Endlich: Fadinger Internetauftritt NEU

Das Fadinger BRG im neuen Wikipedia-Glanz

Die allererste Eintragung bei Wikipedia betreffend BRG Fadingerstraße stammt von Anfang Jänner 2015 und beinhaltete einen Beitrag fast ausschließlich zum Thema Architektur: Die Fadingerschule als Gebäude …  In den folgenden Jahren entstand bis 2021 eine etwas umfangreichere Seite im Internet, deren Schulgeschichte allerdings in den 60iger des 20. Jahrhunderts abrupt endete:

Weiters beinhaltete der Wikipedia-Auftritt falsche Daten & Lücken u. a. beim Thema Direktionen:

Ein Abschnitt berühmter Lehrer des Hauses (wie bei anderen Schulen üblich) kam nicht vor und bei den Schülern glänzte man nebst dem Aushängeschild Wittgenstein zu 50% mit Kriegsverbrechern & einem nicht restlos geklärten Kriminalfall:

Das Potential an herzeigbaren Fadinger Absolventen ist riesig groß (- siehe oben: Leitl, Gusenleitner, Ty Tender …) und so forderte ich Fachleute auf diesen Schatz zu heben und endlich in die Auslage zu stellen. Natürlich kann man braune Schandflecke nicht einfach wegdiskutieren, oder im nachhinein gar verstecken, aber Anfang des heurigen Jahres kam die „Geschichte“ ins rollen …

Zuletzt hatte Dr. Sandgruber bei seinem neuesten Hitler-Buch darauf hingewiesen, dass auch Kaltenbrunner ein Fadinger Absolvent sei und er konnte sich dabei u. a. auf Internet-Eintragungen und ein Linz09-Projekt berufen, obwohl basierend auf exakten Recherchen vor geraumer Zeit ein Buch von Ex-Fadinger Dr. E. Bernauer erschienen war, welches dies klar widerlegte.

Oben: Präsentation, Vortrag & Diskurs im Keplersalon Anfang 022

Ein interessanter Abend mit abschließender Diskussion, die letztendlich am 7. Feber 022 nach der Übertragung im Internet dafür sorgte, dass es ganz im Sinne der Fadinger zu einer Korrektur der Falscheintragung auf Wikipedia kam: Kaltenbrunner wurde bei den Fadingern ausquartiert und wanderte im Internet in seine echte Stammschule: Das Khevenhüller Gym.

Motiviert durch diesen Eingriff stellten wir weitere Recherchen an und veranlassten mehrere Änderungen & Ergänzungen auf dieser doch sehr wesentlichen Fady-Seite im WWW. Als Orientierungshilfe dienten dabei sehr sauber gemachte Ergebnisse andere Linzer Schulen im Netz …

Der nun finale Wikipedia-Auftritt unseres Fadinger BRGs endet geschichtlich in der Jetztzeit, weist die richtigen Jahreszahlen auf und als Schüler neu u. a. auch den Komponisten Arnleitner, den Maler Brosch und die Unternehmer Andlinger sowie Sohmen. Lehrernamen, wie: Schaller, Strahammer, Eder de Lastra usw. tauchen mittlerweile hier auf … Statt der ursprünglich nur 4, gibt es nun ganze 27 belegte Einzelnachweise zum umfangreichen Text (- selbst das urspr. Start-Kapitel Architektur wurde ergänzt).

Signifikante PRs entfernt, Entfernung der zahlreichen nicht relevanten Direktornamen, Infos über Schulzweige sind de-facto 1:1 Kopien der Schul-Webside“

– begleitet von solchen & ähnlichen Wortspenden (siehe oben) haben „Wiki-Wächter“ (Roboter & menschl. Ordnungshüter) einen kleinen Teil (10%) unserer Arbeit wieder entsorgt, aber im Wesentlichen sieht der Internetauftritt unserer Fadingerschule bei Wikipedia nun seit Ostern 022 endlich rundum herzeigbar aus:

Hier zu sehen unter >>> https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bundesrealgymnasium_Linz_Fadingerstra%C3%9Fe&diff=prev&oldid=222065242

Dank des Einsatzes von OStR. Chr. Edhoffer ist dieser Eintrag so auch im wissenschaftlich angesehenen & oft verwendeten AUSTRIA FORUM zu finden: https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Bundesrealgymnasium_Linz_Fadingerstra%C3%9Fe

Manfred Pilsz

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung (türkis ?) verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  im BLOG-Text aktiviert werden können !

Ebenfalls NEU im Netz: Teile der RWV-Homepage:

http://www.wagnerverband-linz.at/ueber_uns

http://www.wagnerverband-linz.at/stipendiaten

N A C H T R A G (- Material, das man u. a. auch für Wiki-Einträge verwenden könnte …):

70er bis 2000er – Beitrag zur SCHULGESCHICHTE NACH JAHRZEHNTEN

https://leologeslogbuch.blog/2019/11/15/die-b-s-g-buehnenspielgruppe-70er/die 70er

70er Jahre – Aufbruch am Sektor Kabarett

Cabaret als Versuch mit der Unterstufe im Schuljahr 1975/76 < ein Schülerwunsch ! Ab dem Folgejahr gab es erste Filmversuche (- vorerst zwecks Dokumentation der kabarettistische Gehversuche – wenig später entstanden Musikfilme („Töne sehen – Bilder Hören„)

Schultheater hatte in der Fadingerschule keine wirkliche Tradition, wenngleich es immer wieder vereinzelt, meist kleine Aufführungen speziell vor Weihnachten im Festsaal unter der Leitung von Dr. Heinrich Lenk gab. Und so wurde von Schülerseite der Wunsch Theater spielen zu wollen an den jungen Musiklehrer Manfred Pilsz herangetragen, der dann Anfang 75 die BSG Bühnenspielgruppe gründete. Er sprach sich aber dafür aus kein klassisches Schultheater hochzuziehen, sondern gemeinsam mit Schülern Texte für kurze Szenen selbst zu schreiben, oder fertige Kleinkunst zu adaptieren – sprich: Altersgemäß aufzubereiten und das fertige Material verpackt in einer Art Nummernkabarett in Verbindung mit Musik/Tanz auf die Bühne zu bringen. Im Schuljahr 75/76 erfolgte der Startschuss mit einer kleinen Unterstufen-Truppe erfolgreich vor gleichaltrigem Publikum. In den Folgejahren kam immer der jeweils höhere Jahrgang dazu, sodass ab 1980 SchülerInnen aller Klassen auf der Festsaalbühne und im Publikum jeweils Ende des 1. Semesters das jeweils neue Programm feierten. Abendvorstellungen sorgten für neues Publikum und noch mehr Medieninteresse, sodass Anfang der 80er im ausverkauften Saal auch Leute des Phönix-Theaters und des Landestheaters im Publikum anzutreffen waren. Über diese Kontakte kam es in der Folge zu Kooperationen bei Posthofproduktionen (Musiktheater „Golfstrom“) oder kontinuierlicher Mitarbeit in der Opern-Statisterie des Landestheaters – im Gegenzug wurden bei Bedarf Kostüme & Requisiten zur Verfügung gestellt. Schon bald begann man mittels Bandgerät / Cassetten-Recorder Tonaufzeichnungen und kurzen Super-8-Dokus der Kabarett-Premieren herzustellen. Printmedien wurden mit Fotos versorgt und per ORF-Landesstudio kam es Sendungsbeiträgen – ja sogar für „Contra“ auf Ö1 …

Alles nur machbar, weil Direktor Dr. Burger ein Fan des Neuen war, ihm das Show-Kabarett Freude machte & er es einfach wollte – Dr. Burger wurde mit dem Fadinger-Cabaret-Orden dekoriert & ebenso wie LSI Dr. Dorninger zum BSG-Ehrenmitglied ernannt. Hofrat Burger, der selbst eine Jazzsendung im Funk hatte, unterstützte auch die Idee Radio mit Schülern zu machen und so kam Pilsz zur „Kinderredaktion“ im Landesstudio … „Soundcheck“ gabs als Sendung dort wenig später für die Oberstufe – Radioarbeit, lange bevor Ende der 90er das Medien-Gym & Radio FRECH an der Fadingerschule ins Leben gerufen wurden. Am Übergang 70er/80er erarbeitete man sich ein Alleinstellungsmerkmal am Sektor „Schulkabarett“, das damals zu einer der Marken des Hauses wurde. Im Lehrkörper war es Joschi Auer („Herr Karl“) der dem Kabarett huldigte (- Fachbereichsarbeit im Rahmen der Matura in den 90ern – Betreuungslehrer: Auer/Pilsz)

https://leologeslogbuch.blog/2019/11/15/die-b-s-g-buehnenspielgruppe-80er/ – die 80er

