MAHLERS WINTERREISE

Mahler_Cover Vorderseite.jpgWinterreise?“ – Was hat das mit Mahler zu tun? Ja, natürlich ist es ein „Liederzyklus“, aber doch wohl von Franz Schubert und nicht von Gustav Mahler ! – Gibt es Parallelen zwischen den „Liedern eines fahrenden Gesellen“ und dem Schubert´schen Werk?

 Bereits das Mahler-Protokoll 1997 hatte sich beim Festival Toblach mit dem Thema „Mahler und Schubert“ beschäftigt und 2009/10 war nicht der erste Anlauf gewesen die 4 Lieder Mahlers zu visualisieren. Initialzündung waren die Arbeiten von Ken Russell und Titus Leber mit seiner Version der Kindertotenlieder. Bereits Ende 80 entstand das Video „Was mir der Tod erzählt“, das dann wenig später 1990 als Coverstory des Film+Video-Magazins zu bewundern war …

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LINZER GUSTAV MAHLER VISUALISIERUNG ZUM 100. TODESJAHR

Zum Mahler-Doppeljubiläum 2010/11 (150. Geburtstag / 100. Todestag) entstand in den Studios des Fadinger Mediengyms Linz eine Visualisierung der „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Das junge Team konnte einen Großteil der Videoaufnahmen in optimalen Winterlandschaften und im dafür extra präparierten Festsaal erfolgreich abwickeln. Die musikalische Ausgangsbasis bildete eine alte Konzertaufnahme des BLOG-Autors, der auch die Regie bei den Filmarbeiten übernahm.

Begonnen hatte man mit dem Mahler-Projekt in der Erschöpfungsphase des sich in seligem Wohlgefallen auflösenden Linz09-Jahres. So beendete ein plötzlich einsetzendes Schneetreiben die Lateinstunde der „Tödin“ Hannah. Sie und Mahler-Darstellerin Astrid drehten bereits eine halbe Stunde später in der Kirche beim Aloisianum, um wenig später am Pöstlingberg vor der Mariengrotte im winterlichen Wald weiterzumachen. Eine ältere Pilgerin mit Kerze sorgte für die erste Drehpause bevor es wenig später weiterging ins Mühlviertel, wo die Stifter-Linde in Kirchschlag für die Todesszene und später noch einmal im Mai für das „Lindenbaummotiv“ im vierten Gesellenlied des Komponisten herhalten musste …

Der erste Drehtag endete mit der Erkenntnis den so wunderbar gedrechselten Wanderstab auf einer eiskalten Wiese liegen gelassen zu haben, was eine sofortige zweite Fahrt vor der schnell anbrechenden, Dezember bedingt frühen Dämmerung ins Mühlviertel notwendig machte.

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Das Ende der Filmaufnahmen im Sommer zeichnete sich dann zeitgerecht bei den letzten beiden Szenen in einem Park am Linzer Bauernberg ab: Der doch abrupte „Drehschluss“ erfolgte direkt nach dem Sprung einer Darstellerin von einem Baum auf den rechten Vorderfuß der Regie – Diagnose: „Ruptur der Vene“ …   – Kein wirkliches Problem für den dann folgenden Filmschnitt …

Die vier Lieder schildern die Gefühle & Gedanken eines Gesellen, der in der Zeit seiner Wanderschaft versucht, eine unglückliche Liebschaft zu verarbeiten. Das Sujet des Liederkreises weist insoweit Ähnlichkeiten mit Franz Schuberts Zyklen Die schöne Müllerin und Winterreise auf, die vom Komponisten beabsichtigt sind.

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen Versen beginnt die „Winterreise“, einer der bekanntesten Liederzyklen der Romantik, mit dem Schubert eine Darstellung des existentiellen Schmerzes des Menschen gelang. Im Verlauf der Lieder wird der Hörer immer mehr zum Begleiter des Wanderers, der zentralen Figur der Winterreise. Dieser hat nach einem Liebeserlebnis, das bereits vor Beginn des Liederkreises abgeschlossen ist, Liebe und Geborgenheit bewusst und aus eigener Entscheidung hinter sich gelassen und zieht ohne Ziel und Hoffnung hinaus in die Winternacht. Eine Reise in das NICHTS? In die Kälte des Todes …

Der Lindenbaum

 Ich mußt’ auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht,
Da hab ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht.

Und seine Zweige rauschten,
Als riefen sie mir zu:
Komm her zu mir, Geselle,
Hier findst Du Deine Ruh!

