LUDWIG van vs. CORONA

Dieser BLOG–Beitrag hätte sich Lektüre & Betrachtung auf einem großen Screen verdient

UA.JPGFidelio ist die Österreichische Nationaloper – Jahrzehntelang war sie (so wie Parsifal obligat am Gründonnerstag) jeden 26. Oktober fix im Spielplan der Wiener Staatsoper, die mit Fidelio nach dem 2. Weltkrieg am 5. November 1955 wiedereröffnet worden war. Ein staatstragendes Werk also – und somit eine passende Wahl für einen lauten, sichtbaren Paukenschlag der Kultur im Beethoven-Jahr in den Medien ! Aufgezeichnet keimfrei ohne Publikum im Haus der UA  –  Aus der Gattung der Revolutions- und Rettungsoper  –  ein Werk der Befreiung inmitten der Krise 2020  …

Ort der Handlung ist ein Gefängnis  –  Unvergessener Don Florestan: Jon Vickers

Und spür ich nicht linde, sanft säuselnde Luft?
Und ist nicht mein Grab mir erhellet?
Ich seh, wie ein Engel im rosigen Duft
Sich tröstend zur Seite mir stellet,
Ein Engel, Leonoren, der Gattin, so gleich,
Der führt mich zur Freiheit ins himmlische Reich.

Beethoven benötigte ganze 3 Fassungen und 4 Ouvertüren (darunter die 3 Leonoren), um sein einziges Opernwerk auf die Welt zu bringen: Die UA der ersten Fassung des Fidelio fand am 20. November 1805 am > Theater an der Wien < statt, jene der nun im TV gezeigten zweiten Fassung ebenda im März des Folgejahrs und die der endgültigen heute gängige Fassung am im Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater (jetzt Sacher)

(der Moment der Befreiung)

Fidelio begeisterte auch Richard Wagner

EINE PILGERFAHRT ZU BEETHOVENPilgerfahrt.JPG

Beethovens NEUNTE ist ganz eng verbunden mit Wagners Bayreuth

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„Fidelio“ (Theater an der Wien) in der Regie von Christoph Waltz  –  In Österreich erfolgt die Ausstrahlung am 20. März auf myfidelio.at und im ORF 2 (22.30)

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K R I T I K 

Fidelio im Gödel-Escher-Beethoven-Treppenhaus war im 1. Teil bei der Personenregie teilweise in recht guten Händen. Im Verlauf des 2. Akts jedoch löste sich behutsame Personenführung in der distanziert statischen Konzeptregie auf  …   – spez.  die anfangs wunderbar agierende Marzelline stand im unwirklich wirkenden Schlussbild inmitten der anderen „Roboter“ so verloren herum, wie der Minister (Deus ex machina)                  Die musikalische Umsetzung war durchwegs bewundernswert, kann aber leider nicht darüber hinwegtrösten, dass die 2. Fassung dieses Werks über große Strecken nicht reüssieren kann (Die große Arie des Florestan  …  usw.  …  siehe Video-Beispiele oben) und man sich daher als Rezipient nach der Finalen Fidelio Ausgabe sehnt !

Jedenfalls herzlichen  D A N K  für Musik in Medien

m e h r:

          https://onlinemerker.com/wien-theater-an-der-wien-im-fernsehen-fidelio/

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/christoph-waltz-fidelio-inszenierung-als-fernseh-premiere-16691434.html

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/2055217-Fidelio-als-Hoffnungsschimmer-fuer-eine-Welt-im-Kerker.html

Streaming gegen Corona: Wenn der Künstler zum Publikum kommt

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https://www.staatsoper-berlin.de/de/staatsoper/news/unser-taegliches-video-on-demand-programm-kostenlos-fuer-sie.142/

https://www.metopera.org/

https://www.metopera.org/user-information/nightly-met-opera-streams/week-2/a-guide-to-wagner-week/

„FIDELIO-BONUS-TRACK“:

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können !

Wagnerianer Wahl-Bayreuther RWVler

Dieser BLOGBeitrag hätte sich Lektüre & Betrachtung auf einem großen Screen verdient

1 3.   F e b r u a r  Palazzo Vendramin

Ein wahrlich gedenkwürdiger Tag, um den RWV Linz/OÖ (Richard Wagner Verband)            & über 45 Jahre Bayreuth kurz aus eigener Sicht zu dokumentieren  …

DSCN9242.JPGDSCN6676.JPGOben: Wagner Villa „Wahnfried“ und rechts der original „Lift-Knopf“ – aus den Tiefen des Neubaus (Museumstrakt) gehts von der modern eingerichteten Keller-Etage, die sich prominent auf Gruft-Höhe befindet (- wo der Schöpfer die Ruhe fand) hinauf ins Heiligtum des altehrwürdigen > Wahnfrieds <wo sein Wähnen Frieden fand  …

Der Schwefeldampf verdüstert sich zu ganz schwarzem Gewölk, welches von unten nach oben steigt  …  Von verschiedenen Seiten her dämmert aus der Ferne dunkelroter Schein auf: Wachsendes Geräusch wie von Schmiedenden wird überallher vernommen. – Das Getöse der Ambosse verliert sich  …  (- der Aufzug ist da aber nach Nibelheim unterwegs)WahnfDSCN9252.JPG

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„Am stillen Herd in Winterszeit, wann Burg und Hof mir eingeschneit  …“

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Weihn Keks DSCN7618Weihnacht im WeingartenWährend der Jahrzehnte langen Regentschaft von Wolfgang Wagner kam immer wenige Tage vor dem Fest an den Donaustrand die alljährliche Weihnachtspost  aus Bayreuth  …  Stolzings Lied und Siegmunds Winterstürme hatten Pause  –  die Stunden rund um den 24. gehörten dann Liedern wie Josef Kronsteiners „Heut ist der Himmel fließend worn“ und/oder dem „Grünen Wunder“ des Tannhäuser-Finales  …

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C_2_fotogallery_1015337__ImageGallery__imageGalleryItem_3_image.jpga05e22af214e6d977e47ffbda77ca0e4.jpg                                              Dieser Donald ist ein großer Wagner-Fan

1976 war die Liebe zu Wagners Werk gerade einmal 10 Jahre jung  …    Mit ganzen          12 Lenzen umwaberten erstmals Wartburg-Chöre und ebensolche von Rom-Pilgern vermischt mit Rienzi und dräuender Nibelheim-Nacht, das bis dato eher mozärtlich umschmeichelte Ohr des Blog-Autors. Die Königin der Nacht musste dem 2. Akt von Tristan & Isolde langsam weichen und die Zauberflöte verwob mit dem Reich von Klingsor, seinen Blumenmädchen und den holden Auen des Karfreitagszaubers  …      Schwäne begleiteten von nun an den hoffnungsfrohen „Jungwagnerianer“ durch sein neues Wunderreich, das vom Plattengeschäft „Bräuer & Weineck mit immer neuen Aufnahmen versorgt wurde: Singles, LPs und letztendlich teure Gesamtaufnahmen  …06-04-2018 19;52;33kl.jpg

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Die Enge der Bühne des KVs ließ im Untergangsszenario der Götterdämmerung fast genau 1 Jahr vor dem Aufbruch & der Brucknerhauseröffnung einen geschwächten Kontrabassisten samt Instrument in die Arme des Blog-Autors in die erste Reihe darnieder kommen. Im selbigen Jahr 1973 kam es zum Erstkontakt mit Bayreuth: Schulkollege Siegfried Gressl, der bereits nach der Unterstufe beschlossen hatte Schauspieler zu werden, war soeben im Stadttheater Coburg auf der Bühne gelandet und hatte den damals jungen Soldaten (heutigen Alt-Blogger) zu seiner Premiere eingeladen mit Wohnrecht im eigenen Appartement und der Möglichkeit das nahe Bayreuth zu besuchen  … 06-04-2018 19;51;28.jpg

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Direkt am Bahnhof im Hotel „Reichsadler“ wurde an 2 Mai-Tagen logiert, inklusive Besuch am Festspielhügel und am Wagner-Grab, das im Unterschied zu Wahnfried vom Hofgarten aus zugänglich war. Die Wagner-Villa selbst wurde damals noch von den „Wagners“ benutzt. Das Museum befand sich neben dem Schloss am Ende des Hofgartens. Gleich beim 1. Besuch freundete man sich mit der Leiterin Frau Strobel an , die für wackere Wagner-Jünger immer ein offenes Herz und die eine oder andere „Reliquie“ in petto hatte. Nicht minder jungen Pilgern zugetan war der Bayreuther Archivar Carolus Giessel  …  Sein Kunsthandel am Schlossberglein hatte immer mal eine Überraschung parat, seine Ausfahrten ins Umland endeten höchst kulinarisch  … Und junge Linzer durften auch damit rechnen, dass er zu Besuch ins Wolfinger an die Donau kam  …  Wenig später wurde in diesem Hotel der RWV Linz etabliert  …

22-01-2018 09;34;46a.jpg74: Nicht nur das eigene Debüt als Teil des Hügel-Publikums stand in diesem Jahr an, sondern das Bruckner-Jubiläum & passend dazu die Eröffnung des Brucknerhauses inkl. einer Neu-Bayreuth-Ausstellung im Herbst jenes Jahres – Als diese da im Foyer aufgestellt wurde, fielen dem Blog-Autor einige Ungereimtheiten auf, die dieser den Verantwortlichen mitteilte. Man war zuerst skeptisch, ließ aber dann nach ersten begründeten Korrekturen die Beschriftungen der Inszenierungen doch ändern. Am Folgetag wurde es von Wolfgang Wagner bei der Ausstellungseröffnung abgesegnet. Wenig später durfte man den Festspielleiter beim neugegründeten Zweigverein der Linzer Wagner-Freunde als Ehrengast und Gesprächspartner begrüßen  …

22-01-2018 11;51;54 kl.jpg17-07-2016 16;43;22.jpg„Verbandsnotar“ Dr. Helge Fosen war nicht nur Rechtsbeistand des jungen RWVs und seiner Gründungsmitglieder, die sich mit einem größeren Geldbetrag eingestellt hatten, sondern auch Ermöglicher vieler Aktivitäten & Projekte. Aus einer zuletzt großen, toll geplanten Aktion wurde leider nichts mehr: Eine eigene Holländer-Inszenierung für das Sommertheater in Freistadt. Der Blog-Autor hätte dabei Regie führen sollen – ein riesiges „Baldachin-artiges“ Segel (- Rot anleuchtbar) über den Köpfen der Zuschauer und der Open Air-Bühne war bereits Teil des Konzepts  …  Leider verstarb Dr. Fosen allzu bald  …

Die STIPENDIEN-STIFTUNG (- eine der Hauptaufgaben der RWVs)

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Winterstürme wichen dem Wonnemondbild_span12.jpg

Wann dann die Flur vom Frost befreit,
und wiederkehrt die Sommerszeit,
was einst in langer Wintersnacht
das alte Buch mir kund gemacht,
das schallte laut in Waldes Pracht,
das hört ich hell erklingen:
im Wald dort auf der Vogelweid
da lernt ich auch das Singen  …

08-11-2017 17;08;27a.jpgBayreuth-Stipendiaten der ersten Stunde

(auch Jonas Kaufmann war einst einer von ihnen  …)

stipendien BT.JPGStip Bild F.jpgBT Irene.JPG22-01-2018 09;28;11.jpgRWV 1Genial auch bei einer der „Wienwochen“: Im SerapionstheaterDie Heilige Hochzeit“ – eine Sicht des experimentellen Theaters auf Wagners „RING“  (- 1983 Wien & Graz)

22-01-2018 09;24;07klDer Trojanische Schwan.JPGRWV 2.JPG22-01-2018 09;24;07a

Ein weiterer mentaler „Möglichmacher“ war neben Prof. Georg Höfer ein anderer ehem. Lehrer am BRG Fadingerstraße, der aufmerksam vor allem die Jugendprojekte im Dunstkreis zwischen Schule & RWV speziell am Sektor Musik & Film gefällig verfolgte  …  Und so kam es noch vor der Jahrtausendwende zur Übergabe von alt ehrwürdigen Insignien (Gewandung) der Innung der Meistersinger zu Linz an den jungen Kollegen (Autor), der sich scheints u. a. durch sein missionarisches Tun dafür qualifiziert hatte:  Opernfahrten für junge Leute nach Wien & München, Auftritte mit ihnen bei Abenden des RWVs im Hotel Wolfinger, „Rekrutierung“ von StipendiatInnen für Bayreuth  …  Speziell bei den kabarettistischen Abendveranstaltungen und später bei den fünf Wildberger Johannisnächten wurde ein Wagner-Bild präsentiert weit weg vom Mief des rechten Ecks, irgendwo zwischen dem royalen Schwärmer Ludwig II und der linkslinken revolutionären Phase (!) des „Meisters aller Meister“  …

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Auch jenseits der Schule (für die Eltern-Generation) standen Bus-Reiseleitungen ins „Gelobte Land“ an der sommerlichen Tagesordnung

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Der RWV Linz erlangt vor Jahreswende 81/82 die Eigenständigkeit und wird Konzertveranstalter

Was Winternacht,
was Waldespracht,
was Buch und Hain mich wiesen,
was Dichtersanges Wundermacht
mir heimlich wollt erschließen  …