Hochburg „Schulkabarett

Ab den 80er Jahren gab es abendfüllende Programme mit Musik- und Tanzeinlagen – also „Cabaret“ (- die musikalische Eröffnung des gleichnamigen Erfolgsmusicals diente dabei als Signation) – Jährlich wurde ein volles Programm mit eigenen Texten, Parodien und später auch berühmten Gästen, Seminarleitern und Ehrenmitgliedern, wie: Josef Hader und Alfred Dorfer – „Schlabarett“ (- bis 95: 20 komplette Arbeiten ) gegeben. Aus dem anfänglichen Nummernkabarett entwickelten sich im Verlauf von 20 Jahren so Durchlaufprogramme unter jeweils einem Themenbogen – speziell am Übergang von den 80er zu den 90er Jahren suchte man trotz (oder wegen) des immer ausverkauften Festsaals die Öffentlichkeit außerhalb des schulischen Rahmens: Premieren und Auftritte im Rahmen des Linzer Stadtjubiläums in einem Festzelt am Linzer Hauptplatz, in Volkshäusern und im Posthof lösten so einen Blick über den Tellerrand aus. In diesen Zeitraum fielen auch, als Eröffnung des jährlichen Musiksommers auf Schloss Wildberg die „Johannisnächte“ – Musikkabarett der Fadinger in Kooperation mit dem Absolventen, Landeskulturpreisträger und Komponisten Helmut Rogl. Kabarettistische 22 Uhr-Showeinlagen bei Maturabällen garantierten für ein volles Kaufmännisches Vereinshaus – Ingo Kelp (- schon als Schüler 1A Cheftechniker) sorgte als Absolvent dabei für Audio- & Lichtsensationen. Eine langsame Reduktion der Gruppengröße der Fadinger Bühnenspieler von bis zu 150 eingeschriebenen Schülern in den 80er Jahren ging im Folgejahrzehnt mit allgemein sinkenden Schülerzahlen einher. Dies ermöglichte Auftritte mit kleineren Ensembles, die dislozierte Auftritte in OÖ. vereinfachten. Das war u. a. die Zeit der Fadinger „Cabaretoholics“ – eine Absolventen-Truppe, die kurz davor noch mit „Aktiv-Fadingern“ aufgetreten war – Diese Mischung aus OberstufenschülerInnen und Absolventen führte bei vielen, unterschiedlichsten Projekten (Film, Musiktheater, Radio) zu großen Erfolgen – immer dem Motto von Dr. Christoph Leitl folgend: „Einmal Fadinger – immer Fadinger“ <<<

Seit Beginn der Posthofära (1984) ist die Bühnenspielgruppe BSG mit Kabarett- & Musical-Produktionen dort nun schon vertreten. Die Mitarbeit in der Statisterie des Landestheaters (ab den 80ern) öffnete diesbezügliche Kanäle und regte die Kreativität zusätzlich an (Opern-Ausschnitte bei Maturafeiern dargeboten durch SchülerInnen …) … Bayreuth-StipendiatInnen … 

Projekte in Vielfalt kontinuierlich durchzuführen und dies im Rahmen des Schulbetriebs zu ermöglichen“ (- frei nach Dr. Christoph Leitl)– das ist die Zauberformel gedeihlicher „Schularbeit“ – idealerweise sollte dies nach Möglichkeit intern als Teamarbeit in Kombi/Kooperation mit außerschulischen Institutionen passieren, sodass man auch medial auffällig wird, die Luft der Öffentlichkeit atmet und Wertschätzung auch jenseits von Schulnoten wahrgenommen werden kann. Dies äußerte sich auch erfreulich in Gagen für junge Leute, die besonders engagiert den Projektpartnern auffielen und auch das Projekt selbst wurde so von außen finanziert, sodass man nicht immer auf das Schulkulturbudget des Bundes zurückgreifen musste, geschweige denn dem eigenen Haus oder dem Elternverein zur Last fiel – Positive Zahlen waren (wie beim Schulball) ein erfreulicher Nebeneffekt für alle. Das bedeutet aber nicht, dass sich die Schule nicht als >Möglichmacher< (spez. auch bei „Hardwear“) einbringen sollte, wenn es notwendig ist. Um als SchülerInnen/LehrerInnen-Team erfolgreich agieren zu können ist es unabdingbar zweckmäßig auf eine engere, längerfristige Zusammenarbeit bauen zu können: In der Kabarett-Crew gab es einst Mitglieder, die von der ersten bis zur achten Klasse dabei waren – manche sogar noch als Gäste in ihrer Studienzeit. Eigene MRG-Workshops und traditionelle Fadi-Projektklausuren (wie direkt vor Weihnachten im MKH Wels) fördern den Teamgeist ebenso wie die heutige sensationelle FADI Talents-Show und sind ganz im Sinne unser aller Fadinger Familie <<<

https://leologeslogbuch.blog/2019/11/15/die-b-s-g-buehnenspielgruppe-90er/ die 90er

Die 90er starteten mit dem Finale der ambitionierten Schulrenovierung, die Hofrat Dir. Burger bedingt durch finanzielle Engpässe des Bundes in seiner Ära nicht mehr abschließen konnte. Dessen Nachfolger Dir. Arnold verband die Präsentation des Ergebnisses mit einer Feier zum 140er Jubiläum der Realschule in Kombi mit 40 Jahren VERS, dem Alumni-Verein der Fadinger im Rahmen des Maturaballs. Fadinger Bälle hatten mittlerweile einen so guten Ruf, dass Eröffnungen und Einlagen von anderen Institutionen übernommen wurden (Anfang 90 zum Beispiel beim Bürgerball der Stadt). Ein Höhepunkt der 140er Feierlichkeiten war ein Abend mit Josef Hader, der mit der Kabarettgruppe des Hauses im Festsaal auftrat (- der ORF berichtete). In den 90ern war es da üblich, dass Jung-Fadinger mit Absolventen auftraten, oder getrennt. Einladungen, wie von der Bank Austria anlässlich des Europatags waren nicht unüblich. Wie im Jahrzehnt davor war man bei den Österreichischen Filmtagen vertreten. Die VÖFA-Mitgliedschaft ermöglichte es Fadinger Filme zu nationalen und internationalen Bewerben zu schicken – die Ergebnisse können sich sehen lassen: Bis dato 8x bester Film des Landes, Ende der 90er Staatsmeister mit „Isoldens Oden an die Nacht“, international `96 Goldenes Filmband bei den Eurofilmern mit der Bruckner-Visualisierung „Agnus Benedictus“ und wenig später einen Goldbären mit dem Zykan-Film „Im Auge des Zyklopen“ beim „Festival der Nationen“, bei dem FadingerschülerInnen auch die Technik & den Ablauf der Veranstaltung in Ebensee jeweils eine Woche lang betreuten. Das Schülerfilmprogrammkino SFPK der Fadinger (Plattform für Schülerfilme) wurde dort fixer Bestandteil des Programms. Beim Brucknerfest wurden die Fadinger zum John Cage-Projekt eingeladen (Filmdreh und Action im Winterhafen – Aufführung im Brucknerhaus). Einladung einen Haydn-Film für das Festival in Eisenstadt zu drehen – Präsentation ebendort. Zum Ende der Kabarett-Ära im Fadinger Festsaal „Elisabeth“ & „G’schicht’n aus dem Wienerwald“ (Ai) auf der Schulbühne.

In den 90ern wurde mit dem AEC (`96) die Media-City-Linz eingeläutet. `98 wurden endgültig die Schleusen mit Lizenzvergaben für Radio & TV geöffnet, das ORF-Monopol beendet und es nahm in Linz u. a. das Alternativ-Radio FRO (in der alten Stadtwerkstatt) den Betrieb auf. Seither ist das Fadinger Radio FRECH (FadingerRadioEducationCooperationHof) im Rahmen des Medien-Gyms MRG auf Sendung.

Linz war nach der JKU-Eröffnung (1966) in den 70ern auf der Suche nach kultureller Identität: Ausgehend von der Grundsteinlegung für das Brucknerhaus (1969), dessen Eröffnung nebst 1. Brucknerfest (1974) bis hin zum „Urknall“ durch ARS & Klangwolke …

In den 8oern begann man in Linz im Aufwind von Brucknerfest & ARS die Idee eines „Neuen Musiktheaters“ nach Gründung des „Freunde-Vereins“ 1984 nun zügig voranzutreiben.

Auch das Programmkino Movimento geht auf eine Initiative in diesem Jahrzehnt zurück und startet 1990. Bgm. Dobusch überreichte damals den Filmpreis der Stadt an die Fadinger, die einen Teil des Preisgelds dem Programmkino spendeten. Wie bei Brucknerhaus & ARS, werden auch beim Theater & Kino von Fadinger-Seite Kontakte geknüpft, die in der Folge zu Musik- und Medienprojekten führen und damit die Schule nach außen hin öffnen.