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Das lyrische Ich fühlt sich stark zum Baum hingezogen und muss beim Vorbeiwandern die Augen schließen und sich zwingen, sich nicht umzudrehen, da der Lindenbaum eine ungeheure Anziehungskraft auf es auswirkt. Der Vers Du fändest Ruhe dort lässt sich als Todessehnsucht ausdeuten …

Schuberts Lied und Zyklus hat aber auch spätere Komponisten inspiriert. So sind Gustav Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen sowohl von der textlichen Intention als auch in kompositorischen Details deutlich von der Winterreise bzw. Dem Lindenbaum (viertes Lied bei Mahler: „Auf der Straße stand ein Lindenbaum, da hab ich zum ersten Mal im Schlaf geruht …“) beeinflusst    –  siehe auch 1. Symphonie / im 3. Satz:                           

Auf der Strasse steht ein Lindenbaum,
Da hab‘ ich zum ersten Mal im Schlaf geruht!
Unter dem Lindenbaum, der hat
Seine Blüten über mich geschneit,
Da wusst‘ ich nicht, wie das Leben tut,
War alles, alles wieder gut!
Alles! Alles, Lieb und Leid
Und Welt und Traum

(Gesellenlied 4 – Mahler)

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O Augen blau, warum habt ihr mich angeblickt?
Nun hab‘ ich ewig Leid und Grämen.
Ich bin ausgegangen in stiller Nacht
Wohl über die dunkle Heide.
Hat mir niemand Ade gesagt.
Ade! Mein Gesell‘ war Lieb‘ und Leide!

 (Mahler – Lied 4)

Kassel_Palais_Bellevue_012009IMG_2830.jpg Die Recherchearbeit zum Film führte die Regie zum kleinen Mahler-Theater nach Bad Hall und nach Kassel, wo bei der „Documentanix im Tourismusbüro dokumentiert war über den ehemaligen Kapellmeister, obwohl man über die „Mahler-Treppe“ vom Documenta-Gelände aus dorthin vordringt: „Theater – welches Theater“? – erst über eine Google-Anfrage konnte dieses Mysterium gelöst werden: Das ehemalige Theater versteckt sich heute in einem Museumsbau …  Dabei handelt es sich aber nicht um das berühmte Grimm-Museum, wo die Fadinger ihre fernöstliche Rotkäppchen-Variante „Lot Cape Chen“ präsentieren durften,   sondern um das Naturkundehaus neben dem neuen, heutigen Staatstheater.

MRG kl.JPGMP sommerempfang LT1 b Kopie a.jpgmahler m Kopie.jpg125 Jahre später begibt sich ein junger weiblicher Mahler-Fan gekleidet wie sein Vorbild auf eine letzte Winterreise, startet das Auto und lauscht der Lieblings -CD …  „Die Lieder eines fahrenden Gesellen“ lassen den Lärm des Gefährts ebenso wie das Grau des Alltags hinter sich und lösen eine Flut von Bildern aus, die sich synchron zur Musik immer mehr verdichten – die “Fahrt der Gesellin” durch die fahle Mahler-Welt zu ebensolcher Musik des verehrten Meisters und ihr letales Ende sind Gegenstand der Fadinger  Visualisierung zum 100. Todesjahr 

toblach-mahler-saal_big.jpgFESTWOCHEN  TOBLACH

Was für ein Mahler-isches Gefühl: Man kommt gerade vom einsamen Toblacher „Komponierhäuschen“, geht auf das „Grandhotel-Festspielhaus“ zu, das in der Abendsonne rötlich erstrahlt – es flattern knatternd die Fahnen mit dem Konterfei des Komponisten und plötzlich steht man vor großen Litfaßsäulen auf denen der eigene Film angepriesen wird …

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HIER  DAS  V I D E O:

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P7290134.JPGIm Radio-Gespräch mit Maestro Roberto Paternostro

Vor einem Jahr hatte man noch beim und im OÖ. Komponierhäuschen auf dem Areal des Gasthofs Föttinger in Steinbach am Attersee gedreht. – Das Sommerdomizil des „Ferial-Komponisten“, der sich dort bedingt durch seine „Lärmempfindlichkeit“ von der Umwelt abschottete, um die Naturstimmung einzufangen und für die Nachwelt in der 3. Symphonie zu konservieren. Heute befindet sich dieses „Refugium“ auf einem arg hektischen Campingplatz …  –  „Was mir die Blumen auf der Wiese erzählen“ … (?)

steinbach mahlerDSC00583.JPGsteinbach mahler 3Radio FRECH SteinbachDSC00422.JPGKomponierhäuschen – Gasthof zum Höllengebirge/Föttinger –Steinbach am Attersee   

47032_123874057665880_2511517_n.jpgSo stand die Filmkamera zwischen Wohnwägen, Luftmatratzen und Surfbrettern. Tage davor war die Suche nach einem duftig gelb leuchtenden Rapsfeld positiv verlaufen: Unterhalb des Freibergsenders war man fündig geworden und so konnte Tödin Anna dort ihren gewundenen „Wanderstab“ statt einer Sense durchs morgendlich taufrische Gras streifen lassen.

mahler 0 Kopie               „Ging heut morgen übers Feld, Tau noch auf den Gräsern hing“                                (Mahler – Lied 2)DSC00020-web.jpg

Mahler Forschung.JPGMahler Visualisierung.JPGPremiere von „Mahlers Winterreise“ am OK-Mediendeck

Wie so oft fand auch beim Mahler-Film die Erstpräsentation am OK-Mediendeck statt: Claudia Werner (Absolventin / damals Pressesprecherin im Brucknerhaus) – eine sehr gefragte Moderatorin und exzellente Medienfrau führte durch den AbendMahler Spezialauswahl -2.jpgmahler t Kopie.jpg                                    – hier einige Eindrücke in:  B i l d   &   T o n

Short Version of MAHLERs WINTER JOURNEY in English

DSCN0432Medien-Feedback zum Film

Manfred Pilsz  (- im Gedenken zwischen Geburts- & Todestag Mahlers)

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können !

