SCHÖNE NEUE DIGITALE ARBEITSWELT

Die umfassende Digitalisierung wird heute primär von wirtschaftlichen Interessen forciert. Es handelt sich dabei um eine globale Entwicklung. Und da kann man sich nicht abschotten, auch und schon gar nicht mit Mauern, also mit sogenannter Trump’scher Politik …

Der deutsche Philosoph Richard David Precht geht davon aus dass wahrscheinlich die Hälfte der Bevölkerung in nächster Zeit nicht mehr arbeiten, oder mit seinen eigenen Worten formuliert, keiner geregelten Lohnarbeit von Nine to Five nachgehen wird. Es wird im Zuge der Digitalisierung allerdings nicht flächendeckend roboterisiert werden: Jobs, wo Menschen lieber mit Menschen zu tun haben als mit Maschinen, wie zum Beispiel Kindergärtner und Lehrer wird es auch weiterhin geben. Schulen werden sich massiv und stark verändern, aber es wird nicht dazu führen, dass man von Robotern unterrichtet wird. Warum aber verdienen die, die sich um unsere Kinder (bis 10 Jahren) kümmern, weniger als Lehrer an den Unis? Gerade  in solchen sogenannten „Niedriglohnsektoren“ wird es noch viele Jobs geben.  So wird man auch im exponentiell wachsenden und daher immer wichtigeren Pflegebereich  in Zeiten von 4.0 die Patienten nicht ausschließlich Maschinen überantworten, handelt es sich doch um Menschen, also das analoge Modell 1.0 – und das kann nicht digitalisiert werden. Auf diesem Sektor bringt die Umstellung sicher Vorteile, da aus „Ersparnisgründen“ derzeit meist unqualifiziertes, „billiges Ost-Personal“ zum Einsatz kommt. Eine Aufwertung der Sozialberufe & ein entsprechender Entgelt für Jobs im derzeitige „Freiwilligen Bereich“ sind dringend anzudenken und in den notwendigen Umbau der Gesellschaft fix einzuplanen.

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Arbeiten werden die Menschen auch in Zukunft, aber sie werden es vielleicht nicht mehr für Geld tun, und sie werden es auch vielleicht nicht mehr für eine Firma tun und sie werden es nicht in Angestelltenverhältnissen tun. Ich erlebe, dass viele junge Leute ihre Eltern nicht verstehen – also Mittelschichts-Eltern, die wahnsinnig viel arbeiten und viel zu wenig Zeit für sie hatten, und sie selber wollen das anders machen, sie wollen mehr Zeit für ihre Kinder haben. Precht schildert hier seine Beobachtungen im Umfeld der nach 1980 geborenen Anhängern der „Work-Life-Balance“, also Menschen in großen Städten so leben, wie viele junge Leute es gerne täten, obwohl es in der Realität kaum so passiert (- die Hipster-Bewegung als Vorhut dieser Entwicklung) … Man sitzt mit seinem Smartphone aufgeklappt in einem Café, einen Cappuccino und seine Frau neben sich, die Kinder wuseln da rum auf einem Kinderspielplatz …

Wer wird in hundert Jahren den langweiligen Bürojobs hinterhertrauern, die jetzt verloren gehen? Oder dem stinkenden Straßenverkehr, wenn auf selbstfahrende Autos umgestellt wird? Also zu welchem Zweck soll da noch jemand hinter dem Schalter stehen, der nichts anderes auf seinem Computer machen kann als das, was Sie zu Hause machen können? Und so denken ja mittlerweile 70, 80 Prozent der Bevölkerung. Also wenn Sie mal in eine Bankfiliale reingehen, dann sehen Sie da ein paar Menschen mit Migrationshintergrund, die kein Deutsch können, und ein paar alte Leute.