Letztendlich sind es die erfolgreichen Zweigausrichtungen, die bleibendes Interesse an der Institution FADINGERSCHULE durch permanente Außenwirkung befeuern – das garantieren u. a. die nunmehr längst tradierten Langzeitprojekte Radio FRECH MRG-Video <<< Seit über 25 Jahren werden die Fadis bei Youki, MLASchäxpirU19 usw. aktiv repräsentiert – in Kooperation mit dem treuen Kulturzentrum Hof, dem 1A-Medienkulturhaus Wels, dem AEC, der Landes- & Stadtkultur bis hin zum Unterrichtsministerium zu Wien … Die Wichtigkeit jener kontinuierlicher Langzeit-Projektarbeit (mit Blick über den Tellerrand), die im Haus ja heute genauso mustergültig so gepflegt und gelebt wird (wie einstens) garantiert Wahrnehmung durch eine breite Öffentlichkeit. Das MRG wurde durch eine Doppelspitze geführt: OStR Edhoffer (Organisation) & M. Pilsz (Leiter der Musik/Medien Projekte). Auftragsarbeiten für den LSR (Filme zum Fremdsprachenbewerb & Strahlenschutz)

Die 2 0 0 0er

Bereits vor den 2000ern waren die Österreichischen Filmtage von Wels, über Salzburg und in der Folge nach Graz gezogen und dort zur Diagonale mutiert. Ein letzter Versuch von Andreas Gruber Wels als Standort durch die Kinova zu erhalten scheiterte, gebar aber in letzter Konsequenz die Youki – das bis heute in Wels existierende Jugendfilmfestival. Beim Medienarbeitskreis des Landesschulrats OÖ war man wesentlich an diesem Prozess beteiligt. Ebenfalls an der Jahrtausend-Kippe ging das mehrjährige Comenius-Projekt der Fadinger mit Sitz in Prag (Leitung: Absolvent Manfred Martin / Für die Fadinger Delegation: M. Pilsz) sehr erfolgreich über die Bühne. In der ersten Phase des neuen Jahrtausendjahrzehnts feierte man den 150er der Schulgeschichte. Bestens betreut von G. Stürmer, G. Wahl & Co wurde gemeinsam ein professionelles, medial gut begleitetes Jubiläum abgefeiert. Der frische Medienzweig hatte sich bereits in den ersten Semestern neben dem NRG etabliert und für sich einen Jahresablauf kreiert, der im Verlauf der Folgejahre immer dichter wurde: Ende der jeweils großen Ferien mischte Schulradio FRECH beim Linzer Kulturherbst mit – sprich: ARS, Brucknerfest & Theaterpremieren usw. … Parallel dazu gab es für den Herbstball des Hauses Probenbetrieb. Im Oktober fuhr man zum MLA (Internat. Award, der aus dem Youki-Festival hervorging) nach Wien (Diskurs der Medienpädagogen). Im November ging es alljährlich weiter mit „OÖ. im Film“ und der Youki (Filme & Radio), sowie im Dezember dort in Wels im Medienkulturhaus mit einem Weihnachtsworkshop (Finalisieren von Film-Projekten mit G. Nikolay & Gerry Wahls Kurse für Maturanten). Im Frühjahr wurde gedreht und der „Filmring der Jugend“ visitiert, vor den Sommerferien war man beim alljährl. „3-Brückenlauf“ des Kulturzentrums, sowie biennal bei Schäxpir und seit den 90ern in Ebensee (bzw. letztendlich in Lenzing) bei „Festival der Nationen“ dabei (Videos & Technik). Alle 14 Tage lieferte man übers Jahr Radio-Sendungen per Kulturzentrum Hof (Studio) bei FRO ab (inkl. „Ferien-FRECH“ im Sommer … Die Finanzierung der Projekte funktionierte über Zahlungen der Kooperationspartner (Wie bei Linz09 durch den Veranstalter, so bei Bruckner On Air durch die LIVA, oder bei „Schäxpir“ durchs Land usw. …) bzw. durch das Schulkulturbudget des Landes – auch Preisgelder des Ministeriums oder des Landes wurden in Projekte investiert. Auch jenseits der Medienprojekte wurde aktiv der Kreativität gehuldigt: Bei  Zündstoff mischte man mit „Medea“ von Egbert Bernauer in den Linzer Kammerspielen mit – eine von mehreren erfolgreichen Musiktheater-Produktionen: „Neues Jerusalem“ in Wildberg, wo man auch das teilanimierte Video „LotCapeChen“ gedreht hatte – davor gab’s dort schon die Fadinger „Johannisnächte“) – Egal, ob Musik- und/oder Medienprojekte: Die Außenwirkung kontinuierlicher Präsenz in der Preisklasse von Radio FRECH, oder bei internat. Festivals („Medienspaziergang mit J. Hader“ usw.) ist unbezahlbar. Absoluter Höhepunkt des schulisch kreativen Engagements war Linz09: Pilsz hatte sein FRECHes Radio als Jugendmediium von Linz09 positioniert (14tägige Sendungen bei FRO, wöchentliche BLOG-Beiträge), mit Fredi Rauch im gesamten Schulhaus das Stationentheater „komA“ (Bühnenpreis des Landes OÖ) veranstaltet, in der Hafenhalle das Musiktheater „Fadinger Reloaded“ (E. Bernauer“ zur Uraufführung gebracht, im Keplersalon & im U-Hof-Mediendeck den Film „Agentin009“ zwei Mal präsentiert (- Projekt in der „Weltrettungshaltestelle“ auf der Nibelungenbrücke) usw. … 2010 gab’s dafür die Kulturmedaille des Landes OÖ. . Auch Zeitgeschichteprojekte, wie „Strom des Vergessens“ (Pogromnacht) oder bereits 04 „Ceija Stoika“ (Präsentation in Wels) fallen in das 1. Jahrzehnt nach 2000.

Dieses wurde im Haus eingeläutet mit einem Direktionswechsel: HR. Arnold ging in den Ruhestand (- übernahm den VERS von Vorgänger HR Burger) und die provisorische Leitung übernahm zuerst Elke Schaden und dann Chr. Stepanek bevor 06 die Ära von Dir. R. Pichler begann. Im NRG war es die Zeit von M Turnwald, die gemeinsam mit L. Brehm & E. Deisinger Projekte hochzog: Jahrelang veranstaltete man Fahrten nach Winterthur, schuf Beiträge für „Scienceweeks“ und besuchte die EXE. Physik- & Chemie-Olympiaden verliefen glänzend (Nadlinger, Wurm). Beide erfolgreichen NRG-Schüler sind gute Beispiele dafür, dass man sich für beide Zweige interessieren und einbringen kann (Gold. Nica für die Wurm-Geschwister) … Aus Medien-Klassen, die es am Höhepunkt in zweifacher Ausgabe gab (Notwendigkeit von Aufnahme-Gesprächen) und der NRG-Klasse, wurden in der Folge gut besuchte Wahlpflichtfächer, was die Schulschwerpunkte (speziell das anfänglich >Bundesweite< Alleinstellungmerkmal des Zweigs MRG) und die Projektabläufe etwas schwächte. Das Medienprojekt „generation siX“ bescherte uns den Besuch durch Ministerin Gehrer im Designcenter. Anlässlich des Stifter-Jahrs wurde ein Film produziert und quer durch die Stadt ein Band aus Texten des Dichters von der Schule zum Stifterhaus ausgerollt (Projekt: J. Auer). Eine Projektpartnerschaft in Sachen Stifter mit dem Gymnasium in Krumau beflügelte eine jahrelange Verbindung mit der Südböhmischen Stadt – Höhepunkt: Das Kulturhauptstadjahr09. Bei den Printmedien wurden im Haus die „Fadi Times“ (Chr. Edhoffer) herausgebracht, ein Ferienradioteam wurde zum Festival Erl zum ORF Tirol entsandt, beim Brucknerfest „Bruckner On Air“ gestartet, ein Vortrag gehalten (ABIL), 2x eine Installation gestaltet und der Phil Glass-Film „Die V. Dimension“ (Goldenes Filmband“ Eurofilmer) umgesetzt. Abschließend seien noch der Auftragsfilm „Re-Frame“(Frauen in der Wirtschaft) und die Feier zu 100 Jahre Schulhaus erwähnt. Eine „Pensionierungswelle“ sorgte Mitte des Jahrzehnts u. a. für viele Neubesetzungen (spez. in der Biologie) …

Das 2. Jahrzehnt der 2000er habe ich nur noch in der 1. Hälfte lehrend mitgestalten dürfen: „Zentralmatura“ & „VWAs“ standen im Fokus schulischer Bemühungen: Die bewährte „Fächerübergreifende Matura“ samt Schwerpunktfrage wurde abgelöst durch die Zentralmatura, die FBA durch die VWA (- mittlerweile Dank KI auch schon wieder fast Geschichte). Das Eröffnungsjahr 013 des „Neuen Musiktheaters“ führte bei Musik/Medien-Projekten zu einer starken Anbindung an das neue Haus: Ein Ergebnis war dabei das „Found Footage-Projekt“ zur Ring-Thematik (- Linzer Nibelungen-Neuinszenierung) – einer der Siegerfilme beim internat. Festival im Programmkino Lenzing. Ungeachtet dessen liefen alle anderen Langzeitprojekte mit den üblichen Kooperationspartner weiter: ARS, Brucknerfest, Schäxpir, Youki, FRECH (Hof & FRO) … Neu im Geschehen: Auftragsarbeiten für das Brucknerorchester: „Traumfabrik“ („Bilder einer Ausstellung“) – Preis beim MLA in Wien & „Der Zauberlehrling“ (- Drehort AEC). Filmpräsentationen im Filmcasino Wien (- nach dem Künstlerhauskino & bei den Festwochen in den 90ern), sowie 011 bei den Mahler-Wochen in Toblach („Mahlers Winterreise“) und ebenso beim letzten Filmfest in Maribor. 012 wurde Radio FRECH (- nach dem LKP Anfang 2000) mit dem OÖ. „Wenzlpreis“ ausgezeichnet. Zum Pilsz’schen Ruhestand gab’s nach der Kulturmedaille 010 nun den 2. MLA „Teaching Award“ (- erster 05), sowie eine Bundesauszeichnung in Gold und den VÖFA-Ehrenpreis „Leidenschaft Film“. Das NRG führte in dieser Zeit die „Meeresökologische Projektwoche“ (S. Atzmüller) ein. Preiswürdig auch M. Anselm, der die DG ins digitale Zeitalter eingeführt hatte. Dir. R. Pichler trat mit Ende 015 in den Ruhestand – Die prov. Leitung ging an Chr. Pirklbauer, bevor 2016/17 Dir. Bäck als erste weibliche Direktorin das Steuerruder übernahm. Das MRG wurde ab 016 von H. Siebermair & Team mit vielen neuen Ideen und Fortsetzung alter Projektstrukturen erfolgreich fortgeführt …

