Gedanken zum 13. 2. 2021

1883 war der 13. Februar der Dienstag eine Woche nach dem Ende des Karnevals. Am darauffolgenden Valentinstag verbreitete sich die schlimme Nachricht: „Triste, triste, triste! Wagner è morto!“ (- schreibt Giuseppe Verdi am 14. Februar an den Mailänder Musikverleger Giulio Ricordi) – Drei Wochen zuvor hatte Anton Bruckner mit der Komposition des 2. Satzes seiner VII. begonnen. In einem Brief an Felix Mottl erinnert sich Bruckner: „Einmal kam ich nach Hause und war sehr traurig; ich dachte mir, lange kann der Meister unmöglich mehr leben, da fiel mir das cis-Moll Adagio ein.“

„Sehen Sie, genau so weit war ich gekommen, als die Depesche aus Venedig am Morgen des 14. Februar 1883 im Konservatorium eintraf – da hab ich geweint, o wie geweint – und dann erst schrieb ich dem Meister die eigentliche Trauermusik“

2020 wurde der Karneval in Venedig auf Grund der Gefährdung durch die COVID-19-Pandemie am 23. 2. beendet, zwei Tage früher als vorgesehen. Heuer fällt der 13. Feber auf den Faschingssamstag, es gibt keinen venezianischen Karneval 021 und es sind fast auf den Tag genau 11 Monate seit dem Beginn des 1. Lockdowns vergangen. 11 Monde kulturelle Fastenzeit, die sich demnächst auswachsen zu einem gestohlenen Jahr !

Habjans Puppen FRECH gefragt …

Im Vorjahr waren es die Salzburger Festspiele, die ihren 100er begingen, nicht aus der Hand gaben und so im Sommer die Bühne nicht Corona überlassen haben, sondern erfolgreich und ohne diesbezügliche Krankheitsfälle ein Monat lang die Mozart-Stadt bespielten. Heuer hat sich auch Bayreuth zurück gemeldet und wartet mit einem leicht abgespeckten, aber durchaus Festspielwürdigen Programm auf:

Wagner für Kinder (Katharina Wagners Lieblingsprojekt) bietet heuer (in deren Fassung) „Tristan & Isolde“ mit Stephen Gould (!) in der Titelrolle an … Am Teich des Grünen Hügels werden Nikolau Habjans geniale Puppen „ Immer noch Loge“ von Paulus Hochgatterer unter freiem Himmel auf die Bühne bringen und dabei als Rheintöchter und Erda über Loge zu Gericht sitzen … Im Festspielhaus selbst gibt’s heuer Konzerte (!), weiters den neuen „Holländer„, die „Meistersinger“ und den „Tannhäuser„, sowie eine ganz spezielle Überraschung:

Alle Verträge sind unterschrieben – Katharina Wagner, Chefin der Bayreuther Festspiele lud Hermann Nitsch zu Mal-Aktionen bei 3 konzertanten Walküren                                    

Es war immer mein Traum, in Bayreuth zu inszenieren

Hermann Nitsch, Aktionskünstler

Hermann Nitsch, das Feindbild all jener, die zumeist weder sein Werk, noch ihn kennen, aber glauben gehört zu haben, dass er ein sogenannter „Blutkünstler“ mit Aktionen und Happenings wie Tierschlachtungen und Prozessionen zu sein scheint. Nun, er ist einer der Hauptvertreter des > Wiener Aktionismus <, Schöpfer und Inszenator des Orgien Mysterien Theaters, eines sechs Tage dauernden Festspiels in seinem Schloss Prinzendorf – Diese verlaufen nicht wirklich vegan, aber das war’s dann auch schon: betreffend Greuel-Märchen, die seit den 60ern über diesen Künstler verbreitet werden.  Mit Oper kam der 82-Jährige mehrfach aktiv in Berührung: Das Wiener STOP-Bühnenbild-Ergebnis war wahrhaft prächtig !

Es wird spannend, was der Gesamtkunstwerker Nitsch mit dem Gesamtkunstwerk von Wagner anstellen wird – Die Walküre ist nun mal kein blutleeres Stück – liebe Skeptiker …

Das Gute und Schöne ist häufig auch inhaltlich nicht immer das Thema eines Kunstwerks: Von den großen Heldenepen der Antike & des Mittelalters bis hin zu Kriminal- und Horrorfilmen strotzt es nur so von Mord, Totschlag und Hektolitern von Blut  …  und ja, das wird oft vergessen: Filme in TV, PC und Kino sind Kunstprodukte  – nicht nur in pandemischen Zeiten Überlebensmittel in Sachen Unterhaltung …

kein Nitsch-Bühnenbild, sondern quasi zum Valentinstag die Blumenmädchen-Szene (Parsifal – MET / NY 2013)

KULTUR ist – Alles, was der Mensch schafft – bezogen auf Raum & Zeit

Ja, und das kann eben wiederum passieren in Form von Kunst oder Zivilisation

Kultur als Begriff im politischen Diskurs & im medialen Kurz-Sprech für Rezipienten, die nur noch mit minimaler Aufmerksamkeitsspanne ausgestattet sind – Wenn da also von Kultur die Rede ist, kann man davon ausgehen, dass eigentlich Kunst gemeint ist, was prinzipiell nicht falsch ist, da Kunst als Teil des Überbegriffs Kultur firmiert.

Die meisten Medien neigen dazu sich dem Zeitgeist (- was immer das ist) anzupassen: Extra kurze Interviews, wenig Text viel Musik, Dudelfunk mit Werbung im Minutentakt … Wie wohltuend ist es da Sendungen beispielsweise auf Ö1 oder FRO zu hören, in denen man Themen einen breit angelegten Zeitraum widmet – für ein Publikum mit ausreichender Aufmerksamkeitsspanne. Menschen die es auch schaffen in Zeiten von SMS, Twitter und Co einfach zuzuhören, ja es genießen und danach lechzen – Leute, die es auch gewohnt sind Wagnersche Musikdramen, die allein in der Spiel-Länge eine 3-Min-Singel um mehrere Stunden überflügeln, mit Wonne & Ruhe zu rezipieren.

Gedanken zum Thema KUNST <<< hier der R A D I O – Beitrag

(Ein kurzweiliger, theoretischer Exkurs, zumal Kunst praktisch seit einem Jahr fast durchgehend von Viren, Virologen, Politik weg-, aus- und zugesperrt wurde  … )

Vor über 15 Jahren:

Anlässlich des 60. Jahrestags der Befreiung von Linz wurde der „Day of Culture“ ausgerufen. Die FRECHen Fadinger beteiligten sich dabei mittels Musikvideo Mit Pauken und Trompeten“ (Helmut Rogl), einer Aktion am Hauptplatz (Prof. H. Ebner) und einer Radiosendung. So entstand 2005 für jenen 5. 5. eine 5 x 5 Minuten-Umfrage zur Thematik Kunst – Eine Begrifflichkeit bei der man sich meist mit wasserdicht haltbaren Definitionen schwer tut & in der Wertung geschmäcklerisch aus dem Bauch heraus mit oftmals abwertenden Urteilen schnell bei der Hand ist …

Natürlich sind Sätze wie: „Das gefällt mir nicht“, durchaus zulässig und stellen eine selbstbewusste Äußerung dar, wenngleich es nur eine ganz abgegrenzt subjektive und nicht durch objektive, fachimmanent gestützte Argumente geäußerte, für viele dann gültige Kunstkritik sein kann

Mit seiner Aussage:  Jeder Mensch ist ein Künstler < wandelte J. Beuys das Zitat von Novalis: Jeder Mensch sollte ein Künstler sein <  von der Möglichkeit in eine Ist-Form um und schuf so ein Bewusstsein für die eigene schöpferische Kraft, welche im eigenen Denken des einzelnen begründet liegt.