Oder ist es ja doch schade um ein nettes Gespräch mit hilfreichen Schalterbeamten, ums Flanieren entlang der Auslagen kleiner schnuckeliger Gschäftln, die aber mittlerweile geschlossen sind in ausgestorbenen Innenstädten, nur weil wir Direktkommunikation verlernt haben bzw. Finanzen oder um Zeit zu sparen, von der demnächst viele von uns jede Menge haben werden, soviel, dass sie gar nicht wissen, was sie damit anfangen sollen …  Precht animiert uns dem „Paradigmenwechsel“ positiv entgegenzutreten und nicht dagegen anzukämpfen, sondern das Heft selbst in die Hand zu nehmen und so die Politik zu motivieren desgleichen zu tun. Aus einem Schuldeingeständnis heraus, weil wir wissen, dass wir analog Mitschuld haben an der digitalen Rasanz der Veränderungen. Natürlich befeuert(e) die Inanspruchnahme von Onlinediensten aller Art den sinkenden Pegel des Arbeitsangebots. Und wenn wir per Amazon smarte Systeme ins Haus lotsen und uns Multitalent „Alexa“ im Kühlschrank, im Auto, neben der Waschmaschine und im Kinderzimmer begegnet, dürfen wir uns nicht wundern, dass uns Roboter neben Annehmlichkeit, am Arbeitsmarkt Parole bieten. Mit dem Sprachbefehl „Alexa“ können Echo-Besitzer die Assistentin aktivieren und ihr Fragen stellen oder die Einkaufsliste bestücken. Alles sehr simple Aufgaben – noch.

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Interview mit einem Roboter

Wir leben nicht um zu arbeiten“, sondern „Wir arbeiten um zu leben“– dieser Spruch galt in Abwandlung auch für uns, die wir gern arbeiten und also gut leben, auch in der Pension …    – Alles: Fremdvokabular für eine „Generation 4.0“ und deren Nachfolger: Hier geht’s nicht um Arbeitsverweigerer, sondern vordringlich um Menschen, denen Arbeit verweigert wird, Menschen, die aus heutiger Sicht unserer Gesellschaft in der Werteskala untern anzusiedeln sind, statt dass man sie für den Verlust des Rechts auf Arbeit durch eine neue, angepasste Skalierung und finanzielle Absicherung entschädigt. Das müsste die Politik angehen – jetzt oder nie, aber man traut sich nicht, oder schlimmer noch: Sieht keine Notwendigkeit – es gibt soviel an Tagespolitik zu erledigen – Politisches Kleingeld, das sich in Umfragewerten und Stimmen niederschlägt im „Hier & Jetzt“, da gilt es ein so geartetes, zukünftiges Szenario, das noch dazu ausgehend vom „Status Quo“ dem Wahlvolk schwer zu erklären ist, eher zu umschiffen, zumal wenn man weiß (oder auch nicht), dass man damit eigentlich schon vor Jahren hätten beginnen müssen, wenn das „Unvermeidliche“ sanft & „smart“ über die Bühne gehen soll. – Precht bringt unsere aktuellen Situation auf den Punkt:

„Also was wir im Augenblick machen, ist, wir dekorieren auf der Titanic die Liegestühle um“ Regieren sollte eigentlich bedeuten: Agieren statt reagieren, denn nur so kann man gestalten. Doch wie setzen Staaten und Politik sich gegen multinationale Großkonzerne durch, deren Forschungs- und Investitionsbudgets die Etats kleinerer Nationen übertreffen? Kommerzielle Unternehmen bekommen eine irrsinnige Macht und Kontrolle natürlich dadurch, dass sie die ganzen Daten der Menschen bekommen und vieles andere mehr. Es entstehen digitale Supermächte, und diese digitalen Supermächte, denen kann völlig egal sein, wer unter ihnen Bundeskanzler ist oder amerikanischer Präsident.   Dann bekämen wir eine Art technokratische Diktatur dieser Mächte, die alle meist persönlich ganz nett sind und pausenlos davon erzählen, dass sie nichts anderes wollen, als die großen Probleme der Menschheit zu lösen – Sehr verdächtig aber durchaus verständlich:

„An einer Massenverelendung und einem Abbau der Sozialgesetzgebung, die dazu führt, dass die Leute am Ende alle nur noch Wanderarbeiter sind, Wanderarbeiter im Netz vielleicht, hat überhaupt niemand ein Interesse, also die digitale Industrie genauso wenig wie jeder Staat. Und die Folge wird sein, dass die Staaten aus diesem Grund – und zwar aus diesem Grund und aus keinem anderen – ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen werden, ein bedingungsloses Grundeinkommen, das verhindert, dass die Kaufkraft sinkt, soziale Unruhen ausbrechen. Oder, aus der Logik des Silicon Valley gedacht, der Datenhandel ist nur unter einer Bedingung ein lukratives Geschäft: dass derjenige, dem ich meine gezielte Werbung auf den Computer lade, dass der in der Lage ist, diese Produkte auch zu kaufen“

Die CEOs der großen Unternehmen denken über diese Dinge nach und beschäftigen sich also sehr viel damit. Die Politik denkt darüber sehr, sehr wenig nach und was ich ihnen dann sage, wird von ihr wie ein Science-Fiction-Film wahrgenommen. Und so ist noch geringer als das Vertrauen in die zukünftigen Märkte daher dasjenige in die Politik – eine solche Politik formuliert keine Zukunftsbilder, sondern produziert Verunsicherung, Angst & Wut – wahrgenommen als asoziales Verhalten auf sozialen Kanälen ebensolcher Medien, kommt es so zum verbalen Terror im Netz, das als Ventil im Kochtopf der Gesellschaft dient …

Letztlich geht die digitale Revolution weit über die Industrie hinaus. Bislang redeten wir von der Revolution der Produktionsmaschinen. Die digitale Revolution aber ist die Revolution der Informationsmaschinen.

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Man wünscht sich zurück in sichere Häfen. Die Retropie erblüht, also die rückgewandte Utopie, aus einer unglaublichen Angst vor der Beschleunigung und vor der Entfremdung. Also „Überfremdung“ und Entfremdung …  Bis dato erregen sich Menschen über rund eine Million zugewanderte Menschen, von  denen sogar die Wirtschaft hofft, dass sie ihre Demografieprobleme lösen. Was steht uns  da bevor?                                                             

Das sogenannte „Flüchtlingsproblem“ ist aber (noch) nicht wirklich das brisanteste Thema, das uns und die Politik beschäftigen sollte.:                                                                                     Derzeit drängen –wie schon in alten Zeiten- die Menschen Schutz oder Heil suchend in den vermeintlichen Speck- und Hochkulturgürtel. Doch das eigentliche bedrohliche Szenario einer „unregulierten“ Zukunft sind nicht die Ströme der 3. in die 2. oder 1. Welt, sondern der bereits weit fortgeschrittene evolutionäre Umbau in der Arbeitswelt unseres Gesellschaftssystems. Und da braucht es keine Terroranschläge von „außen“, um das innere Gemisch zur Explosion zu bringen, wenn sich die vertrösteten, wegrationalisierten Massen im unveränderten Wertesystem als quasi Verlierer gegen die vermeintlichen „Eliten“ einer dann vielleicht sogar nur noch maximal „Ein Drittel Arbeithaber-Gesellschaft“ Revolution machen.

Der technische „Fortschritt“ ist der einzige Fortschritt in der Geschichte der Menschheit, der irreversibel ist, also unaufhaltsam und nicht rückdrehbar.

Eine ungebremste Digitalisierung würde vor allem zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. Die Teilung der Mittelschicht in eine obere und eine untere bietet schon heute viel Anlass zu Sorge und Unruhe. Wie wird es dann wohl in wenigen Jahren um sie stehen, wenn erst Banken und Versicherungen, dann die Automobilindustrie und ihre Zulieferfirmen Hunderttausende Mitarbeiter entlassen? Eine große Studie der Universität Oxford zur Zukunft der Arbeit nahelegt? Etwa die Hälfte aller heutigen Arbeitsplätze in der westlichen Welt könnten schon 2030 nicht mehr existieren.

