Uropa an der Ostfront? Und stimmt es, dass dem Opa wegen seiner vielen Flugkilometer fast der Prozess gemacht werden hätte sollen?

CLIMATE EMERGENCY < ScienceFiction ?

Als ein Kreuzfahrtschiff bei Aqua alta den Campanile beim forschen Überqueren des ehemaligen Markusplatzes gerammt hatte, wurden 3 dürre Eisbären am Dach des Dogenpalastes gesichtet  …  Seither müssen Touristenboote aller Größenordnungen und Flugzeuge in ihren Häfen bleiben.

Nur noch begründete Reisen werden von EU & UNFCCC bewilligt  –  das dafür dann erlaubte Fortbewegungsmittel wird ihnen rechtzeitig zugewiesen …

Wie wärs mit eine wortwörtlichen Sommer-Pause ?

M P  –  Eisbär auf der Suche nach (s)einer adäquaten Scholle

Klima ? – Das war doch ein österreichischer Politiker – oder?

Trostworte zum Schluss:  Die Tage werden bereits wieder kürzer !!!

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NACHTRAG zum Stichwort GRETA:

Als Greta ihr Segelschiff nach Amerika bestieg, glaubten die „Rechtsausleger“ für ihre nicht vorhandenen Argumente betreffend die, von ihnen immer heftigst als solche apostrophierten „Klima-Hysterie“, frischen Wind in den Segeln zu haben. In medial geheuchelter „Großer Sorge“ um die arme (kranke, kleine) Greta wurde der Rummel um sie lautstark verteufelt und wieder, die zum Himmel stinkende Todschlagkeule ihrer Instrumentalisierung ausgepackt und geschwungen  … Wenn überhaupt, so könnte man bloß der exzellenten PR-Firma diesbezüglich etwas vorwerfen (- die Rolle der Eltern ist nicht wirklich relevant) und ALLES zusammen soll ja nur davon ablenken, dass die junge Schwedin mit ihren für uns alle wichtigen Anliegen völlig recht hat und nicht nur Millionen junge Leute in allen Kontinenten auf die Straße motivieren konnte sich selbst einzubringen und von diesen entsprechend in ihrem Tun unterstützt wird. Und auch die Medien transportieren diese Botschaft erfreulicherweise sehr intensiv um den Globus !          (* siehe auch Text oben)

So ist es völlig egal, ob das Segelboot in der Herstellung vielleicht doch zu CO2- lastig produziert wurde  …  Hätte sie schwimmen sollen? Wahrscheinlich wäre selbst der Badeanzug den verzweifelten Gegnern zu wenig umweltfreundlich  –  Ja alleine das Ein- und Ausatmen Gretas würden diese Gruppierungen als inkonsequente Haltung zum Weltklima monieren und ihr so die Ernsthaftigkeit ihres Einsatzes absprechen  …

„Alljährlich naht vom Himmel eine Taube“

Der Evangelist Lukas sagt: „Und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube“. In der biblischen Pfingstgeschichte stehen allerdings ganz andere Bilder im Zentrum: Es wird berichtet, wie die in Jerusalem versammelten Jesus-Anhänger plötzlich ein Brausen vom Himmel erleben, einen gewaltigen Wind, der das ganze Haus erfüllt. Der Heilige Geist nahm die Form von „Feuerzungen“ an (Apostelgeschichte 2,3)  –  Weit und breit keine Tauben, aber die vielen Fragen der Apostel waren plötzlich wie weggeblasen und sie predigen in fremden Sprachen, die sie eigentlich gar nicht beherrschen. Heute erinnert an diesen Akt der Reifung der „Initiationsritus“ der alljährlichen Firmung  …

Pfingstwunder.JPGDie kopfüber herabfallende Taube wurde im erst im 6. Jahrhundert das Symbol des Heiligen Geistes und damit auch für Pfingsten

Wenn unverkennbarer Maienduft und ebensolche Vogellaute die Vormittage zur „Schriftlichen Matura“ einbegleiteten und das Gurren der Tauben selbst noch durch      die offenen Fenster des viel zu warmen Festsaals bei der „Mündlichen“ drang, dann überkam auch die Prüfer in ihren schwarzen Anzügen das wohlige Gefühl es wieder einmal geschafft zu haben  –  über 40 Mal begleiteten akustisch „Grau Gefiederte“ in nächster Nähe des „Taubenmarkts“ rund um das Pfingstfest diese Reifungsprozedere während der mehrere Alumni-Generationen langen „Schulzeit“ des Blog-Autors  …

D i e  W a g n e r s c h e  W e r k – T r i n i t ä t

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P f i n g s t – M u s i k d r a m a  L o h e n g r i n ?

Alljährlich naht vom Himmel eine Taube,
um neu zu stärken seine Wunderkraft:
Es heißt der Gral, und selig reinster Glaube
erteilt durch ihn sich seiner Ritterschaft.

Das „Pfingstwunder“ in der „Gralsoper“ Lohengrin beschränkt sich auf die obige Grals-Erzählung  –  der Schwan ist und bleibt der präsentere Vogel im Rahmen der Handlung.

Der Glaube lebt – die Taube schwebt

Für den legendären KNA waren „Applaus-Verbot“ (nach dem 1. Akt Parsifal) und die schwebende Taube sakrosankt – Ihr Erscheinen gehörte unabdingbar zu seiner Grals-welt und bestätigte den Ersatzreligionscharakter dieses Wagnerschen Spätwerks. Für KNA wurde in der Wieland Wagner-Inszenierung eine Taube bereitgestellt, die nur vom Dirigentenpult aus zu sehen war  –  dem Publikum blieb sie verborgen  …

So „Pfingstlich“ der Parsifal mit „Tauben-Worten“ beginnt, so Österlich“ endet das Karfreitags- Bühnenweihefest  …     wenngleich siehe allerletzte RW-Regieanweisung: hellstes Erglühen des „Grales“. Aus der Kuppel schwebt eine weisse Taube herab und verweilt über Parsifals Haupte *

Die eigentlich Pfingstliche Musik bei Wagner ist nicht im Bereich des Musikdramas zu suchen, sondern bei einem in der Dresdener Frauenkirche noch vor den beiden „Grals-Opern“ mit 1200 Sängern und Orchester uraufgeführten geistlichen Werk:

Das Liebesmahl der Apostel 

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Manfred Pilsz

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