Damit sage ich nichts über die Qualität. Ich sage nur etwas über die prinzipielle Möglichkeit, die in jedem Menschen vorliegt (…) Das Schöpferische erkläre ich als das Künstlerische, und das ist mein Kunstbegriff.

12. Mai 021 / 100. Geburtstag v. J. Beuys

Laut Adornos Rezeptionsforschung wertet Publikum hochprozentig emotional !

Die Bewertung eines künstlerischen Werks unterliegt unterschiedlichen Faktoren. Zum Beispiel führen Charakteristika des bewertenden Individuums (wie dessen Persönlichkeit, Bildung und Geschmack) zu unterschiedlichen Präferenzen. Dienlich: Persönlichkeitsmerkmale, wie Offenheit für Erfahrung / das Feuer der Neugier … Statt „poorer“ Anbetung der Asche – Ja, Mahlers Wort gilt auch für Rezipienten – Zu neuen Taten Schafft NEUES Kinder – sprach dereinst Meister Wagner !

Manfred Pilsz

干杯 Prosit China – Dort begrüßt man dieser Tage das neue Jahr des Büffels 021 / Im Jänner 020 wurde zu Beginn des vorigen Jahres der Ratte Wuhan abgeschottet …

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Caffè La Serra (Venedig)

Kurzes PS zu „Zwischeneiszeit“ & „Golfstrom

Zur einwöchigen „Zwischeneiszeit“: Im Sommer würde die Wetterfee jubeln über eine kleine Hitzewelle und diese dann gerne lautstark prolongieren. Allen gar depressiven, noch immer nicht genug Klima-Erwärmten sei in Erinnerung gerufen: Der Februar ist der August des Winters – Ich werd‘ mich im Sommer dann gern an ihn zurückerinnern! Ein wenig Winter rechtfertigt jedenfalls keine verbotenen coronesken Aus-Flüge ans Kap der guten (?) Hoffnung, um dort einzulochen. Auch Österreich gehört zu den Golfstaaten: Es gibt in Tirol genug 1A-Abschlag-Möglichkeiten die der jeweiligen Platz(hirsch)reife entsprechen. Da bestünde dann in der Tat kein wirkliches Handicap als Person mit Mutationshintergrund heimzukehren. Kürzlich wurde ein Mann, der seine Covid-Quarantäne für kaum eine Minute unterbrach, um den heftig stinkenden Hausmüll hinunterzutragen zu einer bedingten Haftstrafe & Geldbuße verurteilt (-Gefährdung einer Person im Hausflur). Mal sehen, ob sich per „Contact Tracing“ die Privat-Jet-Nutzer (?) eruieren lassen, die entlang des Golfstroms reisend mit ihrem viralen Import ein ganzes Bundesland „beglückt“ habenLetzte Meldung dazu: Angeblich solls ja ein Niederösterreicher (mit Tirol-Hintergrund) gewesen sein, der wiederum jemand kannte, der sich bei einem Deutschen angesteckt hat … Tja und selbst wenn’s so wäre: Während eines Lockdowns geht golfen weder in Florida, noch Schottland, geschweige denn gar jenseits des Äquators !!!

Houchang Allahyari 80

Anfang Februar feierte هوشنگ الهیاری (* 1941 in Teheran) seinen 80er ! Dr. Allahyari ist ein bekannter österreichischer Psychiater und Filmemacher iranischer Herkunft. Ein Jahr nachdem er 1983 Staatsmeister beim Bundesbewerb des VÖFA geworden war, (wo er mehrfach einreichte und von der Jury mit Gold ausgezeichnet wurde —> Liste der Staatsmeister) wurden die Fadinger Filmer bei den frisch nach Wels übersiedelten Österreichischen Filmtagen auf ihn aufmerksam. Einer, der sich selbst erst seinen Platz unter den Profis mit seinen Werken erarbeitet hatte – ein Hoffnungsträger aus dem selben ursprünglichen Rennstall. Die Kontakte beschränkten sich auf Eröffnungsfeiern & Diskussionen. Speziell drei Festivalfilme prägten sich ein:

  • Auszeichnungen:
  • 1995: Thomas-Pluch-Drehbuchpreis – Hauptpreis für Höhenangst
  • 2011: Thomas-Pluch-Drehbuchpreis – Würdigungspreis für Die verrückte Welt der Ute Bock
  • 2014: Großer Diagonale-Preis Spielfilm des Landes Steiermark 2014 für Der letzte Tanz

Der ORF stellte sich zum Jubiläum mit Allahyaris Geboren in Absurdistan ein

Hier noch ein RADIO-LINK: https://oe1.orf.at/programm/20210221/628266/Houchang-Allahyari-zum-80-Geburtstag

Beim Thema „Perser“ in Österreich schwärmten Omas noch von Fara Diba & Co., heute hat man meist den Kabarettisten Niavarani am Schirm – Alles andere wird eher medial unter den „Teppich“ gekehrt …

Gerade am Sektor Film lohnt es sich genauer hinzusehen: So ergaben sich bei den Filmtagen in Wels segensreiche 1. Berührungspunkte mit Said Manafi

(Said als Juror in Lenzing, wo die Fadinger für ihren RING-Film ausgezeichnet wurden)

Dr. Said Manafi (* 9. August 1943 in Täbris) ist ein iranisch/österreichischer Regisseur und Kameramann (u. a. ORFSascha-FilmWien-Film, SHB-Film und Österreichischen Mediathek) tätig. Seine Filme wurden in x Werkschauen unter anderem im Votiv-Sommerkino und bei Festivals in Österreich und im Iran gezeigt. Manafi übernahm Lehrtätigkeiten im Bereich Film und Video mit den Schwerpunkten Dramaturgie und Realisation des Dokumentarfilms. Manafi ist Mitbegründer der Austrian Filmmaker-Cooperation und des Vereins Iranischer Künstler in Österreich. Er ist weiters Mitglied im Künstlerhaus Wien. Oftmals war er Juror beim „Festival der Nationen“ (Ebensee) – auch als man als Sieger bei diesem internationalen Bewerb hervorging and the winner is:Im Auge des Zyklopen“ – ein Musikfilm zur Klangwolkenkomposition von Otto M Zykan ( <<< hier ein Radio-Beitrag)

  • Otto M Zykan sowie der Filme- & Mut-Macher (!) Said Manafi wurden 1997 Ehrenmitglieder der Fadinger BSG 
  • Erich Riess schwärmte Anfang der 2000er immer ganz begeistert von der überaus positiven Stimmung in überdimensional großen Kinosälen beim Kurzfilmfestival in Teheran, sodass die Fadinger es wagtenLot Cape Chenin den Iran zu schicken … der Jury erschien das Werk dann aber wohl zu „freizügig“ …

YOUKI 2008 – im Gespräch mit Radio FRECH

Der Dritte im Bunde der persischen Community in Wien: Arash T. Riahi (* 22. August 1972 im Iran) ist ein österreichischer Filmregisseur iranischer Herkunft. Das junge Fadinger Team durften ihn in Wels bei der Youki kennenlernen.