M P

Start in die heiße 5. Jahreszeit 022

F E S T S P I E L Z E I T * 0 2 2

Unser aller Chefdirigent Markus Poschner dirigierte bei 35 Grad mit überwältigendem Erfolg die Eröffnungsvorstellung der Bayreuther Festspiele 022:

Im Spiegel der Kritik:

Die MITTWOCH-PRESSE – 27. JULI 2022

https://www.diepresse.com/6170082/einhelliger-jubel-fuer-tristan-in-bayreuth

https://www.br.de/mediathek/video/bayreuther-festspiele-premiere-mit-tristan-und-isolde-av:62decfd54a8acd0009c80bd4

Die Regie zur Tristan-Musik:

Mit Stephen Gould sind gleich 2 „Linzer“ am heurigen Bayreuther TRISTAN beteiligt … schon davor hatte sich Poschner in Gmunden mit dem „Linzer“ Piotr Beczała (Bayreuther Lohengrin der letzten Jahre) aufgewärmt

FRORadiogespräche mit Maestro Poschner: https://cba.fro.at/408719 * https://cba.fro.at/384643

LeoLoge zu Tristan <<< hier anklicken

Schon vor Poschner dirigierte der späte „Linzer“ Dennis Russell Davies in Bayreuth (Kupfer Holländer)

Erste R I N G -Feedbacks:

https://www.br.de/nachrichten/kultur/kinder-rafft-neues-rheingold-bei-bayreuther-festspielen,TD9UgvK

https://www.br.de/nachrichten/kultur/wagner-on-the-rocks-siegfried-bei-bayreuther-festspielen,TDQsTLA

https://www.3sat.de/kultur/festspielsommer/bayreuther-festspiele-2022-goetterdaemmerung-100.html

Who the Fuck is Grane? (- stund auf Gunthers T-Shirt) bei der „Pooldämmerung“ 022 (siehe oben)

Tolle Werbung für schnöde, überteuerte Einheits-Bratwürstel

Und auch an der Salzach hat man nach einer Woche offiziell eröffnet:

Wissen Sie, was Kunst ist. Es ist die seltene Gelegenheit, ihr Handy auszumachen„, sagt Trojanow und erntet auch dafür Applaus

Liebe Zuhörende, die Sieben, die Drei und das Ass. In einer Oper von Tschaikowsky sind das die drei Karten, die am Spieltisch stets Gewinn garantieren …

Desertieren wir also aus der Eintönigkeit des Krieges in die Vieltönigkeit der Kunst!

M P

Töchter in der Abseitsfalle?

Die tolle Frauen-EM wirft die Frage auf: Warum soll Fußball Männersache sein?

> Sportliches Matriarchat statt Prekariat <

Heimat großer Töchter und Söhne

G – wie Gender & Gehalt – Wie wär’s mal mit GENDERN in Geldangelegenheiten? (und-das-nicht-nur-beim-„Runden-Leder“, sondern-auch-in-anderen-Lebensbereichen)

Warum bekommt ein Männlein aus der 3. Liga 3x mehr als eine Topspielerin aus der Bundesliga? Wie ist es möglich, dass Männer aus der selben Spitzenklasse das 50- bis 200fache kassieren? Und das jenseits einer Taliban-HERRschaft ! Oder anders gefragt: Was können Profifußballerinnen um soviel besser, dass sie daher deutlich weniger verdienen?

Frauen spielen gleich gut bis besser, in jedem Fall engagierter, präziser, nicht minder entschlossen, laufen mehr, schinden weniger Zeit, machen keine, oder weniger Fouls, foulen faktisch nie schwer, akzeptieren Schiedsrichterinnenentscheide, machen kaum auf wehleidig, reklamieren nicht permanent Elfer, setzen ausgemachte Strategien um, sind höchstens Opfer einer „Abseitsfalle“ … spucken weniger bis kaum auf den Rasen, reißen sich nicht nach jedem Treffer die Wäsche vom Leib, um „muskuläre Nabelschau“ zu betreiben, tauschen selten ungustiös verschwitzte Leiberl, geben qualitätvollere Interviews, schütten so gut wie nie blöd mit Bier herum … und es gibt bei femininem Fußball auch weniger (!) Eitelkeiten: Stars haben intern & bei Trainerinnen Nachrang, sodass Frauschaften die deutlich teamfähigeren Mannschaften sind !!! (- Das Finalspiel wurde der Aufzählung dann leider in manchen Punkten nicht ganz gerecht …)

Selbst Auswirkungen auf das Erscheinungsbild des Fan-Publikums waren mehr als erfreulich, zumal keine zu Ausschreitungen bereite, testosteron-schwangere Machos in den Weiten der Stadionovale während der Frauen-EM anzutreffen waren …

M P

Obiger Text strotzt vor Vereinfachungen, ist provokativ, allerdings auch so gedacht. Differenziert abwägen sollen andere, die dann auf die strukturelle Problematiken im Detail eingehen können, Entwicklungen im Sportgeschäft abklopfen, medialen und wirtschaftlichen Profit, sowie Wechselbeziehungen in die Bewertung einfließen lassen – und ja, wie immer: Die Nachfrage bestimmt den Wert <<<

Der Textschreiber wurde innerfamiliär soziologisch ob seiner Oberflächlichkeit & Unbedarftheit in der Herangehensweise abgemahnt und auch darauf hingewiesen, dass es um die Situation bei anderen Sportarten diesbezüglich noch weitaus schlechter bestellt sei und man sich zB. bei Formel 1 noch wesentlich mehr ins Zeug legen müsste, bzw. die eigene Wahrnehmung erst durch die mutige Einkaufspolitik des ORFs in Richtung Frauen-EM kanalisiert wurde. Da der LeoLogeAutor im Normalfall auch immer pure Anlassreaktionen in Medien und Politik verabscheut, sowie knappe Vereinfachungen und platte SW-Lösungen ablehnt, gibt er der Kritik völlig recht, bleibt aber beim Sinn & Zweck des kurzen, lauten Aufschreis, verspricht jedoch im selben Moment die Sportbühne auch gleich wieder zu verlassen. Sollen sich lieber schlaue Spezialisten damit beschäftigen und noch schlimmer dotierte Sportarten in den Blick rücken, beider- (oder mehrerlei) Geschlechts, denn ich hätte auch nichts gegen gute, gerechte Gagen für männliche Synchronschwimmer. Apropos Frauendominanz: Ist eigentlich bekannt, dass Jasmin Ouschan einen jüngeren Bruder hat, der am Tisch auch keine so schlechte Figur macht?

„Preise für Constanze“

Am Palmsamstag wurde beim Frühjahrsfilmbewerb (LM OÖ & Salzburg) in der Stadt an der Salzach unser dort bestens zur Örtlichkeit passender >>> Mozart-Film „Post für Constanze“ von der Jury ganze vier mal nominiert und zwar in den Kategorien: Beste Kamera & bester Schnitt, sowie in Summe als Fixstarter für das heurige „Festival der österreichischen Filmautoren“ – wenige Wochen später in Tirol. Im 4. Fall erhielt unser Absolventen-Video in der Abteilung „Bemerkenswerte filmische Erzählung“ (- sprich: Bester artifizieller Film) den Sonderpreis der Jury:

Das Rogl-Portrait (Teamwork mit G. Bös) schaffte es aufs 3. Treppchen des Podests. Die Überreichung der Preise passierte knappe 15 Minuten vor Beginn der dankenswert traditionellen, alljährlichen Ö1-Radio-Übertragung der feinen Eröffnungsvorstellung der Salzburger Osterfestspiele, die den Autor im Auto triumphal bis nach Hause geleitete … ( – sprich einen halben Lohengrin lang)

Und auch in Tirol ging für Constanze die Post ab

Unsere Absolventenproduktion „Post für Constanze“ ist gut unterwegs: Nachdem sie bereits vor geraumer Zeit (damals noch ofenfrisch) beim internationalen „Festival der Nationen“ erfolgreich lief, durfte sie sich nun in Tirol wieder einer ganz besonderen Jury stellen: Dr. Huchang Allahyari, Chef DI Wolfgang Allin, Margot Kühn (BDFA), sowie Dir. HR Norbert Perger & Christina Gaugg.

Bereits beim üblichen Dialog mit dem Autor (nach der Präsentation) gab es durch die Jury ein einhellig erfreuliches Feedback: Juryvorsitzender Wolfgang Allin stellte die gesamtkunstwerklich (!) künstlerische Herangehensweise dabei in den Fokus. man würdigte die Leistung der Hauptdarstellerin und auch Promi-Juror Huchang Allahyari fand lobende Worte für die liebevoll gestalterischen, unaufdringlichen Details bei der Umsetzung der Musik in Bilder …

…………………………. 2 Fotos von Heidelinde Volkert (in diesem Beitrag) …………………………

Am Galaabend erglänzte Constanze am Podest nicht nur in gleißendem Silber, sondern wurde (wie schon in Salzburg) von der Jury zusätzlich nominiert für den Spezialpreis in der Kategorie „Filmische Erzählung“ (- insg. 10 Kategorien)

In Tirol wurde zudem vom dort weilenden Intendanten des internationalen „Festivals der Nationen“ bestätigt, dass der neue Fadinger Absolventen-Film „Durch die Nacht zu dir“ nun fix in der Auswahl mit anderen TOP-Videos des > Verbands der Filmautoren < Österreich im September vertreten wird.