 

 

 

 

 

 

GRILLEN im NEO-BIEDERMEIER

Wenn jemand seinen „Weber“ aus dem Haus holt bedeutet dies nicht unbedingt, dass eine Freischütz-Aufführung („Grillen sind mir böse Gäste“) bevorsteht – die dabei zu befürchtende „Wolfsschlucht“-Szene lässt sich da dann auch zumeist ganz anders an:

Tangahöschen, Schürze, Bier, nackter Oberkörper, oder im „todschicken“ Unterhemd und um die Körpermitte dem teuren, eigenen Weber´schen Kugelgrill asymptotisch stark angenähert, schwitzend eingerahmt von eher leicht angekohlten Fleischbatzen – Die Ergebnisse bewegen sich zwischen blutig(er Anfänger), medium & so richtig durch  …   je nach „Grillgut“ mit & ohne Stinkkäse

 

076_grillenVom Kühler(?)-Grill zur „Macho-Küche“ …

Bei etwa 25 Grad Außentemperatur erliegt Mann dem Zwang direkt nach dem Verstauen der Audi-A8-Winterreifen den Griller anzuwerfen – selbst in veganen Haushalten. – Da gibt’s halt für den eigenen Verzehr etwas mehr Gemüse – die Tierleichen bringen die Gäste selbst mit und in jedem Fall spielt sich das Ritual im geschützten Bereich von Balkonien oder besser noch im sicheren Geviert der eigenen Gartenhecken ab, aber selbstvernatürlich sichtbar für die direkten, hoffentlich neidischen Nachbarn und bildreich dokumentiert (Mann + Kochschürze schmiedet Essen an urzeitlicher „Esse“) für die immer brav likende eigene „Internetz-Blase“!

images (1).jpgtrolle-100-resimage_v-variantSmall24x9_w-768 Aber was posten Ida & Peggy da unter ihren Nicknames „Chili“ & „Grill-Zange“ (Nomen est omen) heftig wichtig zappe(l)nd im Inter-Netz kurz vor der drohenden Gartenparty, als man sich entschließt erst bei Eintreffen des kühlenden Kernschattens das rauschig hitzige Festmahl zu beglücken:

Warum kommt er erst später? Er dreht eine Runde um den Pleschingersee? Da wünsch ich ihm viel Spaß beim Slalom am „Balkangrill“ ! Wenn er Pech hat kriegt er das „Schächten“ hinter den Büschen hautnah mit … Selber schuld – hab extra gestern den Pool eingelassen … von wegen See …Wer braucht denn so was? Demnächst geht er womöglich ins Parkbad …

Für die 2, die ihren Body in der Sonne grillen bis die Haut den passenden Braunton aufweist, und ihr Solarium jahreszeitlich jede Existenzberechtigung verliert. Jene 2,      die sich generell & ausschließlich im sicheren, eigenen Pool abzukühlen (- öffentliche Badeplätze und Seen sind doch nur was für … richtig: Kommunikative !) können mangels auch nur geringster Außen- & Eigenerfahrung da zwar nicht ernsthaft mitreden, aber für die eigene Netz-Blase jederzeit und immer mit vollem Genuss sinnentleert und selbstgerecht posten !

Peggy ist deutsch sprechende Trump-Wählerin mit texanischem (- upps – hoppala …) Migrationshintergrund -auch wenn sie das nicht gerne hört & wie Ida mit einem austriakischen Griller verehelicht …

Aber hier nun: Die Prawda – sprich Wahrheit zum obigen Posting-Anfall:

Am ganzen Seeufer zu Plesching steigt kein Wölkchen auf, keine Opfertiere, keine Schlächter, weit und breit keine einzige Grillstation mit Minarett – keine Spur von flächendeckendem Halāl – keine nur wie immer geartete „ausländisch anmutende Kochstelle“ im Freien – ja nicht einmal eine teutonische HarāmSchweinerei. Jenseits der Seerestaurationen weit und breit kein zu beanstandendes „Ham Ham“ …  Ähnlich klingend höchstens da und dort im See ein angedeutetes, allerdings untypisch, weil gemischtes Hamam ohne auch nur den zartesten Hauch von Burkini, sondern alles „ordentlich“ westlich in faden Badehosen und Bikinis. Alles ist zwar deutlich verhüllter als im FKK-Bereich, aber es erscheint dem neutralen Betrachter schier „Schleier-haft“ wofür man wegen nix in „Good Old Austria“ eigene Gesetze braucht …  Blauer Dunst JA – Grillduft NEIN … ?

