Ehren-Fadinger „Gerolf“

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Sein viel zu früher H E R B S T ging plötzlich zu Ende

Ein angenehmes kaltes Grau lag über der Welser Heide – 8 Uhr 20: Ein schwarzer, voll beladener PT-Cruiser biegt von der Schule kommend, nach der Pluscity-Umfahrung kurz vor Hörsching auf die Bundesstraße nach Marchtrenk ein – mit an Bord: Zwei verdiente Mitglieder des Oberstufenteams. Noch 25 Minuten Zeit bis zum MKH und ideal, um schnell den WorkShop-Plan zu replizieren: Tag 1 – Spezialaufnahmen & Verarbeitung von Alice- und Bond-Szenen – parallel dazu: Team-WS von Gerry Wahl / Tag 2 – Teamwechsel und Finalisierungen zu „Fadinger Reloaded“  …

Der PT blinkt an der Einfahrt zum Hof des MKHs und parkt neben einem anderen großen Cruiser: „Gott sei Dank – Gerolf ist schon da !“

Gerolf Nikolay – unser aller „Digitaler Guru“ und 1A-Projektleiter – auch hier im MedienKulturHaus seit Lot Cape Chen (Fernost-Rotkäppchen 2004) und schon davor im MRG bei Tomb F@dinger 150 zum Millennium(BRG-Jubiläum), bzw. 1999 zur Brucknerfest „Ring-Ausstellung im Brucknerhaus“ von Claudia Langer mit „Twosome“  …

1996 – war das erfolgreiche Fadinger Filmteam damals nach Wiener Neustadt zum SchülerInnen/Medien/Festival  „On Screen- Bewerb“ geladen – und dort mitten im Gedränge unterschiedlichster Schülergruppen aus ganz Österreich: Ein begabter junger, medialer „Solist“ aus Bad Ischl (ohne Kollegen & Lehrer)  …  Noch während des Festival-Aufenthalts wurde Gerolf von den anwesenden Fadis „adoptiert“ und es entwickelte sich über die Jahre eine enge, freundschaftliche Projektpartnerschaft.

Und damit zurück zur Morgenstimmung beim WS im MKH: Damals 2007 war es ein Kraftakt zur Vorbereitung für Linz09. Der große Saal im 1. Stock des MKHs, das die Fadis für ihre Youki-Verdienste (Filme, Radio FRECH usw.) alljährlich 2 Tage lang direkt vor den Weihnachtsferien zur freien Verfügung hatten & haben, füllte sich langsam mit durchgefrorenen, aber dem Schulalltag entschlüpften MRG-Klassen (spez. 6. & 7.) – inkl. Gäste der restlichen Oberstufe und Absolventen, die Gerolf assistierten … Werbespezialist Ex-Fadi Gerald Wahl & Gerolf Nikolay waren als kongeniales Duo für alle Teilnehmer nicht bloß ein wunderbarer Übergang zur 4. Kerze am Adventkranz, sondern ein echtes inhaltliches Geschenk !

Die Tradition dieser Fadinger Workshops begann im Zuge der Youki-WorkShops und des Mediameetings in der zuvor geschilderten Form zuerst noch mit wechselnden Referenten 2004 … In diese Zeit (05) fiel auch der legendäre Licht-WS und die damit verbundenen Aufnahmen zu „Pannonia“ mit Groß- & Bühnenmeister Ingo Kelp im Schaumstoff-Meer der MKH-Galerie – Unter Aufsicht der Feuerwehr Wels wurde der Saal in eine Nebelkammer mit Lichttunnel verwandelt – ein geniales Erlebnis mit ebensolchem Ergebnis …

Noch länger als Gerald Wahl war Gerolf jedenfalls bis 2013 fixer „Beistand“ bei den WelserWeihnachtsWorkShops im MKH – bei dieser Gelegenheit kam es auch zu Begegnungen mit WS-Teilnehmern und Gästen aus der Fadinger Lehrerschaft spez. des MRGs wie Ko-Chefin OStR. EH, Büsser, Dir. Bäck und „Jung-Pensionist in spe“ ET …

Dazwischen und danach gab es immer wieder auch andere WS-Leiter – besetzt auch mit ganz anderen Themen wie Theater & Tanz (Ex-Fadi Claudia Kreiner …)

„Unsichtbares Theater“:

Frosch-Film-WWW

Bis heute hat sich die Tradition des spätadventlichen WWWs durchgesetzt (siehe auch Vorjahr) & die Fadis so vor diversen Krippenspielen nachhaltig bewahrt …

Auch jenseits dieser Traditionsveranstaltung kam es zu Kooperationen mit dem Fadinger MedienRealGymnasium: Oft band er die Fadinger in seine eigenen Projekte ein, die teilweise wieder von Ex-Fadingern in Auftrag gegeben wurden: Filme für die Youki & die OÖ. Versicherung (Dr. H. Rogl), „Twosome“ (Film mit Schmuck-Designerin Claudia Langer). Auch Aktionen bei der u. a. Unterstufler zum Einsatz kamen: Der mehrfach ausgezeichnete „Kinderkrebsfilm“ oder das mediale Museumsprojekt „Rudolf der II“ … <<< dazu auch ein Ferien-FRECH (Radio)

Oft tauchte Gerolf beim „Festival der Nationen“ in Ebensee, bei YOUKI, oder „OÖ im Film“ auf, um sich wiedermal einen Preis abzuholen …. Auch beim Land OÖ & der Edugroup war er gern gesehen als oftmaliger, exzellenter Projektpartner !

In Linz kam es zu einem Treff im Gastgarten des „Traxl-Cafes“ (Herbst 2019) – zu diesem Zeitpunkt residierte, der auch an der UNI Krems agierende und dort akademisch ausgebildete Gerolf Nikolay in Wien nahe Schönbrunn …

Fast genau ein Jahr später traf eine Mail aus Bad Ischl ein

Fadinger h. c. G e r o l f

Er wird allen Projekt-Beteiligten der Schule immer in Erinnerung bleiben ! Welser Workshops werden mit diesem Namen ebenso verbunden bleiben, wie mit Youki-Vater Hans Schoiswohl

Gerolf Nikolay war nicht nur ein technisch versierter, sondern auch über die Maßen kreativer Mensch – auf den zu 110 % Verlass war !

„Einmal Fadinger – Immer Fadinger“

V i m e o

Blue Rose-Projekt

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Zwei kurze „EINSCHALTUNGEN“

EINSCHALTUNG 1

Als Schüler wären wir in den 60ern in Volksschule und Unterstufe gescholten worden, hätte jemand in Wort & Schrift eine Ampel „umgeschalten! Diese wäre sofort auf DUNKELROT umgesprungen und hätte man den Hörfunk eingeschalten, so wäre es sofort in der Sendung Achtung – Achtung – Sprachpolizeithematisiert, ein Auslöser für Lachstürme geworden. Heute blinkt die Ampel nicht mal GELB, wenn vom Minister, über Medienvertreter bis hin zum Schalterbeamten alle gleichgeschalten ohne finales „T“ auskommen. Derzeit reagiert bloß noch manchmal das Rechtschreibprogramm des PCs drauf, falls es nicht ausgeschalten ist. Vielleicht wird es ja im Sinne einer quasi neudeutschen, weichen Endungswelle grammatikalisch freigeschalten  …  Die Hände gefalten, ersuche ich bevor alles umgestalten wird, dass diese sprachlich mega öde Fehl(er)schaltung nicht abgeschalten, sondern endlich wieder abgedreht wird !!!

Manfred Pilsz

„Die Sprache ist immer lebendiger und jünger als ihre arthritischen Leibwächter“, hat Hans Magnus Enzensberger schon anno 1979 geschrieben. Wo ist die Grenze zwischen einer Sprachentwicklung und einer Verschluderung?

Für besonders SCHLAUE (- nur DIE dürften DAS):

Es ist genau verkehrt herum. Geschalten ist die alte Form und geschaltet die neue. Im Althochdeutschen war scaltan nämlich ein starkes Verb der Klasse VIII (im Mittel­hoch­deut­schen möglicherweise auch); wäre es nicht in die schwache Konjugation gewechselt, dann würden wir es heu­te wie halten konjugieren, also ich schalte, er schält, ich schielt, ich habe ge­schal­ten) – Info aus dem Netz …

EINSCHALTUNG 2

In Zeiten wie diesen: Sprayer statt Spreader

„Projekt von S h e d“

Für Ludwig Wittgenstein ist die Welt alles, was der Fall ist. Dies erläutert er näher in seinem Tractatus logico-philosophicus: „Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen *, nicht der Dinge. Was der Fall ist, die Tatsache, ist das Bestehen von Sachverhalten.“ 

Wittgenstein kannte Trump * nicht, aber möglicherweise den Schulkollegen Hitler … Und es ist Tatsache, dass beide in Klassen der  K. k. Staats-Realschule in der Linzer Steingasse gingen – das spätere Realgymnasium in der Fadingerstraße. Und es ist der Fall, dass man als Lehrer und Schüler des Hauses immer wieder sehr direkt damit konfrontiert wurde: Da wurden am Vortag Mitglieder einer Gruppe aus Tel Aviv mit Schulkultur aus Österreich begeistert und  24 Stunden später drehte das japanische Fernsehen Sequenzen für eine Zeitgeschichte-Doku

Die Geschichtsabteilung der Fadingerschule brachte sich in den Diskurs oft mit Ausstellungen und Einladungen ein – so war u. a. die Cellistin Anita Lasker Wallfisch Gast im Festsaal des Hauses. Das Mediengymnasium produzierte eine Doku mit und über Ceija Stojka, weiters 2008 im Vorlauf von Linz09 zur November-Pogromnacht 38 in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Linz und Prof. Dr. John (JKU) bzw. das Video „Mit Pauken und Trompeten“ (Musik & Krieg) zum 5. Mai 2000 (mit dem ORF OÖ) …

In einer Zeit in der man bei Linz09 zwar das Projekte wie „Die Kulturhauptstadt des Führers“ durchführte, sich aber nicht traute die vier alten Reiterstandbilder an der Nibelungenbrücke aufzustellen, endlos über Löwen diskutiert, Statuen im Nordico versteckt ist es mutig und zeugt von Offenheit, dass die Linzer Schule in Kooperation mit der Tabakfabrik dem Künstler die Möglichkeit bietet im öffentlichen Raum seine Sichtweise in jugendrelevanter und ebenso  –verständlicher Art in der Bildsprache heutiger „Digital Natives“ zu präsentieren.