Manfred Pilsz

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In memoriam Frank Hoffmann: „Mr. Trailer“ ist Anfang Juni verstorben

Ich wünschte mir bei der YOUKI für’s 1. „Mediameeting“ als Moderator im Welser Greif-Saal die >Trailer-Ikone< Frank Hoffmann – das einzige Mal, dass ich bei einer Abendregie einen Burgschauspieler im Ensemble hatte … es war im Geburtsjahr des MLA 2001 / MLA im Radio (ab Min 9) <<< (hier klicken)

Feedback zu „40 Jahre RWV Linz/OÖ“

Richard Wagner Verband International: https://www.richard-wagner.org/rwvi/de/

http://www.wagnerverband-linz.at/

Der Richard Wagner Verband Linz feierte am 10. Mai 2022 sein 40.jähriges Bestehen, zu dem zahlreiche Ehrengäste u. a. aus München und Wien eingeladen waren

Aus München waren der Vorsitzende Karl Russwurm mit seiner Frau und aus Berlin der Präsident des RWV International mit seinem Mann anwesend. Ebenso waren Gäste aus Wien und Salzburg angereist.

BLOG-Beitrag: https://leologeslogbuch.blog/2020/02/13/wagnerianer-bayreuthianer-rwvler/ Radiosendung: https://cba.fro.at/544372

Als edler Rahmen für die Jubiläumsfeier war der Festsaal des Landesmuseums erkoren worden, der die hervorragenden Möglichkeiten einer Bühne für das anspruchsvolle musikalische Programm ebenso erfüllte, wie die technischen Voraussetzungen für eine Ton/Bild Collage des Gründungsmitglieds und Wagnerianers des Linzer Verbandes der ersten Stunde Manfred Pilsz. Viele alte Freunde und Weggefährten waren darunter, die zum Teil nicht mehr unter uns weilen, wie Winifred Wagner und viele andere Freunde und Mitglieder des Linzer Verbandes.

https://www.dorftv.at/video/21488<— LINK zum Fadinger RING-Film

Ein herzliches Dankeschön an Manfred Pilsz um so mehr, da es laut seiner Vorankündigung zum Film äußerst schwierig war, diese wundervolle Collage mit Review überhaupt so attraktiv zusammenstellen zu können.


Den Abend moderierte Rudolf Wallner für das Publikum sehr anregend, auch mit einem ausführlichen Interview der Vorsitzenden Frau DDr. Irene Jodl, die uns viele interessante Ein- und Ausblicke in die Zukunft des Verbandes vermittelte und mit durch das Programm führte.

„Wagner für Klavier und Cello“ * rundete das Programm des 1. Akts perfekt ab: 

Nach dem ersten Teil des Abends folgte eine Pause von knapp 30 Minuten, in der sich alle Gäste angeregt unterhielten. Der Vortrag des Präsidenten erfolgte im zweiten Teil mit knapp 60 Minuten zum Thema „Die Richard-Wagner-Verbände von der Historie bis in die Gegenwart und ihre Beziehungen zum Festspielhaus und zur Familie Wagner“. Im Anschluss an den Vortrag schloss der Abend unter anderem mit einer musikalischen Bearbeitung von Richard Strauss Lied „Morgen“ für Klavier und Cello, am Klavier Hans Peter Paquor und Florian Giesa am Cello *. Nach dem Konzert und Vortrag blieb die fröhliche Runde bis in den späten Abend hinein beieinander und endete mit begeistertem Dank an die Vorsitzende Frau DDr. Irene Jodl die diesen besonderen Abend mit ihren Vorstandsmitgliedern hervorragend organisiert hatte. 

Rainer Fineske
Präsident RWVI

(Richard Wagner Verband International)


Nachstehend finden Sie eine Internetseite dieser Veranstaltung:

40_jahre_rwv_linz_resuemee_in_text_und_bild_10_05_022.pdf (PDF / 2.48 MB)

… mit Ergänzungen des BLOG-Autors in Text & Bild …

BLOG-Beitrag: https://leologeslogbuch.blog/2020/02/13/wagnerianer-bayreuthianer-rwvler/ Radiosendung: https://cba.fro.at/544372

Zu 4o Jahre RWV Linzer Rundschau <<< hier

M P

> Wir ALLE sind Freunde des Musiktheaters < / > Homepage der Freunde <

Hier noch ein ein LINK zur Homepage der jungen Wagner Gesellschaft Salzburg: https://www.richard-wagner.at/

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Vor wenigen Stunden gab’s ein Wiedersehen beim Traxl mit Prof. Dr. Margit Haider-Dechant (Ehrenmitglied des RWVs Barcelona)

Radiosendung mit Margit Haider: https://cba.fro.at/560617 (zum runden Jubiläum)

Siehe auch Woelflhaus Bonn: https://www.woelflhaus.de/

                                                                                                                  

   Bayreuth Stipendiatin Julia Aigner       

Im Verlauf der 40jährigen Geschichte des Richard Wagner –Verbands Linz ist sie 2023 die dann nunmehr 10. Fadinger Bayreuth-Stipendiatin …

Julia Aigner (Mat. Jg. 015 / Lehramt Musikerziehung an der UNI Graz) wurde im heurigen Jubiläumsjahr des RWV Linz/OÖ für ein Bayreuth-Stipendium nominiert. Bedingt durch Corona hatte man 2020 die Festspiele ausgesetzt und 021 in abgespeckter Form durchgeführt, sodass heuer nur 50 % der Stipendienplätze vergeben werden konnten. Unsere Absolventin Julia Aigner wird daher erst 2023 ihre damit verbundene Pilgerfahrt ins Wagner-Mekka nach Oberfranken antreten – dann genau 45 Jahre nach einem gewissen Manfred Pilsz … dieser war damals noch von der Wagner Gesellschaft Graz (Zweig Linz) nach BT entsandt worden.

Aktuelle MAILDUNG: Unser aller Chefdirigent Markus Poschner dirigiert die Eröffnungsvorstellung der Bayreuther Festspiele 022:

Der EröffnungsTRISTAN – Dirigat Markus Poschner – wird von Bayern Klassik übertragen: https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2888218.html

Mit Stephen Gould sind gleich 2 „Linzer“ am heurigen Bayreuther TRISTAN beteiligt … schon davor hatte sich Poschner in Gmunden mit dem „Linzer“ Piotr Beczała (Bayreuther Lohengrin der letzten Jahre) aufgewärmt – TOI TOI TOI

FROe Radiogespräche mit Maestro Poschner: https://cba.fro.at/408719 * https://cba.fro.at/384643

LeoLoge zu Tristan <<< hier anklicken

Schon vor Poschner dirigierte der späte „Linzer“ Dennis Russell Davies in Bayreuth (Kupfer Holländer)

Die Moldau – Vltava

Fuchs du hast das Lied gestohlen …

Alle Jahre wieder ertönte in den 1. Klassen die „symphonische Ausgabe“ von „Alle meine Entchen“, ohne dass dies dem jungen Publikum immer gleich aufgefallen wäre … Während der 70er/80er Jahre und ganz selten noch in den 90ern, kam die Musik aber, den damals noch mit Klassik daheim sozialisierten Kindern mitunter bekannt vor – ein einziges Mal wurde es als „Ha-tikvah“ identifiziert … Der Komponist Bedřich Smetana (Friedrich Schlagobers od. Sauerrahm) hatte sich betreffend seines Hauptmotivs bei bekannter Volksmusik/Kinderliedern bedient (- siehe u. a. oben) … Eher ganz selten wussten Schüler auch über den Programminhalt des Stücks Bescheid.

Für 7. Klassen des Linzer Fadinger Gyms war Krumau eine fixe Exkursion …

Kreativpotential Klasse

Beim jeweils ersten Hören des Musikstücks, wurde das junge Publikum animiert eine zu den Klängen passende Zeichnung oder Geschichte zu verfassen – ein Vorschlag, der mit sehr unterschiedlicher Begeisterung und kreativer Ausschüttung quittiert wurde … Im Vorfeld immer garniert mit der Ermutigung, man könne dabei nicht wirklich etwas falsch machen, außer sich nicht zu trauen, denn der jeweilige Output müsse nicht 1 : 1 den programmmusikalischen Vorgaben des Komponisten entsprechen. Und so entstanden assoziativ: Liebesgeschichten, neue Sagen bis hin zu Sciencefiction … Wahrhaft kreative Ergüsse mit gefühltem Bezug zu den einzelnen Stationen, oder einheitlich gleich zu den ganzen 12 Minuten – für so junge Schüler beim Erstkontakt mit der Musik eine bewundernswerte Leistung. Würde uns allerdings ein Filmemacher oder Choreograph jenseits der verbindlichen Vorstellungen von Smetana, eine x-beliebige Umsetzung (womöglich auch noch ohne Rücksicht auf den musikalischen „Fluss“ und die Form) zumuten, so wäre dies, jenseits bewusst gesetzter, begründeter Provokation, als purer Dilettantismus oder Missachtung zu bewerten und ganz im Sinne des Komponisten abzulehnen. Kindliche und jugendliche Kreativität soll beim Start eines jeden Projekts sich möglichst frei entfalten können und erst in der dann folgenden persönlichen & Projekt-Entwicklung durch nachvollziehbare Vorgaben kanalisiert, sowie im dann möglichen Rahmen des stets wachsenden Horizonts von Eigenerfahrung präzessiert & alters-adäquat nachgeschärft werdenEgal, ob das schulische Musical-, Kabarett-, oder Film-Produktionen betraf: Auf die Kreativität und den unbedingten Willen von SchülerInnen ein eigenes, fertiges Produkt in die Welt zu setzen, war zu 110% Verlass !