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Kurz ein nachgelegtes, geiferndes Solo-Posting-Intermezzo von Ida:

Der wird nix verstehen und kein einzig deutsches Wort hören … Nun, die ersten Wortfetzen die in „Strandnähe“ aus einer südostländisch anmutenden (sprich: dunkelhaarigen) Kleinst-Gruppe zu vernehmen waren lauteten: Hearst Oida -na frage nicht- heit pfeifts gscheid owa vom Pfenningberg – des brauch i net – Oarsch koit is, oba echt ! – Das klingt vorsichtiger Einschätzung eher nicht wirklich nach „Bosporus“… Auch in der Folge blitzten während der Gewässerumrundung immer wieder solch „einheimische Sätze“ inmitten einer bunten Welt der Worte auf. Und das war wahrlich keine „pfingstlich babylonische Sprachverwirrung“, sondern deutlich hörbar gelebte Vielfalt, die im wahrsten Sinne des Wortes u. a. für die geschätzte Kulturhauptstadt Linz09 spricht. Ein Faktum das die Angsthasen hinter ihren scheuklappenartigen Gartenhecken eher noch mehr verschrecken wird und sie werden die Deckung ihrer „Blasen“ wohl weiterhin nur maximal für Momente zwecks Abholung der kleinformatigen Sonntags-Krone beim Verkaufsentnahmebeutel des Zeitungsständers (Standl) direkt neben dem eigenen Gartentürl riskieren …

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Volles „Risiko“ gibt’s de facto allerdings zu Ferien- respektive Urlaubszeiten: Mit dem Mut der Verzweiflung und im scheinbar sicheren Sog der Blasen-Lemminge werden abgesichert durch rücktrittstaugliches Reisestorno-Vollkasko heimische Fluglinien für den Transfer in einen Hochsicherheitshotelkomplex gebucht. Man erobert so mittels Booking.com ferne, fremde Länder, wo Leute leben, die man im Blasen-Zuhause eher keinesfalls antreffen möchte – oder?

„Reisen bildet … ?“

Man lernt also Land und Leute quasi zB. in Ostafrika in Person des Ex-Ost-Deutschen Kai-Uwe aus Karl-Marx-Stadt kennen. – Alles läuft faktisch wie daheim – die „Urlaubs-Blase“ ist gesichert und der Rest ist wie sooft Internet: So a Frechheit – gestern ham doch tatsächlich die Frauen von da Reisegruppn in dera Moschee an Fetzen drüber ziagn miassn – wo kumman ma denn da hin? – vorläufiges Endergebnis dieses Eintrags auf „Fakebook“ bis dato gezählte: 12 Daumen & 4 Muslimische Smilies …  (- von wem bloß?) …

FacebookPosting200.jpg„Biedermann/frau als Brandstifter“

– Ein eher dürftiges Ergebnis, aber die „Ultraharten“ der Blase verstehen gar nicht, dass man dort überhaupt hinfahren kann – und das ist u. a. die > Blasen-Schwäche < – wenns in der sogenannten Fan-Gemeinde rumort … Denn bereits die allerkleinsten Abweichungen von der scheinbar veröffentlichten „Meinung“ reichen aus um über plötzlich gegenläufige Aktivitäten der Algorithmen die „Mitte“ zu verlieren – bei Pech fliegt man aus der angestammten Blase, landet aber eh in einer dann wieder kurzfristig passenden, neuen welchen …  und mit den Urlaubsfotos im Netz und einem Grillabend bei Rückkunft wird alles sowieso wieder besser – falls das Fotobuch dann auch schon fertig ist …

… und noch ein Sager der farblich auf Grillkohle getrimmten „Seelen“ der Blase          Peg & Ida:

Falls er heute wieder später kommt, weil er noch an irgend einem Ufer herum spazieren will: Grillen ist mittlerweile in Plesching & am Donaustrand in St. Margarethen verboten …

DSCN3059.JPGKorrektiv desPostfaktischen“: Die „Grill-Route“ wurde nicht komplett geschlossen – Im ganz äußersten Zipfel des Lidos von St. Margarethen existiert ein kleines Fleckchen in Uferzone – gewissermaßen ein  „Gallisches Dorf“ des offiziell weiterhin erlaubten Grillens. Durch einen Schilderwald als Demarkationslinie (à la DDR) ist der nunmehr menschenleere Westen vom ach so nahen Osten hermetisch abgeriegelt – aktuell feiertäglich „zugeraucht“ durch einen einzigen Griller ! – Standort: Ein Meter auf östlicher Seite – gegessen wurde aber in lustiger Runde frech auf  westlicher Wiese … vielleicht wird man ja daraufhin zusätzlich einen Wachturm installieren …

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„Latscht der schau wieder um irgend a Latschn?“