2004 setzte sich Arash T. Riahi in einer filmischen Arbeit mit der Non-profit Film-Scene in Österreich auseinander – Im legendäre Streifen fanden sich viele VÖFA-Mitglieder wieder: „Die Souvenirs des Herrn X„, Kinodokumentarfilm, 98 Min  

Erstkontakt gab’s bei einer gemeinsamen Einladung durch die Wiener Gruppe „Kulturnetz“ ins „Heizhaus“ Stammersdorf  / Festwochen-Programm (Wiener Bezirksfestwochen 2004)  Freitag, 18. Juni. 2004, 19 UhrModeration: Dr. Hans-Georg Heinke (ORF)

2008 Ein Augenblick Freiheit, 2017 Die Migrantigen (Produktion), 2020 Ein bisschen bleiben wir noch (Regie, Drehbuch)

Manfred Pilsz  

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Dschiribim …

Man nemmt on altes Zemmerl, ein paar uralte jiddische Witz
Was kommt heraus? – A neues Liedl!

Der Rabbi steht am Fenster, einen Jux will er sich machen
Er sagt: „Da unten tanzt ein Fisch, geh hin und du wirst lachen!“
Ich schrei: „Ein Wunder!“, alle Leut rennen in die Gassn
Da springt der Rabbi hintendrein – man will doch nix verpassn
Dschiribim…

Am Zoll fragt mich der Grenzer: „Was ist drin in dieser Taschen?“
„Geweihtes Wasser vom Wunderrabbi, nur a ganz a kleine Flaschen!“
Der Grenzer macht den Stöpsel auf, schluckt a Schlückerl runter
Das Wasser schmeckt nach Slibovitz – schon wieder so a Wunder
Dschiribim…

Ich frag, wo nimmt man Weisheit her? Der Rabbi sagt, da muss man
Heringsschwänze essen, er verkauft mir gern ein Dutzend
Ich kauf die Schwänz, ich ess sie auf und dann tu ich bemerken
Das war kein schlechtes Gschäft für’n Rabbi – das Mittel tut schon wirken
Dschiribim…

„Rabbi“, sag ich, „dein Profil ist doch von Gott verlassen
Besser steck zum Fenster raus den Hintern statt der Nasen!“
„Das wolln wir gleich versuchen!“, meint der Rabbi ziemlich sauer
Er tut es – und was sagn die Leut? „An guten Tag, Herr Brauer!“
Dschiribim…

ER war ein Universalkünstler, der sich auch selbst auf die Schaufel nehmen konnte – ausgestattet mit einer sympathischen, großen Portion intelligentem Humor …

Anfang der 70er war speziell an Wochenenden die Wohnung meist durchflutet von Brauer’schen Klängen – speziell das >Familienoberhaupt< lauschte (wenn bei ihm die Kassetten mit A. Rothenberger, R. Schock & Co. mal Pause hatten / am Sonntag nach Heinz Conrads) der Phantastischen Musik des ebensolchenRealisten„:

Strophen voll beinharter Aktualität (- auch, wenn hier von einer Stadt und nicht von einer griechischen Insel die Rede ist …)

Da zag i erm a Stadt aus lauter Fetzn und Scherbn
A Platz wo die Krankn im Rinnsal sterbn
Gros in da Schissl im G’sicht die Fliagn
Die Kinda habn an Wasserbauch und Gretzn am Hirn
Sie stinkn wia da Mist
damit’s as ned vergisst

Da sogt a:
Hinter meiner vurder meina links rechts güt nix
ober meiner unter meiner sich i nix
gspir nix hear nix und i riach nix
denk i nix und red i nix und tuar i nix
Wann da Wind a waht in die Gossn
Wann da Wind a waht am Lond
Wann da Wind a waht do steckt a
Sei Köpferl in Sand

Die Begeisterung für den Bild- & Musik-Brauer teilte der Sohn schon damals. Die Liebe zu surrealen Bilderwelten trug das ihre dazu bei: Heute hängt im Wohnzimmer neben einem Bild von Salvador Dali (aus dessem Tristan-Zyklus) Arik Brauers eher unerwartete Auseinandersetzung mit Wagners Ring

Beim kurzen Gespräch mit dem Meister (nach einem klassischen Konzert im Wiener Leopold-Museum) konnte sich dieser nur noch marginal an die Entstehung des obigen Nibelungen-Bildes (München) erinnern. Damals (7. Dez. 2014) erhob sich Brauer mit beneidenswert tänzerischer Leichtigkeit, eilte zum Lift, entschied sich dann aber für die lange, steile Treppe, über die er flugs entschwebte … (- Ausstellung zum 85er)

Nun im Jänner 2021 lässt Brauer uns mit seinen Traumwelten allein zurück …

„Es gibt eine Zeit, da lebt man, und es gibt zwei Ewigkeiten, da existiert man nicht.“ (Brauers letzte Worte) – In seinem Schaffen ist er jedoch unsterblich !

Manfred Pilsz

Hutter, Fuchs, Brauer – sie alle haben ihr großartiges bildnerisches Schaffen u. a. auch mit der Thematik > Musik < verbunden

Lohengrin-Plakat (E. Fuchs) im Vorraum neben dem häuslichen Archiv

27. Januar /// Mozart *-Tag

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„Negativ“ soll 2021 nicht positiv bleiben !

Neujahrsschreiben nicht nur zur eigenen Psychohygiene …

Die Entdeckung eines  Obelisken in der Wüste in Utah hatte im November viele Spekulationen hervorgerufen: Ein Werk von Außerirdischen war dabei noch die harmloseste. Mittlerweile wurden derartige „Monolithen“ nicht nur in den USA, sondern rund um den Erdball auch in Europa in Polen, Deutschland, Spanien, Rumänien, Holland, der Schweiz und Norwegen gesichtet …

Odyssee 2001 oder doch 2021

Nicht nur eingefleischte Stanley Kubrick-Fans denken da sofort an die berühmte Beginn-Szene des Kult-Films 2001: Odyssee im Weltraum“ (aus dem Jahr 1968) – Mittlerweile gibt es viele Erklärungen für die Stelen.

Peuerbach (Bezirk Grieskirchen): Das weltweite Rätselspiel um die „geheimnisvollen Monolithen“ hat nun auch Oberösterreich erreicht: Vor wenigen Wochen hat ein 54-jähriger Landwirt eine 3,10 Meter hohe Säule aus Metall entdeckt, die in einem seiner Felder verankert worden war. Holz- oder Astro-Weg? – das ist hier die Frage !

Mehr zur Story: OBERÖSTERREICH OÖN

In Linz seit 1977: Forum Metall / Bei Neuschwanstein: „Swanolith“ / Stele in Hessen

Wenn man mutmaßt, dass es sich bei den weltweit verstreuten Stelen um Werbung für Netflix, oder um ein globales Kunstprojekt handelt, so könnte man beim Standort in den USA, oder im Schlagschatten von Neuschwanstein diese These befürworten, aber warum sollte man sich dafür einen Dorfweiher in Hessen, oder gar einen Acker in Peuerbach aussuchen? Der „Swanolith“ vor der „Wagner-Burg“ des legendären Märchenkönigs Ludwig II eröffnet da schon ganz andere Perspektiven für (in diesem Fall positiv romantische) Verschwörungstheoretiker: Ist etwa das Wunder Lohengrin dort gelandet und als > Retter in Sachen Pandemie < unterwegs – bringt uns der edle Schwanenritter (vom Grals-Stern Monsalvat) fehlende Impfdosen – oder doch nur für Bayern? Markieren die Stelen gar mögliche zukünftig (oder doch gleich) zu errichtende Impfzentren? Vielleicht ist der geniale Gralsritter aber auch gerade dabei in politischen Chefetagen die System-Relevanz (!) von Kultureinrichtungen zu predigen und ihre nachhaltige Öffnung durchzusetzen ?! Die derzeitig diesbezüglich eher frustrierende Aussicht für „Freitester“ (- welch Wortschöpfung): Besuche von Theatern, die nur an Wochenenden spielen, aber bereits jeweils vor 20 Uhr (zur „Ausgangssperre“) alle Vorhänge fallen lassen … Salzburg hat im Sommer bewiesen, dass es bei sämtlichen Kultureinrichtungen dieser Art (auch Konzertsäle, Programmkinos, Museen usw.) zu keinen wie immer gearteten Cluster-Bildungen kommt und daher dieses spezielle Publikum auch keinen regulierenden Vormund bräuchte … Noch dazu, wenn dieser im vorliegenden Fall zwar vom gesamten Publikum Tests verlangt, aber nur jeder zweite Platz im Auditorium besetzt werden darf (?) – da meint die Walkür‘ dies wär Willkür)

Doch wie sagt’s der Fledermaus-Frosch 2020 inhaltlich bei einem Interview „I hab ja nix davon, wann die Leut’ weder ins Theater, noch auf die Piste dürfen“  …  wahrhaft weise Worte !