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Star Althea Bridges (Australien)

22-01-2018 09;54;31b.jpg22-01-2018 11;45;12.jpg    –  ORF Sendung zu 10 Jahre RWV Linz Teil 2

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MP RW.JPGDie Presse nahm es mit den „Bezeichnungen“ manchmal nicht so genau und so wurde aus einem „Chef-Ideologen“ (= Schriftführung) schnell auch mal der Boss des RWVs  …      Vorsitzende oder Präsidentin einer solchen Institution zu sein verlangt allerdings mehr als 150 % Einsatz – dafür muss man im wahrsten Sinne des Wortes leben !!!         Egal ob in beruflichen Chefpositionen oder wie im vorliegenden Fall bei einer „Kultur-NGO“  …    Das sind keine „Nebenbei-Jobs“ – da ist Herzblut gefragt – ganz speziell bei Ehrenämtern (Filmklub, Musiktheaterfreunde – überall, wo man es hautnah erlebt) Kinateders gibts nur einmal, aber auch DI Wolfgang Weitzer und Katharina Milanollo haben sich voll eingebracht. Nun hat DDr. Irene Jodl das Erbe von Eva und Franz Kinateder übernommen und darf den RWV in digitalen Zeiten und Social Media auf Kurs halten. Die Nähe zum Linzer Musiktheater & die Offenheit gegenüber dem Neuen sollen dabei neben Wagner deutlich im Zentrum stehen ! – Ganz im Sinne des Wagner-Spruchs: Schafft NEUES, Kinder ! (- Fixe Stammbuch-Eintragung für all meine Klassen)

Wagner Kongresse in Budapest, Regensburg, Venedig, Bayreuth  …  das hört sich alles nach elitärem Genussprogramm an – und in der „2. Reihe“ ist das auch so: Da steigen wunderbare Bilder einer ungarischen Boheme bei nächtlichem Schneefall, Tristan im Teatro la Fenice und vieles mehr auf. Wenn man allerdings in Abläufe, Vorbereitungen und inhaltlich in solche Großveranstaltungen eng eingebunden ist,  dann wird sehr schnell die Kür Pflicht – Ein Beispiel für viele Termine und Aufgaben.  Allein vom zeitlichen Aufwand, völlig ungeeignet für ein beruflich, wie auch sonst künstlerisch umtriebiges Gründungsmitglied des RWV Linz  …  der Blog-Autor trat lieber auf, schrieb für Medien, machte gelegentlich Sendungen und Beiträge fürs Landesstudio (Radio OÖ & Ö1) und drehte mit seinen jungen Teams Musik-Filme:

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    –  Bayreuth-Bericht 1984 für den ORF OÖ

Zentraler Punkt in den Statuten des RWV Linz/OÖ: Ein neues Musiktheater !!!

22-01-2018 10;44;07.jpgDSC06745.JPG22-01-2018 10;20;42a1.jpg       –  ORF Sendung zu 10 Jahre RWV Linz Teil 1Tagblatt 84kl.jpgKonzertante Höhepunkte als Ersatz bei den Brucknerfesten

22-01-2018 10;46;47a.jpg     –  ORF Sendung zu 10 Jahre RWV Linz Teil 3kinateder_prawy.gif08-11-2017 17;11;00.jpg„Zurück vom Ring“ – jene Schlussworte Hagens, die sich Karl Ridderbusch (Bild oben) bei seiner konzertanten „Götterdämmerung“ im Linzer Brucknerhaus schenkte, indem er am Schluss die Kantine der Bühne vorgezogen hatte, beamen uns noch einmal in die späten 70er der Verbandsgeschichte zurück, als hoher „Hügelbesuch“ in Linz anstand. Nach Sohn Wolfgang beehrte die Schwiegertochter von Meister Wagner den RWV:22-01-2018 10;46;47b.jpg22-01-2018 10;46;47.jpg08-11-2017 17;08;27ww.jpgDer Erstkontakt mit Frau Winifred Wagner verlief für den, damals noch sehr jungen Blog-Autor etwas schroff: „Holen sie mir erstmal Zigaretten“ – erst nach Rückankunft mit der gewünschten Ware, durfte man sich auch mit dem vorgefertigten Fragekatalog für die Abend-Moderation nahen – Alles zu seiner Zeit und nach vorgegebenen Regeln !

Die Hohe Frau von einst sprach ihr Urteil schon nach der Generalprobe zum RING 76 Jetzt„, klagte Winifred Wagner in der Familienloge, „sind wahrhaft die Irren los.“

Frau Wagner irrte. wie *dort so hier: Der Chereau-Ring 76 war genial, wenngleich es natürlich auch schwächere Momente in der Umsetzung des Riesenwerks gab. Mit dem Auftritt des Schaukel-Drachens (Siegfried) konnte damals so manch junger Linzer nichts anfangen, ließ sich zu negativen Applaus-Äußerungen hinreißen und wurde daraufhin von einer eher national eingestellten, jungen Französin verprügelt  …

2. Akt einer Begegnung – Geladen in Bayreuth (Empfang für RWVs):

Syberbergs Video war eine gute Vorbereitung  …  Einladung im Siegfried Wagner-Anbau neben Wahnfried in Bayreuth: Die > Hohe Frau < wird am Treppenabsatz von illustrer Runde erwartet – Feindbild H. Kupfer (*Regie Holländer 78) ist lautstark in aller Munde – man verachtete das „Kellerkind“ des deutschen Regietheaters & der Felsenstein-Schule in vorauseilendem Gehorsam. Man(n) buckelte, stand stramm, Hacken knallten zusammen – Teaparty in Walhall ? – Bilder & eine ganz eigenartige Grundstimmung an einem illustren Ort – das ALLES grub sich in der Erinnerung ein  …

Vor fast genau 40 Jahren verstarb Winifred Wagner in Überlingen am BodenseeDSCN9264ww 1.JPGP8100028.JPGDSCN9269.JPGSyberbergs Winifred Portrait war interessant, sein Parsifal-Film (1982 / anlässlich der Neuinszenierung des Bühnenweihespiels am Musiktheater auch nun wieder in Linz zu sehen) und auch seine anderen Werke (Ludwig der II., Karl May usw.) wirkten ebenso befruchtend auf die eigenen Arbeiten, wie Werner Herzog (Lohengrin-Regie 87) oder speziell Titus Leber & Gigant Ken Russell ! (- Lisztomania)

Wagnerianer verspüren prinzipiell den inneren Drang sich missionarisch zu betätigen und so wurde bereits in Zeiten noch deutlich vor der 1. Klangwolke das Radio im Fenster positioniert, um auch unbedarften Mitmenschen die Freuden der Klassik zu erschließen – speziell im Sommer bei Ausbruch der Salzburger und (!) Bayreuther Festspiele. Bei Spaziergängen wurde der tragbare Kassettenrecorder entsprechend aufmagaziniert und da durfte neben Originalen für dergleich missionarische Zwecke schon auch mal eine Light-Variante wie Warner plays Wagner erklingen  usw.  …  In späterer Folge passierte die „Wagneriansierung“ auf deutlich höherem Niveau im eigenen Musikunterricht, durch Einführungsvorträge auch jenseits des Wagner – Verbandswesens (Seminar für Studenten) sowie über die Stipendienstiftung  …

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22-01-2018 09;59;59.jpg22-01-2018 10;13;26.jpg

     –  ORF-Winkler/Pilsz-Sendung Teil 1

FC Walhall 122-01-2018 09;30;17.jpg08-11-2017 17;01;37Fb     –  ORF-Winkler/Pilsz-Sendung Teil 2 (Sport)08-11-2017 17;01;37F.jpg08-11-2017 17;08;27b.jpg22-01-2018 10;38;56a.jpg22-01-2018 10;38;56.jpg22-01-2018 09;30;17a.jpgGroßer Dank an Dir. Winkler für sein immer > Offenes Ohr < und die Ermöglichung vieler Schulprojekte (- u. a. Glass-Film oder den Bruckner on Air – Blog)  –  oben im Bild mit seiner Gattin und DI Weitzer. Am linken Bildrand dieser Steiermark-Achse: Begleiter und Komponist im RWV > Helmut Rogl <, der nun 2020 seinen 60er feiert  …

DSCN0736.JPGSeit ewig im Dunstkreis des RWVs Linz:  Rudolf Leitner – Gründberg –  im Namen verankert:  Der „Grüne Hügel“ von Linz – Mythischer Ort (Eingang zum Haselgraben)

22-01-2018 09;34;46.jpg       <<<  Ein Gesprächsabend mit Theo Adam  – fürs Radio   …

BAYREUTH- & RWV-NACHWUCHS

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BH RWVUnbenannt15.JPG                                                                                    (1987)         

Wagner & Humor:  Lesungen mit der Kabarett-Crew der Fadinger  & „Johannisnächte“

„D e r  S ä n g e r  s i t z t“

23-01-2018 13;00;08a.jpg5 Johannisnächte lang eröffnete man mit einem Wagner-Musikkabarett die sommerlichen Musikwochen auf Schloss Wildberg

Johannisnacht Wildberg1.jpgJohsnnis 2a.jpgJohsnnis 2b.jpgjohannisnacht wildberg plakat 1kl.jpg

In Bayreuth war & ist es die Studiobühne, die herrliche „Kleinkunst“ zum Thema Wagner in den Innenhof bei Steingräber bringt:

P8100055.JPGIm Nordbayerischen Kurier wars der Rappl, der mit Witz Wagner in Bareith unter die Leit mit seinen Texten und Schallplatten brachte  –  oder hier im Radio  >>>               

Die Fadinger starteten einen 1. Versuch einer filmischen Umsetzung der Wesendon(c)klieder

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Mit „Wagner für Tasten“ gelang es dem RWV Linz nicht nur ein Konzert von Margit Haider im Brucknerhaus zum Stadtjubiläum von Linz zu verewigen, sondern auch mit Hilfe von Wolfgang Winkler & dem ORF eine CD auf den Markt zu bringen – mit einer Nachhaltigkeit, dass es auch zu einem Haider-Konzert in der Villa Wahnfried kam und die Holländer-Traumfantasie als musikalische Basis für die Visualisierung zum Video „Senta D“ verwendet werden konnte  …

Ein herzliches DANKESCHÖÖÖN für > die Begleitung in der & die Welt der Musik <         -sowie die musikalische Unterstützung bei vielen Projekten ! (Agnus Benedictus  …)

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22-01-2018 11;13;18a.jpgIn den 90ern wurde die Schriftführung an Margit Hueber übergeben, da die Schaffung des Medien-Gyms alle Zeit der Welt verlangte und sie so ohnehin optimal besetzt war  …  Einschlägige Projekte & mediale Auftritte in Sachen Wagner gab es aber natürlich weiterhin:

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1995 kam man mit Dr. Gottfried Wagner (Enkel von Winifred) nach dessen Vortrag beim ABIL (Brucknerfest) schnell ins Gespräch. Bei einer Stadtrundfahrt unterwegs zwischen Pöstlingberg und Theater, endete diese „Spritztour“ mit dem Auto nach einem Anruf (!) schließlich im ORF OÖ, wo im Studio spontan mit Fremd-Moderation der folgende Sendungsbeitrag entstand: 

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FILM-PROJEKT   „W E S E N D O N C K   L I E D E R“  II

RWVI.JPG04-12-2016 11;38;03.jpg05-09-2017 20;12;07a.jpgisolde8.jpg04-12-2016 11;41;36.jpg

https://dorftv.at/video/7100            <<<   Unter diesem LINK:                   „Isoldens Oden an die Nacht“ (Start des Videos im Rahmen der Sendung ab 11´30´´)

GLÜCKWUNSCH ZUM FILM & ZUM PREIS07-07-2013 09;31;50a.jpg04-12-2016 11;33;08.jpg07-07-2013 09;31;50n.jpg                                                                                                                    Josef Lienhart

isolde.JPGDSC05214.JPGJosef Lienhart (Ehrenpräsident des RWV-International)

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Aufbruch ins nächste Jahrtausend

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BÜHNENWEIHFESTSPIEL DAMALS NOCH OHNE BÜHNE

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Im obigen Programmheft abgedruckt und im Bayreuther Archiv aufgelegt:

PARSIFAL  –  Die Zauberflöte Wagners <23-01-2018 18;22;16klmuseum.JPG

lohengrin2010 (21)Kartensuche mit allen nur erdenklichen Tricks  … Anfang August zum Geburtstag des BlogautorsRatten-grin– als die Ratten den sinkenden     > Lohengrin-Nachen < verließen  …

D A S   E W I G E   T H E M A

kulturm rundschauLinzer Hügel.JPG Die Fiktion des Grünen Hügels von Linz am Gründberg

20130113-164134.jpgVolksgartenhalle.jpgSiegfried Wagner Volksgartenhalle Linz.pngSiegfried Wagner in der Volksgartenhalle Linz

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Schon Anton Bruckner profitierte schon im 19. Jahrhundert von der immer Wagner-freundlichen Aufführungspraxis des „Landschaftlichen Theaters zu Linz“ – Er selbst führte 1868 noch vor der UA der Meistersinger in München den „Schlusschor“ mit dem Sängerbund Frohsinn in den Redoutensälen erfolgreich auf !