Ob es angemessenere Formen des Umgangs mit der Thematik gäbe und ob verbale Informationen zum Inhalt/Hintergrund der Arbeit zum Verständnis notwendig sind, kann man andenken, aber eines ist fix: Es wäre allemal schlimmer die „Geschichte“ unter den Teppich zu kehren ! Nicht nur Künstler, Genre-Rezipienten und Jugendliche werden diese artifizielle, auf junge Menschen abgestimmte, neue Form des IN SITU-Gedankens (Projekt von Linz09) begrüßen !

Manfred Pilsz

„Wovon man nicht sprechen kann,
darüber muss man schweigen“ 

oder sprayen

bzw. musizieren

Und noch eine Bemerkung zur BIG (dem Gebäudeeigentümer): Dieses Werk bedeutet u. a. zusätzlich eine deutliche Wertsteigerung der grau grauslichen Betonwand, die man keinesfalls als „bloß“ temporäre Kunst mit einem fixen (womöglich frühen) Enddatum punzieren sollte.  

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Nachtrag 6. 10. zu Prof. Sandgruber:

„Work in Progress“ (oder: Protest?)

Kulturherbst 020 – mit Bruckner usw. … Bravissimo Salzburg & Linz !

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4. September 2020 *

> Bruckner/Jockel-Klänge zu Mittag am Taubenmarkt <

Late-Summer has brocken“ – YESSSSSSSS – Es lebe der coole Kulturherbst !!!dscn8407„Wächter der Zeit“

2 0 2 4   –  Brucknerjubiläum ante portas  …  aber derzeit im Schatten von Corona.  Während das ABIL bereits kapitulierte, hält das Brucknerhaus die Stellung und versucht den Bruckner/Brahms Schwerpunkt 020 über die volle Distanz zu bringen. Gleich zum Auftakt gibts bei der heurigen Eröffnung „Liszt vom Allerfeinsten“                (-wenngleich „belastet  … (? – mit all den Hintergrund-Infos:  Keine Bedenken !!!)           – die „Wächter der Zeit“ nicken bedächtig (mehr dazu noch später)  

Komponisten, die nach ihrem Tod für Propagandazwecke (aus welchen Gründen und von welchen Regimen & Ideologien auch immer) vereinnahmt wurden, können nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden  …  und deren Werke schon gar nicht !!!

„Kontroverse“ (Motto des Brucknerfests 020)

Die „Neue deutsche Welle“ des 19. Jahrhunderts  –  sprich: Die Vertreter der „Musik der Zukunft“ (- wie Liszt, Wagner & auch Anton Bruckner)  vs.  „Traditionalisten“             (-unter ihnen federführend der nicht minder geniale Johannes Brahms mit seinem breit aufgestellten Werk) – Es hätten sich viele Beispiele zur Eröffnung 020 angeboten    – es ist nicht die „Tragische“, sondern die „Akademische“ (Fest-)Ouvertüre geworden  –  in jedem Fall eine weitere gute Wahl fürs Opening 2020:

ORF BF… hervorragend umgesetzt vom OÖ. Landesjugendorchester  (verstärkt durch Ex-Fadingerin Leo)  –  OÖN-Beitrag

Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit

 „Warum wird auf dem Rücken der Kultur eine politische Korrektheit ausgetragen, die in der Politik ihren Platz hätte?“ Während im Politischen die Grenzen des Sagbaren ausgeweitet würden, würden sie in der Kunst immer mehr beschränkt.

        Lisa Eckhart  (- anlässlich ihrer Ausladung in Hamburg)

Das sagen auch die „Wächter der Zeit“, die sich wundern wie sehr die inkorrekte Politik & Gesellschaft (Besserwisser u. a. in allen extremen, ideologischen Ausrichtungen  …  bis hin zu egomanischen Fake-Kalibern Trump’scher Ausprägung  …) im Namen von „Political Correctness“ Kunst und Kultur in ihrer Freiheit beschneiden. Dabei werden Werke entstellt, „Denkmäler“ demontiert oder demoliert. Dass man Werke und ihre Schöpfer immer aus der Entstehungszeit & ihrem Umfeld heraus verstehen und nicht ver-, sondern beurteilen muss, wird mangels Kenntnis dessen immer weniger bedacht oder absichtlich beiseite gerückt.

millinger mozart 2aDer permanent “MeToo”-gefährdete Mozart liefert allein mit seiner  Zauberflöte so viele Angriffsflächen (Rassismus / Frauenfeindlichkeit  …), dass selbst begeisterte Notare seiner Werke alle Paragraphen zum Schutz derselben dabei ziehen müssten. Apropos: Wagners RING wurde im Lichte des deutschen Strafrechts beleuchtet (- mit Augenzwinkern / Unterschied: Bei den nicht ganz so Klassik-affinen  „Besserwissern“ fehlts mit Sicherheit an Humor (- der in seiner intelligenten Ausgabe jede Menge Hintergrundkenntnis voraussetzt  –  siehe wiederum Lisa Eckhart)  „Hochkulturkritik“ ohne blassen Dunst geht gar nicht (- geschmäcklerische Urteile ausgenommen, aber die sind ohnehin nur subjektiv relevant) Vorverurteilungen, falsche Auslegungen durch Rezipienten, den Zeiten geschuldete Usancen und Konservativismus hat es immer gegeben  (- Die Inzest- Problematik in Wagners Walküre beschäftigte & befruchtete selbst andere Künstler :  Wälsungenblut (Th. Mann)  … )  Dass aber eine Salome oder Elektra ab & an auch heute wieder Startprobleme haben könnten, liegt doch u. a. am Verlust des Bezugs zu Werken der Antike: „Moderne“ Lehrpläne sparen fast den gesamten Werke-Kanon der Literatur, der Kunst, des Musiktheaters, sowie die wichtige, weil erhellende, parallele Auseinandersetzung mit ihren (re- und) produzierenden Künstlerpersönlichkeiten zugunsten heute so „wesentlicher“ ,utilitaristischer, anderer „Lebensnotwendigkeiten“ (?) gänzlich ein.

PlakatWenn selbst Festspiel-Hochburgen wie Bayreuth schwächeln …

Es bräuchte unbeirrbare, starke Persönlichkeiten, die unbeeindruckt von diversen Querschüssen selbsternannter Richter und Zensoren Beschneidungen & Vernichtung alter Werke verhindern und trittsicher trotz Gegenwinds mutig voran gehen, ja selbst diktatorischen Populisten und Pandemien die Stirn bieten.

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Der „Groß-Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich“ seine Kunst & Kultur gebührt der so überaus mutigen Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und ihrem kongenialen Team !

Sie hat mit der makellosen Abwicklung der künstlerisch hochwertigen Salzburger Festspiele im Jubiläumsjahr des Corona-Sommers 2020 ein weithin sichtbares Fanal gesetzt, an dem sich der gesamte Kulturherbst hochranken kann – BRAVISSSIMO !!! 

100 J SarastroÜber den Makart-Steg und die spätsommerlich schattigen Gassen geht’s ab in den Festspielbezirk, wo gerade der heurig letzte Jedermann am Domplatz tobt, eingehüllt in tenorale Lieder, Arien, herrliche Zugaben, gelabt im Gastgarten des „Sarastro“  … Salzb 1a

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> Die sogenannten Gefährder sitzen sicher nicht in den Theatern <

Kein einziger Corona-Fall während des Salzburger Festspielmonats !!!  – sprich:    Sollte die „Ampel“ nicht auf dunkelrot springen, müssen Kultureinrichtungen (mit ihren disziplinierten Künstlern und einem ebensolchen Auditorium) ab jetzt unbedingt geöffnet bleiben !!!!!