Nein – Der heutige Spazierweg schlängelt sich durch den sommerlichen Linzer Hafen: Auf der asphaltierten Seite der „christlichen“ Seefahrt mit Wikingern und Nibelungen qualmt es munter in den umzäunten Klubarealen. Alle 100 Meter steht eine „Grillage“ mit Besetzung im Unterhemd (- oder auch komplett ohne) und brutzelt voller Inbrunst Schweinsbratwürstel oder ähnliches, während gegenüber am Linz09-Schotterstrand nur zwei kleine Feuerstellen hart am Ufer und ohne Kochvorrichtung (Kein Hammel – kein Bammel …) deutlich weniger versprengte, bunte Kopftücher als fleckig duftende Unterhemden auf der anderen Seite versammeln …

Hallo Bläschen: Wo ist euer Problem?

Können die Retter des Abendlands nicht akzeptieren, dass man auch im Morgenland mit dem Grillspieß &-gabel hantiert – ist das etwa gar eine Spur Integration zuviel … ?

                                              Einfach weniger >Scharf anbraten<                                                        „Leute es ist SommerDas ist schlimm genug !“

 Entspannt euch: In Erinnerung an den in Alois Brandstetters Roman zum Grillen verurteilten Primus Feuerbach und dessen finalen „Feuerbestattung der Käsekreiner“ sei etwas Literatur zum „Cool-Down“ in der frühsommerlichen Posting-Hitze empfohlen …  Entspannt LESEN statt geifernd POSTEN …  vielleicht gibt’s da ja dann „Post von Karl-Heinz“!  Aber es wird sein wie immer: Die einen baden halt mit Thilo Sarrazin in dessen „Sarazenenängsten“ und fürchten sich vor „Feindlicher Übernahme“, während die anderen zu Timur Vermes neuem Buch „Die Hungrigen und die Satten“ greifen …  In diesem Sinne viel Spaß beim Grillen, Essen & Lesen …

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Ein nicht postender, weder an permanenten Poolspielen,                                                        noch Grill-heißer Gartenisolation interessierter Schattensucher                                             (- mit hingeworfenem Grillhandschuh …)

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Begeisterte, beseelt glückliche Grillen, GrillerInnen & GRILLER, die sich in diesem BLOG-Beitrag nicht wiederfinden, sei gratuliertInhalte & handelnde Personen sind natürlich (nach eigenen „Beobachtungen“ … fast) frei erfunden

 

POWERPOINT – Pleonasmus „poor“

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Und wieder hat Frau Dr. Mara wie sooft recht mit ihrem erfrischenden Beitrag zur scheinbar unvermeidlich grassierenden Seuche „Powerpoint“. Selbst immun bin ich früher in wahre Begeisterungsstürme ausgebrochen, wenn SchülerInnen speziell im Medienunterricht bei anfallenden Referaten (od. VWAs) unkonventionelle Formen der Präsentation wählten und in Retro-Manier womöglich dem Primärmedium der >Freien Rede< den Vorzug gaben, sparsam garniert mit Bildern, Animationen und Kurzfilmen aus eigener Küche – Endlich wieder ein solider Vortrag ohne optisch akustischen Tautologien / Pleonasmen zur 3. Potenz – sprich: 3.0 Powerpoint-Orgien, wo wir sehen was wir lesen können und es uns zum Überdruss auch noch anhören müssen … bis zur allerletzten Folie – eine Begrifflichkeit die noch vom guten alten „Overhead“ übrig geblieben ist …

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Die Intention wäre eine Verstärkung des Gesagten durch Visualisierung des Inhalts zu erreichen, ohne nur Schlaf anregend plump zu verdoppeln und so jede Form vager Anteilnahme und Aufmerksamkeit im zartesten Keim zu ersticken. So lässt es sich an, wenn Medien nicht als Mittler oder Beiwerk Verwendung finden, sondern mit Blick auf Laptop-Screens für die ablesenden Vortragenden zu „Autocues“  und somit also zu unverzichtbaren Haltegriffen werden. Ohnehin einfachst verständliche Inhalte sind dabei im Vermittlungsangebot bekömmlichster „Vollkoffer“-Varianten der Rezeption wie auf RTL 2  und anderen Dudel-Dödel-Medien …

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Wie wohltuend wäre hier die sonst speziell bei Doku-Filmen oft gescholtene „Bild-Tonschere“ mit diesmal nur scheinbar unpassenden Bildbezügen, die dann aber als Metapher betrachtet im Zusammenhang mit dem Text durchaus Sinn ergeben und so wenigstens anspruchsvollere, betrachtende Zuhörer zum Mitdenken anregen und bei der Stange halten kann … Man wird es zu danken wissen …

gekürzter Leserbrief

Manfred Pilsz

 

Z Y K A N – „Im Auge des Zyklopen“

Eine erfolgreiche, filmische Odyssee mit Otto M. Zykan

15-04-2018 15;50;46a.jpg09-07-2013 00;05;35b.jpgEiner der wesentlichsten österreichischen Komponisten, Dadaisten, Pianisten …