Krumau von oben:

> Es wurden Töne gesehen und die entstandenen Bilder wiederum gehört <

Oftmals wurde beim erstmaligen Hören vom jungen Auditorium das Element Wasser herausgehört, oder zumindest erahnt. Auf die Wechsel in Dynamik, Tempo und die formalen Abläufe und Veränderungen der Musik wurde teils erstaunlich reagiert und es wurden so von den jungen Menschen bewundernswert genau darauf abgestimmte narrative Bilder kreiert bzw. verbalisiert. Es entstanden auf diese Art & Weise ganz wunderbare Erzählungen, manchmal dicht am Original des vorgegebenen Programms und dann wieder in ganz anderen inhaltlichen Sphären, aber dennoch eng verwoben mit dem musikalischen Verlauf des vorliegenden Werks …   

Beim 2. Durchgang der Präsentation des Werks wurde dann mittels einer Kreidezeichnung auf der Tafel eine Auflösung des „Musikrätsels“ kredenzt:

Nachdem Holzbläser (Flöten / Klarinetten) die „Warme & Kalte Moldau“ ins Fließen bringen, erklingt bei wohligem Sonnenschein (hart an der Bayrisch-/Tschechischen Grenze) bei Vereinigung der Quellflüsse erstmals das berühmte Moldauthema:

In Rosenberg oder Český Krumlov

Die nun folgende Szene spielt vielleicht in einer kleinen Ortschaft am Fuße einer Burg oder im frühen Krumlov, das von den 7. Klassen alljährlich rund um Weihnachten oder vor den Sommerferien besucht wurde. Das winterliche Schloss, die Altstadt mit ihren kleinen Geschäften, den kulinarischen Terrassen am Flussufer, dem Schiele-Museum – dieses Gesamtpaket wurde von den Fadis genossen. Die Moldau begleitete so das Schülerleben von der 1. bis hin zur Abschlussklasse. Während des Comenius-Projekts bot sich das dortige Gymnasium als Partnerschule von Stifter bis Linz09 an – als kleiner Vorposten der Zentrale (österr. Schule) in Prag. Es gab 8. Klassen, die am letzten Tag der schriftlichen Mathe-Matura zu Mittag aus dem Fadinger Festsaal zum Bahnhof stürmten, um den Zug nach Prag noch zu erreichen, wo sie die nächsten Tage im schwimmenden „Botel Admiral“ auf der Moldau logierten und in der Goldenen Stadt ihr Schul-Finale abfeierten … Manch junger Fadinger verlegte überhaupt seinen Lebensmittelpunkt zeitweise an die Ufer der Moldau: Manfred Martin als Lehrer & Comenius-Initiator nach Prag, oder später Lorenz Dorn-Fussenegger mit seiner Firma an den Lipno-Stausee. Die riesige, stabile Wasserfläche dieses „Böhmischen Meers“ beeinflusst positiv auch das Klima des Mühlviertels. Und damit nun aber zurück zu Smetanas Programmmusik …

Über kleine Wasserfälle geht es vorbei an Hornrufen der Jagd ins Tal, wo in dörflicher Freischütz-Idylle vor der Kirche eine getanzte Hochzeit ins Finale geht: Mit Bier & Wein wird nicht gespart und so gleitet die Moldau berauscht & müd weiter ins Bett eines nächtlichen Stausees. Allerlei Wassergetier, Nixen und andere geheimnisvolle Wesen tummeln sich im fahlen Glanz des Mondes. Langsam geht die Sonne auf …

Als sich der helle Fixstern aus dem Morgenrot erhebt, erstrahlt mit ihm abermals Smetanas Moldauthema und es geht wenige Takte später ab in die Stromschnellen: Heute sind es wahrscheinlich die Turbinen der Kraftwerke an den steilen Mauern der Stauseen … Die Verwirbelungen, Strudel und Sturzbäche Smetanas beruhigen sich erst kurz vor der Burg Vyšehrad

Wie im Triumph zieht die Moldau durch die Brücken der sagenumwobenenGoldenen Stadt Prag, vorbei am Theater & dem Cafe Slavia mit seiner grünen Absinth-Fee, bevor die Vltava wenig später mit einem Doppeltusch im Orchester in der Elbe versinkt …

Manfred Pilsz

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Die Moldau ist ein beliebtes Projektthema – Hier die Arbeit einer anderen Schule: https://www.youtube.com/watch?v=PPQ4XZ7jWvo

Krumlov – „Die andere Seite“

Radio Moldau: https://cba.fro.at/571111

Schwanen-Fake statt -Lake…

obige Kritik von Georgina Szeless (in voller Länge) <<< hier anklicken

Wann kommt der nächste Schwan-ensee?

Die berühmte Slezak-Frage ist (ohne See) zwar im Lohengrin beheimatet, stellte sich mir allerdings schon mehrmals: Zuletzt in den 90ern, als ich das Ballett in Petersburg in klassischer Form erleben durfte und ich mir wünschte es doch einmal als Tanztheater aufbereitet serviert zu bekommen, was dann auch der Fall war, doch diesmal:

SCHWANte mir ÜBLES !

Obiges Gefühl stellte sich bereits zu Beginn der diesmaligen „Choreographieverweigerung“ ein.

Schreiten & Posen statt Tanz(theater)

Im Falle eines Musiktheaterwerks würde man schreiben: Statische Inszenierung, mangelnde Interaktion, einfallslose Personenregie. In Kindertagen spielten wir „Versteinern“: Ein Zauberer ließ herumlaufende Kinder erstarren – Nur „Nicht Versteinerte“ konnten diese Delinquenten erlösen. Im Falle von „Linzer Schwanensee 022“ spielten zudem noch Gesten,  Unterwäsche und immerhin Stück-immanente Farben eine Rolle in die fast jeder der Truppe einmal schlüpfen durfte. Was nach „Reiner Maria Zufall“ aussah war bei aufmerksamer Betrachtung durchaus geordnet und exakt, was allerdings nichts zum Themenkreis einer  „Sinnhaften Umsetzung“ aussagt. In einem Gespräch (Beiheft der Dramaturgie) äußert sich der Choreograph von „Schwanensee – Traum & Wirklichkeit“ kryptisch vage …

Provinzieller (?) Schwurbelalarm (!)“ sei in Linz hier dringend auszurufen, denn internationale Anerkennung schützt nicht vor missglückten Experimenten – nicht jeder Entwurf ist ein wegweisend genialer Wurf …

Wenn der Alptraum Wirklichkeit wird

Im Falle der Oper bliebe bei fehlender (schlüssiger) Personenführung & partieller Statik auf der Bühne noch immer der Gesang – im Falle des Balletts wird’s da dann eng …

Wenn dem Neuen offenes, williges Publikum mit dem dramaturgischen Beipackzettel bei einer Produktion abgespeist wird, weil ihr Leadingteam es nicht schafft eine Botschaft über die Rampe zu bringen, gibt auch der freudigste Interpretationsjunky unter den geneigten Rezepienten w. o.

Es wird immer wieder gelaufen, gegangen, es werden Shirts über den Kopf gezogen, dann macht man schnell wieder mal den Schwan – Arme nach hinten oben. Und wer darf in dieser Runde das lange Rote anziehen, das kleine Schwarze ist schon vergeben, aber Prinz sein, ist eh schöner als Odile. Also machen wir schnell mal wieder den Schwan, aber eigentlich egal ob irgend jemand im Publikum diesmal unter all den Weißen die neue Odette entdeckt …

https://ms-my.facebook.com/lt1ooe/videos/kein-tutu-schwanensee-ballett-unten-ohne/299899362161854/

Finaler „Regiehöhepunkt“: Ein riesiger Schwan (– wie aus einem überdimensionalen, beigen Unterbett geschnitten) wird am sonst immer leeren Bühnenboden aufgebreitet um dann recht ungelenk hochgezogen zu werden. Dabei senkt sich kongenial ein schwarzes Ebenbild aus dem Schnürboden herab – bewundert von dem am Boden liegenden, nun zum Publikum mutierten Tanzensemble. Wenig später bereits verbeugte sich zu u. a. zögerlichen Missfallenskundgebungen das fast ebenso personell umfangreiche „Kreativteam“ – bewundernswert, wie so vielen Leuten so echt wenig einfallen kann …

Viele Köche verderben nicht nur den Brei

Wenn ich laut Angebot der Speisekarte ein „Herren- od. Fiaker-Gulasch“ bestelle, dann darf ich wohl erwarten, dass mich der Koch mit einem Gulasch samt Gurkerl nebst Spiegelei beglückt. Ist dem nicht so, dann darf ich das eher fragwürdige Gericht zurückschicken. Sollte ein Haubenkoch der Nouvelle Cuisine eine Neufassung dieser Gulaschvariante kreieren wollen, so ist er gut beraten sich dafür auch einen neuen Namen einfallen zu lassen, sonst wird er in Kürze permanent Gäste & Hauben verlieren. Wagners Motto: „Kinder schafft Neues“ bedeutet nicht Arriviertes solange umzumodeln bis es keiner mehr erkennt, sondern definitiv neue Eigenkreationen hervorzubringen. Es sei denn es kennt unter den Gästen niemand mehr die Speise – sprich: Einfach gestricktes Publikum – Jede Erwartungshaltung liegt bei Null, dann ist die Rezeptur egal und die Bedienung kann servieren, was ihr in der Küche aufs Tablett gestellt wird …

– Ganz nach dem Motto: Griesschmarrn statt Malakhov-Torte (- nicht: Malakoff)

Manche Köche haben tatsächlich ihre Meriten und das ist auch im vorliegenden Fall so: Chris Haring ist kein Unbekannter – dies bedeutet aber nicht, dass uns seine Ideen in jedem Fall und bei jeder Produktion schmecken müssen – und auch Begründungen für sein Tun (oder seine Arbeitsverweigerung) sind nicht zwanghaft zu akzeptieren …  Prinzipiell ist die Idee Gastchoreographen für einzelne Stücke zu verpflichten gut, weil es Vielfalt ins künstlerische Geschehen bringt. Diesmal hat es leider nicht funktioniert – schade für die unterforderten Tanzcrew, die sich im anderen Fall mehr positives Feedback durch das Publikum hätte erwarten dürfen und sich selbst besser hätte präsentieren können.