In Linz setzte man für September/Oktober 020 unverzagt ARS, Klangwolke und das Brucknerfest, sowie Musiktheaterpremieren auf den herbstlich opulenten Speiseplan des coronesk ausgehungerten Publikums.  – Streaming allein macht auf  Dauer dabei niemand glücklich  …

https://www.arte.tv/de/videos/097901-000-A/christian-thielemann-und-die-wiener-philharmoniker-spielen-wagner-und-bruckner/

Intendant Schneider spricht dazu Klartext (im Forum 5):theater-broschuere

Bei der Klangwolke wirds allerdings nicht ohne Internetz gehen:

Ein Feuerwerk aus Klängen im Linz-Netz ersetzt heuer die sonst übliche,  geräuschvolle, optische Schluss-Apotheose bei der „visualisierten Wolke“ 

plakat

Sounding Linz (Klangwolke / Peter Androsch & Co)

  • dazu entstand folgender Text:

Jetzige & verlorene Linzer Klänge (M. Pilsz / 1954 bis heute):

Der Klang beim Gehen über die Holzbohlen der Eisenbahnbrücke, scharfes Quietschen von alten Garnituren der Straßenbahn an der Biegung in Urfahr, die pfeifende Diesellok am Bahnhof nebenan, am Pichlingersee schneiden 2 entgegenkommende Züge mit einem Knall die Luft auseinander – „Überschallmomente“ im Badebetrieb, das Fahren der knarrenden Holzgarnituren der Bergbahn über die Zwischenräume der Schienen, ein morgendlich sattes Gurren der Tauben jenseits des Taubenmarkts – Wiederentdeckung während der Corona-Klausur, kalter Wind & knirschende Rodeln am winterlichen Gründberg beim Haselgraben, die Gesänge der Fronleichnamsprozession in Urfahr – direkt vorm heutigen Androsch-Atelier, vormittäglich Marktmusik und –durchsagen am Urfahraner Friedhofareal Anfang Mai, der Pistolenschuss am Beginn des 3-Brückenlaufs (inklusive aufmunternder Rufe nebst bellender Lautsprecher), Grottenbahnstimmung – das Rumpeln und Pfauchen des Drachenzugs –samt halliger Märchenmusik, die Wasservögel beim JKU-Teich, vom Wind verwehte Musikproben durch offene Fenster der Bruckner-UNI (früher KONSI) oder der Musikschule und im Hinterhof des Theaters, 3 Schüler spielen stumm, aber heftig atmend Fußball hinterm Petrinum – die harte Ballberührung verliert sich auf dem riesigen Feld, eine angenehm gedämpfte Gesprächs- und Frühstücks-Geschirr-Atmo im „Traxl“-Cafe  …

SOUNDING LINZ

Sara und MP 1Cafe-Atmo-Aufnahmen samt Gespräch mit Sara T. (Kunst-UNI-Projekt)

Glockenspiel am Hauptplatz im Wettkampf mit den Innenstadtkirchtürmen, Proben zur Klangwolke über riesige Lautsprecherboxen dies- und jenseits der Donau – dabei reißt der Ton unvermittelt ab – setzt aber sofort wieder fff ein, die Schrankenanlage beim Bahnhof Urfahr setzt sich in Bewegung, die Stromabnehmer der alten Bergbahn wechseln die Fahrtrichtung und die der Obusgarnitur schleifen beim Fahren nach der Neuen Heimat beim „Haashaus“ vor St. Martin an der Oberleitung, der Wind bringt das Blätterdach des einsamen Baums neben dem 9er-Turm in Gaumberg zum Rauschen, Eisstockschießen beim Lehnerwirt in Urfahr und auf eher gar zu dünner Eisdecke am Pleschingersee, Ruder- und Motorbootgeräusche im Winterhafen – dazu: Phil Glass beim Gehen im Kopfhörer mit kurzer Rast beim rostigen Anker mit der Aufschrift Fafner (altes Baggerschiff DDSG), ferne Arbeits- und Teichgeräusche bei der alten Freitreppe im Landwirtschaftskammerpark am Bauernberg, gedämpftes Brodeln im Nebel der spätherbstlich morgendlichen Stadt – bedingt durch Watte einer ersten Schneedecke, Eichkätzchen flüchten vor schlurfenden Schritten im herbstlichen Laub am Weg neben dem Bach im Urnenhain – im Kopf: Richard Strauss „Allerseelen, der Enkel summt während er mit dem Opa Eis schlürfend an der Mauer des botanischen Gartens entlang schlendernd – läuft & springt, eine Sense wird durch ein Rapsfeld nahe der Zaubertalstraße getragen – die Kamera geht mit – im Kopfhörer: Gustav Mahlers Gesellenlied Nr. 2, in den noch jungen 80er-Jahren dringen aus dem Alten Dom die Klänge einer Oster-Andacht der Fadingerschule: „Der Evangelimann“ von W. Kienzl – die Szene mit Kinderchor, Orgel und dem Blog-Autor löst sich in der Weite des sakralen Raums auf  … 

     (Der Evangelimann  – Blog-Autor & Fadinger Kinderchor / Peter Furtner Orgel)) 

wo-steckt-bloss-bruckner…  wahrscheinlich auf seiner „Geburtstagsparty“ *  …

Eine spätmittelalterliche Stadt erwacht – Türmer blasen – das Stadttor öffnet sich – berittene Jäger tauchen ein in umliegende Wälder – Bruckners „Romantische“ nimmt ihren Lauf  …  (Bruckners“Zizipe“ seiner Waldmeise inklusive)  …

Anton Maske kl

X u n d  bleiben !!!

Manfred Pilsz („Urzeit-Klangwölkner“)

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Bogddan Roščić  <<< zum Herbst-Start seiner Staatsoper >>> Ö 1

Klangwolke ARS und Eröffnung danach (OÖN)

und Volksblatt

… von 20 bis 21 Uhr schallten abseits des lauten Landstraßengetriebes Bruckner-Klänge (Anfang IV.) von den Türmen der Stadt

RADIO <<< Gedanken zu Klangwolke & Kulturherbst 020

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F I D E L I O

Wahrheit wagt‘ ich kühn zu sagen,
und die Ketten sind mein Lohn.

– Nicht an dieser Aussage Florestans dockt das Regiekonzept Schneiders an, sondern bei dessen Engel Leonore:
Ich seh‘, wie ein Engel im rosigen Duft
sich tröstend zur Seite mir stellet,
ein Engel, Leonoren  …

Die Frau als zentrales Thema des Stücks, das bei der Uraufführung unter dem Titel Fidelio oder die eheliche Liebe (Schluss) firmierte. Schon beim „Fidelio-Projekt“ der ARS-Nacht 020 war die Rolle der Frau im Fokus des Geschehens: Tolle musikalische Sequenzen aus dieser Revolutions/Rettungsoper dienten dabei im „Stop & Go“-Modus als verbindendes Gerüst der Aktion  …

Bei Schneiders Bühnenkonzept sickert die Frauengestalt einer modernen, thematisch verwandten Kammeroper bereits im 1. Teil (vor der Pause) in die Fidelio-Interpretation ein – dann folgt die Einsprengung – und bleibt auch im Beethoven-Schlussteil präsent …

(Die gesprochenen Sonnleitner/Treitschke-Dialoge sind gestrichen)  

Der MERKER zum Linzer FIDELIO und zur P I A F

„Constanze“ in Lenzing

Ein Monat vorm Festival …

Mit dem Film „Post für Constanze“ beim „Festival of Nations“ 2020

Festival der Nationen 020 Bild1
Festival der Nationen 020 Bild2

Auszug aus dem Filmprogramm des internationalen Festivals:

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Post für Constanze – ein Absolventenprojekt (mit Beteiligung von SchülerInnen) des MRG Linz Fadingerstraße

Einer unter 100 Top-Filmen:

Es kommt einer Sensation gleich, dass man es heuer geschafft hat in das Programm des „Festivals der Nationen“ aufgenommen zu werden – neben Autoren wie Kameramann Horst Hubbauer oder gar Virgil Widrich, der in Hollywood 2002 für den Kurzfilm-Oscar mit „Copyshop“ nominiert war und dem Berlinale-Siegerfilm „Umbra“

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Fridays for Culture – 25. September 020 in Lenzing:

Alles Lei(n)wand:

Auf dem „Heißen Stuhl“ erfolgreich im „Verhör“ durch die Jury:

Foto Sophie

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Das  internationale Festival der Nationen (Geschichte des Festivals)

   Gedenken an den im Mai verstorbenen Festivalleiter Erich RiessERICH

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Film bei der UNICA 2020

WELT-FILM-FEST   U N I C A   Ende August 2020

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Mehrmals bereits war das Fadinger MRG für die UNICA nominiert (Senta D / Argentinien, Agnus Benedictus / Niederlande usw.  …  2000 erhielt man bei der Jahreshauptversammlung der VÖFA eine Ehren-UNICA  …  heuer ist überraschend  das immer wieder erfolgreiche Fadinger Absolventenprojekt „Zueignung“ (- eine Richard Strauss – Kunstliedvisualisierung)  im UNICA-Programm: https://leologeslogbuch.blog/2018/09/08/zueignung-habe-dank/

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unica lo

Im internationalen BEST OF PROGRAMM hier die österreichischen Filme:

https://unica-web.one/common-pages/FESTIVAL-KINO/kino-2020.html

Manfred Pilsz

Feedback durch den UNICA-Präsidenten Dave Watterson:

Als wir die UNICA 2020-Filme zum ersten Mal sahen, bemerkte ich zu Jan, dass die Österreicher die Anforderungen perfekt verstanden hatten.
Die meisten eurer Filme brauchten keine Sprache, obwohl es bei Manfred Pilsz‘ Film geholfen hat, Strauss zu kennen.
„Die Vergangenheit in mir“ war berührend und aus atemberaubenden Bildern zusammengesetzt.
„Neulich am See …“ war einer der klugen Scherze von Dieter Leitner.
„Zeitreise“ war eine sehr clevere Idee, die wunderbar umgesetzt wurde.