Statt Drohszenarien von allen Seiten sollten Impfstationen errichtet werden !

Aber dazu bräuchte man verfügbaren Impfstoff. Vielleicht befindet sich dieser ja (kombiniert mit der notwendigen Aufklärung) im Um-Feld jener mysteriösen Stelen.

>>>  Nicht krude Theorien, sondern die Wissenschaft soll jetzt am Wort sein  <<<

N E I N, nicht die „Affen“ aus Kubriks Film und der „Astro-Weg“ in Peuerbach, sondern AstraZeneca, Moderna, und Tiefgekühltes von Pfizer stehen im Themen-Fokus !

Nicht Wagner’sche Helden oder außerirdische Mächte beenden jetzt eine Pandemie, sondern hoffentlich bald ein (leider derzeit noch unterirdisch schlecht) vorbereitetes Impf-Prozedere  …

Anstatt die Euphorie der Impfwilligen zu nutzen, werden diese echt > Motivierten < eingebremst & vertröstet. Statt dessen schickt man jene Aufrechten, die sich bis dato voll der Vernunft an die berüchtigten 3 Hauptregeln gehalten haben, sinnentleert auf Impfstraßen zu Massentestungen, die unter Umständen maximalst zu unnotwendiger Ansteckung taugen ! Was hat ein(e) 85jährige(r) vom Frei- oder Eintrittstesten – „Schlicht und einfach gar nix“! Das seit dem Jahreswechsel totgelaufene MottoTESTEN TESTEN TESTEN ist total obsolet und wäre seither durch ein lautes und schnelles IMPFEN IMPFEN IMPFEN zu ersetzen !!!!!!!!!!!!!!

Warum impft man jetzt im Jänner so zaghaft? Ist es draußen zu kalt? Will man es spannend machen? Ist man gar schlecht vorbereitet? Kann es sein, dass die guten Wissenschafter zu schnell waren? Normalerweise dauert sowas doch Jahre … da hat man sicher „geschludert“ – oder noch schlimmer: Unredlich gearbeitet … Völlig falsch ! Es war diesmal bloß das volle Interesse der Weltpolitik da und jede Menge Geld, sodass alle hellen Köpfe sich ohne finanzielle Sorge darauf > fokussieren < konnten und siehe da: Es war in einem Bruchteil der Zeit machbar !!! Gäbe es demnach bei Krebsforschung und anderen Krankheiten nur annähernd ähnliche Bedingungen, dann wäre VIELES denk- & machbar … > Weniger Munition – Mehr Medikamente <

Falls es nun doch zaghaft mit Impfungen losgeht – Warum denn nurmal alle willigen Altersheiminsassen? Warum werden nicht allerorts Eintraglisten aufgelegt für alle Risikogruppen, Angehörige des Ärzte- & Pflegepersonals … Politiker sollen sich nicht vordrängen, zugleich aber plakativ durch Vorbildwirkung motivieren … Ein wahrhaft schwieriges Unterfangen, aber es gibt wohl genug Entscheidungsträger in mittlerem Seniorenalter, die alle Voraussetzungen erfüllen … Erst im März sollen jedenfalls dann nun also die > Unter 80jährigen der freien Wildbahn < dran sein. Wer sie impfen soll ist derzeit aber noch ungewiss … und außerdem sind doch die „Digitalen Impfpässe“ noch gar nicht einsatzbereit … Na klar – die bekommen dann diese Senioren auf ihre nicht vorhandenen Handys gespeichert – Schon mal was von analoger Generation gehört?! Es gibt Leute, die könnten ein smartes Phone haben, wollen aber keines. Als ich kürzlich zur Grippeimpfung erschien, hatte ich meine Impfkarte dabei und bekam einen Eintrag, oder ein Pickerl … und das möchte ich so auch bei meiner „Corona-Schutzimpfung“ erhalten, sodass ich es dann jederzeit in Kombination mit meiner Pneumokokken-Vorsorge bei Cafe-, Theater-, Konzert-, Kino- und vielleicht auch Tankstellen-Besuchen vorweisen kann …

Wie wärs mit weniger „Geschwurbel“, „Digital-Ausreden“ und ORGA-Chaos? Nicht sinnentleerter Verbrauch von restlichen Tests ist jetzt angesagt, sondern Nadeln (!) – solange der Christbaum noch nicht alle verloren hat – Bis „Maria Lichtmess“ könnte man so Impf-Bereite bereits zu Tausenden schützen. Wer Corona schon hatte, soll einen Vermerk bekommen und nach Ablauf der krankheitsbedingten Schutzfrist verständigt werden, zwecks „Auffrischungsimpfung“ !

Derzeitiges, planloses > Rumtesten < ist > Nasenbohren auf höchstem Niveau < Spezifische, nur unabdingbar Sinn machende Tests / IMPFEN heißt JETZT die Devise !

Niemand wäre 2020 gegen gezielte Testungen vor und in Altersheimen gewesen, die es ermöglicht hätten, angstfrei ohne Ansteckungsgefahr gepflegt und besucht werden zu können – Jetzt ist es deutlich zu spät ! Und das flächendeckende, ungustiöse 2020er Covid-Motto > Bloß nicht POSITIV aufzufallen < ist Geschichte. Nicht Anreize für Testungen der Bevölkerung sind also zu kreieren, sondern überfällige Aufklärung, Motivation und Vorbereitung zur Impfung sind jetzt gefragt. Derzeit scheint es eher angesagt zu sein, völlig partei- und ideologiefrei Anreize für die Politik zu überlegen …

Wenn sich ein Abstand von mehreren Elefantenherden (- samt Baby-Dickhäutern) zwischen Dir und Deinem vielleicht doch noch möglichen Impftermin auftut, könnte es sein, dass dieser gewaltige Gap dafür sorgt, dass bei manch unentschlossenen Willigen die Bereitschaft doch wohl wieder verpufft …

Also nicht > Kleckern, sondern Klotzen < Klotzen mit „K„, weil mit „Da schaun ma amoigeht jetzt gar nix mehr ! Also Ärmel (!) hochkrempeln – und los geht’s !

Manche Leute monieren, dass sie jetzt zur Wintersonnenwende unter Lichtmangel leiden. Ihnen sei gesagt, dass bedauerlicherweise nur allzu bald sommerlich wieder mit Hitzewellen & Ozon-Tsunamis zu rechnen ist  – das ist so fix, wie unser aller Fixstern ! Schönwetter hat nix mit Sonne zu tun – ganz im Gegentum: Das kann eine Sommer-Depression hervorrufen – derzeit sind wir aber auf der richtigen Seite der Weltkugel – Schneeflocken im dezent indirekt diffusen Grau bei etwa Null Grad: Wunnnderbar !