Wagners Bezug zu Linz (nebst Bruckner): „Guter Bahnhofskaffee“ auf der Durchfahrt nach Wien (- Linz als unbedeutende „Fußnote“ von Cosima in ihren Aufzeichnungen) Dass Richards bevorzugtes Blumenmädchen Carrie Pringle 1859 hier an der Donau geboren wurde, dürfte der Tagebuch-schreibenden Liszt-Tochter entgangen sein  … Ungeachtet dessen ist der Wagner-Clan in Linz heute würdig vertreten durch die Jazz-Sängerin Verena Maja LafferentzKunst- / Musikalienverlag (Bruckner, Glass usw.)File_065.JPGHannah Baumgartner bei Linz09 (- heute:  Presseabteilung des Landestheaters) im Gespräch mit Ururenkelin Verena Wagner. Gleich nach Eröffnung des neuen Linzer Musiktheaters startete man mit einem RING in exquisiter Besetzung – Vergleiche mit ganz großen Stimmen der Vergangenheit lagen in der Luft.MP 23-10-2013 07;11;10 kl.jpgOÖN RING.jpg

!cid_part5_1373269485@t-online.jpgDonald-McIntyre.jpgP8010004.JPGAls großartige Idee der neuen Festspielleitung ist das Projekt Wagner für Kinder zu verbuchen – der legendäre Chereau-Ring-Wotan schließt sich dieser Meinung bei einem gemeinsamen Besuch auf der Probebühne des Grünen Hügels an  …1415_Video am Titelblatt_page_1.jpgRing Freunde.JPGAnlässlich des neuen Linzer Rings passend zu Wotans Zitat aus dem Vorabend „Rheingold“

DSCN3186.JPGFestspielhaus-Bayreuth-InnenansichtNicht nur die Leitmotivtechnik Wagners hielt Einzug in der Filmgeschichte, sondern generell der Gesamtkunstwerkgedanke. Der lichtlose Publikumsraum, mit seinem unsichtbaren Orchester und dem indirekten Klang  –  Jeder Bayreuth-Neuling glaubt bis kurz nach Öffnen des Vorhangs am „Grünen Hügel“ in einem Kinopalast zu sitzen.    Als sich beim eigenen ersten RING 1974 der Iris-Vorhang auftat, erzeugte dies im selben Moment den Eindruck einer Projektion – Georges Méliès ließ grüßen  …

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                Der „Linz-aktive“ Klaus Schulze (Ars Electronica) war extrem „Wagner-affin“ in seinem Schaffen  …   Wagner ist immer & überall zugegen  …

Unbenannt.JPG206746_386964091393334_1821560367_n.jpgWALHALLA 2.JPGScreen-Shot-2013-05-08-at-3.16.34-PM-e1368019087312.png

           Der Haderer von Bayreuth: Klaus Häring schuf wunderbare Karikaturen:häring.JPGDSCN0712.JPGPlakat.JPGAuflockerung: B. A. Zimmermann: Sinfonie in einem Satz – Musique pour les soupers du Roi Ubu: VII. Marche du décervellage  <<< Marsch der Gehirnzermantschung – zuletzt zu hören beim Neujahrskonzert 2020 des Brucknerorchesters  …titel-heft-2-solo-0408-8b.jpgfafner.jpg25-04-2018 10;26;20.jpg

http://www.wagnerverband-linz.at/  

                                           Diesen Blog-Beitrag findet man auch unter:                                                                                                http://www.wagnerverband-linz.at/archive

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Die Bayreuth-UNI-Abgängerin Elfi Vonberg hat in ihrer Arbeit „Wagnervereine und Wagnerianer heute“ ein köstliches Konvolut geschaffen – indem man unter anderem auch auf echt progressive RWVs treffen kann: http://www.rwv-ammersee.de/

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                                                                               Manfred  P i l s z                                                                            Praktizierender „Wagnerianer“ seit über 50 Jahren & RWV-Gründungsmitglied

Allsommerlicher Wahl-Bayreuther seit 1973 (ohne Pause)

https://cba.fro.at/309537   <<<  R a d i o

RW Sticker

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Als Finale:  „Wälse-Ruf“  –  Rekord-verdächtig !!!

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„M e i n e   U h r“

Wer hat den Winter „abgeschalten“?

       „Klimatöse“ Gedanken zuMaria Lichtmess(2. 2. – Ende des Weihnachtskreises)                               Irgendwo im „Wilden Westen“ auch „Murmeltiertag genannt  …

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Marcel Hirscher war es sicher nicht, der nach dem wieder viel zu heißen Sommer 019 in grässlichem „Neusprech“ den Winter „abgeschalten“ hat  …  Da hätte man ihn echt zu unrecht gescholten  –  Es lohnt sich noch immer, dass man einschaltet, wenn im TV Skirennen aller Arten übertragen werden, zumal auch jetzt ÖstereicherInnen zum Schluss am Podium ab und an zu bewundern sind. Dass die Rennen meist aber auf isolierten weißen Bändern mitten im Grünen stattfinden – das sollte uns zu denken geben ! – Kunstschnee-Inseln, die mit Einsatz von Kanonen nächtens für den „Winter“-Sport zurückerobert werden …

keine schanzeDer Winter hat keine „Schanze“

Der Februar ist normalerweise der winterliche August mit umgekehrten Vorzeichen. Wir hatten zu Beginn des besagten Monats 2020 erschreckende 14 Grad plus an Nachmittagen in der Sonne – kombiniert mit bedrohlicher Frühjahrsmüdigkeit im sogenannten „Hochwinter“  –  Für unverbesserliche Sommer-Adoranten: Das wäre vergleichsweise so, als hätten wir am 1. August eine Tageshöchsttemperatur von etwa 16 bis maximal 18 Grad  …  das würde zwar den Wunschvorstellungen des Blog-Autors entsprechen, aber wohl nur in Island zu einem Kollaps in örtlichen Freibädern führen.

P B.JPG„Winterlandschaft mit Eisläufern und Vogelfalle“  –  Pieter Bruegel der Ältere

„Weiße Weihnachten“  –  seit Jahren nicht nur ein frommer Wunsch, sondern auch ein einzementiertes Fremdwort zu dieser Wintersonnenwende  –  Ende Juni hingegen sind die Sonnwendfeuer kaum einmal durch „Kälteeinbrüche“ gefährdet  …  Frei aller „Schlechtwetter“-Gedanken  konnte man beim Wildberger Musiksommer fast immer die Johannisnächte auch im Freien zelebrieren.

Das waren noch feine > Kleine Eiszeiten < als Antonio Vivaldi im 18. Jhd. in Venedig seinen Schlittschuhläufer übers Eis schicken konnte  …

Vergleicht man konsequent das Winter- mit dem leider dominanten Sommer-Halbjahr, so entspricht der 1. Mai (mit seinen hoffnungsvollen „Eisheiligen“ zur Monatsmitte) dem 1. November, der März dem September und der launische April in Blütenpracht dem Oktober ähnlich in den Herbstfarben (- da konnte es früher schon mal in beiden Monaten auch kurz schneien  …)  –  Linz war im Unterschied zum Ausnahme-Vorjahr im Dezember & Jänner nur wenige Stunden 2x  etwas angezuckert. Das wäre so, wie wenn es im Juni/Juli bloß mal 2 knappe Badetage mit grad mal 30 Grad im Sortiment gäbe  …  Die willfährige Schön-Wetterfee hätte Auftrittsängste, aber uns EisbärInnen & SchneemännInen wärs eine gewaltig große Genugtuung !!!

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Mit zornigen Grüßen von der immer kleiner werdenden Auftau-Scholle  –  in Vorahnung einer spätestens nach Ostern dräuenden >Sommerdepression< (Tropennächte inkl.) !   M P

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Irgendwie sahen die LinzerInnen so um 1900 gar nicht nach Herbst/Winterdepression aus & Schnee gabs von „Holle in Fülle“  –  selbst noch in den 60ern – erinnert sich der hier schreibende Zeitzeuge  …Linz Schnee.jpgDSCN8050.JPG

…  Schnee am Pöstlingzwerg heute  …

„DIE 5. DIMENSION“ / Phil Glass -Work

Dieser BLOGBeitrag hätte sich Lektüre & Betrachtung auf einem großen Screen verdient

31. Jänner * Geburtstag von Phil Glass

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In den späten 70ern wurde man als medial interessiert & informierter Rezipient per ORF-Kultur erstmals mittels Ausschnitten aus Einstein on the Beach (1976) auf einen Philip Glass aufmerksam.  Die anderen beiden Teile seiner Trilogie taten ein übriges: Satyagraha 1980 und 1984 Akhnaten mit u. a. der so wunderbaren Begräbnisszene      (- wurde im Jahr der Fadinger Glass-Visualisierung sogar beim Ball als Musik für die Eröffnung verwendet / in guter Gesellschaft mit Bruckner: Einmarsch mit dem Beginn des 2. Satzes der IX.) Der Wunsch selbst einmal Glass-Musik in Bilder umzusetzen kam 1982 auf, als Koyaanisqatsi über die Linzer Kinoleinwände flimmerte  …

Das Donau Festival Krems an der Donau schenkte den Österreichischen Glass-Fans 1988 in Schwechat am Flughafen das Projekt 1000 Airplanes on the Roof   – Fast 15 Jahre später durfte sich das Fadinger Mediengym mit einer Visualisierung an diesem Werk erfolgreich einbringen  –  Welch ein Glück:  Kurz davor war ein Werk für vier Streicher (Kammermusik von Glass) vom Brucknerhaus für die Fadinger aufgezeichnet worden, musste aber aus technischen Gründen dann einbehalten werden  …

13. 9. 02 GlassDer 1. Glasse Direktkontakt passierte im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung am Mozarteum in Salzburg  –  Endergebnis: Segen des Meisters und ein Interview  …

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Vermittler und >Möglich-Macher< Dir. Winkler

 Nach der Veranstaltung gings mit Wolfgang Winklers Auto dann in gefühlt knapper, „Lichtgeschwindigkeit“ nach Linz …   eine Nahtoderfahrung, die sich allerdings als sehr wertvoll für die inhaltliche Umsetzung erwies  …

Merker Bild.JPG           Unten: Erweitertes Team bei der Pressekonferenz im Brucknerhaus (vorm Fest)24-07-2014 18;26;57.jpgHof 1.JPGHof 2.JPGVideo-Istallation Brucknerfest 02 2a.JPG                    Im ehemaligen Kassen-Foyer des Brucknerhauses lief das VideoBrucknerhaus.jpg

Neues Volksblatt – Kultur
Das Philip-Glass-Fieber hat auch die Schüler/-innen des Linzer Medienrealgymnasiums Fadingerstraße erfasst.                                                             Ein halbes Jahr haben sie sich unter Leitung von Manfred Pilsz mit dem Glass-Opus „1000 Airplanes on the Roof“ beschäftigt und es in das 20-minütige experimentelle Musikvideo „Die fünfte Dimension“ umgesetzt. Für den Komponisten wurde eine eigene US-Fassung erstellt, auch Dennis Russell Davies zeigte sich sehr angetan. Derzeit ist das Video im Info-Point im Brucknerhaus zu sehen, es gibt aber Verhandlungen, es — parallel zur Glass-Oper „The Voyage“ — im Oktober im Landestheater und im Programmkino Moviemento zu zeigen.

Moviemento.JPGFeedback.JPGDRD.JPGPK.JPG09-07-2013 10;14;17.jpgpassau.JPG26-03-2017 18;13;17.jpg

FRECH bei Phil Glass 10.jpg

From: „Philip Glass

To: < Manfred Pilsz >

 Dear Manfred.  I was very happy to hear that our video/film project received
an important award. Congratulations!

And best wishes to everyone who worked on the project! Would it be possible for me to have a DV-copy for my archives?
Also, best wishes for the holiday season.  Philip Glass

 Sent: Friday, January 02, 2004 3:22 AM

„Die Fünfte Dimension“ – Phil Glass auf dorfTV:  https://dorftv.at/video/26584             (Video-Anfang: Nach etwa 4 Min der EinBlick-Sendung / davor: Mozarts Veilchen)

Wie bei einem Spielfilm gibt es bei dieser Videoarbeit einen klaren dramaturgischen Aufbau, der ganz eng verknüpft mit der musikalischen Vorgabe einhergeht:

Mit den ersten Tönen hebt sich aus dem schwarzen Vorspann ein gleichfarbiges Tuch und legt damit ein Glas (engl. – glass) frei, das sich zur strömenden Musik mit Wasser füllt. – Auf diese Glasmetapher und das Tuch treffen wir auch bei den letzten Bildern direkt vom Abspann – eine ganz deutliche filmische Klammer – von der gleichartigen Musik zu Beginn und am Schluss unterstrichen ! (Prolog zu Teil 1)

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Nach einer längeren Einleitung in der  u. a. durch das Zackenmuster eines  Musik-Visualisierungscomputerprogramms  (J. Dießl)  sehr beschaulich eine Laborsituation suggeriert wird, beginnt mit dem Auflösen einer Tablette im Wasserglas –aus der der Titel der Visualisierung hervorsprudelt- und einer deutlichen Steigerung von Dynamik und Tempo der Musik der eigentliche Handlungsablauf:

Der Astralkörper unserer jungen Patientin scheint sich durch einen gemalten Tunnel     in flüssiges Licht zu schweben um dort als verpuppter Fötus um seine Freiheit zu kämpfen. Ein Abstieg in die Vergangenheit ? Bilder eines Mahnmals und schwarze Gestalten auf der Todesstiege in Mauthausen beleben die bedrohliche Dimension einer traumatischen Uterussituation. 18 Schläge in der Musik markieren den ersten Plotpoint, der Teil 1 von Teil 2 und damit Vergangenheit von Gegenwart trennt.