Leider NEIN.JPGUNBEDINGT DORT ANSEHEN – KÖSTLICHE  >AKTION<

 

Trotz des veritablen Skandals der „Staatsoperette“, der ihm zusätzlich zu einem gepflegten „Club 2“, eine Diskussion im Parlament, quasi einen „Kirchenbann“ und in Summe  somit einen hohen Bekanntheitsgrad bescherte, musste sich der Komponist Zykan bei Telefonaten mit öffentlich einschlägigen Stellen nach wie vor vorstellen: „Immer wenn ich dort anrief musste ich meinen Namen buchstabieren …“  Eine Situation nicht unähnlich gelagert wie bei Phil Glass, der sich dazu wie folgt bei einem Treffen im Rahmen einer Tagung in Salzburg im Interview äußerte:

 

1965 begründete der Herr der Wörter und Töne mit Kurt Schwertsik und Heinz Karl Gruber die „Salonkonzerte“ im Wiener Konzerthaus und 1968 das Ensemble „MOB art & tone ART“. 1969 trug er bei den Wiener Festwochen Schönbergs Gesamtwerk für Klavier, das er als erster Pianist auch auf Schallplatte aufnahm, vor – und zwar auswendig. Im gleichen Jahr gab er sein (vorläufig) letztes Klavierkonzert, um sich ganz der Komposition zu widmen. „Seither lebte Zykan als freischaffender Künstler: Hörspiel-, Bühnen- und Filmmusik, die Konzeption und Vertonung von Werbespots und seine Tätigkeit als Interpret der eigenen Werke ermöglichten diese soziale Ausnahmeerscheinung„, weiß das schlaue Lexikon „Komponisten der Gegenwart“ zu berichten.

04-12-2016 13;03;57.jpgbei zykans2.jpgbei zykans1.jpgWenn man im Garten des Zykan´schen Hauses im Niederösterreichischen Sachsendorf vor oder nach einem Konzert in der „Kulturscheune“ im Garten saß, konnte es schon mal passieren, dass man auf unerwartete Gäste wie den Sänger Wilfried traf. Das war ebenso spontan oder überraschend, wie ein davor zur „Zerstreuung“ des Publikums von Zykan verordneter oder empfohlener Spaziergang über die Felder des kleinen Orts, aber typisch für den unkonventionellen Künstler, der erstmals durch Werke wie „Singers Nähmaschine ist die beste“ oder seine Humanic-Werbungen („FRANZ“) ins größere Blickfeld der Öffentlichkeit geriet …

 

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Zyklop.JPGSeither war er auch auf der Wunschliste derer mit denen man am Fadinger Gym unbedingt ein Musik/Medien-Projekt machen wollte, das dann bei einem legendären Frühstück im Linzer Arcotel nach der Klangwolke und einer damit verbundenen Dauerlesung der „Odyssee“ mit dem völlig erschöpften Meister vereinbart werden konnte. Zykan der sonst immer bei den Realisierungen seiner Werke eingebunden sein wollte (wie Komponisten früherer Zeiten) ließ den „Fadis“ jede Menge Freiraum und ermöglichte so ein völlig unbeschwertes Jahresprojekt zu ausgewählten Teilen seiner Klangwolkenmusik. Gerade bei diesem literarischen Thema konnte sich der Virtuose der Sprachkaskaden wie so oft grandios verwirklichen und bot aber auch mit seinen anrührenden Instrumentalstellen ein Eldorado für opulente darauf abgestimmte Bilderfluten.

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15-04-2018 15;52;12a.jpgZykan Filmbild.jpgSchon vor den ersten Erfolgen der Visualisierung bestärkte Zykan das junge Filmteam durch Interesse und erfreuliches Feedback. Als der Film dann im Künstlerhauskino neben dem Musikverein Gold abholte, bei den Wiener Bezirksfestwochen lief und beimFestival der Nationenals Siegerfilm reüssierte, zeigte sich der Maestro hoch erfreut und verlieh dem ausführlich Ausdruck in Telegrammen und Briefen 

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DSC08849.JPGzyklopenvideos 1.JPGBei einer Zykaniade“ im Brucknerhaus wurde im Rahmen eines Gesprächsabends mit Wolfgang Winkler „Im Auge des Zyklopen“ ebenso erfolgreich präsentiert wie bei der Ausstellung „Augenmusik“ als wesentlicher Bestandteil der Fadinger Installation während des Brucknerfests der Kulturhauptstadt Linz09. Im letzteren Fall war Zykan bereits drei Jahre tot – Am 25. Mai 06 – dem Himmelfahrtstag – fuhr er in seinem Sachsendorf mit dem Rad ein letztes Mal der Morgensonne entgegen …

Manfred Pilsz   (am Himmelfahrtstag 2018)

DSC01620.JPGDanach  …  bei einem Brucknerfest mit Irene Suchy

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BÄRLINALE EBENSEE – In 3 Tagen bist Du REIF