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Eine verbreitete große Sorge um die Grundrechte hat inzwischen ihren Ausdruck im Bürgerprojekt der „Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union“ gefunden.     Im vorindustrialisierten frühen 19. Jahrhundert verhungerten in Mitteleuropa noch Hunderttausende Bauern.  Wollen wir uns im 21. Jahrhundert auf ein erneutes soziales Desaster einlassen? Das Selbstwertgefühl von Millionen Menschen wird von den neuen Entwicklungen betroffen. Noch definieren sie ihre Leistungsfähigkeit als Tüchtigkeit im Sinne einer Arbeitsethik der Strebsamkeit. Doch was ist, wenn dann für die Hälfte der Bevölkerung plötzlich keine Arbeit mehr existiert?                                                                  

Deshalb hilft nur – und so sehen das die Autoren der Charta ja auch –, dass eine laute und lebhafte Debatte geführt wird: jetzt, hier und überall! Dass wir Parteien dazu nötigen, mit Visionen der zukünftigen Gesellschaft in Wahlkämpfe zu ziehen.

Dass Roboter keine Steuern zahlen ist kein Geheimnis, sehrwohl aber die, die diese zum Einsatz bringen und dafür mit einer Produktionssteigerung, höherer Dividende, einem weiter steigenden Wirtschaftswachstum belohnt werden, sofern dies auch den Arbeitnehmers zugute kommt und nicht ausschließlich zur weiteren Steigerung investiert wird.

Der Firmenchef, der seine Mitarbeiter mit flammenden Worten auf die digitale Zukunft einschwört, glaubt schon nach dem zweiten Glas Wein selbst nicht mehr so recht daran, dass alles gut oder gar besser wird.

„Job-Garantie“ ist für die jetzige „Punkt-Null-Generation“ ein Fremd- oder besser noch die uneinlösbare politische Unwortblase geworden …

Diese Generation Praktikum hat längst aufgezeigt, dass es nicht mehr ausreicht – wie uns die Politik noch immer glauben machen will, dass Aus- statt Bildung eine Jobgarantie darstellt. „Mehrjährige Berufserfahrung, wenn möglich im Ausland erworben sollten nebst fertigem Studium 18-jährige Absolventen der „Neuen Matura“ (mit den dabei fürs Studium an den Unis erworbenen, bedauerlichen „Multiple Choice –Kenntnissen“) mitbringen, wenn sie sich der mehrtägigen Castingshow eines Unternehmens unterwerfen, das im Gegenzug nur einen mit 300.- oder gar 500.- Euro pro Monat dotierten Praktikumsplatz anzubieten hat. Spätere Aufstiegschancen nicht ausgeschlossen, die sich allerdings im Falle der Bewährung nach etwa 2 Jahren in Luft auslösen, denn bevor man mehr zahlen müsste wird einfach ein neues williges billigeres Opfer nach dem zuvor geschilderten Auswahlmodus kurz an Bord genommen. Wenn in diesem Zusammenhang aus dem linken politischen Spektrum von „Scheiß Jobs“ die Rede ist, so mag dies wahlkämpferisch überzogen plakativ affichiert worden sein, aber jeder geschasste Praktikant wird das unterschreiben …

Ein flächendeckendes Grundeinkommen würde auch eine Spirale nach unten beenden: Es wäre auch das Ende aller Schlupflöcher des ausufernden Lohndumpings. Denn es gäbe keine Existenzangst mehr, die Menschen dazu nötigt unsichere, gefährliche Jobs anzunehmen oder fast zum Nulltarif arbeiten zu müssen. Die vorgeschobene „Angst“ der Gegner dieser faktisch einzig möglichen Zukunftslösung, dass sich dann alle in die sogenannte „Soziale Hängematte“ begeben würden, haben Untersuchungen entkräftet, bei der gerade diese Gruppierung betonte in jedem Fall weiter arbeiten zu wollen. Und das kommt nicht von ungefähr, ist doch gerade sie mit meist guten, ertragreichen Jobs gesegnet und daher in erster Linie an der unveränderten Erhaltung dieses Zustands interessiert. Gute Arbeitsbedingungen kombiniert mit ebensolchen Löhnen würden aber auch jene, die derzeit davon ausgeschlossen sind sofort hochprozentig in diese neue, gerechtere Welt der Erwerbstätigkeit herein holen.