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Zum ersten Mal bewegt sich das Ultraschallbild – Zeitwesen der Gegenwart bringen das weiße, weite Kleid einer unschuldigen Freiheit, die von unserer Protagonistin                mit Jubel begrüßt wird, während die Gestalten des Gestern die Papierberge der Vergangenheit umkreisen. – Alter trifft auf Jugend – längst Vergessenes holt die Gegenwart ein …

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Ein riesiges Glas wird zum gläsernen Kerker – zur unvermuteten Grenze – Plotpoint 2

Die Musik der kleinen, permanenten Fortschreitungen

Im Video zeigt sich diese manchmal fast unmerkliche Metamorphose am deutlichsten und gelungensten im dritten getanzten Teil der Umsetzung:

Die Blitzmuster auf der hinteren Bildebene deuten die innere Aufgeregtheit in der Musik und in der Seele des Mädchens hin. Abtastende Bewegungen mit Händen und Beinen die mit abrupten Richtungswechseln in der Musik einher gehen, wechseln ab mit dem gespannten Lauschen nach Engelszungen, die sehr bald als Echo der eigenen Stimme erkannt wird. Die Hektik weicht aus der Musik – strömendes Wasser löst die blitze ab. Doch als immer wiederkehrende schroffe Tongebilde dem Opfer unsichtbare aber undurchdringbare Grenzen aufzeigen bricht erneut Panik aus. Musik und Wasser beginnen zu toben. Unsere Tänzerin droht unterzugehen – wird jedoch immer wieder hochgerissen durch ihre eigene Stimme, die sie nicht mehr hören will … Nur eines will sie noch: Das Ende. Dieses kommt nach einer mehrfachen Steigerung plötzlich durch einen überraschenden Motivwechsel. Sie ist am Ziel der Erkenntnis angelangt – dem eigenen Spiegelbild das sie im Glas erkennt – Plotpoint Nr. 3 / Epilog – Erschöpfung – der Bogen ist überspannt – und so wird die Frau vom Zeitsog einer rückwärtsläufig raffenden  Musik von ihrer Borderline getrennt und durch die eigenen Bilderwelten an den Ausgangspunkt zurück versetzt. Der Hypnosestein wird entfernt –das Labor leert sich – das Glas wird zugedeckt – Nachspann  …

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Eine Bilderflut –im Detail abgestimmt auf die Musik- saugt den Betrachter bereits mit dem Einsetzen der Hypnose in den Film hinein. Das natürliche Gefühl des Rezipienten für Form und Farben – für Musik und Bildsymbole ermöglicht einen rein emotionalen Zugang zu dieser Visualisierung. Ein unbedingtes Verstehen müssen< soll eher einem >neugierigen Erahnen und Erfühlen wollen< weichen, dann ist auch ohne umfassende Recherche der lustvolle Umgang mit diesem Filmgenre möglich.

Analyse – aus einem Jury-Gespräch  …

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 Visualisierte Glass-Musik –

Gelungener Kontext zum Eintauchen in den weiten Raum der Seele

Frei von Erwartungen und bereit mich auf das Werk „D I E  5. D I M E N S I O N“
einzulassen ­ -von dem mir lediglich bekannt war, dass eine Person in einen trance-artigen Bewusstseinszustand gleitet- ­ haben mich Film und Musik schlichtweg aufgesogen.
Die Bildüberflutung am Beginn des Filmes ­analog zur Verwirrtechnik für eine Trance-Induktion durch einen Hypnotiseur ­erleichterte das Eintauchen in einen Zustand einer großen Weite. Durch die Symbolsprache des Films getragen von dieser sphärischen Musik wird ein Rahmen geschaffen in dem Berührung mit dem weiten Raum des Transpersonalen möglich ist. Gezielte Reflexion und Austausch des Erlebten ­ mit etwas Abstand zum Film bereiten einen fruchtbaren Boden für   Neues, Begegnung und Fülle.

Dr.  Bernhard   T h a l ha m e r   (Kommunikation/ NLP/ Psychologie) Glass Tunnelbild authentic art.jpg

Zum „50er“ gabs von Linz Kultur & Tourismus eine nette Überraschung – die „Schularbeit“ kam 2004 prominent zum Einsatz:

T_Wassershow4MRGgrS.jpgWasser kino.JPG

D O N A U SO M M E R   2 0 0 4

MRG Film ernst eder  mrg logo.jpgDSC00149kl.jpg50ger-Wünsche Wassershow  Donausommer 04 S.jpg

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Das B I M E Z des Landes OÖ bot das Schulprojekt des MRGs für Oberstufe an  …

d e r    O B I G E

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Radio FRECHes Wiedersehen bei Linz09DSC09052.JPG

Bonus-Anhang: Wunderbare Glass-Grüße aus Tirol:

Das Veilchen

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27. Jänner 1756 in Salzburg

…  passend zum (heutigen) obigen Tag ein längst fälliger Nachtrag anlässlich des aktuellen Mozart-Filmprojekts Post für Constanze“ 

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M O Z A R T S    > G O E T H E   V E I L C H E N <

Projekt 2016/17 zur Visualisierung des Kunstlieds DSCN8061.JPGDSCN8047.JPGKostümverleih Linz & Drehort: Park der LandwirtschaftskammerDSCN8067.JPGDSCN8053.JPG

Prolog mit Titel, Stimmungsbildern – 30 Sek DSCN8980.JPG

Akt 1: Vorstellung aller Charaktere (bis zum Zwischenspiel) – 50 Sek

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Ein Veilchen auf der Wiese stand,
Gebückt in sich und unbekannt;
Es war ein herzigs Veilchen.

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Da kam eine junge Schäferin
Mit leichtem Schritt und muntrem Sinn
Daher, daher,
Die Wiese her, und sang.

Akt 2: „Der Traum der Gärtnerin“ – 30 Sek

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Ach! denkt das Veilchen, wär ich nur
Die schönste Blume der Natur,
Ach, nur ein kleines Weilchen,
Bis mich das Liebchen abgepflückt
Und an dem Busen mattgedrückt!
Ach nur, ach nur
Ein Viertelstündchen lang!

Akt 3: „Die Ausgrenzung“ (bis zum am Boden liegenden Blumentopf) – 40 Sek

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Ach! aber ach! das Mädchen kam
Und nicht in Acht das Veilchen nahm,
Ertrat das arme Veilchen.
Es sank und starb und freut’ sich noch:
Und sterb ich denn, so sterb ich doch
Durch sie, durch sie,
                                                Zu ihren Füßen doch.   (bis hierher: Goethe)DSCN8945.JPGDSCN8944.JPG

Das arme Veilchen!

Epilog: Die Abfahrt & der Nachspann – 50 SekAufzeichnenVk.JPG

AufzeichnenVm.JPGAufzeichnenVl.JPG

Es war ein herzigs Veilchen   (- Mozarts Anhang)

DSCN9029DSCN8931.JPGTorte.JPGDSCN0204.JPG                                          Preise beim Eurofilmfestival & bei der LM OÖ

Manfred Pilsz

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POST FÜR CONSTANZE

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Constanze  –  geboren am 5. Jänner *

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Das mozärtliche „Frauenbild“?Moz 1abc.JPGMoz 6.JPGDas „Bildnis“ des Wolferl Amade

Nicht „Das Bildnis des Dorian Gray“ steht zur Debatte, sondern ein „Bildnis“ im ganz direkten Mozart´schen Zusammenhang. Es geht dabei um die bekannte Arie aus jenem Singspiel, welches ein hehres  Zauberinstrument im Titel führt, ausgestattet mit einem „Helden“, der gleich zu Beginn verfolgt von einem Schlangendrachen in Ohnmacht fällt. Nach dessen Rettung vor diesem Untier durch das „Matriachat“ in Gestalt der drei Damen der „Königin der Nacht“ bekommt Antiheld Prinz Tamino in Mozarts Singspiel „Zauberflöte“ ein Bildnis der Tochter dieser „Fürstin“ überreicht. In daraufhin heftig aufkeimender Liebe singt er (um beschreibenden Worten ringend) die „Bildnisarie“ !

512px-Constanze_Mozart_Lange_1783_engraving_detail1DSCN5891klsw                                                                        Bildnisse der Constanzen *

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Die Visualisierung der „Bildnis-Arie“

Beim Versuch dieses Musikstück zu visualisieren wurde der Operninhalt samt Pamina beiseite geschoben und statt dessen eine Constanze (Mozarts Gattin im Heute *) mit der typischen Post ihres Wolferls beglückt: In einem dem Packerl beiliegenden Brief ist vom Bildnis der „Schönsten Frau“ die Rede, das er ihr hier nun schicken würde, was „Mozart-Kennerin“ Constanze in wilde Wallungen grenzenloser Eifersucht verfallen lässt. Die Vorbereitungen für den gemeinsamen Besuch eines abendlichen Tanzfests werden so kurzfristig unterbrochen, um der Sache auf den Grund zu gehen  …

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Dies Etwas kann ich zwar nicht nennen!
Doch fühl‘ ichs hier wie Feuer brennen.
Soll die Empfindung Liebe sein?
Ja, ja! die Liebe ist’s allein. –
O wenn ich sie nur finden könnte!
O wenn sie doch schon vor mir stände!
Ich würde – würde – warm und rein –
Was würde ich! – Sie voll Entzücken
An diesen heißen Busen drücken,
Und ewig wäre sie dann mein

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Nur wenig später „spiegelt“ sich das nahe Happy End in ihrem Antlitz wider  …  ALLES wieder paletti im Hause Mozart  ….  Ein vergnüglicher Abend auf einem der üblichen Maskenbälle („Wadenmessen“ inkl.) kann beginnen  …DSCN5968.JPG

Zauberflötenhäuschen.JPGIm 91er Jahr des 18. Jahrhunderts wurde die von seinem Logenbruder Schikaneder bestellte & teilweise getextete Zauberoper von April bis Juli in „Gartenhaus-Klausur“ (in Wien) von Mozart fast fertig komponiert und dann auch gleich mit SängerInnen geprobt. Der vermeintliche Märchenstoff ist ganz dicht an der Freimaurer-Thematik. Die im Inhalt vorkommende Initiationsriten, die Figur des Oberpriesters Sarastro und die Zahl 3, die u. a. auch bei den 3 Knaben & Damen schlagend wird, verweisen sehr deutlich darauf, dass die beiden Schöpfer des Werks damit intensiv vertraut waren  …  Für die filmische Umsetzung hat dieser Umstand (- abgesehen von der Anzahl der Darstellerinnen) allerdings keine wirkliche Bedeutung  …DSCN6722.JPG

Bereits 2016/17 gab es ein Fadinger Mozart Film-Projekt: „Das Veilchen“

Bei „Post für Constanze“ (019) waren neben Hauptdarstellerin Hannah (Absolventin) diesmal nicht nur in Nebenrollen, sondern auch bei der Technik (Licht, Kamera) u. a. Aktiv-Fadinger der Sechsten/Siebten – sprich: jetzige Oberstufler beteiligt  …

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M P

„Trazom“ liebte es rückwärts zu sprechen und zu schreiben  …  auch in Briefen  …     >Unsere Constanze „HannaH“ hätte da mit ihrem Palindrom keine Probleme gehabt<                  „O Genie, der Herr ehre Dein Ego!“  <—auch hier „spiegelt“ sich was  …                      Derfnam

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Passend zum obigen Absolventen-Projekt:

2020.JPG100 S.JPGrichard_strauss (1).jpgWoMo.JPG                                                                        SALZBURGER FESTSPIELE:  R. STRAUSS & MOZART                                                                       (Strauss: Allerseelen / Zueignung // Mozart: Das Veilchen)

Richard Strauss war mit den Salzburger Festspielen von Anfang an eng verbunden: Zum 150. Geburtstag von W. A. Mozart dirigierte er 1906 ein Festkonzert. Er gehörte neben Max ReinhardtHugo von Hofmannsthal und Franz Schalk dem Kunstrat der Salzburger Festspielhaus-Gemeinde an und übernahm 1917 dessen Präsidentschaft. Als seine Festspielidee dann in die Realität umgesetzt wurde, sah man R. Strauss zunächst gerne am Dirigentenpult bei Mozart-Opern. Im Unterschied zu Bayreuth widmete sich Salzburg nicht nur einem Komponisten  …  neben W. A. Mozart wurde Richard Strauss einer der Hauptvertreter des Festspielspielplans  …  u. v. a.  …

Im Team der Jubiläums-Festspiele 2020: Eine Fadinger AbsolventinAL1.jpg„Salzburg 100“ – Anna Lischka, BA MAS

(Projektmanagement / Marketing 2020)

NEUER RING  RING 20.JPG  IN BAYREUTH                  Beethoven 250.JPG                                                                                                                                                            BEETHOVEN                        in Linz mit Fidelio & Wagner mit einem österlichen Parsifal