Chris Haring baut, ohne auf das Hauptthema des Stückes zu achten, auf zeitlose Themen wie Schein und Sein, Betrug, Täuschung und Enttäuschung – Letzteres stellt sich beim Betrachter ein !

Ich freue mich über jede Inszenierung oder Choreographie jenseits einfältig öder „Reclamfassung“: Siegfried muss nicht von links mit Flügelhelm die Halle betreten – er darf auch hereinschweben, wenn es Sinn macht – egal in welcher Montur, aber schlau muss es sein und damit interpretatorisch für informiertes, mitdenkendes Publikum irgendwie nachvollziehbar. Unredlich wird’s, wenn das Stück sinnhaft nicht mehr erkennbar ist. Wo „Ring“ oder „Schwanensee“ auf der Eintrittskarte drauf steht, muss auch der „Ring“ oder „Schwanensee“ als solcher auf der Bühne zu erkennen sein, sonst Eintrittsgeld zurück und das Publikum ist zurecht verärgert. Da könnte man jetzt sagen: Naja, dann halt neues Publikum – Leute, die nicht wissen was sie bestellen oder denen es egal ist, wie die Zeit bis zum Schlussapplaus vergeht – Gulasch ist Gulasch und wenn wir das Risotto einfach umbenennen – Denen wird’s schon schmecken …

Wenn man den Schwanensee zur Atacama austrocknet, werden all along hier nicht mal mehr diverse Flamingos landen und passend zu unendlicher Beliebigkeit Karl May –Festspiele Einzug halten – Eingefleischte Fans werden allerdings dann wohl anstatt Tschaikowsky das Winnetou-Thema von Martin Böttcher einfordern – und zwar mit unbeugsamen Nachdruck

Linz 022: Wir könnten es, dürfen es aber nicht wollen – oder so:

Nur einmal tanzen die jungen Schwäne in gewohnter Form und Formation, allerdings erst nach Ende ihrer Musik in einem der elektronischen Einschübe, die immer wieder im Original Tschaikowskys angesiedelt wurden – nur da und bei den rein orchestralen Teilen (ohne Tanz) gab es Zwischenapplaus.

Als Publikum sehnte man sich nach einem narrativen Konzept,  wie es bei Mei Hong Lin  gegeben war, als sie vor 5 Jahren bei dieser Gelegenheit die Biographie des Komponisten ins Spiel brachte:

Wenn jedoch weder inhaltlich erzählt wird, noch durchgehend formal Zusammenhänge mit der Musik hergestellt werden, was bleibt dann? Ein paar gegen die musikalische Vorlage gebürstete, rein konzeptionelle Ideenfragmente, Andeutungen im Verborgenen …

> S C H W A N e r n <

In diesem Sinne präsentiert dazu Chris Haring >Bilder (s)einer Einstellung<

Gleiches Recht für alle:

Man stelle sich vor Dirigent und Orchester würden ähnlich agieren: Spielt irgendwas Unerwartetes, schlüpft in die Rollen der anderen, tauscht Instrumente und Noten, damit es sich mit dem perfekt klassischen Tanz reibt – >kakophon< ohne Gnade. Tamino, Sarastro, Papageno & Co. – Alle dürfen jederzeit in die Rolle der Königin der Nacht schlüpfen – Text egal – Hauptsache Koloratur …

Aussagen wie obige strotzen vor entwaffnender Ehrlichkeit, steigern aber nicht unbedingt das ungeteilte Vertrauen in das Tun & die Kompetenz des Kandidaten …

AM WESENTLICHSTEN ABER WIE IMMER:

SELBER HINGEHEN, ANSCHAUEN & URTEILEN

M P

Wie genial war einstens in diesem Haus „Macbeth“:

2007 – ein Sommer in Nibelheim

Vor nunmehr 15 Jahren: Ein gediegener „Hochsommer“ in Island

Obiges Bühnenbild stammt aus keiner Ring-Inszenierung, sondern entstand an einem heißend Quell und Tag im finalen Juli 2007 … Isländer haben Hitzeferien ab 18 Grad im Schatten … Glückliches Volk ! >>> HEUTE schon: KLIMA-NEUTRAL !

Gebettet auf „Zackenmützenmoos“ od. „Knöcheltief „in Lavaasche

Im Anhänger eines Traktors ging’s umspült von Meerwasser und der Hoffnung, dass es sich dabei um Flut und nicht trügerische Ebbe handeln würde zu einer vorgelagerten (Halb)-Insel, die wiederum über eine steil ansteigende, wenig „Kniegelenksfreundliche“ Aschenhalde zu erklimmen war – mit einem Schirm bewaffnet ausgesetzt möglichen Angriffen aggressiver „Trottellummen“, um dann atemlos oben angelangt, über schroff abfallende Felsen, Papageientaucher (oder Trolle) beobachten zu dürfen …

Lokale „Wintereinbrüche“ inklusive …

Das Isländische Outdoor-Parlament Þingvellir liegt in nächster Nähe der tektonischen Bruchlinie Europa / Amerika, die quer durch die Insel verläuft. Ab & an musste man so kurz den „Wilden Westen“ betreten, um dann aber schnell wieder die geographische Eurozone aufzusuchen …

Im Dezember dauert ein Islandtag gerade mal 4 Stunden 23 Min, im Juni hingegen 21 Stunden 16 Min und der Rest ist Dämmerung – Nacht wird’s da gar nicht – die Trolle haben mehrere Monate durchgehend Betrieb, während sie den Winter durchschlafen … Trolle gibt’s in Finnland, Schweden und Norwegen nicht, dauerhelle Nächte hingegen haben wir dort sehrwohl auch erlebt … Wenn das Rentier um 2 Uhr morgens trotz Vorhang durchs offene Hotelfenster glotzt …

Gysire, Vulkane, Wasserfälle … erwandert auf schier endlosen Aschenbahnen – allesamt wahrlich wenig „Knie-freundlich“ …

Islands Blaue Lagune am Weg zum Flughafen Keflavík, wo man ehemalige Schüler am beschwerlichen Weg in die Wartehalle treffen kann – mein nächster, dringender, zwischenmenschlicher Kontakt war telefonisch am Flughafen Schwechat mein Orthopäde (- damals noch ein ehemaliger Schulkollege) …

Seine Musik würde u. a. auch ganz wunderbar zur Eisinsel passen:

Richard Wahnfriedalias: Klaus Schulze

Der Pionier der Computermusik (Ars Electronica 80 / Stahlsymphonie) ist vor wenigen Tagen von uns gegangen …

Apropos Musik & Island:

Im Linzer Musiktheater gibt’s derzeit Isländische Oper: Unter dem Gletscher

  • mit großartiger Musik & ebensolchen Bildern … Anschauen – keine Angst vor moderner Oper ! / Merker-Kritik

Trost für alle Winterfreunde: Die maximale Tageslänge (16 Std + 5 Min) nimmt nun wieder ab – mit der Johannisnacht (23/24. 6) werden die Nächte wieder länger & hoffentlich: Kühler !!!

http://www.kalenderland.com/countdown/weihnachten.php

http://www.kalenderland.com/countdown/halloween.php

Wurde der Gral zu Linz ausreichend enthüllt?

Nach fast 40 Jahren gibt es in Linz eine Neuinszenierung von Wagners „Bühnenweihespiel

Vor der Ouvertüre erscheint als überlebensgroße Projektion das Gesicht des Darstellers der Titelfigur, der das Gedicht „Traumwald“ von Heiner Müller rezitiert, das Anklänge an die Parsifal-Thematik aufweist. Sicherlich als Reverenz an den Mentor des Regisseurs, und gar keine schlechte Einstimmung. Als die Musik einsetzt, ist im Hintergrund ein mystischer, nebliger Wald zu sehen – auf der Bühne selbst wird man Natur aber vergeblich suchen … … … (-aus dem MERKER – mehr dazu hier <<<)

Eigene Anmerkungen zum Linzer „Fal(l) Parsi

Im Januar 1877 entstand ein vollständiges Libretto in Prosa, dem in nur vierwöchiger Arbeit im März und April die vollständige Dichtung folgte. Bei dieser Gelegenheit änderte Wagner den Namen von „Parzival“ in „Parsifal“, im Glauben, dies sei die wahre richtige, aus dem altpersischen „fal parsi“ (der törichte Reine) abgeleitete Schreibweise.

Entsprungen aus Richard Wagners Interesse an fernöstlichen Denkweisen und Sagen verknüpft mit Eschenbachs Vorlage und christlichem Glauben sowie Riten …

– u. a. dazu nun Bemerkungen von der Regie (Schauspielchef Suschke) & Maestro Poschner bei der PK – mit Letzterem durfte ich damals ein kurzes Gespräch führen … >>> Hier das Radio-Ergebnis: https://cba.fro.at/547998

Wer ist der G*R*A*L ?