Noch kurz zur „boomenden“ Start-up-Szene: Natürlich setzen sich da und dort einige geniale Geister durch und blühen dann zu richtigen, florierenden Firmen auf – kein Wunder, da ja das Reservoir, aus dem diese Highlights schlüpfen entsprechend groß ist. Dass viele dieser Start- up- Schnuppen allerdings in kürzester Zeit (wenigen Jahren) wieder verglühen, geht unter in der aufbrechenden Euphorie. Wenn man sich überlegt, dass die große Zahl der Start-ups sich aber meist rekrutiert aus Leuten, die im gängigen Arbeitsmarkt nicht unterkommen und so in die „Selbstständigkeit“ flüchten, sieht die Sache nüchtern betrachtet schon wieder anders aus.

Viel zu wenig wird thematisiert, dass die Gelegenheit, einen neuen Gesellschaftsvertrag zu schließen, nie so günstig ist wie in den Zeiten eines ökonomischen Umbruchs. Warum sehen wir nicht, dass man eine Gesellschafts- und Wirtschaftsform schaffen könnte, die Menschen von oft unwürdigen Arbeiten befreit? Warum erschließen wir die fantastischen Möglichkeiten digitaler Technologie nur aus dem Blickwinkel des wirtschaftlichen Wettbewerbs, statt als Möglichkeit, Menschsein in ganz neuen Formen zu gestalten. Dass der Wert des Menschen abhängig ist von seiner Arbeitsleistung gegen Geld ist keine anthropologische Konstante. Es ist ein englisches Konzept des 17. Jahrhunderts. Warum sollten wir nicht auch zu neuen Tugendbegriffen finden.

Es fehlt die Gesamtintelligenz, die so etwas einführen könnte. Wir haben keinen Supervisor  im Hinblick auf die ökonomische Entwicklung. Seit Jahren beschäftigt sich der „Club of Rome“ unter Punkt 3.7 Digitalisierung 4.0 (zwischen Robotik und Big Data) mit der Thematik. Die US-amerikanische Soziologin Juliet B. Schor schlägt vor, jedes Jahr drei Prozent weniger Arbeit anstatt drei Prozent mehr Einkommen … so prinzipielle Ideen wie, alle arbeiten zum Beispiel ein bisschen weniger, dann bleibt auch mehr Arbeit für alle übrig, oder wir brauchen doch nicht mehr Wirtschaftswachstum, sondern wir bräuchten mehr qualitatives Wachstum und so weiter, das ist alles richtig.        

Aber auf dem Weg dahin sehe ich ganz, ganz starke Ausschläge und Erschütterungen, und damit wir nicht solche furchtbaren Erschütterungen kriegen wie in der ersten und in der zweiten industriellen Revolution, jetzt in der vierten, ist es wahnsinnig wichtig, den Menschen so weit wie möglich die Augen zu öffnen – und zwar einerseits den Politikern, was schwer genug ist, und auf der anderen Seite so vielen Menschen wie möglich in der Bevölkerung, damit ein starker Strom aus dem Volk heraus kommt, dass die Leute sagen, da muss doch was gemacht werden, das müssen wir anders machen, das müssen wir auch machen. Das ist das Einzige, worauf die Politik hört. Also es nützt nichts, oben den Menschen zu sagen, was sie tun sollen, wenn aus dem Volk heraus nur rückwärtsgewandte Ideen auftreten und nicht mehr und mehr positive, nach vorwärts gewandte Ideen für diese große Umgestaltung der Gesellschaft.

Manfred Pilsz

(inkl. Originalzitaten, sowie gekürzten und abgewandelten Zitaten aus einem Interview  mit dem Philosophen Richard David Precht im DLF)

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                                           L E E R L A U F  statt  L E H R S T E L L E                                                                                           Von AHS und HÖRSAAL zu AMS und SCHICKSAL

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Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können !

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