41995640_303.jpgBeeth 1.JPGBeeth 1a.JPG        Die Ampel in Bonn steht auf GRÜN

Beethoven im Rucksack“ – Herwig Zens hat Beethovens Pastorale bei einem Schulausflug in Baden bei Wien als Projekt verfilmt und bei den Filmtagen in Wels im Traunparkkino gezeigt  …  dort wo auch die Fadinger Filme liefen  …

Siehe: Zens-ORF-Doku – ab Min 15.35  (Beethoven im Rucksack)

Beethovens Bruder Johann – Apotheker in Linz

Schönste Beethoven-Momente:

Pastorale (Schlusssatz) / 7. Symphonie (Allegretto) / „Eroica“ / Fidelio mit J. Vickers / Fidelio-Schluss

Beethoven-Bonus-LINK:  Zardoz

 

Die „B S G“ – BühnenSpielGruppe (90er)

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20 Jahre „CABARET“ & FILM in 3 Jahrzehnten vor 2000  –  D i e   9 0 e r  (70er & 80er)

Als wir noch kein Medien-Gym, sondern eine Kabarett-Hochburg waren  …

29-08-2016 20;57;39.jpg29-08-2016 20;58;41.jpg01-09-2016 16;42;54F.jpg29-08-2016 18;30;38.jpg23-01-2018 17;39;24.jpg

90: Ein „Linz – Kabarett“ zum Stadtjubiläum wurde erarbeitet und erfolgreich im Posthof und im Kunstschiff am Hauptplatz Linz (& in Volkshäusern) zur Aufführung gebracht. In der Sparte Kabarett: Preisträger beim DOG – Bewerb des Unterrichts-ministeriums. Mit dem „Dali“–Video und dem neuen Musikvideo „Yggdrasil“ ( Umwelt / Wald – Musik: H. Rogl ): Experimentalfilmpreis beim „Festival der Nationen“ Ebensee .BSG Kalender10.jpg29-08-2016 20;27;33.jpg14-03-2017 19;07;34.jpg01-09-2016 16;41;02kl.jpg01-09-2016 16;41;021.jpg29-08-2016 20;17;57F.jpg15-03-2017 17;44;12b.jpg29-08-2016 18;56;35.jpg01-09-2016 16;45;14.jpg29-08-2016 19;05;03.jpg16-03-2017 12;35;38Fakl.jpg29-08-2016 19;06;22.jpg16-03-2017 12;35;38F.jpg01-09-2016 16;41;022.jpgMit „Yggdrasil“ war mam auch erfolgreich bei den Filmtagen in Wels vertreten. 5. und letzte „Johannisnacht“ in Wildberg. Titelseite und Bericht über Medienarbeit / Film-projekte der BSG in „Film und Video“ ( Magazin für Filmgestaltung ). Preis beim ICEM – Medienbewerb Wien. Musiktheater – Produktion „Angela und der kleine Bär“ (BSG – Coproduktion ) im Posthof und im Studio Moliere in Wien. Das Kulturamt der Stadt Linz veranstaltete einen Filmautorenabend der BSG im Stadtmuseum Nordico.

90 23-01-2018 18;05;46a.jpg91: wurde die alljährliche BSG – Cabaret – Balleinlage erstmals weitervermittelt und so gab es die „Mozart – Einlage“ nicht nur beim BRG – Ball im KV, sondern auch am Linzer Bürgerball im Brucknerhaus zu sehen. Weiters: Beiträge mit Schülern zur ORF – Sendung „Sound Check“. 3. Platz bei der Filmstaatsmeisterschaft für das Gustav Mahler – Video    ( ORF –TV –Berichterstattung ). Mitinitiator der Krone am Gründberg“ in Linz (- ein temporäres Monument des Künstlers Rudolf Leitner – Gründberg / Neuauflage: Sommer 99 in Bad Ischl ) – inklusive Videodokumentation. Mitgestaltung der 140 – Jahr – Feiern des BRG Fadingerstraße – sprich:  Musikalischer Rahmen, 1. Herbstball, sowie neuerliches Kabarett- Seminar und BSG – Auftritt mit Josef Hader im Festsaal des Hauses  …

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SFPK223-01-2018 18;46;14.jpg90 23-01-2018 18;12;22.jpg23-01-2018 18;03;06.jpgkaspar.jpg23-01-2018 18;04;17aF.jpgKulturbericht Medienpädagogik.jpg92: Die BSG wurde Mitglied beim VÖFA / Film- Klub Linz und übernahm die Kinotechnik beim Schülerfilmfestival im Linzer Phönix. Es entstand das Musikvideo „Kaspar“ das auch bei den Filmtagen in Wels gezeigt wurde. Eine Würdigung der medienerzieherischen Arbeit durch Peter Willnauer im Landeskulturbericht OÖ.               ( Februarausgabe ). Gewinn des „Armut“ – Bewerbs ( Andreas Gruber / Jury Wels ). Das 50 Min. Video zum Thema „Computerspiele und Jugendliche“ entstand anlässlich eines Symposions in der Arbeiterkammer Linz. Das Feedback in Medien und durch die ARGE „Computer und Spiel“ war äußerst positiv. Das neue Kabarett – Programm „Urlaubsreif“ wurde im Posthof und in der Lokalbühne zum absoluten Höhepunkt in der Kleinkunstgeschichte der Fadinger und ihrer  BSG. Weitere Kabarett – Auftritte gab es bei einer LSRVeranstaltung und beim Europa- Tag 92.

23-01-2018 18;44;06.jpgCabaret Urlaubsreif.jpg29-11-2019 17;06;05a.jpg24-07-2014 17;01;29.jpg08-12-2018 16;28;16.jpg29-08-2016 19;09;31.jpg2a.jpg             Unten noch in einer Fadi-Filmproduktion  –  Jahre später war Frau Dr. Marie Simonet als Ärztin in Amt & Würden  –  & während des Studiums mit dem Fadinger Kollegen Mehment Kurt Teil der ATVplus-Show „Unkürrekt“   …Fadinger Puma LOCH LINZNewsDer Film „Puma-Das Ungeheuer von Loch Linz“ (oben) & der Halloween-Ball :

90 10-01-2017 16;44;16.jpg

93: entstand das Musikvideo Senta D. zur „ Holländer“ – Paraphrase des in Südafrika lebenden und lehrenden Komponisten Norbert Novotny. Hervorragendes Feedback durch den Komponisten, den Richard Wagner Verband International und durch die UNI Leipzig, die ab 93 Musikvideos der BSG bei Lehrveranstaltungen ( Prof. Köhler / Musikpädagogisches Institut ) verwendete – Weiters an der UNI in Kapstadt. „Senta D.Preise: Titel & Gold Landesmeisterschaft, Staatsmeisterschaft Gold, Ebenseer – Bär, Experimentalfilmpreis, Danubiale-Medaille (LH Pröll NÖ), Innovationspreis des Unterrichtsministeriums ( Krems ), Nominierung für die Video – WM / Präsentation in Bayreuth und beim Richard Wagner Kongress in Bregenz.Im selben Jahr kam es bei der Kulturwerkstatt und bei einem Filmprojekt ( Land OÖ.) zur Zusammenarbeit mitdem Dokumentarfilmer Andreas Gruber. Ab sofort ÖKS-Kulturbudget für das BRG Linz.  Letzte große „Cabaret-Show“ im Fadinger Festsaal:90 24-08-2016 18;49;202.jpg90 22-03-2017 13;21;26a.jpgSFPK.jpgSFPK.jpg                          Sonderpreis an das Fadinger Filmteam „Hocharoma“90 17-03-2017 18;51;52b.jpg80 OÖ Kulturbericht Film in Schule.jpg05-09-2017 18;51;36A

94: wurde von der  B S G  das Langzeitprojekt „Schülerfilmprogrammkino“ ins Leben gerufen. – Ein Präsentationsforum für Filme / Videos, die mit oder von Schülern gedreht wurden. Mit Hilfe eines Videobeamers wurde damals der Festsaal des BRG´s immer wieder in ein Kino verwandelt ( anknüpfend an eine frühere Urania – Tradition des Hauses ). Teilnahme von „Senta D.“ an der Video-WM in Argentinien (ORF – TV Bericht). Betreuung eines Metropia- TV- Projekts in der HBLA Linz Landwiedstraße ( 7 Tagesberichte für HBLA- TV und ORF ). Herausgabe eines BSG- Film Kalenders für wohltätige Zwecke ( Projekt: Hartheim ). Das Musikvideo Eusebius, Florestan und Clara ( zu Robert Schumanns „Dichterliebe“ ) wurde bei den Filmtagen Wels gezeigt. Preise: Landesmeisterschaft Gold & Titel Staatsmeisterschaft Silber und Ebenseer Bär. Hervorragendes Feedback durch das Schumann- Haus Zwickau und die UNI Leipzig, sowie später auch durch die Schumann- Hochschule Düsseldorf.

29-11-2019 17;09;12F.jpg17-03-2017 18;45;50a.jpg

95: wurde dem Landesmuseum für die Kubin- Ausstellung das Fadinger BSG- Video            „Die andere Seite“ zur Verfügung gestellt. Es entstand das Literatur/Musikvideo Fremdlingin (-die Welt Georg Trakls mit Musik von Helmut Rogl) – anerkennende Rückmeldung durch den wissenschaftlichen Leiter der Trakl Gedenkstätte Salzburg. Preise: Landesmeisterschaft Gold & Titel, Staatsmeisterschaft: Sonderpreis des Unterrichtsministeriums, Ebenseer Bär, Danubiale-Medaillen für das Schumann- & Trakl-Video im Stift Göttweig (LH Pröll) – ebenso abermals der Innovationspreis des Unterrichtsministeriums. Präsentation des Videos „Mit Pauken und Trompeten“          (Musik und Politik / Musik und Krieg ) anlässlich einer CD- Vorstellung im ORF Landesstudio OÖ. -Würdigung dieser Arbeit durch LIVA Musikdirektor Dr. Thomas Daniel Schlee. Metropia-TV ( eine Woche tägl.) für ein Projekt in BRG Landwiedstraße (Internat. Schülerkongress)

13-04-2018 16;31;16Asp.jpgCage.JPG

10-01-2017 15;46;04kl.jpg14-07-2015 19;01;55.jpgAb 95 ist das Schülerfilmprogrammkino ein fixer Bestandteil des „Festivals der Nationen“ im Programmkino Ebensee ( ein eigener internationaler Filmblock für Schülerfilme, Schüler gestalten das „Bäroskop“ ). Ebenso ab 95 immer wieder Teilnahme an der Juvenale (Kärnten) –seither mehrere Fadi-Medaillen. Für das Brucknerfest 95 kreierte die BSG mit der BE-Abteilung eine John Cage -Aktion   -dabei erfolgte natürlich auch eine Videodokumentation. Während des Linzer Brucknerfests 95 durfte man mit dem BSG-Team den John Cage-Abend ( 14. 9. )               im Brucknerhaus mitgestalten.  (ZIB 2)Cage 1.JPG

14-03-2017 23;54;00kl.jpgAngekündigter (dann doch nicht) Skandal in der Fadinger Ballgeschichte – Volles Haus

04-04-2018 12;11;25kl.jpg04-04-2018 12;40;44.jpgAnne Frank 97.JPG15-04-2018 14;56;14b.jpg14-03-2017 23;44;15kl.jpg96: Im Brucknerjahr entstand das Musikvideo „Agnus Benedictus“ . Bestes Feedback durch Bruckner- Spezialist Erwin Horn ( Würzburg ) und durch die UNI Leipzig. Preise: Landesmeisterschaft Gold & TitelStaatsmeisterschaft Gold und Preis der Jury: Flamingo, Ebenseer Bär, Gewinn des OÖ. Bewerbs, WM-Teilnahme in Holland, Goldene Diana und Gewinn der Video-EM in Bonn. Präsentation bei den Filmtagen Wels und beim Kinotag „Bruckner zum Schauen“ in St. Florian, sowie beim Linzer Filmopenair (Landeskulturzentrum Ursulinenhof). BSG 1. Klasse – Preisträger bei der „Kinder- Video- Minute“ in Wien. Mit dem Musikclip „Just 17“ und Schülern Teilnahme beim „On Screen- Bewerb“ in Wr. Neustadt und Preisträger beim Treatment / Video- Bewerb des Filmrings der Jugend ( Programmkino Moviemento ). Gewinn und 3. Platz beim Anne Frank- Wettbewerb der OÖN. Präsentation des „Eisbrecher“-Projekts „Schülerfilmprogrammkino“ bei den Filmtagen in Wels  –  Vorgespräche zur späteren Youki im Sinne des SFPK-Gedankens. Präsentation des John Cage- Videos im Rahmen von Filmkunst / Kunstfilm Wien. Zusammenarbeit mit dem Wiener Komponisten Otto M Zykan –Visualisierung der Klangwolkenmusik „Odyssee“ (Brucknerfest 94).90 Aufzeichnen1o.JPG1997 Ebensee 229.jpgZyklop.JPG97: Wird das Zykan- Video „Im Auge des Zyklopen“ fertiggestellt und vom Meister für gut befunden. Preise: Landesmeisterschaft Gold, Staatsmeisterschaft Gold – sowie Präsentation im Künstlerhaus Kino Wien, später Teilnahme an der Video- WM, Silber bei der Video- EM in Hamburg, Gewinn des OÖ.- Bewerbs, Preisträger bei der Palette 97, Goldene Diana und Sieger des internationalen „Festivals der Nationen“ Ebensee, sowie des Publikums- & Innovationspreises des Bundesministeriums für Unterricht.