Eure Wahl hat meiner bescheidenen Meinung nach das beste Programm
ergeben. Es hatte für jeden etwas zu bieten.

Ein Sommer wie damals … ?!

4. August – 48 Stunden davor …

Der 6. 8. ist wahrlich nicht ausschließlich ein Datum des Schreckens (Japan 1945 / oder T. W. Adornos letzter Tag  –  Er wurde keine 66  …)

020  erklingt der 1954er-Song  …

Grottenbahn.JPG & vor genau 114 Jahren am 6. August drehte der Grottenbahndrache die 1. Turmrunde24-10-2014 12;22;24.jpg– Vier Jahrzehnte soll obige „unterirdische“ Pöstlingbergaufnahme alt sein  –  damals dürften scheints auch einige Zeitgenossen des abgebildeten Blog-Protagonisten * einen milden Sommer „bemäntelt“ haben  …  (- bei den Zwergen ist es nie so arg warm)

2020 als der Sommer wieder auffrischte: Sommerfrische, wie in Kindertagen, als mit ganzen 25 Grad die einmalige Rekordmarke Ende Juli oder Anfang August erreicht war und noch keine Festspielbesuche in Bayreuth anstanden, da man in den 60ern dafür ja doch wohl noch zu jung war  …

ICE DRAGON final.JPGSensationell  C O O L  für Tropentage  –  12 Min Laufzeit pro Halbtag reichen aus !

Nach dem müden Winter 19/20 hatte man sein Anrecht auf einen milden Sommer angemeldet, aber sicher ist sicher, also wurde nach einem bedrohlich heißen April während der Corona-Isolation ein gewaltiger „Ice-Dragon“ in häuslichen Gefilden installiert, um gewappnet zu sein  …   Statt dessen riss der kühlere Unterton des (schon in den letzten Jahren immer wieder erfreulichen) Monats Mai auch im Juni und Juli nicht wirklich ab und an manchen Regentagen stimmte man freudig, ja fast peinlich berührt in den Jubel 020 mit ein: Es lebe das Grundwasser – Es lebe möglichst hoch“!

DSCN8577.JPGWozu in die Ferne schweifen  –  in einer frisch begrünten Stadt wie Linz !
LINDEN ALS FEIGENBLATT ?
Es grünt so grün, wenn Linzer Linden blühen“  –  Grüne Minioasen inmitten einer großen Betonwüste, aber besser ein Anfang mit Stecken, als ein Ende mit „eh schau wissen“  …  Zwergbäumchen (Steckerl) in Trögen – ganz nach dem Motto: „Bloß kein Loch in der Zupflasterung riskieren“ (- nachhaltig ist GRÜN ohnehin nicht: Siehe Herbst) – von 30 bis zu zehn Meter hohen Bäumen war in den Medien die Rede & so Vorfreude geschürt worden  …  Dass selbst die Straßenbahn und die frisch renovierte Pestsäule (Corona-Alt) mehr Schatten spenden, als die nun  eingetroffenen, ab- & angezählten, kleinen Topfpflanzen der angelieferten Alibi-Bewaldung ist wenig aufbauend, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag beschattet  …  (oder so …)  –  Ein über-, statt „Unter den Linden“ ist es zu Linz (derzeit) nur geworden !
Apropos Bonsai: Das gestattet in keinster Weise einer Hochkultur-fernen politischen Gruppierung sich darüber lustig zu machen, nachdem sie selbst erst kürzlich wieder einmal durch eine unqualifiziert peinliche Äußerung in Sachen Kunst entbehrlich auffällig wurde. Jene Leute, die einst auch unverzeihlich das Projekt Theater im Berg torpedierten und keine Gelegenheit auslassen das Linzer Musiktheater anzupatzen, ja in Frage zu stellen, präsentierten durch ihren Wortführer das unsinnige Ansinnen das Museum Lentos in ein (oder das) Linzer Casino umwandeln zu wollen, da dieses derzeit ja ohnehin nur „Randgruppenbedienen würde  …  Die durch Corona ausgehungerten, großen „Randgruppen“ (?) der Rezipienten aller möglichen Kunstrichtungen & Kultur-Institutionen freut sich auf einen ungetrübten Linzer Kulturherbst und jetzt erst mal auf labenden Output des einzigen „Gallische Dorfs“ in der fragilen Welt der Festspiele: „Möge die Übung gelingen“ ! (- Nach der 1. Premierenrunde sieht es ganz danach aus) >Endlos schallendes BRAVISSIMO für Salzburg & die mutige Präsidentin samt Team<
Reisewarnung betreffend das Kultur-Erzbistum an der Salzach  – sicher nicht ! 

reisewarnung.JPG

 Habjans Berti Blockwardt zu „Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein

mundschutzNasenmundmaskenpflicht für ALLE !!!

 

In Bayreuth gab’s bereits 1976 die  1 0 0 er Feier    & heuer einen Totalausfall !  „Wann geht der nächste Schwan?“

Erstmals seit 1973 wird der „Grüne Hügel“ (- Wagners Vatikan) vom Blog-Autor 020 sommerlich nicht besucht. Diesmal geht es zum Jubiläum >100 Jahre Salzburg< an die Salzach – Unweit des Mondsees war die W. A. Mozart/Richard Strauss-Stadt nicht nur Jedermanns/fraus kulturelles Ziel, sondern ab den 70ern auch im engeren, eigenen Interesse: Domplatzerinnerungen mit Senta Berger & Curd Jürgens kommen da hoch – als man von Fenstern der Residenz aus (wie in Logen) das Spiel vom Leben & Sterben des reichen Mannes zum Nulltarif genüsslich verfolgen durfte  …

13-05-2020 18;29;03kl.jpgJedermann – Ansichtskarte (Mitte der 70er)

Zwischendurch besuchte man den Zwergerlgarten, fuhr zu den Wasserspielen oder man gab sich kontemplativ frühherbstlich an nahen, kühlen Friedhofsmauern St. Peters und in der nicht ganz so ruhigen Linzergasse Trakl´schen Gedanken hin  …

Von den Bayreuther Klößen zu den Salzburger Nockerln

Die Karajan´sche Regentschaft an der Salzach brachte u. a. auch wieder die Ursprünge des Festspielgedankens in den Fokus: Es waren nicht große Metropolen, in denen man sich im Sommer musikalisch „erfrischte“  –  Schon zu Kaisers Zeiten emigrierte die Wiener Gesellschaft zur Urlaubszeit nach Ischl, Wagner erachtete das kleine Bayreuth, als idealen Ort, an dem sich die Pilger gänzlich & ausschließlich nur mit seinem Werk zu beschäftigen hatten (- am Vormittag bei Einführungen & ab 16 Uhr am „Hügel“)  –  „So geht Festspiele“ – das war auch dem Triumvirat Max Reinhardt, Richard Strauss und Hugo v. Hofmannsthal klar, als man sich für die „Provinzstadt“ Salzburg entschied. Unter Karajan wurde neben den Fixsternen W. A. Mozart & R. Strauss noch deutlicher der Bayreuther Meister zum unverzichtbaren Schwerpunkt in hiesigen Spielplänen: 

Neben den Karajan’schen Osterfestspielen, unvergesslichen Wagner-Besetzungen und -Inszenierungen mit technisch aufwändigen Einspielungen / Filmen (Sony usw.), blieben auch prächtige, intelligente Interpretationen der Jahre danach in Erinnerung:

Zuletzt prophetische Bilder in der genialen Salzburger Salome Inszenierung

Kafkaeske dunkle Figuren mit Hüten und ihren maskenhaft rot geschminkten halben Gesichtern  –  Optisch starke Bilder – damals noch als surreal bezeichnet  –  jetzt 2020 in Form des Mund/Nasenschutzes leider alltägliche reale „Normalität“  …

Ein «Covid fan tutte» wird es laut Intendanz nicht geben ! 

Ein Jubiläumsprojekt: Kunst am Makartsteg in Salzburg (beteiligt Ex-Fadingerin Anna)
IN HEFTIGER VORFREUDE:
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Was sagen „stichprobenartige“ Testungen in Coronazeiten über die, spätestens ab August bis in den Herbst exponentiell steigenden Wespenplage aus?
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Manfred Pilsz  –  wünscht (sich) einen weiterhin erträglichen Restsommer 020  …
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Pez Donner
Coronesk origineller Bonus-Track: „Götterhämmerung“ for Guitar:

25. Juli 020 – ohne GRÜNEN HÜGEL

25. Juli Vormittag

Nicht nur ein alte Meister – wie Hans Sachs & Co, sondern auch ein Großteil des edlen Kreises des geschätzten Festspiel-Auditoriums gehört 2020 zur sogenannten Risikogruppe  …

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Der  R W V I  kann immer wieder mit originellen G’schichten (wie oben) aufwarten  …

Auch der  „H ü g e l“  meldete sich nun zu Wort:Hügel.JPG

Die Bayreuther Festspiele 2020 sind seit Monaten abgesagt. Aber so komplett ohne eine Veranstaltung hält es vor Ort am traditionellen Eröffnungstermin des 25. Juli keiner aus. Darum wird ein Zeichen gesetzt: Durch ein Eröffnungskonzert (- Selbiges ist leider auch das Abschlusskonzert) mit Christan Thielemann und Mitgliedern des Festspielorchesters – Schauplatz ist dabei um 16.00 die Villa Wahnfried, das einstige Wohnhaus Richard Wagners. 400 Personen dürfen sich vor dem Areal „versammeln“ – Alle anderen vor ihren PCs:

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2207268.html

DSCN6666.JPGIm Vorjahr (Tannhäuser) war noch das dichtgedrängte „Grabsingen“ am Vormittag des Eröffnungstags hinter Wahnfried möglich – heuer genau 365 Tage danach wäre ein solches Bild undenkbar  …

Leider, leider hat auch die Studiobühne Bayreuth „W. O.“ (Wagner Over) gegeben:

Studiobühne 2020

BR Klassik   mehr Wagner 020 aber hier auf Bayern-Klassik:

https://www.br-klassik.de/themen/bayreuther-festspiele/bayreuther-festspiele-themenseite-100.html

Bt Karte– ahnte der leider schon verstorbene, geniale Karikaturist & Freund Klaus Häring  …

https://www.festspiele-online.de/  Bayreuther Festspiele im Netz:BT TV.JPGalbtraumsommer…  ob das wohl ohne Quarantäne machbar sein wird, oder befindet er sich (wie das Bild zeigt) ohnehin bereits in einer Art Isolation?