Letzte Vorbereitung für die mündliche Matura diesen Montag in der Mittagspause beim Chinesen in Ebensee geht das OK? Du kannst dann am Abend mitfahren nach Linz. Am Mittwoch Vormittag haben wir unser Prüfungsgespräch – Schau Dir noch mal genau das Spezialgebiet und die „Fächerübergreifenden Fragen“ Musik/Medien an. Am Freitag ist Maturafeier – da geht sich das mit der Schlussveranstaltung in Ebensee wunderbar aus, bevor es dann am Montag nach Tunesien geht. Vergiss nicht Deine Projektmappe im Kino …

Ebensee.Fest.E 321.jpgDSC00843n1523314544_30107498_2226.jpgUnd dann traf man sich bei einem Menü A3 mit Frühlingsrolle und Stäbchen im Gastgarten – dort wo gerade der Film „In 3 Tagen bist Du tot“ gedreht wurde, um pünktlich so etwa gegen 14.15 dann vielleicht die Technik im alten Programmkino wieder anzuwerfen – falls die Jury, das Publikum und die Autoren bis dahin den Weg vom Grill am See in Richtung Leinwand bereits wieder gefunden haben, die alte Gerätschaft funktioniert und tatsächlich alle Filme im richtigen Körbchen platziert sind …  In der Unterkunft war es letzte Nacht wieder viel zu laut – Gäste aus Deutschland haben sich beschwert – das muss anders werden: Im nächsten Jahr werden die Fadinger einfach ins Gästehaus am See ausgelagert. Im Foyer sind neue Tische aufzustellen – für heute ist ein Bus mit Koreanern angesagt, da bräuchte man sicher auch dringend zusätzliche Sitzgelegenheiten und irgend jemand von euch soll auf Englisch übersetzen ! – Das wär doch was für angehende MaturantInnen … oder ?! *

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Fixe „Schul-Jahreszeiten“ im Fadinger Gym:

Schon Mitte der 70er kristallisierten sich mit Gründung der BSG BühnenSpielGruppe                für die involvierten Klassen am Linzer BRG Fadingerstraße eigene                           „Schul-Jahreszeiten“ heraus:

Bis in die 90er – also zu Kabarett-Zeiten gabs kurz vor Weihnachten Filmpremieren, das „Cabaret“ selbst zum Semesterwechsel & Ballzeit war im Herbst angesagt – Später kamen da auch noch die Welser Filmtage und seit Ausbruch des Medien Gyms die Youki und ein Welser Workshop direkt vor Weihnachten dazu …

Das verdichtete sich ganz deutlich ab Herbst 98 mit Einführung des MedienRealGymnasiums

MRG-Kalender:

Ein sattes Schuljahr begann chronologisch mit Radio bei ARS & Brucknerfest im September, es folgten der MLA im Oktober, OÖ im Film Youki im November, Workshop im Dezember … Dann zum Semesterschluss war der Band-Award, bis März, April wurde meist Neues gedreht (Unter- & Oberst.), Fixtermin im Frühling war da dann auch der Dreibrückenlauf und  im Mai wurde nicht nur die mündliche Matura, sondern auch das Schäxpir-Projekt vorbereitet, das jedes 2. Jahr Ende Juni, Anfang Juli über die Bühne ging. Fixpunkt zum Schulschluss war aber auf allen Fälle von 1995 bis 2012 für das Fadinger Team das Festival der Nationen in Ebensee:

ebensee-oberoesterreich-28126.jpgBärlinale  Ebensee

 Nachdem das Festival nach 15 Jahren von Kärnten 89 nach Ebensee übersiedelt war wurde es alljährlich von den Fadingern zuerst nur mit Filmen und bereits im Vorfeld des Mediengyms auch mit Publikum & Aktivisten beschickt und schließlich mit einem Team versorgt, das die technische Abwicklung und die Gesamt-Betreuung des Festivals übernahm.

kern kleiner 2Spezial-Jury-Betreuung Peter Kern

War es in den 90ern noch das zu Zeiten der Welser Filmtage von den Fadis gegründete „Schülerfilmprogrammkino SFPK“, so war es ab den 2000er Jahren das Mediengym das dafür verantwortlich zeichnete. Drehscheibe vom da an bis zum Schluss war dabei die jetzt in Berlin lebende Absolventin Ruth Wagner, die sich um die wechselnden Teams und den Ablauf der Veranstaltung kümmerte, bei der es alljährlich auch für Fadinger Filme Bronze-, Silber- und Goldbären regnete … Intendant Konsulent Erich Riess durfte sich in dieser Zeit gemeinsam mit den Fadis u. a. auch über den Landeskulturpreis freuen … und weitermachen bis zur 40. Ausgabe

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Radio OÖ  –  Gäste bei Wolfgang Winkler zum Festival in Ebensee

Fadinger Team  – „Mädchen für Alles“ *

 Treffpunkt bei Erich am Freitag, in Leonding oder in einem Stadtbüro – Beladen eines LKWs und Fahrt von Linz nach Ebensee mit mehreren PKWs – Abladen und Bezug der Quartiere …