Den einzigen Lichtmangel orte ich derzeit im immer länger werdenden Lockdown-Tunnel Licht am Ende kann nur bedeuten: Salzburg, Bayreuth & Co 2021

Die derzeitige Endlosstreckung erfolgt durch das Reizwort „Testen“

Schon in der Schule war die > Test-itis < nicht wirklich beliebt !

Apropos Schule:  Distanz bezüglich „learning“ kommt auch gar nicht gut über die Bühne. Selbst auf die Gefahr hin, dass SchülerInnen dadurch (notgedrungen) selbstständiger werden  – Dieses Home- oder Online-Schooling hat etwas zutiefst > Unpersönliches <  – wie bei Online-Banking oder Online-Shopping schwingen da so Begriffe wie > Vermeiden direkter Kommunikation / erledigen / bequem / billig usw. < mit  … —-> Online < klingt ja fast so wie > Allein < (- Online-Mütter & -Väter sehen daher den Nachwuchs gern in Bildungs- und speziell Betreuungseinrichtungen)

Medien sind immer nur Mittler > Wichtig sind & bleiben Inhalte und MENSCHEN <

> Netzwerken < bedeutet nicht zwanghaft: Werken im Internetz

 „Streaming“ kann weder einen Kino-, noch einen Theaterbesuch ersetzen. Noch grotesker erscheint ein Online-Kaffeehausbesuch. Innerstädtische Einkaufsbummel, Kontaktgespräche mit Fach-Leuten in Geschäften & Schalterbeamten sind wichtig  – Speed kills !

Entschleunigung ist angesagt: Denn der Mensch ist und bleibt ein ANALOGes Wesen – Im übrigen bedeutet Entschleunigung auch mehr Zeit zum > Nachdenken <

Einzige Vorteile dieses Endlos-Lockdowns könnten sein: Deutlich bessere Luftwerte u. a. durch fehlende Kondensstreifen und allgemein erträglichere Umwelt-Daten durch den generell stark eingeschränkten Tourismuswahnsinn – siehe (noch) schwimmende Alptraumschiff-Monster – Bespaßungsdekadenz in genormter Legebatteriehaltung mit ebensolcher Abspeisung per Deck-Abfertigung im Stundentakt – inklusive teurem Rudel-Auslauf bei Anlandung (Bild unten) Mögen sie möglichst lange fix vertäut und fest verankert in den Häfen bleiben oder gut weiter verwendbar einer sofortigen „Verschrottung“ auf Trockendocks zugeführt werden ! Und damit auch weiterhin weniger sinnlose Freizeitflieger durch die Wolken pflügen, könnte man einen Gutteil der Luftflotte > biblisch gesprochen < zu Pflugscharen mutieren lassen …

Kreuz (& quer) – Fahrer versenkt euch in die Flut eurer Storno-Klauseln !

Von der Quarantäne in „Massenwohnhaltung“ in Quarantäne per Alptraumverschiffung

Trennen wir uns von diesem Müll & der „Null-Nummer 2020“

Mülltrennung oder sukzessive Trennung vom Müll

Kapitel 1: Der Sinnlosigkeit erster Teil beginnt mit der Verpackung: Übergroße Schachteln mit wiederum in Plastik eingeschweißtem Inhalt, der beim Eintreffen in der Wohnung von all diesen Hüllen befreit wird. Gleich anschließend beginnt der erste Schritt der Vorentsorgung in den eigenen 4 (oder mehr) Wänden: Die Schachtel dient dann (sofern nicht eklatant beschädigt) in den nächsten Tagen als Altpapier-Container, das Plastik (vorsortiert für die Gelbe Tonne) landet in einem Plastiksack, der bis zur vollen Füllung an der Haustürschnalle hängt & der restliche Müll sammelt sich im schwarzen Sack des Kücheneimers. Früher wär’s allesamt im Großmüllcontainer hinter einem Betongeviert im Hof verschwunden. Nun wandert es Tage später aus der vorvermüllten Wohnlichkeit säuberlich getrennt in das rot-grün-gelbe Tonnen-Spalier vor dem Hauseingang. Einmal pro Woche wird der graue Hausmüll vom städtischen Entsorgungstrupp aus dem Keller hoch und an den farbigen Tonnen vorbeigewuchtet, bevor er rektal dem Bauch der Müll-Limousine zugeführt wird …. Für jede der obigen Tonnenfarbe ist wöchentlich so wiederum ein eigenes „Taxi“ vorgesehen …

Sollte der Internetz-Riese (bzw. in Austria: Steuer-Zwerg) Amazon das „Oversize-Paket“ für Weihnachts- oder Geburtstagseinsätze geliefert haben, so fallen zusätzlich noch Geschenkspapiere & -bänder an, die ebenfalls postwendend nach meist rascher Entblätterung der Inhalte, roten oder gelben Tonnen zuzuführen sind … Ende Dezember kann das zu wahren Engpässen führen, wenn obige Tonnen Tage vor der inhaltlichen Verfrachtung überquellen – da weiß man dann speziell bei der Farbe Grün warum Weihnachten in Austria im kalten, oleofaktorisch eher neutralen Dezember angesiedelt ist (- armes Australien – „Hot X-Mass bei 35 Grad) …

Kapitel 2: Weiß-, Buntglas, Metall- und Altkleider-Container werden im Normalfall nicht allen Hauseingängen zugemutet und terminlich auch nur mäßig von öffentlichen Diensten berücksichtigt – erfreulich für begnadete Pfandflaschen-Stierler …

Trennen wir uns vom Müll 2020 – verabschieden wir uns also vom Testen, umfassend von Corona & allen Lockdowns (- speziell am Sektor Kultur) / Problemfall Trump ist erfreulicherweise final dabei sich nach weiteren „Kapitolen Fehlern“ selbst auf diverse Golfplätze zu entsorgen … Und so lassen wir denn alles hinter uns: Kreuzfahrpötte, Flugkilometer, Staus …

„Negativ“ soll 2021 nicht positiv bleiben !

P R O S I T * N E U J A H R

M P (kein Astra Zyniker)

PS.: Und damit zur Freizeitplanung: Aus dem schnellen Kaffee am 25. wird leider nix, weil ich 2 Tage später ein Abendessen (Mehrgangmenü kombiniert mit einem Konzert- & Kinobesuch) plane ! – Sei mir net bös, aber wegen ana halben Stund‘ im Cafe lass i mi net wieder groß testen (- mit Voranmeldung, extra wo hinfahren usw.) … Na super, 2021 fangt ja guat an !

OHNE STABERL INS THEATER – Keine „Eintrittstests“ im Kulturbereich

P E T I T I O N (Freunde des Linzer Musiktheaters, Wagner Verband Linz, usw.):

https://leologeslogbuch.blog/2021/01/07/negativ-soll-2021-nicht-positiv-bleiben/

K e i n * 3. * N a s e n l o c h

Bei unvermeidlich (?) anhaltenden (neue Wortkreation >>>>>) „Eintrittstestungen“ (u. a. wegen schleppender Impfungen) sollten wenigsten direkt vor Ort spontane, flotte Gurgel-Tests usw. möglich sein !

HADER – GEDANKEN WÄHREND CORONA …

L i n z – Auf zu neuen „Ufern“ ?!

Eisenbahnbrücke, Jugendtreff, Sandburg … Offene Wunden im „Offenen Raum“ „Schnellschuss-Aktionen“ (?) mit nachträglichem Lösungsbedarf (!) …

… wieder ein Thema für die „Wächter der Zeit“ – oder doch für den Weihnachtsmann?