Manfred Pilsz  (- seit 1973 erstmals nicht VOR ORT, sondern fern des Grünen Hügels)

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PS.: 25. 7. – noch 100 Tage bis zur US-Wahl  –  Nie & nimmer würde Wagner heute (wie einst) in Erwägung ziehen mit Parsifal nach Amerika zu emigrieren  …

REP Logo.JPG  … nicht von ungefähr hat die Trump-Partei diesen Elefanten als Logo, denn er sitzt im US-Politik-Porzellanladen in Washington D. C. & „Trumpetet“ deftige Tweets.

PS.: Sollte bei uns der Baby-Elefant als „Tier des Abstands“ wirklich ausgedient haben: Wie wärs mit dem Stangen-Maß eines nicht untypischen österreichischen 16-Enders?

20 Jahre MLA

…  zum Schulschluss  …

Dieser BLOG–Beitrag hätte sich Lektüre & Betrachtung auf einem großen Screen verdient

2 0 2 0  zum  2 0.  MAL  M L A

20 Jahre > Media Literacy Award < aus dem Blickwinkel des Fadinger MRGs Linz Blogbeitrag – gestaltet u. a. mit dem umfangreichen Projektmaterial (1999 – 2019) des FRECHen Schülerradios:

20 j mla.JPGmla 20 text.JPG

Erfreulich, dass es so feine Jubiläen wie den 20er des MLAs gibt, sonst müsste man das diesige Jahr 2020 wegen Wertlosigkeit beim Ausgabeschalter gleich wieder postwendend retournieren  …

                                                     Eine kurze  C hr o n o l o g i e  des  M L A                                                     (aus Material von Jahresberichten, AbsolventInnen, der MLA-hp usw.  … )

M R G   und   RADIO FRECH

Als im Herbst 1998 das MedienRealGymnasium in der Linzer Fadingerstraße als eigener Schulzweig aus dem traditionellen RG hervorging, blickte man in diesem Haus schon auf jahrelange Radio- und Filmarbeit zurück – geboren aus der Idee medialer Aufzeichnung und Verbreitung von Produktionen der BühnenSpielGruppe und der Umsetzung von Musik in Bildern: „Töne sehen / Bilder hören“ (Musikfilme – Musik & Medien) – Zusammenarbeit mit anderen Schulen und Kulturinstitutionen war dabei angesagt: Wenige Jahre davor war es mangels geeigneter Plattformen zur Gründung des SchülerFilmProgrammkinos gekommen (- im Fadinger Festsaal liefen pro Semester 1x Filme aus österreischischen Schule / während eines Comenius-Projekts auch Werke aus anderen europäischen Klassenzimmern … ) Bereits 1984 war man mit Video bei den Österreichischen Filmtagen Wels vorstellig geworden – so liefen dort schon Filme der Fadinger, als wenig später im Traunparkkino im Rahmen des Filmfests in Wels ein Schülerfilmblock installiert wurde und es dort 1990 so zum ersten Österreichischen Schülerfilmfestival kam. Die Linzer Fadinger durften auch 92 beim 2. Festival diesmal in Linz im Phönix als Technik und mit Filmen dabei sein. 1996 war man dann in Wiener Neustadt beim SchülerInnen/Medien/Festival  geladen  … Gerhard Ordnung (<<< hier Infos zu & von ihm) taucht dabei in dieser Vorlaufphase des MLAs immer wieder namentlich auf und war neben Erich Riess (VÖFA, Linzer Filmklub AFL, Festival der Nationen und OÖ im Film) ein ebenso wesentlicher Wegbegleiter dorthin, wie YOUKI-Vater Hans Schoiswohl in der Folge ab den späten 90ern  …   In jener Zeit geschah es, dass erste, medial auffällige Schulen, wie die WMS Loquaiplatz von lernbegierigen, wahlverwandten Partnerinstituten visitiert wurden. Alternative Medien, wie Radio FRO erhielten damals die Lizenz zu senden und stellten interessierten Schulen Sendeplätze in Aussicht  …  Am Filmsektor war ´97 in OÖ die Oberbank Mediarte      die Initialzündung, die speziell auch medial den Diskurs beflügelte:

IMG_9306.jpgAlles in & mit Ordnung  –  20 Jahre später  …

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1999 war mit Ausbruch der Young Kinova (kurz: YOUKI) ein geeigneter Ankerplatz für ein medienpädagogisches „Best Practice – Projekt“ in Aussicht. Und als man sich 2000 im Rahmen der YOIKI entschloss als Fixum ein MediaMeeting zu installieren war der Deal perfekt  …  Der Media Literacy Award konnte in aller Ruhe ausgebrütet werden  …  Flankierend waren dabei Preise neben den Youkis im Angebot  …   In OÖ wurde beim LSR ein eigener Medienarbeitskreis (mit Fadinger Beteiligung) eingerichtet (Fachinspektor HR Markus Riebe) …

FRECHe Festival-Sendung (Schülerradio auf FRO & ORF)

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M L A  –  GEBURTSJAHR

2001:  Hochoffizieller Start des 1. MLA bei der YOUKI in Wels mit der Thematik; Transmission / Sprachen  (-  die Fadinger durften sich über den Transmission-Youki freuen)  Die medienpädagogische Initiative erregte Aufmerksamkeit auch durch Promis wie Josef Hader („Spaziergang“) und Frank Hoffmann (Gala im Greifsaal)  … 

111-1101_IMG Youki 01.JPG24-07-2014 19;03;31 YOUKI 01.jpg24-07-2014 17;27;59 Youki 01.jpgyouki 01 eating.JPG111-1134_IMG YOUKI 01 F Hofmann.JPG2001 feedback.JPGtransmissionyouki_preis.jpg

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2002: Im 2. Jahr des MLA wurden insgesamt 5 Preise an inländische Schulen in den Kategorien Video, Radio Print, Multimedia vergeben  …

youki mla 02.JPG6c__Happy_Physik8.jpgFredi D kurz.JPG…………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

2003: Alle 135 eingereichten Projekte (u. a. auch aus dem Ausland) wurden mit Hilfe eines Fragebogens begutachtet und bewertet. Die Linzer Fadingerschule lieferte einen Beitrag für die „Medienimpulse“ (Bruckner-Projekt) & war bei der Youki 03 unter den Hauptpreisträgern zu finden: „Jesus vs. Terminator“ – Trash vom Feinsten  …

Radio FRECH  MLA 04.jpgP1010146.JPGIMG_3003 MLA 04.JPGyouki 03 34.JPG………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

2004:                                                                                                                                                                                Die media literacy awards – für die besten und innovativsten medienpädagogischen Projekte an europäischen Schulen – wurden heuer nun schon zum dritten Mal vom Bildungsministerium vergeben. Die Preisverleihung fand am 26. November 2004 im Rahmen des Internationalen Medienfestivals YOUKI in Wels statt.  NEU heuer im Programm: 2 Teaching Awards, sowie 2 Spezialpreise, diesmal keine Print-Kategorie, statt dessen neu dabei ein Award für Multimedia  …

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Maschek grüßt FRECH:         

ÖKS LOGO  Projekt-Ermöglicher (Schulkulturbudget)

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2005:  Bereits zum vierten Mal dürfen wir die Gewinnerinnen und Gewinner des media literacy awards [mla] bekannt geben  –   Ermittelt wurden die besten & innovativsten medienpädagogischen Projekte an europäischen Schulen. Im Rahmen der YOUKI wurde beim MLA auch der Teaching Award vergeben  …

img20.jpgMLA 10.JPGmla logo 05
Da wir je Hauptkategorie (Video, Radio, Multimedia und Print) nur einen Preis und drei Anerkennungen vergeben, haben wir uns auch heuer dazu entschlossen Spezialkategorien aufzustellen, um besondere Leistungen zu würdigen, die in den Hauptkategorien keine Berücksichtigung finden konnten: „Teaching“ und „Integrative Medienbildung“ (- juriert von der Medienabteilung des BMBWK)

DSCN9560.JPGMLA 11oön kl.jpgMLA1.jpgYouki Teaching Award.JPGP1010118.JPGDSCN7536.jpg…………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

2006:  Der media literacy award [mla] geht in die nächste Runde, diesmal – zum ersten Mal – in Wien. Auch heuer, bei der fünften Wiederholung des Wettbewerbs, konnte sich die Jury durch eine unglaubliche Fülle von Projekten (knappe 200 Stück) wühlen. Das ist ein Indikator dafür, dass der kompetente und reflektierte Umgang mit Medien und deren Inhalten immer größeren Stellenwert an europäischen Schulen einnimmt.  –  Die Fadinger kommen in diesem Jahr mit FRECH doppelt zum Einsatz: Gabriele Woldan vermittelt einen Radio WS in Graz & ein Projekt als Festspielradio in Erl (ORF Tirol).

img22e.jpgradio-titel.GIFERL Eröffnung 16.JPGerl 06.JPGRadio in ERL Kuhn 1.JPG……………………………………………………………………………………………………………………………………………………

2007:  Hosea Ratschiller (- heute Moderator bei den „Pratersternen“) führte damals gemeinsam mit Florian Danhel durch die MLA-Tage / Radio Frech war wieder dabei  …

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MLA 07z.JPGMLA 07.JPG……………………………………………………………………………………………………………………………………………..

