Der „Spät-68er“

Ideales Alter für ein Bild aus dem Jahre 1968?

Optimal, allerdings entstand das Bild erst 9 Jahre später:

Vor genau 45 Jahren bekam im Safaripark Gänserndorf der Löwe ein Löwerl unvermittelt in die Hand gedrückt („Tier-Wohl“?), es wurde zum Geburtstag gratuliert und man blickte 1977 so eher gedämpft „amused“ in die lauernde Kamera … Autobahnabschnitt Nürnberg Bayreuth 16. 8. 77 – Im Autoradio: Tod von Elvis

Ein halbes Menschenleben später überlassen gekrönte Häupter zum eigenen & runden Jubiläum die Sitzplätze gebrechlicheren, anderen alten Menschen …

Als August-Kind ist man im Klassenverband immer der Jung-spund – sprich 1968 grad mal schwache 14 ! Mindestvoraussetzung für einen gerade noch 68er: 4 Jahre älter – also ein glatter 50er Jahrgang oder noch besser für einen waschechten Revoluzzer: Als gestandener Mittvierziger im damaligen Kreißsaal … Das würde in der Hochrechnung in etwa 9 Jahre mehr bedeuten und somit dem ganz obigen Erscheinungsbild des jungen Manns im „Doppellöwenportrait“ entsprechen (- im spez. Fall aber eben leider nicht im 68er, sondern 77er Jahr).

Die Miniausgabe der Mao-Bibel glich dem „Latein-Schummler“ (- Motto: Muss haben, aber nicht lesen)

Man war schlicht zu jung für eine sogenannte > Bewegung <, oder dieUNI-Ferkelei ! Gut, mit der Bewegung hatte man’s nie so heftig und heutzutage noch weniger, denn mittlerweile ist man nun ein 68er der anderen Art – ein morsches Exemplar nach Jahresringen – siehe royales Bild (- oben davor …)

Abschließend lauschen wir in Richtung 1969 mit fiktionalem Blick schon mal auf 2525:

… ein zu 022 passend apokalyptisches Produkt des Jahres 1969 – In the year 2525

> 60 ist das neue 40 < ?

  • Würde bedeuten: 68 ist das neue 48 … Einem Test zufolge befindet sich der Kandidat biologisch gesehen allerdings maximal auf der Höhe eines 62ers, fühlt sich jedoch eher wie im 72 plus -Bereich … und mit Verlaub: Es ist auch total >Wurscht<, da all diese Spielereien ohnehin schwachsinnig sind:
  • Wenn 60 tatsächlich das neue 40 wäre, so müsste dann 40 das neue 20 sein und alle 20er dann logischerweise Nullen. Unter 20 hätten wir dann Personen mit „Pränatalem Uterus-Feeling“ vor uns …

Schluss mit „lustig“ und raus aus all den modernistisch kabbalistischen Spielen

… sagt ein 54er, der mit 14 noch kein 68er sein konnte, dies aber heuer an Jahresringen erreicht und so spät, aber doch noch am 6. 8. zu einem 68er mutiert …

Der Y g g d r a s i l -„Anhänger“

Der Weltenbaum samt Gottesauge

Der Jubilar „überraschte“ sich selbst mit einer Kreation, die er heuer gemeinsam mit Schmuckdesignerin Claudia Langer im Rahmen eines Workshops schuf : Das Amulett Yggdrasil – ein „schmuckes Fanal“ zur Klimaproblematik, unter deren Auswirkung speziell selbiger „Schneelöwe“ diesen Sommer 022 wieder heftig litt !!!

Offizielle Präsentation im Herbst in Enns

Das Landestheater hatte beispielgebend für die Saison 021/22 die Überschrift Natur & Kunst gewählt. Die Fadinger haben bereits vor knapp mehr als 30 Jahren die Yggdrasil-Thematik verfilmt (Claudia Langer war schon damals dabei …)

Manfred P ( * 6. August 022 – auf 3SAT gibt’s da um 20.15 extra für den Schneelöwen: „Götterdämmerung“ – Bayreuth 022 im TV )

https://www.3sat.de/kultur/festspielsommer/bayreuther-festspiele-2022-goetterdaemmerung-100.html

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung (türkis ?) verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  im BLOG-Text aktiviert werden können !

Festspiele in den hitzigen Löwen-Monaten?

Wagner wirkte im klimatisch vergleichsweise kühlen 19. Jahrhundert. Sein damals, mit den Mitteln modernster technischer Erkenntnisse ausgestattetes Festspielhaus bräuchte heutzutage keine Klimananlage oder gar Erd(a)kühlung aus den Tiefen des grünen Hügels, denn der Meister hätte sich da wohl eher für einen Kulturherbst à la Linz, oder à la longue Wagners’sche Winterfestspiele Mitte Februar erwärmen können. Auch ein „Winterstürme wichen dem Wonnemond“-Festival rund um den 22. Mai wäre cooler als hochsommerlich tropische 35 Grad zur Premiere …

http://www.musiktheater.at/wp-content/uploads/2022/01/Vereinsmitteilungen-J%C3%A4nner_Februar-2022.pdf (Seite 16)

> „Ferragosto“ ist nah <

Für alle Herbstfreunde: Der August ist der Februar des Sommers ...

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