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Das waren noch Zeiten, als der Straßenname „Linke Brückenstraße“ sinnstiftend in Urfahr den Weg zur Donau-Querung Eisenbahnbrücke wies. Damals verbanden Schienen der ÖBB die beiden Flussufer. Die Bahntrasse vom Mühl4tler Bahnhof zur wunderschönen, alten Brücke ist noch sichtbar … Schienenstrang und tradierte Verbindung der beiden Ufer aber fehlen !?!

Schrankemwärterhäuschen

Hinter einem am Ufer befestigten Begrenzungsgitter des Fußgänger/Rad-Übergangs der alten Brücke ragten im Winter 018 noch ihre Pfeiler als Mahnmale aus der Donau … Nach über 100 Jahren hatte man sich von diesem Markenzeichen der Stadt ohne allzu große Bedenken getrennt ! Der große Bogen des ehemaligen Wahrzeichens, der zur Aufstellung kommen sollte, ruht & rostet derweil im Hafenviertel der Stadt ….

Auf der Linzer Seite war von dort aus noch der, während Linz09 „eingeweihte“, ins absolut öde, infrastrukturelle Off abgeschobene Jugendtreff“ (?) in so garantiert ganzjahreszeitlicher Verlassenheit neben dem dortigen „Brückenansatz“ zu sehen – ein weiteres & definitiv vergessenes „Problemkind“ hier an der Donau …

Sand und Sonnenliegen für rastende RadfahrerInnen und die kleine, frisch gesprayte Bühne, das ist alles, was von der „Einrichtung“ nunmehr übrig ist. Von den Arenastufen, samt Treppe hat man sich schon beim Brückenabriss verabschiedet. Der dazugehörige „Ministrand“ muss derzeit gerade neuen Schiffsanlandeplätzen (Pollern) weichen. Wahrscheinlich nicht von ungefähr steht dort in Rufweite Günter Ückers „Tisch der Austreibung“ – ein fast ebenso wenig beachtetes Exponat des „Forums Metall“

Es war einmal ein großer Autoparkplatz, der 2 x im Jahr mit Bierzelten und diversen Fahrgeschäften „behübscht“ wurde … Statt des Parkplatzes wurde auf dem Urfahraner Asphalt-Donaupark kongenial ein sommerliches Autokino eingerichtet … bei laufenden Motoren, über 30 Grad & Tageslicht bis zum Abspann …

Im Back-„Ground Zero“ der alten UNI droht dunkel der neue „Bruckner-Turm“

Finaler Problemfall im „Linzer Donaupark“: Die unverständlich direkte Tuchfühlung der „Sandburg“ mit dem Brucknerhaus – da passt echt kein einzelnes Notenblatt von Bruckner zwischen das Konzerthaus und diese Partyzone ! – Und das in Zeiten des „Abstandhaltens“ … Dabei würde die „Sandburg“ ebenso wie der Jugendtreff in der Mitte zwischen Lentos & Brucknerhaus durchaus Sinn machen. Speziell während der Wintermonate sieht die Lokalität von der „Maschekseite“ allerdings in jedem Fall wie der vergessene, direkt andockende Baucontainer des Kulturtempels aus:

Sandburg: JA – Standort: NEIN

Kurzzeitig hätte man ja den Eindruck gewinnen können die „Sandburg“ wäre wohl gar der aufgepeppte, neue Jugendtreff oder eine kulinarisches Vorfeldorganisation des Brucknerhauses – speziell als die „Klassische Klangwolke“ endgültig in den Sand gesetzt wurde – 2015 – es war nicht zu glauben, dass plötzlich weder Boxentürme noch Leinwände mehr da waren – statt dessen gab’s ein „Stehkonzert“ im Großen Saal – Die einzigen Lautsprecher, die die ORF-Übertragung ins Freie ermöglichten, waren zwei Boxen bei der Sandburg ! Welch ein Abstieg: Die ursprüngliche, also „KlassischeKlangwolke mit Bruckner, Beethoven, Mahler … war zugleich auch die „Visualisierte– Klassische Musik in Bildern im Freien Raum !!!

Der Grundstein des Konzerthauses klebt an einem in der Wiese davor gestrandeten, ausrangierten Pöstlingbergbahn-Waggon, der nun als Bar Verwendung findet … der „Bruckner-Kopf“ konnte noch rechtzeitig aus dem Eck der Belanglosigkeit fliehen … nach Linz09 FRECH dazu befragt (siehe unten) …

Radio >>> Bruckner und die Frauen – Bruckner-Symposion ABIL

Das Forum-Metall-Exponat „Hommage Anton Bruckner“ ist seither wohl bestenfalls ein kaum beachteter „Störfaktor“ im hektisch lauten Getriebe der Open-Air-Lokalität und maximal noch registriert als geeignetes Objekt zum Abstellen von Bierflaschen …

Der Umgang mit KUNST fordert speziell zu Corona-Zeiten, in denen ihr politisch gesellschaftlich Stellenwert schon mehrfach demaskiert wurde, mindestens einen lauten Aufschrei: Zugesperrte Kultureinrichtungen (trotz des Erfolgs der Corona-Sicherheitskonzepte der Festspiele Salzburg & des Brucknerfests 2020, des Linzer Musiktheaters & der Staatsoper …) & Kunst im Abseits – TOTAL IRRATIONAL !!!

„Aqua Alta“ – Kunst/Kultur in Katastrophenzeiten …

Als Anfang Dezember aus München & Berlin das Verlangen nach geschlossenen Pisten zu vernehmen war, lag ein typisch rot-weiß-roter Kompromiss in der Luft: Nur die Schischaukeln in Wien & im Burgenland bleiben geschlossen … Selbiges sollte dann bitte gefälligst in Sachen Kultur aber auch ausschließlich für das „Opernhaus“ in Kitzbühel sowie die Lehar-Festwochen in „Ischgl“ gelten …

In diesem Sinne noch abschließend ein paar Worte zu den >Menschenrechten< :

Ein abgesagtes Neujahrskonzert im Brucknerhaus, mehrere entfallene Premieren im Musiktheater – das alles geht gar nicht ! – So wie die Linzer Nike kein versöhnlicher Weihnachtsengel ist … auch dann nicht, wenn sie als Kopie vor einem Linzer Hotel selbstbewusst in die Nacht hinaus strahlt …. dort ist allerdings kein innovatives Projekt auszumachen – nicht mal eine Hängebrücke oder Planeten-Seilbahn für Linz …

PROSIT Hoffnungsjahr 2 0 2 1

>>> B L O B * O P E R A <<<

Manfred Pilsz

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CBA-RADIO >>> zum Thema Bruckner-Fest

Das Jahr 2021 mit hoffentlich besseren NEWS zu Kunst/Kultur

5 volle Jahre Halb-Pension

BeamtInnen haben kein Recht in Pension zu gehen, sie treten nur in den Ruhestand und können jederzeit zurückgeholt werden. Gewiefte Beamte gleiten daher zB. von der halben Lehrverpflichtung in eine ebensolche Halb-Pension – sprich: „Ruhestand Light“ mit jeder Menge freiwilliger, wohltuender Action …

Ex-Fadinger Dr. Tom Mesic (Unfallchirurg & Fotograf ) erschien im November 015 im Festsaal des BRGs um das „Finale“ in Bildern festzuhalten. Im Traxlmayr Cafe hatten die OÖN vorbeigeschaut … wie auch kurz davor im Musiktheater …

Montag – 30 November – 9 Uhr: Frühstück mit Tom – Genaugenommen wären laut Stundenplan 2 Einheiten zu halten gewesen, da aber der nun allerletzter Schultag im 42. Dienstjahr angebrochen war, wurde die Klasse übernommen, zumal in den darauf folgenden 14 Tagen der Pensionär beschlossen hatte noch ein paar kleinere Projekte abzuschließen und somit gedachte den Unterricht fortzuführen (- bis Mitte Dezember zum traditionellen Workshop in Wels)

Schon bei den letzten Herbstprojekten 015:OÖ im Film“ & Youki war man zu Zweit:

Welch ein Glück zu wissen, dass ALLES in BESTEN HÄNDEN ist & bleibt !!!