2008:  Beim MLA wurde eine neue Kategorie eingeführt: Der Interkulturelle Dialog     Renate Holubek übernimmt ihren Platz auf der „Brücke“ …

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Ein üppig originelles Rahmenprogramm jeweils von der Eröffnung am Mittwoch bis zum Finale am Freitag sorgte alljährlich beim MLA (speziell „Fii“ am musikalischen Sektor) für Abwechslung, Auflockerung & Überraschungen. Medienpädagogischer Diskurs, oft verpackt in Spielen & Gesprächen, Kontakte in Pausen, Einsichten in Projektarbeit, Befruchtung durch kreative Ergüsse im Rahmen von ebensolchen Präsentationen  –  das alles macht den  M L A  aus. Sein Team fungiert dabei als Mutmacher, Vermittler, Rutschen-Leger in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter                    (-meist Einzelkämpfer) – Diese erfahren hier die oft versagte Würdigung und Wertschätzung u. a. in Form von Preisen, sowie durch eine unvergleichliche Präsentationsplattform (in ministerialer Nähe)  …

FRECH09 Friends II.jpgFRECH 09Friends I.jpgFRECH 09Friends b.jpg…………………………………………………………………………………………………………………………………………………

2009:  Gabriele Woldan lädt zu 10 Jahre Schülerradio ins Parlament – Ö1 ist dabei.      Fachtagungen (Dietmar Schipek) während des MLAs werden ab 09 jährlich obligat  … Treffpunkt für die Teilnehmer: Das schwebende Café Leopold im MQ direkt neben und hoch über dem „Dschungel“-Camp des MLA, wo anschließend das World-Café  inkl. Diskurs jeweils am Nachmittag für einschlägig interessierte Lehrer über die Bühne ging  …

Linz2009_GrauQuer für Mikrokennung_Entwurf 1.JPGDSC09469.JPGparlament frech ö1  JB 09.JPGparlament frech ö1 bilder JB 09.JPG

2010: Bei den MLAKategorien ab 010: Neue Medien, Inclusion und für die Fadinger gibts eine Einladung zu den „Video-Specials“  …

mla 010.JPGmla 010 text .JPGDSC MLA.jpgMLA 10 DSC01881.JPGmla – FACHTAGUNG 2010MLA 10 DSC01899.JPG

MLA 10 DSC01891.JPGFRECH-Sendung mit MLA-Beitrag:  https://cba.fro.at/40415  

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2011:  Das Projekt „TraumFabrik“ bekommt im Rahmen des MLA Wien (- dem vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur international ausgeschriebenen >media literacy award<) einen Hauptpreis in der Kategorie „Medienbildung“ von der Jury zugesprochen  …   Alle PreisträgerInnen_mla 2011

MLA 2011 – 0221-10-2011 09;25;25.jpg21-10-2011 09;51;31.jpgMLA 2011 – 22.jpgmla 011 b.JPGDSC04555.JPGMLA 2011 – 12.jpgmla 011 c.JPGMLA 2011 – 27.jpgDSC04548.JPGDSC04559.JPGFRECH-Sendung mit MLA-Beitrag:  https://cba.fro.at/59366 

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2012:  Das Projekt „Radio FRECH bekommt im Rahmen des MLA Wien (- dem vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur international ausgeschriebenen >media literacy award<) einen Hauptpreis in der Kategorie „Medienbildung von der Jury zugesprochen  –  Muttersender FRO freut sich froh mit  …

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08-11-2012 20;18;15.jpg08-11-2012 19;30;57.jpgDSC07458.JPGMLA FRECH URKUNDE .jpgDSC07528.JPG

mla 012 ab.JPGDSC07451.JPGDSC07506.JPGhanshochstoeger-mla2012-worldcafe-010_9001.jpg…………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

2013:  Zu den selben Bedingungen (wie im Jahr davor) geht der MLA über die Bühne:       Man hatte am Ende des letzten Schuljahres die Projekte eingereicht, wird eingeladen, begibt sich mit der Bahn und den jungen Preisträgern nach Wien, bezieht dort zu Mittag des Eröffnungstags (immer am Mittwoch) das Quartier im Hotel Ibis (U1 Station Volksgartenstraße) Anschließend gings meist zum Gartenbaukino (Viennale-Zentrum / Parallelfest zum MLA) – gleich daneben im Cafe Prückl (- bester aller Topfen-Strudel) spätmittagliche Sichtung des Festivalprogramms – dann mit der Straßenbahn zur Oper – Treff & Besprechung mit dem eigenen Team im Café Griensteidl – Abmarsch zum MQ in den „Dschungel“ zur Eröffnung des MLA (Einchecken, 1. Interviews (- auf der Liste wie immer „Kiku & Fii“ & vielleicht ja wieder eine Ministerin)  …  Nightline und/oder ein Lokal auf der Strecke ins Hotel, wo in jedem Fall kurz nach 8.00 die Frühstückssemmeln am Tisch standen  … Vormittags Preise, am Nachmittag Filme und Fachtagung, am Abend mEATing mit Absolventen in feinen Wiener Lokalen  …  noch ein gediegener Vormittag – Großer Dank an Renate, Dietmar und Karl  – Rückreise (im günstigen Fall) mit einer Trophäe im Rucksack  …

IMG_1231.jpgDSCN7020.JPGDSCN7032.JPGBayern Alpha.JPG08-11-2013 20;52;04.jpgDSCN6935.JPGDSCN6947.JPGFRECHes Interview mit Virgil Widrich, dessen Film „Copyshop“ 2002 für einen Oscar in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert war  …DSCN7047.JPGDSCN6922.JPG

FRECH-Sendung mit MLA-Beitrag:  https://cba.fro.at/248619  sowie:  https://cba.fro.at/271906

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2014: Ab dem MLA HALLOWIEN 014 gab es den Audio-,  statt des Radio-Preises.  Zwei alte Haudegen des MLAGründungsjahres wurden zum 60er mit einer take-off-Tropäe überrascht  …  Großen Dank an die Ausrichter des MLAs !

hanshochstoeger-mla2014-eroeffnung-web016_900.jpgDSCN3458.JPGDSCN3541.JPG30-10-2014 22;29;02.jpgDSCN3460.JPGDSCN3462.JPG

DSCN3497.JPG        Beatboxer Fii & Nadine Beiler

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DSCN3490.JPGDSCN3546.JPGDSCN3551kl.jpgDSCN3572.JPGDSCN3574.JPG

IMG_1371.jpgMinisterium.JPG…………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

2015: Wechsel im Team des MLA und beim MRG Fadingerstraße, das wieder bei den Video-Specials vertreten ist  …

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IMG_3386.JPGIMG_3528.JPGFinales FRECHes Gespräch mit Dr. Karl Brousek plus RADIO-Ton

DSCN2469.JPGDSCN2557.JPGDSCN2494.JPGDSCN2554DSCN2534.JPGFRECHe Gespräche zum MLADSCN2520.JPGInterviews und Bilder vom MLA 2015

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2016: Herzlichen Dank für die vielen, vielen Einsendungen“  –  Es wurden insgesamt 520 Projekte beim media literacy award [mla ] 2016 eingereicht.  –  Diesmal gab es auch Preise für Mediendidaktik & Multimedia  …  Kiku berichtete wie immer drüber  …

BdB MLA 2016 Bilddatenbank.JPGDSCN0349.JPGFilmMLA Eröffnung 2016.JPGDSCN0380.JPGDSCN0381.JPGDSCN0384.JPG

……………  FRECH-Sendung mit MLA-Beitrag: https://cba.fro.at/353551  …………….