Mondgarten4.jpgAufzeichnen39kl.jpgAufzeichnen25.JPGMondgarten.jpg10-01-2017 14;23;03.jpgMondgarten2.jpg10-01-2017 14;47;41.jpg

Mondgarten3.jpgDie Haydn-Festspiele Eisenstadt luden das Fadinger Team samt ein, ein Musikvideo für das Open Air– Programm vor dem Gruberova- Konzert zu drehen. Es entstand „Der Zauber des Mondgartens“ und wurde im September in Eisenstadt vor dem Schloß präsentiert. Im Herbst des Jahres kam es dann zur Verleihung des kleinen Landespreises für initiative Kulturarbeit / OÖ 97 (20 Jahre BSG /Video). In diese Zeit fallen auch erste „Schilf“- Kurse in OÖ. und ein Impulsreferat bei den Kinderkinotagen in Lenzing. 97 / 98 entstand die große Diplomarbeit mit dem Titel: „Konzept für eine kreative Medienerziehung im strukturellen Rahmen der Oberösterreichischen Landesmusikschulen“ (von Helmut Gugerbauer) – Kapitel 4: Analyse eines konkreten Projekts „Medienerziehung ausgehend vom Musikunterricht“ Der Komponist Otto M Zykan und der Filmemacher Said Manafi werden Ehrenmitglieder der BSG.

90 06-09-2017 09;06;48.jpg90 Elisabeth Kritik.jpg90 Elisabeth.jpg90 Elisabeth Kritik2.jpg

Hier sitz ich zur Wacht

saal mit bär.jpgDich, teure Halle, grüss‘ ich wieder,
froh grüss‘ ich dich, geliebter Raum!

26-03-2018 20;09;07a.jpgBall-Lust & Hader05-09-2017 22;55;42A.jpg08-07-2013 23;15;55.jpg90 27-03-2017 12;37;34.jpg90 SFPK Kulturpreis Land.jpg26-03-2017 19;27;03.jpg

Manfred Pilsz

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können !

…  siehe auch BSG Teil 1 & 2:  Die 70er & 80er Jahre  …

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1998 wurde das BSG-Erbe übernommen vom  M R G

Die BSG blieb aber als Auffangbecken für alle Kreativen im Umfeld des MRGs erhaltenEgal ob am Jahrtausendübergang bei Filmen & Produktionen wie „Blue Rose„, „Dem Blick des Orpheus“ oder „Coffeeworld“ bis zum heutigen MRG-Alltag (bei PrintRadio & Video)

17_File_012.jpgAufzeichnen71.JPGAufzeichnen65.JPGcafe 31.JPGCoffeeworld 1.JPGPassage.jpgcafe16 neu.JPG

… bis hin zu Absolventen-Produktionen (- zB. bei > twosome < –  Cooperation Gerolf Nikolay – wie bei Fadinger  MKH-Workshops)

8C Treff.jpgCC_Facher1DSC04213.JPGPDD29.JPGkopffeuer.jpgAbsolventen lieferten immer wieder (im wahrsten Sinne des Wortes) mitreißende Auftritte, Projekte und Workshops  –  „Einmal Fadinger – Immer Fadinger !“    Speziell Egbert Bernauer gelang dies als Lehrer mit seinen Musicals  …Börni …  beim Hader-Abend Anfang 90 als Begleiter von Didi K.

Unser aller  > WALL OF FAME (vorm Festsaaleingang) ist nun zum 4. Jahrestag der Pensionierung des BLOG-Autors mit dieser umfassenden BSG-Replik hier ins Inter-Netz übersiedelt  …   Das neue MRG würdigt sein Team im  FADI MEDIA BLOG   <<<

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Die „B S G“ – BühnenSpielGruppe (80er)

Dieser BLOGBeitrag hätte sich Lektüre & Betrachtung auf einem großen Screen verdient

20 Jahre „CABARET“ & FILM in 3 Jahrzehnten vor 2000  –  D i e   8 0 e r  (70er & 90er)

Als wir noch kein Medien-Gym, sondern eine Kabarett-Hochburg waren  …26-08-2016 15;04;042.jpg29-08-2016 17;05;211.jpg23-08-2016 09;48;27.jpgAb den 80er Jahren gab es abendfüllende Programme mit Musik- und Tanzeinlagen – also „Cabaret“ (- die musikalische Eröffnung des gleichnamigen Erfolgsmusicals diente dabei als Signation ) – Jährlich wurde 1 volles Programm mit eigenen Texten, Parodien und später auch berühmten Gästen, Seminarleitern und Ehrenmitgliedern, wie: Josef Hader und Schlabarett ( bis 95: 20 komplette Arbeiten ) gegeben. Schon bald begann man mit Tonbandaufzeichnungen (Cabaret u. a. für Ö1) und kurzen Videodokus:

Freier Mitarbeiter in Sachen Musiksendungen & Kinderradio beim ORF OÖ.  …ORF OÖ Kinderredaktion.jpg08-11-2017 17;08;27aklF.jpg1980 – Video löst den Super-8 Film ab / Silbernes Lorbeerblatt – ORF (- für die beste Idee zu einem Musiksendungsbeitrag im TV). Fadinger Fasching mit Cabaret, Konzert 29-08-2016 18;29;34a.jpgImage122kl.jpgC 80.JPG06-07-2016 18;39;14.jpg26-08-2016 14;57;042.jpgImage095 (1).jpgImage15.jpg„Schulstaub“ – Direktion & BSG auf einer Wellenlänge (hinten: Fotograf Ch. Püschner)

80 Image22.jpg80 25-07-2014 10;45;40.jpgkubin.jpg29-11-2019 17;07;50.jpg

81: Konzept und Umsetzung einer halbkonzertanten „Jesus Christ Superstar“ – Coproduktion im Brucknerhaus. Betreuung der Kinderredaktion bei Ö-Regional-OÖ. Ein Super-8-Film über Alfred Kubin (siehe oben) entstand  …

C 82 b25-08-2016 16;04;09.jpgDSCN9082.JPGDie „Cabaret“ – Produktion „Fadi-Horror-Show“ lief äußerst erfolgreich bei der Schultheaterwoche der oö. Landesbühne im Landeskulturzentrum Ursulinenhof.23-08-2016 09;45;19.jpg29-08-2016 17;31;151.jpgC 82 a1.JPGC 82.JPGFady Horror Theatertage.jpg06-07-2016 18;55;36.jpg14-03-2017 21;02;55BSG Video Das Schloss1.jpg

82: Neben dem üblichen „Cabaret“ gab es die Schulproduktion „Der Herr Karl“ (Auer) & den Super-8-Film „Das Schloß“ (Kafkas Welt). Starker Einfluss aufs eigene (Musik)-Filmschaffen durch Arbeiten des Serapionstheaters Wien, die Theorien und Werke von Dr.Titus Leber (spez. Anima u. Kindertotenlieder), K. Russell (spez. Mahler), A. Parker (The Wall), W. Herzog und H. J. Syberberg (Parsifal) „Töne sehen–Bilder hören“

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SüdtitolMP 3. Akt Tristan in Verona Schulwoche.jpg

Bis Ende der 80er Jahre gab es Südtirol und Wienwochen, die der Blog-Autor selbst leiten & auch begleiten durfte (- siehe Auftritt für die Klasse in der Arena di Verona  …)  Wienwochen implizierten immer einen Opernbesuch und obligat Musical- und speziell Kabarett-Abende  – so auch Mitte der 80er Jahre, als man im „Spektakel“ dem jungen Kabarettisten in der Pause einen Zettel auf die Bühnentisch legte, mit der Bitte um eine Audienz nach dem 2. Teil des Programms „Im milden Westen“  …     Nach dem letzten Vorhang verbrachte man an diesem Abend noch eine fruchtbare Stunde mit Josef Hader  …  der Rest ist Schulkabarettgeschichte – garniert mit tollen Workshops, gemeinsamen Auftritten bis hin zur Erarbeitung (Prof. Auer) von Unterrichtsmaterial (Fachbereichsarbeiten & fächerübergreifende Matura)

Image116.jpgImage089.jpg25-08-2016 15;25;36sw.jpg25-08-2016 16;34;56.jpgImage096.jpg02-07-2013 17;27;04kl.jpgImage094.jpg83: Preis beim Landesfilmwettbewerb für die Super-8 Produktion „Klangwolke“ ( 5 ‚ ). „Der Galan von la Mancha“ ( Bilder- und Musikwelten von S. Dali / Super-8, 30 min) entstand. Die Aktion „Der Gute Film“ ließ frühere Fadinger Super-8 Produktionen als Beispiele für praktische Medienerziehung auf U-matic überspielen.BSG Kalender 1.jpg80 Image23 (1).jpg15-03-2017 10;03;44F.jpg84: Die Produktionen „Das Schloß“ (Kafka) und „Tod in Venedig“ (Wagner) liefen bei den 1. Welser Filmtagen im Hauptprogramm.80 0 29-08-2016 17;00;14.jpg

80 04-04-2018 13;12;03a Ferdinand Kastner.jpg

Post vom Urgestein unter den Medienpädagogen (Film):  Prof. Ferdinand KastnerBSG Filmcrew.jpg14-03-2017 18;43;41AKleiner Prinz2.jpg85: Enge Zusammenarbeit spez. zwischen Oberspielleiter Ernst Sagemüller ( Regie Landestheater ) und der BSG: Statisterie und Produktionsbegleitung: „Hoffmanns Erzählungen“ und „Salome“ . Der neue Musikfilm „Alice und der kleine Prinz“ sowie die „Dali“– Produktion liefen in der Videofassung bei den Filmtagen in Wels. Total schräg: Der Streifen „Hai-Alarm am Pfenningberg“ (Drehort: Pleschingersee)80 29-08-2016 18;01;51.jpg80 BSG Video 7.JPG

29-08-2016 20;48;37F.jpgImage023 (1).jpg29-08-2016 20;59;531.jpg29-08-2016 18;28;111.jpg80 23-03-2017 10;40;49.jpg80 24-04-2018 19;13;1786: Ein neuer Brucknerfilm ( Super-8, 30 min ) entstand und wurde bei den Filmtagen in Wels präsentiert. Teilnahme an einer Publikumsdiskussion in Wels als Vertreter aktiver Medienerziehung. 1. Preis beim Ars Electronica – Bewerb für Schulen ( TV- Gerät ). Die Zusammenarbeit mit dem Linzer Komponisten Dr. Helmut Rogl ( Fadinger – Absolvent ) wurde intensiviert – Ergebnis: Musikvideo „In den Iden des März“ und die erste „Johannisnacht“ ( Musikkabarett ) als Auftakt des Musiksommers im Schloß Wildberg. Regie und Coproduktion mit einer freien Gruppe im Posthof Linz – Erfolgsergebnis: Das Musical „Golfstrom“  (Fadis auf der Bühne & in der Technik)  …29-08-2016 18;49;07.jpg02-07-2013 17;55;02kl.jpg80 22-03-2017 13;17;24.jpg

BH RWV

Unbenannt15

87: Mit der „Film – Cabaretgruppe BSG“ und einem Robert Schumann–Musik–Super8 – Film auf Video bei den Filmtagen in Wels. Zweite Johannisnacht“ in Wildberg. Videokurse und –versuche ( u. a. Rogl–Musik/Tanzvideos ).

28-06-2016 08;58;55kl.jpg29-08-2016 19;59;20.jpg02-07-2013 18;49;01akl.jpgHader Post 88.JPG

Ingo unser aller innovativer Kabarettcheftechniker, der im Geschäft blieb und als geprüfter Bühnenmeister mehr als erfolgreich bis heute im In- & Ausland tätig ist, ließ es sich im Frühstadium seiner Karriere nicht nehmen bei einem jener Bälle, die u. a. er durch seine Licht- & Tontechnik jahrelang veredelt hatte, auch selbst aufzutreten (siehe Bild)

Ingo 2.JPGIngo.JPG

Die Fadinger Herbst-Maturabälle (in der 13-jährigen Doppelballdirektion des Autors mit OStR. Eh) waren nicht zuletzt dadurch so erfolgreich, weil die BSG-Kabarettcrew Einlagen hinzauberte, die schlichtweg perfekt waren (30 Minuten Dauerfeuer – ohne Pausen durchchoreographiert im sensationellen Licht- und Tongewebe !!!)  Publikumsansturm wie bei den Kabarettabenden (Die Polizei sperrte regelmäßig das KV wegen Überfüllung) Beim Kabarett wusste man sich da zu helfen: Sessel bis am Gang & Festsaalbalkon  …  Oldstars (wie Rü) verstärkten & motivierten das Aktiv-Ensemble  …  „Einmal Fadinger – immer F  …“

29-08-2016 18;30;381.jpg04-12-2016 12;04;21.jpg29-08-2016 20;55;261.jpg29-08-2016 20;56;351.jpg

Ab 88: Vorträge, Autorenabende und erste Bewerbsteilnahmen beim VÖFA – Filmklub Linz (Landeskulturzentrum Ursulinenhof ). Der Super – 8 Musikfilm „Mathilde“  entstand und lief als Video bei den Filmtagen in Wels. Positives Feedback durch den Richard Wagner Verband International und durch Filmemacher Peter Patzak. Dritte „Johannisnacht“ – Musiksommer Wildberg.