… mit dem Walkürenritt durchs MaturantInnen-Spalier …

Der Ball am Weekend vorm 1. Dezember hatte ein – für die Achten & den Pensionisten – wahrlich passendes Motto !

Die teilweise Festsaalräumung übernahmen die Siebten des MRGs

Devotionalien alter Produktionen und viele Kostüme von Landestheater-Flohmärkten … als Abschieds-Geschenk ans Haus

Schätze wie Throne & Tränke traten dabei zu Tage – nur wenig davon wanderte in die schon übervollen, heimischen Gefilde / Der FRECHe Zaubertrank ist jüngeren Datums

Zum 60er hatte Mutter Natur dem Jubilar einen veritablen Herzschaden geschenkt (Genetik, Stress & Linz09) – Somit war sie war von der Gästeliste gestrichen – An einen Pensionsantritt mit schwacher Pumpleistung war nicht zu denken – der Patient ging infolgedessen krankheitsbedingt auf „Halbe Lehrverpflichtung“, fuhr dabei sein volles Projektprogramm und beschloss mehrere Geburtstagsfeiern anzusetzen und so wurde ein Kindheitstraum nun im Kreise einiger Ex-Fadis wahr – man mietete die herbstliche, nächtliche Grottenbahn, ließ Licht- & Ton-Gott Ingo am Grotten-Hauptplatz walten, alte Filme beamen und frische Speisen und Getränke auffahren … Der Drache brachte alle Gäste in den Keller und spie sie erst deutlich nach Mitternacht wieder aus:

Manche nutzten die Gunst der Stunde und machten endlich ihren Drachenführerschein

Gewissermaßen so „Neu geboren“ nahm sich dies auch das alte Herz zu Herzen und beschloss wieder anständig zu funktionieren … Bereits 1,5 Jahre später war die Pumpe zu Pensionsantritt medikamentös gestützt wieder altersgemäß quasi angenähert im Grünen Bereich. Man hätte also wie fast alle Jungpensionisten eine Fernreise machen können – und das wurde es dann auch: Volle 4 Tage Wien ! Und das Pensionsgeschenk machte man sich selbst: Ein neues Knie – im Diakonissen-Hotel unter der Top-Regie von Ex-Fadinger Dr. Wipplinger – leider inklusive REHA in Aspach Uralt (- für einen Kur-Verächter pures Grauen)

Als sich zur Walküre nun eine Pediküre gesellte:

Die REHA-Pein wurde belohnt: Super Knie, tolle Physio & mehrere „Überraschungen“:

1,5 Jahre davor war es in der Grottenbahn zur Verleihung des Ennser Faschingsordens durch Prinz & Prinzessin gekommen. Nun stellte sich der Verein der Österreichischen Filmautoren mit dem Landesmeistertitel für den Ring-Film und der „Leidenschaft Film – Trophäe“ ein. Der LH überreichte nach einer feinen OÖ. Danksagung speziell für Linz09-Verdienste, zur Pension eine „Bundesbelobigung“. Wie vormals beim 60er wurde dies mit Torte und eigenem Festtagswein u. a. auch in der Schule gefeiert:

Die OÖ. Kulturmedaille – damals auch an den großen Wagner-Dirigenten Maestro Michael Gielen

Nachdem 2016 der Jung-Pensionist ganze 2 Tage vor seiner Knie-OP bei der VÖFA-Hauptversammlung in Salzburg noch einen Vortrag zum Thema Filmanalyse gehalten hatte, wurde er in der Folge regelmäßig als Juror einberufen.

Oder war Autor & Gast bei diversen Festivals …

Es vollzog sich ein rascher Wandel vom greisen Chef des FRECHen Jugendradios zum „Jungmoderator“ & Sendungsgestalter beim FRO-Radio für Senioren

… hier oben & in der Folge: Aufrufbare RADIO-Sendungen (- einfach anklicken)

Zu Gast bei Radio FRO: Prof. Sepp Friedhuber <<< Sendung hier (anklicken)

Sendung mit FROZINE-Redakteurin Astrid Dober

Film, Kino & anderes (mit Mangold & Hader) <<< Sendung hier (anklicken)

Markus Poschner & Walter Haupt im Gespräch <<< Sendung hier (anklicken)

Wolfgang Winkler – 40 Jahre Klangwolke <<< Sendung hier (anklicken)

L i n z 0 9 – 10 Jahre danach <<< Sendung hier (anklicken)

Himmlisches Gespräch mit dem Blonden Engel <<< Sendung hier (anklicken)

Festival der Nationen / Musiktheater News <<< Sendung hier (anklicken)

Rauch, Kultur, Tauber & StereoNarrativ <<< Sendung hier (anklicken)

Titus Leber – Musik im Bild <<< Sendung hier (anklicken)

Im „Traxl-Eck“ (Außenstelle Pilsz’scher FRO-Beiträge) entstanden nicht nur viele Sendungen, es finden dort auch viele „mEATings“ mit lieben Stamm, periodischen – & Überraschungs-Gästen statt. In Lockdown-Zeiten ist dieses Büro leider geschlossen, obwohl dort längst auch für Gastgarten-lose Zeiten ein Covid-sicherer Tisch okkupiert worden wäre … Büro-Gleitzeiten an Werktagen: Jeweils 2 Stunden ab 10.00 oder …

Michi (lebt in Alaska / auf Besuch im Traxl) hatte schon 1999 klare Empfehlungen (unten rechts) für ihren Lehrer (- hier am heiligen Stuhl im Dom-Cafe zu Passau … ) :

Unbeirrbar gings jedoch von Projekt zu Projekt weiter und das bis HEUTE – immer wieder mit erfreulichen Bilanzen & Grund für Feierstimmung an der Promenade …

Kreative Ideen, Konzept, Dramaturgie und die Königsdisziplin sind das >Gelbe vom Ei< des Films, doch es ist immer auch spannend vor und hinter der Kamera – u. a. für diverse Ball-Werbungen & KrmpfKrmpf-Filme:

Youkizin Wels

Bei einem Dreh im TV-Studio der Pädagogischen Hochschule kamen x angenehme Erinnerungen wieder hoch an selbst gehaltene Akademie-Kurse im Festsaal und für die Musik-UNI Graz (- Außenstelle Oberschützen) bzw. für das Musikschulwerk in Weinberg veranstaltete Musik- & Medien-Seminare:

Wald4tler Wackelsteinquelle statt Karibischem Regenwald

Obige Aufnahme beweist, dass man Regenwaldbilder im nördlichen NÖ machen kann – bei Flugkilometer Null & Reisebeschränkungen auf einen Umkreis von max. 500 Km (Bayreuth, Berlin, Krumau, Leipzig, Lenzing, Linz, München, Salzburg, Wels, Wien …) ermöglichen jede Menge Begegnungen der besonderen Art und Abenteuer im Kopf :

Spitz-Villa mit Blick übers „Traunmeer“ …

Auf Wagners Brühl-Terrasse in Dresden & im Cafe der Grünen Fee in Prag

In Krumau (oben) und bei Neuschwanstein

Oben im Fadinger „JC“ (Brucknerhaus) als JC-Superstar (hier mit König Herodes) …

Begeisterter Beobachter der Aktivisten bei prosperierenden Projekten der Fadis (u. a. Shed-Aktion) mit der Tabakfabrik ( <<< Radio)

Immer wieder Haderte es zu Linz – zuletzt wieder in der Alten Welt

Mit der > Großen Althea < im „Gramaphon“ (Gramastetten)

Mittlerweile sind sie in, oder kommen ALLE (oben mit Achim Freyer) nach Linz …

Drehort-Bilder aus Linz (Urfahr)

Der leidenschaftliche Nicht-wirklich-Wintersportler einst mit familiären Pistenflöhen

Tochter und Sohn beschenkten den „Jung-Pensionär“: Sie machte ihn 016 zum Opa und er verewigte den Vater im Internetz … So existiert nun seit 2017 u. a. dieser BLOG (- nach Linz09 und BrucknerOnAir versehen mit entsprechender „Expertise“) … Jetzt im November gab’s bei LeoLoge den 100. Beitrag im hiesigen Blog-Logboch !