2017:  Es wurden in Summe 505 Projekte beim media literacy award [mla ] 2017 gemeldet  –  Die Fadis mischten dabei wie immer voll mit & Kiku berichtet drüber  …

DSCN0996.JPGDSCN0940.JPGDSCN0946.JPGKIKU MLA 017DSCN0965.JPGDSCN0985.JPGtumblr_oy6detpjzE1vvi1fko4_1280.jpg

Präsentationen und Meetings:

DSCN0969.JPGMLA_Audioschnitt.JPGmla.JPG………………………………………………………………………………………………………………………………………………….. 2018:  Insgesamt wurden 563 Projekte beim  m l a 2018  eingereicht  … neues Logp

mla 018UnbenanntDSCN4292.JPGDSCN4294.JPGDSCN4315.JPGDSCN4302.JPGDSCN4327.JPGDSCN4346DSCN4284.JPGmla.JPG18-10-2018 21;19;34.jpgmla 3c.JPGmla augi.JPGDSCN4329.JPGDSCN4348.JPG18-10-2018 21;40;01.jpgDSCN4354.JPG3 Generationen Fadinger beim MLA:mla wagner.pngIMG_6920.JPG17-10-2018 08;52;31.jpgSendung hier aufrufen >>> Radio FRECH  sendet seit 20 Jahren u. a. auch vom MLA 

FRECH-Sendung mit MLA-Beitrag:  https://cba.fro.at/386331

und 20 Jahre FRO & FRECH:  https://cba.fro.at/383834

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2019:  wurden insgesamt 520 Projekte beim media literacy award [mla] 2019 eingereicht   …DSCN70691 DSCN70471 DSCN7051MLAAuch in diesem Jahr fand wieder eine Fachtagung statt.1 DSCN70711 DSCN7089KIKU wie immer dabei  …1 DSCN70961 DSCN7099FRECH-Sendung mit MLA-Beitrag:  https://cba.fro.at/431425

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DER JUBILÄUMSAWARD

2o mla.JPGwoche 2029.JPGhttps://www.mediamanual.at/

Manfred Pilsz / MRG Linz Fadingerstraße

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können !

hier anklicken >>>>  RADIO-Sendung zu 20 Jahre MLA

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MRG:  https://fm4tune.tumblr.com/

Praktische Medienerziehung  –  jenseits bloßer Gerätekunde  …

Ein Leben – summa cum laude

Am Tag der Urnenbeisetzung

Mondsee

Bei dem Klang, den immer ich verband

Mit meinem Frühling, der vergangen ist,

Sanft geleitet er mich in meinen Winter …

Wenn die Don-Kosaken im Spätsommer  in der Stiftskirche von Mondsee auftraten, gab es in den 2000er-Jahren einen fixen Gast unter den Zuhörern – Er war aber auch bei Festspielen anzutreffen und bis zuletzt, wenigstens am heiligen Abend mit der Gitarre im Einsatz  …

parte FDSCN8520Gerade einmal ganze 10 Jahre ist das Fadinger Schulhaus älter als der Doyen dieser Institution, der von seinen 100 Lebensjahren fast die Hälfte als Schüler und Lehrer hier tätig war !  Hundertschaften von Schülern führte er in Mathematik und Physik  an der damaligen Linzer Realschule von der Unterstufe bis zur Reifeprüfung – Viele Absolventen, HTL-Ingenieure sowie Akademiker der JKU und anderer technischer UNIs profitierten von seinem Unterricht  –  darunter auch einige spätere Fadinger (Fach)Kollegen  …

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle ehemaligen Schüler, Kollegen und anderen Trauernden , die in großer Zahl zu seiner Verabschiedung kamen, oder sich postalisch mit Worten des Beileids und der Wertschätzung einstellten !

Die Jahre, die ihm zuletzt so „großzügig geschenkt“ wurden, waren nicht nur das Ergebnis seiner bedürfnislosen, gesunden und sportbetonten Lebensweise, sondern vor allem eine gerechte Entschädigung für seine nicht leichte Kindheit und die schrecklichen Kriegsjahre, die in seinem Fall bedeuteten: Deutsche Luftwaffe – Bordfunker sowie Ausbildner von 1940 bis 1944 und anschließend bis 1945: Luftwaffenfelddivision an der Ostfront, wo er schlussendlich in Russische Gefangenschaft kam  …

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Der kleine Karl war Halbwaise ab dem 5. Lebensjahr

Hinein geboren in die krisenhaften Jahre nach dem Ende der alten österreichischen Monarchie und des 1. Weltkriegs, geprägt durch eine starke, strenge Mutter wuchs er auf in einem patriachal bestimmten Umfeld. Er selbst erwähnt in seinen eher knapp gehaltenen Aufzeichnungen den Katecheten , der als damals noch allmächtiger Dorfpfarrer gestreng mit seinen Schülern verfuhr, ebenso wie speziell eine seiner            4 VolksschullererInnen, die für „Bestrafungen“ mit dem Rohrstaberl bekannt war.

Wenn er wieder einmal priesterlich gezüchtigt worden war, konnte es schon passieren, dass Mutter Maria, die Rote Gastwirtin, Trafikantin & Landwirtin die Schürze ablegte und Hochwürden eine Standpauke hielt, dass es ausschließlich ihr vorbehalten sei den Sohn körperlich zu strafen, falls dies notwendig sei  …

Und noch eine weibliche Fürsprecherin hatte der kleine Karli: Klassenkollegin Mitzi verbiss sich in Sympathie für ihn, sowie im eigenen Interesse im Unterschenkel jener sadistischen hohen Geistlichkeit  … daraus wurde eine Freundschaft fürs Leben  …

Erst seinen Aufenthalt bei den Sängerknaben beschreibt er wortwörtlich als nun einkehrende „Normalität“ – Hier entwickelte sich die Liebe zur Musik, der er zuerst     mit der Zither frönte. – Gleichzeitig blieb er aber der wilde, oberösterreichische Bauernbub:  Wie der junge Haydn, der einstens die kaiserliche Baustelle in Wien erkletterte, bestieg der kleine Karl zum Missfallen seiner Lehrer und Erzieher ein Reiterstandbild am Heldenplatz.

Auffällig wurde er aber auch durch seine geistigen Begabungen, sodass der Hauptschüler zur Aufnahmsprüfung aus Deutsch und Mathematik an der Linzer Fadingerschule zugelassen wurde und bravourös bestand. „Nur männliche, würdige respekteinflößende Professoren, die für gute Schuldisziplin sorgen“, schwärmt er noch später: „Fallweise wurden Maturanten als Ganginspektoren eingesetzt“ –  ein erklärtes Ziel des neuen Unterstuflers, der stolz sein „Dunkelblaues Studentenkapperl mit Silber- und später in den höheren Klassen mit Goldborte  trug und es in Kauf nahm, täglich als Bahnschüler in aller Früh aus Wartberg nach Linz und am Abend im Winter erst bei Dunkelheit wieder ins Mühlviertel heim fahren zu müssen. Wie freute sich kleine Realschüler, wenn er eine DG-Arbeit schreiben durfte und es vor den Festern schneite …  Diese Liebe, speziell zu den Naturwissenschaften ließ ihn alles Ungemach vergessen und zielgenau, exakt, diszipliniert mit großem Erfolg seine Matura anzusteuern !

Auch die Malerei hatte es dem leidenschaftlichen Zeichner angetan, wie man auf der Parte sehen kann – das Winterbild ist signiert mit Karl Traunmüller – ein Beispiel für viele  …         Diese Begeisterung für die bildende Kunst wurde ebenfalls in seiner Fadingerschule geweckt !

Wie später seine Tochter Eva spielte auch er bereits als Kind Lehrer: „Ich unterrichtete die Nachbarskinder und benotete sie“. In diesem Sinne nahm Karl 1946 sein Studium, das er in Wien nach seiner Einberufung zum Militär 6 Jahre davor  unterbrechen musste, diesmal in Graz wieder auf und schloss es in kürzester Zeit mit der Mathematik / Physik-Lehramtsprüfung für AHS bereits Anfang 1949 ab. Da er zuerst in diversen Hauptschulen im Mühlviertel zum Einsatz kam, legte er auch noch sieben Prüfungen         für diesen Schultyp ab, bevor er letztendlich 1954 als AHS-Professor an seiner Fadingerschule einstieg und hier bis zu seiner Pensionierung 1982 tätig war.

– Ganz getreu dem Motto: „Einmal Fadinger – immer Fadinger“

Anfangs viele Altlehrer, wenig Junglehrer, nur drei Frauen – liest man in seinen privaten Anmerkungen Trotz spürbarer Alters-Hierarchie spricht er im Rückblick auf sein eigenes Junglehrerdasein und auch in der Folge von wohltuender Kollegialität, wenngleich er eine spürbare Schieflage in der Fächerwertschätzung ortet: Geistes- vor Naturwissenschaft  …  Die später starke Zunahme von Lehrern und Schülern und ein dadurch zu kleines Schulgebäude, die daraus resultierende Aufstockung des Gebäudes (verbunden mit Lärm, Schmutz) goutiert er nicht. Doch Dank des Asyls im Physikkabinett mit 2 Kollegen entkam er dem Platzmangel und der Unruhe im Konferenzzimmer. Eine zunehmende Abflachung der professoralen Gesetztheit durch Sprache und Gehabe mancher Kollegen vermerkt der 53jährige frisch gekürte Herr Oberstudienrat kritisch ab den 70ern  … ein wahrhafter Studienrat, wie er im Buche steht !