DSC06618.JPG2004-06 Ebensee Jeu 082.JPGBesprechungen, Einrichten der Technik und Umrüsten des alten Kinos auf lockeren Festivalbetrieb inkl. Anbringen des „Dekors“ am Samstag. Sonntag: Start des Festivals mit Team 1 und dem Aufbau des Buffets. Täglicher Betrieb von 10.00 bis etwa 23 Uhr mit Pausen zwischen den Filmblöcken und der Mittagsrast auf Bierbänken mit „Langzeitgulasch“ im Kino, einer Taxi-gestützten Grillparty am See (inkl. Traunsee-Taufe der NeuankömmlingInnen) oder Jury-Betreuung mit Menükarte im Hotel Post. Dazwischen: Übersteuerte Mikros, fehlende Filme, die nervige Pausenmarschmusik, brummende Lautsprecher, heftige Diskussionen des Publikums und der AutorInnen mit der Jury in sommerlicher Hitze – trotz Platzregens …

DSC00796.JPGDSC03575.JPGMittwoch fliegender Wechsel mit Team 2 rund um Mittag – inkl. Verabschiedung durch den Chef, Geschenken von Helmut dem Deutschen (- alles was er nicht mehr brauchte: Drucker, Laptop, Kopierer, Fahrrad …) – Heimreise von Team 1 …  Zu den schon recht ausführlich erwähnten Routinearbeiten und der Gästebetreuung kamen da noch Neuanschaffungen & Nachkauf von in Linz vergessener Ausstattung, Aktualisierung der Bewertungsbögen, Begleitung von Ausflügen ins Salzkammergut und die Gestaltung des „Bunten Abends“ dazu …

Ebensee Technik.jpgDSC01122ebensee 06 d.JPGDas Team 3 übernahm am Freitag und war zusätzlich mit der Vorbereitung der Urkunden, der Preis-Bären und des Ablaufs der Abschlussgala beschäftigt. Nach der Schlussbesprechung der Jury wurde am Samstag ein „Best-Off“- Filmprogramm eingespielt, bevor es wie bei der Eröffnung ans Englisch-Übersetzen ging … Mitten drin: Radio FRECHe Einsätze … 2011 Hochstimmung rund um den Mahler-Film

Moderation.JPG4369_8_show.jpgNach dem letzten Pokal war Einpacken angesagt. Am Sonntag begann zeitig der Abbau und am frühen Nachmittag war man dann nach dem Abladen der LKWs in Linz zwei Wochen vor den Großen Ferien mindestens „UrlaubsREIF!

> ABER SCHÖN WAR ES DOCH <

DSC03375 kl.jpg2017-06-03 13.41.43.jpg„Fadis“ mit dem UNICA-Weltfilm-Präsidenten & Friend Dave Watterson

Dave Watterson zu den Fadis

„UNION INTERNATIONALE DU CINÉMA“

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04-04-2018 12;43;22a1997 Ebensee 229.JPGAnd the winner is …   „Im Auge des Zyklopen“

Absoluter Höhepunkt der sommerlichen Festivals am Lido von Ebensee war das Jahr 1997 als mit der Visualisierung der Musik Otto M Zykans der Gesamtsieg bei diesem Internationalen Filmfest an die Fadis ging – Mit der Produktion Im Auge des Zyklopengelang es somit zum 1. Mal einGrand-Slam-Turnier“ des Kurzfilms zu gewinnen – nach dem Erfolg bei den Eurofilmern im Jahr davor (Video-EM 96) mit dem Bruckner-Film „Agnus Benedictus“.

09-05-2018 19;06;05.jpg15-04-2018 15;55;57kl

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IMG_6874.jpgGaigg Pilsz Diagonale 018.JPGLINK zur FestivalRadiosendung mit Christian Gaigg:  https://cba.fro.at/374194

Programmkino Lenzing.JPGLENZING – vom Traun- an den Attersee

 2013 übersiedelte der neue Festivalchef Christian Gaigg (Weyregg) die Veranstaltung ins Programmkino Lenzing, das sich bereits früher in OÖ. beim Kinderfilmfestival  entsprechend eingebracht hatte und über eine solide Infrastruktur sowie ein passables Netzwerk verfügt …

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Profi-Jury und -Autoren (Filmhochschulen) aus allen Kontinenten sorgen noch um eine Spur mehr als in Ebensee für den Flair der großen Filmwelt und das bei einem sogenannten Kurzfilmprogramm … Rund um Pfingsten ist hier nicht nur im Kino alles Leinwand …   – auch in Lenzing konnten die Fadinger bisher 2x die Jugendfilmschiene gewinnen und waren anfangs auch noch, wie schon in Ebensee mit Radio FRECH & im Festival-Team vertreten (- besonders engagiert dabei am Übergang: Astrid Dober)

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Astrid Dober im Gespräch mit Juror Gerhard Haderer

Manfred Pilsz

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