Eine „Melange“ runder Jubiläen …

… am 13. * & 14. Februar …

…….. Spiegelungen des Grünen Hügels am obigen Plakat (BT Sommer 021) ……..

... am 13. Februar hat es obiger FILM <<< nun nach Linz geschafft … hier Details

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Es „Traxlt“ !!

Im Jahr 1872 heiratete Josef Traxlmayr die Tochter Anna des damaligen Besitzers Josef Hartl, der das Kaffeehaus an der Promenade 16 am Tag nach der Hochzeit seinem neuen Schwiegersohn übertrug. Seit diesem Tag ist das Haus im Besitz der Familie Traxlmayr und trägt auch ihren Namen.

>>> Radio-Beitrag zum „Traxl“-Doppel-Jubiläum (Gespräch mit Dr. Traxlmayr): https://cba.fro.at/547998

Traxl-Museumseck“ (- die Möbel sind noch älter, als die „handelnden“ Personen):

Im Wonnemond Mai

Mit dem Datum Montag, 6.Mai 1872 taucht unsere Stadt Linz namentlich ein einziges Mal in den Cosima-Tagebüchern auf und das per kurzem Vermerk, dass man bei einer Zugreise nach Wien hier zu Linz guten Kaffee am Bahnhof gereicht bekommen hätte. Ungefähr 2 Wochen später zum Geburtstag des Meisters aller Meister kam es dann am 22. 5. in Bayreuth zur Grundsteinlegung für Wagners Festspielhaus Dies alles geschah exakt vor 150 Jahren !!!

 Wäre Meister Wagner in den Genuss eines „Traxl“-Cappuccinos gelangt – Er hätte den Spatenstich für sein Theater vom „Grünen Hügel“ an die Donau verlegt und dann am 22. Mai 1872 hier am Gründberg in Urfahr vorgenommen …

Bereits seit 175 Jahren existiert nun an der Linzer Promenade dieses Café, welches dort 1847 eröffnet wurde – in jener Zeit arbeitete Wagner in Dresden an seinem Lohengrin und schloss sich dort der heraufdämmernden Revolution an …

Revolutionär auch der Neuzugang im hervorragenden Team des Traditionscafés – passend zum AEC und zur Medienstadt Linz: Servierrobo „Bella“ein wunderbarer Kontrast, wenn „Bella“ die Ladestation (ein altes Telefonhäuschen der Belle Époque) im Eingangsbereich verlässt und vorbei am „Museumstischchen“ in die Küche rollt …

Mitten in den Jubiläumsreigen 022 passt der vergleichsweise zarte 40er des Richard Wagner Verbands Linz/OÖ in den Maitagen dazwischen … Im Jubiläumsjahr der 100. Bayreuther Festspiele bebte es am 6. Mai 1976 (wenige Tage vor RWs Geburtstag) während einer konzertanten Aufführung der Walküre im Brucknerhaus so heftig, dass dies als aufrüttelndes Zeichen gedeutet wurde einen Zweigverein der alten Grazer Wagnergesellschaft in Linz zu gründen. Im Parsifal-Jahr 1982 (100 Jahre nach dessen UA) kam es dann zu Jahresbeginn zur ersehnten Eigenständigkeit des RWV Linz/OÖ – Wichtigste Ziele: Ein neues, auch „Wagner-taugliches“ Linzer Theater (- erfüllt durch die Eröffnung 2013 am Volksgarten), Vorträge zu Wagner und seinem Werk, sowie Beteiligung am Patronat der Stipendienstiftung & Kontakt zu den Festspielen …

https://cba.fro.at/544372  <<<  R a d i o

Vor nunmehr 140 Jahren erblickte das Bühnenweihespiel Parsifal <<< das Licht der Bühnen-Welt am Grünen Hügel Bayreuths. 30 Jahre lang durfte der Gral nur dort enthüllt werden. Wagner leistete sich den „Luxus“ sein Weltabschiedswerk für alle anderen Theater auf satte 30 Jahre zu sperren. Im Jubiläumsjahr 2022 erscheint nun Gralssucher Parsifal ab 12. 3. in einer Neuinszenierung in Linz (- Späte Erstaufführung: März 1948, es folgte dazwischen bloß eine Neuinszenierung 1983  im 100. Todesjahr des Komponisten)

„Blume mit Goldhaube“?

Dabei gibt es eine sehr „delikate Verbindung“ zwischen obigem Bühnenweihespiel und unserer Stadt: Carrie Pringle (Caroline Mary Isabelle Pringle) ist der Name des wohl berühmtesten Blumenmädchens aus dem 1882er UA-Parsifal. Diese junge Künstlerin (- Sopranistin) wurde im März 1859 hier in Linz (!) geboren. In Bayreuth war sie bei den Proben (in die Unterbühne) abgestürzt und dem alten Meister (welchem sie „aufgefallen“ war) auf dessen Wunsch nach Venedig gefolgt. Queen Cosima wirkte „Not realy amused“  –  Wagners Herz auch nicht  …  Er starb dort 1883 am Canal Grande zur Mittagszeit des 13. Februars * (7 Tage nach Ende des Carnevals) –  im Folgejahr nach den 1. Parsifal-Festspielen – und der mögliche Auslöser des finalen Ehestreits (mit letalem Ausgang) stammte aus Linz …

Anregung ans „Traxl: Kreation einer Carrie Pringle-Torte und Wiederentdeckung der g’schmackigen >>> Anton Bruckner-Noten (– nach Rezeptur der Linzer Konditorei Bruckmüller – wesentlich besser als die hochgelobten Mozart-Kugeln / und NEU – vielleicht dann ja anlässlich des Bruckner-Jubiläums 024)

Die herzlichsten Valentinswünsche für alle Lieben

und Happy Birthday zum 60er von Josef H a d e r <<< (Radio)

Manfred Pilsz

Erni Mangold hatte ihren 95er bereits Ende Jänner … Herzlichen Glückwunsch !

Alter Radiobeitrag zum Landkrimi 2017 <<< hier

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung (türkis ?) verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  im BLOG-Text aktiviert werden können !

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Man untersage jegliche pandämliche Störung des bevorstehenden Linzer Parsifals !

Radio-Link zu Parsifal: https://cba.fro.at/540418

BLOG-Link zum Thema: „Zum Raum wird hier die Zeit<<< hier

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Anfang Februar gab’s noch einen feinen Sänger.Workshop im Linzer Musiktheater mit Kammersängerin Brigitte Fassbaender:

Schubert-Video (Drehort u. a. „Traxl„): https://leologeslogbuch.blog/2021/11/19/durch-die-nacht-zu-dir/

Im „Traxl“: https://leologeslogbuch.blog/2017/08/17/matinee-im-cafe/

Bekenntnisse eines Linzer „Wagnerianers“: https://leologeslogbuch.blog/2020/02/13/wagnerianer-bayreuthianer-rwvler/

OÖN zum Doppeljubiläum