Diese Frage bleibt für mich in der Linzer Inszenierung ebenso unbeantwortet, wie der Bezug zum Jahresüberthema „Natur und Kunst“ – Schade um den Karfreitagszauber, der in der genial musikalischen Umsetzung durch Orchester und Sänger zwar hör-, aber nicht sichtbar wird. Also in Summe kein wirklich visuell erhellendes >Tat twam asi  „Du bist das“–Erlebnis <

************************************ C *** G *** A *** E *********************************

„Ich schreite kaum, doch wähn ich mich schon weit“ leider NEIN:

In Linz wird „kaum geschritten“ – weder von den Chören im 3. Aufzug, noch von Parsifal

Unbeholfen torkelt der spätere „Erlöser“ bei der Verwandlung im 1. Akt nicht in eine neue Dimension der „Ich-Findung“, sondern bleibt wo er ist: „Zum Abstellraum wird hier die Endzeit“ – dazu senkt sich zum Gralsgeläut im Hintergrund eine eher banale Scheinwerferwand aus dem Schnürboden herab – ein wenig Odyssee 2001 hält Einkehr – aus welchen Gründen auch immer …

Ungesalbt in den goldenen Schuhen des Fischerkönigs Amfortas, mit goldener Asche am Haupt retourniert „Erlöser“ Parsifal die heilige Lanze (aus der Schatzkammer der Hofburg) und genießt in der Gralsburg (– im Linzer Mythen-Navi scheint diese nicht in den Pyrenäen, sondern am „Obersalzberg“ angesiedelt) den Ausblick durch das arg berühmte, dortige Fenster – eine eher unnötige Transformation in die Untiefen der jüngeren Geschichte … Schwant dem wachen Rezipienten …

Egal, denn in jedem Fall ist es empfehlenswert sich mit dem Linzer Parsifal auf etwa fünf Stunden Heldenreise und Erkenntnissuche, ummantelt von den wunderbaren Wagnerschen Musikwogen des BOL (M. Poschner) zu begeben !!!

Berührend: Die Präsenz von Herzeleide – samt Kinderzimmer … Originelles Premieren „Schlussstatement“ (- allerdings erst im Zuge des Verbeugens): Das verspätete Erscheinen der „KNA-Taube“ – samt Friedenszweig im Schnabel !

Manfred Pilsz

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung (türkis ?) verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  im BLOG-Text aktiviert werden können !

Bühnenweihespiel: https://cba.fro.at/540418

Eine „Melange“ runder Jubiläen …

… am 13. * & 14. Februar …

…….. Spiegelungen des Grünen Hügels am obigen Plakat (BT Sommer 021) ……..

... am 13. Februar hat es obiger FILM <<< nun nach Linz geschafft … hier Details

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Es „Traxlt“ !!

Im Jahr 1872 heiratete Josef Traxlmayr die Tochter Anna des damaligen Besitzers Josef Hartl, der das Kaffeehaus an der Promenade 16 am Tag nach der Hochzeit seinem neuen Schwiegersohn übertrug. Seit diesem Tag ist das Haus im Besitz der Familie Traxlmayr und trägt auch ihren Namen.

>>> Radio-Beitrag zum „Traxl“-Doppel-Jubiläum (Gespräch mit Dr. Traxlmayr): https://cba.fro.at/547998

Traxl-Museumseck“ (- die Möbel sind noch älter, als die „handelnden“ Personen):

Im Wonnemond Mai

Mit dem Datum Montag, 6.Mai 1872 taucht unsere Stadt Linz namentlich ein einziges Mal in den Cosima-Tagebüchern auf und das per kurzem Vermerk, dass man bei einer Zugreise nach Wien hier zu Linz guten Kaffee am Bahnhof gereicht bekommen hätte. Ungefähr 2 Wochen später zum Geburtstag des Meisters aller Meister kam es dann am 22. 5. in Bayreuth zur Grundsteinlegung für Wagners Festspielhaus Dies alles geschah exakt vor 150 Jahren !!!

 Wäre Meister Wagner in den Genuss eines „Traxl“-Cappuccinos gelangt – Er hätte den Spatenstich für sein Theater vom „Grünen Hügel“ an die Donau verlegt und dann am 22. Mai 1872 hier am Gründberg in Urfahr vorgenommen …

Bereits seit 175 Jahren existiert nun an der Linzer Promenade dieses Café, welches dort 1847 eröffnet wurde – in jener Zeit arbeitete Wagner in Dresden an seinem Lohengrin und schloss sich dort der heraufdämmernden Revolution an …

Revolutionär auch der Neuzugang im hervorragenden Team des Traditionscafés – passend zum AEC und zur Medienstadt Linz: Servierrobo „Bella“ein wunderbarer Kontrast, wenn „Bella“ die Ladestation (ein altes Telefonhäuschen der Belle Époque) im Eingangsbereich verlässt und vorbei am „Museumstischchen“ in die Küche rollt …

Mitten in den Jubiläumsreigen 022 passt der vergleichsweise zarte 40er des Richard Wagner Verbands Linz/OÖ in den Maitagen dazwischen … Im Jubiläumsjahr der 100. Bayreuther Festspiele bebte es am 6. Mai 1976 (wenige Tage vor RWs Geburtstag) während einer konzertanten Aufführung der Walküre im Brucknerhaus so heftig, dass dies als aufrüttelndes Zeichen gedeutet wurde einen Zweigverein der alten Grazer Wagnergesellschaft in Linz zu gründen. Im Parsifal-Jahr 1982 (100 Jahre nach dessen UA) kam es dann zu Jahresbeginn zur ersehnten Eigenständigkeit des RWV Linz/OÖ – Wichtigste Ziele: Ein neues, auch „Wagner-taugliches“ Linzer Theater (- erfüllt durch die Eröffnung 2013 am Volksgarten), Vorträge zu Wagner und seinem Werk, sowie Beteiligung am Patronat der Stipendienstiftung & Kontakt zu den Festspielen …

https://cba.fro.at/544372  <<<  R a d i o

Vor nunmehr 140 Jahren erblickte das Bühnenweihespiel Parsifal <<< das Licht der Bühnen-Welt am Grünen Hügel Bayreuths. 30 Jahre lang durfte der Gral nur dort enthüllt werden. Wagner leistete sich den „Luxus“ sein Weltabschiedswerk für alle anderen Theater auf satte 30 Jahre zu sperren. Im Jubiläumsjahr 2022 erscheint nun Gralssucher Parsifal ab 12. 3. in einer Neuinszenierung in Linz (- Späte Erstaufführung: März 1948, es folgte dazwischen bloß eine Neuinszenierung 1983  im 100. Todesjahr des Komponisten)

„Blume mit Goldhaube“?

Dabei gibt es eine sehr „delikate Verbindung“ zwischen obigem Bühnenweihespiel und unserer Stadt: Carrie Pringle (Caroline Mary Isabelle Pringle) ist der Name des wohl berühmtesten Blumenmädchens aus dem 1882er UA-Parsifal. Diese junge Künstlerin (- Sopranistin) wurde im März 1859 hier in Linz (!) geboren. In Bayreuth war sie bei den Proben (in die Unterbühne) abgestürzt und dem alten Meister (welchem sie „aufgefallen“ war) auf dessen Wunsch nach Venedig gefolgt. Queen Cosima wirkte „Not realy amused“  –  Wagners Herz auch nicht  …  Er starb dort 1883 am Canal Grande zur Mittagszeit des 13. Februars * (7 Tage nach Ende des Carnevals) –  im Folgejahr nach den 1. Parsifal-Festspielen – und der mögliche Auslöser des finalen Ehestreits (mit letalem Ausgang) stammte aus Linz …

Wagner im Cafe

Anregung ans „Traxl: Kreation einer Carrie Pringle-Torte und Wiederentdeckung der g’schmackigen >>> Anton Bruckner-Noten (– nach Rezeptur der Linzer Konditorei Bruckmüller – wesentlich besser als die hochgelobten Mozart-Kugeln / und NEU – vielleicht dann ja anlässlich des Bruckner-Jubiläums 024)

Die herzlichsten Valentinswünsche für alle Lieben

und Happy Birthday zum 60er von Josef H a d e r <<< (Radio)

Manfred Pilsz

Erni Mangold hatte ihren 95er bereits Ende Jänner … Herzlichen Glückwunsch !

Alter Radiobeitrag zum Landkrimi 2017 <<< hier

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung (türkis ?) verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  im BLOG-Text aktiviert werden können !

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Man untersage jegliche pandämliche Störung des bevorstehenden Linzer Parsifals !

Radio-Link zu Parsifal: https://cba.fro.at/540418

BLOG-Link zum Thema: „Zum Raum wird hier die Zeit<<< hier

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Anfang Februar gab’s noch einen feinen Sänger.Workshop im Linzer Musiktheater mit Kammersängerin Brigitte Fassbaender:

Schubert-Video (Drehort u. a. „Traxl„): https://leologeslogbuch.blog/2021/11/19/durch-die-nacht-zu-dir/

Im „Traxl“: https://leologeslogbuch.blog/2017/08/17/matinee-im-cafe/

Bekenntnisse eines Linzer „Wagnerianers“: https://leologeslogbuch.blog/2020/02/13/wagnerianer-bayreuthianer-rwvler/

OÖN zum Doppeljubiläum