90 Cabaret 24.jpg80 BSG Video4.jpg80 29-08-2016 17;45;47.jpg80 29-08-2016 18;47;25.jpg90 30-01-2019 10;32;23.jpg80 30-01-2019 10;33;38

29-11-2019 17;10;59b.jpg25-04-2018 09;58;08.jpg29-11-2019 17;10;59.jpg

Ab 89: Regelmäßige Teilnahme an VÖFA – Bewerben. Der neue Super–8 Musikfilm „Was mir der Tod erzählt“ ( zu Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“) erlangte so z.B. bei der Landesmeisterschaft OÖ. Gold und lief als Video auch bei den Filmtagen in Wels. Positives Feedback durch Prof. Dr. Erwin Ringel (!!!) und die Internationale Gustav Mahler Gesellschaft. Beim, in Ebensee neu gegründeten Festival der Nationenerreicht das Musikvideo „Mathilde“ einen 3. Platz und war auch bei der vierten „Johannisnacht“ in Wildberg zu sehen.

80 30-01-2019 10;35;15kl.jpg29-08-2016 20;59;532.jpg

28-06-2016 08;53;25.jpgHader WS 1.JPGHader WS F.jpg29-08-2016 18;40;26kl.jpgHader 1.JPG04-12-2016 12;23;05c.jpgDas neue „Cabaret“ – Programm kam im Rahmen eines gr. Kabarett – Seminars (inkl. Abend) mit Josef Hader zustande. Kabarettauftritte u. a. auch im Kornspeicher Wels. Hader hielt sich damals häufig in Linz auf, da er in der „Alten Welt“ am Hauptplatz seine Probe- und Experimentierbühne gefunden hatte. Gewinner des Preises der Stadt Linz  (Stadt – Jubiläum) mit dem Video „Linz eine Stadt lebt auf“  –  ein Teil des Preisgeldes wurde dem neugegründeten Programmkino „Moviemento“ gewidmet  …Linz-Preis.jpg06-07-2016 18;57;14.jpg

Manfred Pilsz

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…  weiter zu BSG Teil 3:  Die 90er Jahre  …

“ Oh Manfred  –  mach weiter  … „

 

 

 

 

Die „B S G“ – BühnenSpielGruppe (70er)

Dieser BLOGBeitrag hätte sich Lektüre & Betrachtung auf einem großen Screen verdient

…  2 0 2 0  vor  4 5  J a h r e n  …

20 Jahre „CABARET“ & FILM in 3 Jahrzehnten vor 2000  –  D i e   7 0 e r  (80er & 90er)

Als wir noch kein Medien-Gym, sondern eine Kabarett-Hochburg waren  …

1975  –  Die Anfänge bei den Fadingern25-08-2016 17;04;19.jpg

Schüler Ronald G. hatte soeben nicht nur die Aufnahmen des Hörspiels „Der Gang nach Ragnarök“ mit der neuen UHER- Tonbandmaschine bravourös erledigt, sondern ganz beiläufig auch noch das Synonym für die neugegründete Kreativgruppe an der Fadingerschule kreiert und damit die Tonspur für den geplanten Film abmoderiert – Geniestreich eines engagierten, begabten Viertklässlers in den mittigen 70ern des letzten Jahrhunderts: Die „BühnenSpielGruppe“ reüssierte daraufhin über 25 Jahre  als BSG-Kabarett/Filmgruppe, um 98 im MRG (Mediengym) aufzugehen. Selbst dann standen die 3 Buchstaben BSG noch für die Freie Gruppe als eine Art Auffangbecken betreffend SchülerInnen, die zwar nicht im MRG angemeldet waren, aber dennoch mitarbeiten wollten  …  und das gilt genau genommen bis heute  …

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Erinnerungen an diese „Initialzündung“ im alten Fadinger-Gym kamen wieder hoch, als sich ein Schulkollege des obigen Unterstuflers,  > ein gewisser Klaus Melem <  beim ehemaligen Junglehrer & jetzigen Pensionisten zur Weihnacht 018 per Mail meldete:

melem 2

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Wenig später kam es zu einem Traxl-mEATing, das per Mikro aufgezeichnet wurde:DSCN6264 kl.jpg

Radio-Sendung 019 mit Klaus Melem & dessen Tochter:  https://cba.fro.at/429742 <<

melem 3 n.jpg26-08-2016 14;53;33kl.jpg22-08-2016 21;03;39.jpgKlaus Melem war einer jener Schüler, die Mitte´70 am BRG Linz Fadingerstraße ihren jungen Musiklehrer anregten die Bühne des Festsaals neu zu aktivieren und so kam es daraufhin im Rahmen der dann verbindlich „Unverbindlichen Übung Schulspiel“ zur Gründung der BühnenSpielGruppe, die mit dem Markennamen BSG versehen: 97 & 2000 nach 25jähriger erfolgreicher Arbeit unter der Leitung ihres Erfinders 2x den „Kleinen Preis des Landes OÖ für initiative Kulturarbeit“ (Video & dann MRG-Radio) vom Landeshauptmann höchstdarselbst überreicht bekam.1 Landeskulturpreis.jpgLH  FRECH.jpg

Die Angst des Tormanns vorm … Nobelpreis  …  (- „Torschlusspanik“?)

Seit Jahren öffnete ein Kurzer Brief zum langen Schuljahr jeweils Anfang September die Kommunikationskanäle für das Team bezüglich des Projektreigens im Fadinger Mediengym und sollte auch die Kollegenschaft des Hauses auf diese Fixtermine nachhaltig einschwören – was nie ganz klappte (- der Nobelpreis für P. H. schon !)

MRG FRECH Handke DSC09097.JPGHandke 2013 bei einem FRECHen Interview anlässlich der Musiktheatereröffnung

Handkes „Publikumsbeschimpfung“ war ebenso prägend, wie Becketts „Endspiel“ oder H. C. Artmanns sturzbetrunkene Lesung am Linzer Hauptplatz –das motivierte damals junge Spät68er sich künstlerisch auch produktiv einzubringen  …

Angestachelt zu „literarischen Selbstversuchen“ und ernüchtert durch Rückmeldungen dazu (zB. durch Heimrad Bäcker) suchte man neue kreative Spielwiesen und fand sie als Junglehrer mit seinem forderndem Schülerteam in Sachen Kabarett & Film  …

brg.JPG´75 ertönte erstmals die Eröffnungsmusik des Musicals „Cabaret“ im Festsaal des BRGs  –  der Musical-Film (UA drei Jahre davor) wurde Namen-gebend für legendäres Fadinger Schul-Kabarett. Man hatte sich entschlossen nicht etwa vorfabrizierte Theaterstücke, sondern selbst geschriebenes Nummern-Kabarett mit jeder Menge Musik und Tanznummern auf die Bühne zu bringen – mit vielen Parodien (Heinz Konrads, Niki Lauda …) sowie Anregungen aus dem TV & Kleinkunstbereich („Simpl“)

25-08-2016 16;59;132.jpg25-08-2016 16;49;13F.jpg25-08-2016 16;59;131.jpg25-08-2016 16;55;43.jpg25-08-2016 17;05;461.jpg25-08-2016 17;13;291.jpg25-08-2016 17;21;27.jpgC 82 a.JPG26-08-2016 14;30;341.jpgF. F. – sprich: Fiel Fergnügen“

Alles nur machbar, weil Direktor Dr. Burger ein Fan des NEUEN war, ihm das Show-Kabarett Freude machte & er es einfach wollte (- siehe Zitat Burger: oben)  D A N K E Dr. Burger wurde mit dem Fadinger-Cabaret-Orden dekoriert & ebenso wie LSI Dr. Dorninger zum BSG-Ehrenmitglied ernannt (- siehe Bild oben)

26-08-2016 14;40;51125-08-2016 17;13;293.jpg25-08-2016 17;33;501.jpg25-08-2016 17;11;06270 06-07-2016 18;27;051.jpg70 Chef.jpgC 1.JPG25-08-2016 17;17;271.jpg02-08-2016 10;05;43.jpg26-08-2016 14;59;47.jpgImage11.jpg26-08-2016 15;01;572.jpg26-08-2016 15;01;57A.jpg25-08-2016 17;25;181.jpgDie Proben begannen von nun ab alljährlich in der Vorweihnachtszeit im Festsaal, wo sich dann bei den ersten Beleuchtungsproben immer dieser so ganz typische „Duft“ staubiger Rollos verbreitete, die vom Frühjahr bis in den Herbst kaum Verwendung fanden  …  ab Mitte November roch es daher förmlich nach „Cabaret“  …  und dies löste ein ungewisses Kribbeln aus, das in Richtung Premiere immer heftiger wurde.

stipendien BT.JPGStip Bild F.jpg22-01-2018 09;24;07a.jpgGelegentlich fanden auch Auftritte & Lesungen beim RWV Linz im Hotel Wolfinger statt, sowie bis in die 80er gemeinsame Fadinger Opernfahrten nach Wien und München  … Mehrere Bayreuth-StipendiatInnen rekrutierten sich aus der BSG  …22-08-2016 22;18;44.jpg

26-08-2016 14;45;581.jpgSFPK1.jpg

Da der Wunsch geäußert wurde wenigstens Teile des jährlichen „Cabarets“ filmisch festzuhalten und man schon bald die eine oder andere Sequenz daraus  u. a. an das Landesstudio des ORF weiterleitete, kam bereits 76/77 das Element Film ( Super-8) dazu. Das erwies sich für Dokumentationen aber als zu kostspielig (- damals noch Eigenfinanzierung ), eröffnete andererseits aber neue Möglichkeiten künstlerischer Produktionen – so entstand die Verfilmung des selbst verfassten Hörspiels „Der Gang nach Ragnarök– angelehnt an Becketts „Endspiel“ (eigener Text ), 78 „Tod in Venedig“ und im Folgejahr eine erste intensivere filmische Auseinandersetzung mit dem oö. Hauskomponisten unter dem Titel „Collage Anton Bruckner“, gefolgt vom Musikfilm „Vision Blau“ (- Stilmittel dann ab sofort: Eine blaue Vorsatz-Linse)

BSG Kalender 4.jpgBSG Filmszene.jpg26-08-2016 14;39;152.jpg

Gerhard Lukesch bei seiner 1. Leo-Frank-Lesung im BRG:IMG_000308-11-2017 16;59;21b.jpgDer junge KV mit seiner Klasse auf Radwandertag im Künstlersteinbruch

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Manfred  Pilsz

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…  weiter zu BSG Teil 2:  Die 80er Jahre  …

  DANK an Christian Püschner spez. für viele SW-Bilder

 

 

 

100 & kein bisschen greise …

Dieser BLOG-Beitrag hätte sich Lektüre & Betrachtung auf einem großen Screen verdient

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Zwischen Überlänge & Nachspielzeit oder: Mit neuem Narrativ in die Verlängerung

Als wir vor 10 Jahren 2009 den 90er unseres Jubilars feierten, ging ich damals aus von den 90 Minuten eines normalen 3aktigen Spielfilms und schilderte das Leben von OStR Traunmüller im Sinne der Dramaturgie eines Filminhalts. Eigentlich wäre es bei der doch sehr sportlichen Vergangenheit unseres „Delinquenten“ (begnadeter Skifahrer & gefürchteter Faustballer, der noch im hohen Alter Gegner spitalsreif schoss) vielleicht wohl eher angebracht gewesen von einem Fußballspiel auszugehen – auch da hätte sich damals der 90er in Minuten angeboten – Ich werde also zum 100er versuchen die Sache von der mir nicht so vertrauten körperlichen Maschekseite anzugehen – zuvor aber noch eine Bemerkung zum Status quo: Alle die wir heute hier sind, haben einfach & erfolgreich einen 10er auf ihre Jahresringe draufgepackt …

Ja, die Lebenserwartung ist deutlich gestiegen – ebenso die Filmlänge: Tarantino veranschlagt für sein neues Epos „Once upon a time in Hollywood“ satte 161 Minuten – bei 100 war da noch weit & breit kein Ende abzusehen – eine echte Steilvorlage für unseren Jubilar  …  Aber er liebt lange hohe Pässe, verfolgt leidenschaftlich alles rund ums runde Leder in den TV-Programmen und so werden wir eben fußballerisch das Momentum nutzen. Um damit in das Match seines Lebens hier einzusteigen – gehen wir ein Centennium / eine Hektode zurück: Beginnen wir mit seinem neuen Lebens-Narrativ (- so sagt man das heute) im Jahre Schnee (so sagte mans damals):

Vor dem Spiel, beim Abspielen der Hymne war man noch unschlüssig – sollte man das gute alte Kaiserlied anstimmen oder doch schon die Renner-Kienzl-Hymne der Republik / Mozart wäre da ja erst in der 2. Halbzeit in Frage gekommen  …