Die jungen Fachkollegen lagen dem Einführenden in das Schulpraktikum (Er war an dessen Entwicklung an der UNI Klagenfurt beteiligt) aber bis zuletzt am Herzen und fachlich wahrlich zu Füßen. Nicht nur für sie konnte er sich in unterschiedlichen Gremien, wie dem Schulgemeinschaftsausschuss einsetzen. Er war darüber hinaus beliebter Begleitlehrer bei Schulschikursen, unterrichtete am BFI, an der AMS, engagierte sich für das Rote Kreuz, das ihn mehrfach belobigte – ebenso wie der LSR und das Bundesministerium …

DSCN8530(- zuletzt auf seinem Schreibtisch)

Trotz des beruflichen Engagements, kam aber auch das Private nicht zu kurz.: Schon in der Studienzeit und an der Seite des frisch gebackenen Lehrers war die um 9 Jahre jüngere Elfi zu sehen. Gemeinsame Bergwanderungen und Spuren im Schnee endeten am Traualtar – übrigens mit den Voigts, mit denen man noch viele anderen Wagnisse & Erlebnisse teilt –ebenso wie mit Gerlinde, Lothar & Fritz – sprich: Mit der mittlerweile riesigen Großfamilie ! In seinem 38. Lebensjahr schenkte Elfi ihrem Karl eine kleine Eva, die später in seinen Fußstapfen mit ihm steile Hänge hinunterwedelte und wie er das Lehrerdasein wählte.

Vom Roller war man aufs Auto umgestiegen und so wurde nach der Wartberger Fixzeit in den Ferien auch immer eine kleine Urlaubsreise eingeplant: Italien, Jugoslawien  … in jedem Fall war das Meer fixes Ziel der Jungfamilie. Später genoss man auch diverse Studienreisen & Kreuzfahrten. Mit den Enkeln schloss sich langsam der Kreis dann an der Adria wieder.

Die Brettl schnallte er spät ab, Faustball wurde bis 85 gespielt und beim Schwimmen war nur eine ausdauernder, als er selbst: Seine Elfi ! – Im Sommer war man mit 90 faktisch täglich mit den Voigts im „Pregart’ner Freibad“ bei den Zetis  …

Bis zu seinem 95er fuhr er mit dem Auto und löste die Beispiele zur Mathematik-Matura aller möglicher OÖ. Schulen alljährlich mit Bravour. – Erst ab der „Neuen Einheits-Matura“ verlor er das Interesse daran  …

> Sein 100. Oktoberfest < 

Wer Karl Borromäus getauft wurde, ist schon allein des Namens wegen verpflichtet so verflixt alt zu werden, wie es sich anhört ! Die ehemaligen Schüler feierten ihren „Trafo“ Traunmüller –wie er mit niemals laut ausgesprochenem Spitznamen von ihnen genannt wurde bereits im Vorfeld, indem sie ihn (wie schon oft davor) abholten und hochleben ließen  …

Im Herbst des Vorjahrs war es ihm noch gegönnt seinen 100. Geburtstag im großen Familien- und Freundeskreis, sowie auch mit ehemaligen Kollegen feiern zu dürfen –Rückschau: https://leologeslogbuch.blog/2019/10/11/100-kein-bisschen-greise/    …

Unter den „Offiziellen Gratulaten“:  Fadinger Absolvent Präsident Dr. Leitl, sowie der Landeshauptmann und die Linzer Stadtpolitik, die sich nun in einem Beileidschreiben zurückerinnert:

Sehr geehrter Herr Professor Pilsz!

Es ist mir ein Anliegen, Ihnen zum Ableben Ihres Schwiegervaters, Herrn Prof. Karl Traunmüller am 23.05.2020, mein aufrichtiges Beileid auszusprechen.

Ich ersuche, meine Anteilnahme vor allem auch seiner Gattin Elfriede, aber auch allen weiteren engen Familienangehörigen auszudrücken.

Gerne und mit einem Lächeln denke ich an die Feier zu seinem 100. Geburtstag zurück, die er noch im Kreise seiner Familie genießen konnte und die an einem wunderschönen sonnigen Tag stattfand.

Leider war es Herrn Prof. Traunmüller nicht vergönnt, noch „100 Plus“-Geburtstage zu feiern, aber sein Lebenswerk bleibt in Erinnerung – auch in der Stadt Linz.

Für die jetzt sehr schwere Zeit wünsche ich allen Angehörigen viel Kraft und den so wichtigen familiären Zusammenhalt.

In stillem Gedenken

Karin Hörzing
Vizebürgermeisterin

Altes Rathaus,  Hauptplatz 1,  4041 Linz

Blumen 1 F – man beachte die Signatur des Bildes  …

Von dem Schlaganfall zum 95er hatte er sich gut erholt, begann aber deutlich leiser zu treten. Das schwächer werdende Hörern und Sehen erschwerte die Kommunikation, doch durch TV und Tagespresse blieb er mitten im Geschehen, verfolgte Diskussionen, nahm auch selbst immer wieder Stellung zu tagespolitischen Themen, las Fachliteratur und beschäftigte sich bis zuletzt mit Thematiken des Bereichs der Philosophie und Religion.

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In alter, geistiger Frische und für seine „100“ in solider körperlicher Gesundheit, startete der Vater, Groß- und Urgroßvater so mit Zuversicht in sein 2. Jahrhundert  …

Sein erreichter Status: Seit 4 Jahren Urgroßvater eines Jonathans, seit 37 Jahren Schwieger- & stolzer Groß-Vater von Barbara & Alexander, sowie seit 68 Jahren Ehemann seiner Elfi …

Kein Wunder, dass einem so geeichten 100jährigen selbst ein Virus wie Covid 19 nichts anhaben konnte: Er marschierte während der Isolation (wie sein Kollege Captain Tom in England, allerdings seit den Iden des März) täglich bis zu einer halben Stunde durch das langgezogene Vorzimmer seiner Wohnung, ohne deshalb (wie dieser) zum Ritter geschlagen zu werden, dafür aber ohne Rollator, um genau diesen auch in Zukunft nicht zu benötigen.

Sein strebsamer Fleiß wurde jedoch diesmal nicht nachhaltig belohnt:

Auch geistig bis zuletzt auf voller Höhe, ließ er es sich nicht nehmen, für alle Traunmüllers im Weingarten Nr. 3 noch vor Ostern die Steuererklärungen mit der Lupe in der Hand ohne Taschenrechner selbst zu erledigt  …   bevor ihn sukzessive körperlich die Kraft verließ:

„Die Welt wird jetzt für mich immer leiser und dunkler“

hatte er zur Mitte seiner 90er gemeint – ohne zu klagen, nur als Feststellung realistisch in den Raum gestellt. Nun aber im Mai 2020 wurde es für ihn zur finalen Gewissheit: Eintragung in seinem Kalender: Ende des Gehens  …

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Es begann zwar nicht harmlos mit einer Fahrt ins Spital, beruhigte sich aber zu Beginn des Aufenthalts. In der Folge allerdings kam es zu Tiefen und schwächer werdenden Höhen: Der bis zuletzt wache Geist wurde zum Gefangenen in einem Körper, dessen Funktionen sukzessive heruntergefahren wurden.

Bis inkl. 22. Mai hatten wir aber Hoffnung, dass es auch diesmal wieder gut ausgehen könnte. Dann ging ALLES ganz schnell  …  und aus unserer Sicht (sowie nach letzten Äußerungen von ihm) ganz in seinem Sinne  …

2017 kam es zum letzten Besuch seiner Heimat Wartberg anlässlich der „Eisernen Hochzeit“ – Sein Blick ruhte zufrieden auf den vertrauten Fluren neben der weithin sichtbaren, wunderschönen Wenzelskirche:          2017-09-24 15.44.17Hinter der Wegbiegung  –  „Drüben hinterm Dorfe“ war dabei schon >Der Leiermann< seiner „Winterreise“ zu hören  –  Ihm ist er nun gefolgt  …Birken Winter 4 FBild von Karl Traunmüller

Manfred

                 O mio babbino caro  –  wie schon einmal am Grabe  –  einstens im Jahre 1983

22. Mai – Gedanken & Bilder …

…  zum 22. Mai  …

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Klimatisch ist der heurige Mai dem vorjährigen durchaus verwandt, doch ansonsten würde man wohl nicht tauschen wollen – Eine Berlin-Fahrt im „Wonnemonat“ wäre heuer undenkbar zu planen gewesen, die Beschränkungen hätten faktisch ALLES verunmöglicht – so auch die Wagner-Woche (- mangels spielbereiter Opernhäuser)DSCN7257 - KopieIMG_5064DSCN7256IMG_50772019-11-10 18.44.48-1

Im 1. Mai-Beitrag 2020 wurde schon darauf hingewiesen, dass der Mai eine ganz enge Verwandtschaft mit dem Monat November aufweist – Das wurde 2019 ganz deutlich:

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…  hier geht die Post ab  …

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„Herbst über Bayreuth“  –  am Weg nach Leipzig

DSCN7217Im letzten Jahr konnte man nach Bayreuth sogar noch Wagner-Tage im herbstlichen Leipzig dranhängen: Ein „Mauerfall-Tristan“ zum Jubiläum im November – Luxus pur !2019-11-10 20.00.10-1mauerfall tristan

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… und 30 Jahre davor  …

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2019-11-10 11.11.42-1In jener Stadt, in welcher der Meister am 22. Mai 1813 geboren wurde und u. a. auch die Schule besuchte  –  ein Gebäude, das heute ein Speiselokal beherbergt  …

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Eine Weltstadt der Kunst mit einer Genie-Dichte, die nur schwer zu übertreffen ist:   Von Bach, Telemann über Mendelssohn, Lortzing, Wagner bis hin zu den Schumanns  …  und natürlich Goethes Faust

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Manfred Pilsz

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