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Der Anpfiff erfolgte am 6.10.1919 auf der Hacklbergwiese in Wartberg ob der Aist  …    Der kleine Karli war mental von der 1. Minute an dabei. In Jahren gerechnet schlüpfte er in der 6. Minute ins Leiberl der Schülermannschaft und schaffte es bereits nach 4 Jahren – also in der 10. Minute seines Spiels als Talent für ganze 2 Jahre an die Knabenmannschaft der Sängerknaben – also einen Wiener Verein verliehen zu werden. Das gibt natürlich einem jungen Spieler Auftrieb – man musste ihn zwischenzeitlich sogar vom hohen Ross wieder herunterholen (er hatte im jugendlichen Überschwang Prinz Eugen oder besser gesagt dessen Reiterstatue am Heldenplatz bestiegen)   In der 8. Spielminute kehrte er nach OÖ zurück, spielte jetzt allerdings nicht mehr in der Regional-, sondern in der Bundesliga bei der Linzer Staatsoberrealschule der Fadinger, wo ihm in der 18, Minute nach dem 1. Goldtor die Reife zuerkannt wurde, die er 2 weitere Jahre diesmal in der Wiener Oberliga der Technischen UNI als mathematisch physikalischer Player im Aufbau erfolgreich beweisen konnte. In der Folge wurde er aber vom Training abgezogen – Nein: Kein Ausschluss, sondern der Anschluss sorgte dafür, dass er in der 21. Minute die Deutsche Dress überziehen musste – ein fliegender Wechsel – der Verein hieß nämlich „Deutsche Luftwaffe“ – Aufgabengebiet Bordfunker und Ausbildner – also bereits damals auch Lehrer  …  1945 kehrte er aus der russischen Gefangenschaft in sein Mühl4tel zurück. Dort sah er am Spielfeldrand ein begeistertes junges Mädel, das nicht unbedingt nur am Spiel interessiert war – Die auch heute noch um 9 Jahre jüngere Elfi war nicht glücklich, als Karl in seiner 27. Spielminute für 2 Jahre zum GAK – sprich an die UNI Graz verpflichtet wurde und wartete an der Outlinie im Corner auf seine Rückkehr zum Wartberg/Pregartner Regionalisten unteres Mühlviertel – damals Ostzone (im Zeichen von Hammer & Sichel)  …

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In der 30. Minute hatte er einen kurzen 1. Auftritt als Trainer beim Fadinger Verein, bei dem er schon in der Schülermannschaft geglänzt hatte. War er früher im Angriff und in der Verteidigung tätig, so brachte er sich nun als Mittelfeldspieler ein, für den man damals allerdings in Kombination mit seinen Trainerambitionen vorerst ausschließlich in der Haupt- sprich Unterstufenliga in der Zone Einsatzmöglichkeiten sah – sehr zur Freude von Elfi, die sich nun um den mentalen Aufbau unseres Goleadors in Form umfassender Freizeitgestaltung mit vollem Einsatz annahm …

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Ehe Karl sich freispielen konnte, war er eine solche eingegangen – Elfi hatte nun auch   Zutritt zum Kabinenbereich und siehe da, bereits in der 38. Minute fiel zeitgleich zu seiner Pragmatisierung auch das 2. Goldtor  –  Kenner der Klubgeschichte nennen es:     E. V. A. – das klingt nicht nur wie eine Pensionsversicherung, nein, es ist der kurze Name der gemeinsamen Tochter meiner Schwiegereltern!

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Mittlerweile spielte Karl der Größte bei seinem dann langjährigen Stammverein in der Linzer Fadingerstraße. Trotz einer turbulenten 1. Halbzeit mit x Wechsel & vielen Unterbrechungen, wurde das Spiel 1964 nach genau 45 Minuten für eine kurze Pause unterbrochen, damit auch schwächere Spieler als unser nunmehr grauer Star Karl die Chance hatten in die Fadinger Schülermannschaft einzusteigen – so durfte ich ab der 2. Halbzeit aus nächster Nähe die genialen Spielzüge des jubilierenden Spielers & Trainers im Fadinger „Wunderteam“ staunend verfolgen  –  als Einführender in das Schulpraktikum, Begleitperson bei Schulschikursen, Lehrer auch an anderen Instituten – vor allem aber eben als Fadinger: „Einmal Fadinger – immer Fadinger“ – wer wäre ein besseres Beispiel für den Leitspruch als unser 100er !?

Das alte Haus – und damit meine ich nicht unseren Jubilar, sondern das Gebäude in der Fadingerstraße ist grad mal 110 – Ur-Opa Traunmüller ganze 100 – und seit 90 Jahren (!) Fadinger – das soll ihm einer nachmachen ! – Lächerliche 10 Jahre ist die Fadinger Schule älter als ihr eigener Doyen ! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

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Bühnengast beim Fadinger „Cabaret“

Mich holte er in seiner 55. Minute in den erweiterten Fadinger Kader – auf gut Glück und ohne schon fertig aufgewärmt zu sein – aber es ist gut gegangen auf dem Feld und auf der Bühne der Tribünen. In seiner 79. Min durfte ich die Medien ins Spiel holen, den einen oder anderen Videobeweis erbringen und dabei auch selbst die Kapitänsschleife überstreifen – Danke auch dafür an unseren Jubilar!

Fern des Strafraums

Oft konnte ich so bei Konferenzen weite Einwürfe von ihm verfolgen. Nie gab es Fouls, Hands, Gelbe oder gar Rote Karten –  in der 3er bzw. 4er-Kette des Physikkabinetts … Hier wurde nach mathematischen Lösungen & naturwissenschaftlichen Phänomenen geforscht – ausschließlich – oder meistens  …

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Ab der 53. Spielminute wurde er im übertragenen Formel 1-Sinn als „Man of the Race“ vom Platzsprecher als Oberstudienrat tituliert, bis er in der 63. Minute 1982 die Fadinger Arena verließ, um ab dann im Familienstadion Heimspiele zu absolvieren, wo ihm nach  Assists von mir im kurzen Abstand die Enkel Barbara & Alexander zugespielt wurden. Da er seit langem im Spiel seines Lebens ohnehin überlegen führte , wurde keine Rapid4telstunde eingeklatscht und da es sich insgesamt  -zumindest ab der 2. Halbzeit-  vergleichsweise um ein ersichtliches Freundschaftsspiel handelt, entschloss sich der Unparteiische nach 90 Minuten, trotz des klar optimalen Spielstands ohne wirkliche Unterbrechung in die Verlängerung zu gehen, um dem begnadeten Dribbling und den Spielzügen unseres mittlerweile grauen Stars weiter folgen zu dürfen. Und es hat sich ausgezahlt: Die jungen Spieler Barbara & Alexander kamen in ihren Partien vor dem universitärem Tor zu 2 Abschlüssen und auch Urenkel Jonathan, der es nicht erwarten konnte ins Spiel geholt zu werden, ist ein wahrer Volltreffer ! – Man kann mit der familiären Spielaufstellung zufrieden sein !

DSCN6998.JPGDSCN7002.JPGSein erreichter Status: Seit 3 Jahren also Urgroßvater, seit 36 Jahren Schwieger- & Großvater, seit 66 Jahren Ehemann und nunmehr doch seit 100 Jahren ein Teil der Erdbevölkerung  –  über 46 davon – also fast die Hälfte, durfte ich hautnah miterleben …  so wurde ich beispielsweise vor 10 Jahren nächtens noch ausgebremst:

Einbrechende Nacht, grauer Asphalt – nur noch wenige Meter bis zur Mühl4tler Autobahn  – Ich bog von Freistadt kommend –die launische Forelle frisch im Darm der vorgerückten Tageszeit entsprechend behutsam auf die Straße Pregarten / Linz ein und beschleunigte altersgerecht auf adäquate 55 Km/h, als ich mit schon damals guten 90 direkt an einer Autobahnauffahrt von einem silbergrauen Passat wie der Wirbelwind verblasen wurde – nein nicht der selige Niki Lauda, – Sondern der schwarze Blitz von Wartberg: Formel IA Pilot Karl Traunmüller  –  Dass dieser Mann mit 95 den Führerschein zur Seite gelegt hat und ich noch nicht – Ein Rätsel !

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Von 95 auf 100  –  eine Entschleunigung? – Wohl eher ein Widerspruch !

Vor eineinhalb Jahren durfte ich den 90er meiner Schwiegermutter verbal begleiten und möchte abgewandelt von damals überleiten mit dem Zweizeiler:

Mit 65 geht’s noch täglich ohne Taxl ins Traxl

Mit 100 als Betreuer der Gattin per NGO ins geliebte PRO

Der offiziell seine Elfi begleitende Pfleger Karl, der früher häufig mal lautstark von ihr Contra bekam, sorgt seit 4 Jahren dafür, assistiert von Samaritern, dass sie deutlich mehr ins PRO tendiert & das 2x die Woche in erlauchter Mittags-Runde. Die jungen Vertreter der sie transferierenden NGO- Non Government Organisation äußern sich dabei voll der Bewunderung betreffend u. a. der geistigen Mobilität ihrer beiden Schutzbefohlenen – speziell auch des pflegenden Gatten Karl. Tja, auf ihren Karl sollte sie sich schauen & nicht weiterhin heimtückisch Terrorpläne schmieden: Und ja die Anschlagsintensität ist faktisch auf null gesunken: Notlampen verhindern Kontakte mit Rollatorfallen in dunkler Nacht und auch Attacken & Selbstfaller im PRO sind Geschichte.   (- Aufatmen im UKH)

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Dennoch fühlt er sich nicht mehr ganz so wohl in seiner  dünneren Haut und ist somit etwas verletzungsanfälliger – auch ohne Zutun seiner werten Gattin  …   So übernahm Hautarzt Jörg und Hausarzt Walter konnte in Pension gehen  –  alles wie immer bestens getimt ! In jedem Fall (um damit wieder ins Spiel zurück zu kommen) war Tochter Eva für ihn gerade in den letzten Jahren Garant nicht plötzlich im Out oder Abseits zu landen  …    Im erweiterten Betreuerteam:  Die engere Familie, Verena  …

Das Notfalltelefon ist für alle Fälle immer eingeschaltet und wenn nicht wöchentlich mindestens 2 bis 3 Fehlalarme kommen, sind wir beunruhigt und laden die eigenen Akkus komplett neu auf, bringen dabei Eva auf den neuesten Stand ihres Smartphons und fragen ganz analog an, durch Anklopfen oder Läuten, ob alles soweit passt …    und das tut es auch, denn wer Karl Borromäus getauft wurde, ist schon allein des Namens wegen verpflichtet so verflixt alt zu werden, wie es sich anhört !

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Und so feiert also „Trafo“ Traunmüller – wie er von seinen Schülern genannt wurde & wird -sofern sie bei den Jahresringen überhaupt bis heute mit ihm mithalten konnten  …    sein 100. Oktoberfest ! ( <<< Stadtrundschau online)

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Gratulation des aktuell ranghöchsten Fadingers:

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Auch Verwandte, Freunde & ehemaligen Kollegen stellten sich mit Glückwünschen ein    –  ebenso das Land OÖ. (LH) und die Stadt Linz (Bürgermeister)  –  DANKESCHÖN !

2019-10-06 13.56.52.jpgDie Linzer Vizebürgermeisterin unter den offiziellen Gratulantinnen

Der Spitzname des Spielers – verliehen von seinen jungen Fans deutet auf ein wahres Energiebündel hin: „Trafo“ seit 90 Jahren im Wesentlichen wartungsfrei im Einsatz – hohe Lebensdauer – Garantie auf mindestens noch weitere 10 Jahre ! – so hieß es damals im Jahr 2009  …

Haut- & Herz-Reparaturwerkstatt des Ordens neben den Fadinger Gründen

Vor wenigen Wochen war der betagte Jubilar bei einem kleinen Service in der Herzwerkstätte der Elisabethinen und hat ohne Probleme abermals das Pickerl bekommen …zur Absicherung hat die Ärztedichte rund um ihn etwas zugenommen – das merkt man auch bei dieser Feier !

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„Die Welt wird jetzt für mich immer leiser und dunkler“

Ungeachtet seines obigen Zitats hat er noch nie während des Spiels um Austausch gebeten. War er früher eher als angriffiger Libero, Kapitän mit Number 7 im Einsatz, so ist er jetzt oft etwas zurückgezogener als Hüter des Tors oder als Teamchef in jedem Fall die Nummer 1  – als gelernter Spezialist für Kopfball – da denkt man bevor man sinnlos losläuft  …  Auch heuer hat er wieder für den gesamten Weingarten Nr. 3 alle Steuererklärungen erledigt  …

Seit langem: Gähnende Leere auf der Ersatzbank dieses Jahrgangs

Und wohlgemerkt: Wir befinden uns erst 10 Minuten in der 1. Hälfte der Nachspielzeit Anmerkung: Ja, selbst nach Minute 120 gibt’s noch die Möglichkeit ins Elferschießen zu kommen  …     – Es handelt sich also erst um den Epilog eines Happy Ends 

In diesem Sinne: ALLES GUTE zum ersten 100erter                                                                            – das wünscht Dir wie immer bis zum nächsten Mal                                                                           – der beste all deiner Schwiegersöhne   

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Spenden gingen an:  DwarfExperts und NewBE

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1 0 0 er  Pensionisten – Treff  im  B ä r e n

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