Seither wohnt ab&zu ein kleines „Gespenst“ in seinem Häuschen bei Opa & Oma …

… und das sind seine Freunde … <<<<<

M P

Eislaufen beim Limonikeller das wär doch was – und der Opa schaut zu

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Genau jetzt 5 Jahre danach geht jener Freund und Wegbegleiter in Pension, der damals den Pilsz’schen beruflichen „Nachruf“ verfasst hat – In diesem Sinne: >>>>>>>>>> Lieber „ET“ ! Lieber Christian ! > Willkommen im Klub <

Opas Linzer Advent & der Plafond-Christbaum des Enkels (- wegen der Katzen)

Ehren-Fadinger „Gerolf“

Dieser BLOG–Beitrag hätte sich Lektüre & Betrachtung auf einem großen Screen verdient

Sein viel zu früher H E R B S T ging plötzlich zu Ende

Ein angenehmes kaltes Grau lag über der Welser Heide – 8 Uhr 20: Ein schwarzer, voll beladener PT-Cruiser biegt von der Schule kommend, nach der Pluscity-Umfahrung kurz vor Hörsching auf die Bundesstraße nach Marchtrenk ein – mit an Bord: Zwei verdiente Mitglieder des Oberstufenteams. Noch 25 Minuten Zeit bis zum MKH und ideal, um schnell den WorkShop-Plan zu replizieren: Tag 1 – Spezialaufnahmen & Verarbeitung von Alice- und Bond-Szenen – parallel dazu: Team-WS von Gerry Wahl / Tag 2 – Teamwechsel und Finalisierungen zu „Fadinger Reloaded“  …

Der PT blinkt an der Einfahrt zum Hof des MKHs und parkt neben einem anderen großen Cruiser: „Gott sei Dank – Gerolf ist schon da !“

Gerolf Nikolay – unser aller „Digitaler Guru“ und 1A-Projektleiter – auch hier im MedienKulturHaus seit Lot Cape Chen (Fernost-Rotkäppchen 2004) und schon davor im MRG bei Tomb F@dinger 150 zum Millennium(BRG-Jubiläum), bzw. 1999 zur Brucknerfest „Ring-Ausstellung im Brucknerhaus“ von Claudia Langer mit „Twosome“  …

1996 – war das erfolgreiche Fadinger Filmteam damals nach Wiener Neustadt zum SchülerInnen/Medien/Festival  „On Screen- Bewerb“ geladen – und dort mitten im Gedränge unterschiedlichster Schülergruppen aus ganz Österreich: Ein begabter junger, medialer „Solist“ aus Bad Ischl (ohne Kollegen & Lehrer)  …  Noch während des Festival-Aufenthalts wurde Gerolf von den anwesenden Fadis „adoptiert“ und es entwickelte sich über die Jahre eine enge, freundschaftliche Projektpartnerschaft.

Und damit zurück zur Morgenstimmung beim WS im MKH: Damals 2007 war es ein Kraftakt zur Vorbereitung für Linz09. Der große Saal im 1. Stock des MKHs, das die Fadis für ihre Youki-Verdienste (Filme, Radio FRECH usw.) alljährlich 2 Tage lang direkt vor den Weihnachtsferien zur freien Verfügung hatten & haben, füllte sich langsam mit durchgefrorenen, aber dem Schulalltag entschlüpften MRG-Klassen (spez. 6. & 7.) – inkl. Gäste der restlichen Oberstufe und Absolventen, die Gerolf assistierten … Werbespezialist Ex-Fadi Gerald Wahl & Gerolf Nikolay waren als kongeniales Duo für alle Teilnehmer nicht bloß ein wunderbarer Übergang zur 4. Kerze am Adventkranz, sondern ein echtes inhaltliches Geschenk !

Die Tradition dieser Fadinger Workshops begann im Zuge der Youki-WorkShops und des Mediameetings in der zuvor geschilderten Form zuerst noch mit wechselnden Referenten 2004 … In diese Zeit (05) fiel auch der legendäre Licht-WS und die damit verbundenen Aufnahmen zu „Pannonia“ mit Groß- & Bühnenmeister Ingo Kelp im Schaumstoff-Meer der MKH-Galerie – Unter Aufsicht der Feuerwehr Wels wurde der Saal in eine Nebelkammer mit Lichttunnel verwandelt – ein geniales Erlebnis mit ebensolchem Ergebnis …

Noch länger als Gerald Wahl war Gerolf jedenfalls bis 2013 fixer „Beistand“ bei den WelserWeihnachtsWorkShops im MKH – bei dieser Gelegenheit kam es auch zu Begegnungen mit WS-Teilnehmern und Gästen aus der Fadinger Lehrerschaft spez. des MRGs wie Ko-Chefin OStR. EH, Büsser, Dir. Bäck und „Jung-Pensionist in spe“ ET …

Dazwischen und danach gab es immer wieder auch andere WS-Leiter – besetzt auch mit ganz anderen Themen wie Theater & Tanz (Ex-Fadi Claudia Kreiner …)

„Unsichtbares Theater“:

Frosch-Film-WWW

Bis heute hat sich die Tradition des spätadventlichen WWWs durchgesetzt (siehe auch Vorjahr) & die Fadis so vor diversen Krippenspielen nachhaltig bewahrt …

Auch jenseits dieser Traditionsveranstaltung kam es zu Kooperationen mit dem Fadinger MedienRealGymnasium: Oft band er die Fadinger in seine eigenen Projekte ein, die teilweise wieder von Ex-Fadingern in Auftrag gegeben wurden: Filme für die Youki & die OÖ. Versicherung (Dr. H. Rogl), „Twosome“ (Film mit Schmuck-Designerin Claudia Langer). Auch Aktionen bei der u. a. Unterstufler zum Einsatz kamen: Der mehrfach ausgezeichnete „Kinderkrebsfilm“ oder das mediale Museumsprojekt „Rudolf der II“ … <<< dazu auch ein Ferien-FRECH (Radio)

Oft tauchte Gerolf beim „Festival der Nationen“ in Ebensee, bei YOUKI, oder „OÖ im Film“ auf, um sich wiedermal einen Preis abzuholen …. Auch beim Land OÖ & der Edugroup war er gern gesehen als oftmaliger, exzellenter Projektpartner !

In Linz kam es zu einem Treff im Gastgarten des „Traxl-Cafes“ (Herbst 2019) – zu diesem Zeitpunkt residierte, der auch an der UNI Krems agierende und dort akademisch ausgebildete Gerolf Nikolay in Wien nahe Schönbrunn …

Fast genau ein Jahr später traf eine Mail aus Bad Ischl ein

Fadinger h. c. G e r o l f

Er wird allen Projekt-Beteiligten der Schule immer in Erinnerung bleiben ! Welser Workshops werden mit diesem Namen ebenso verbunden bleiben, wie mit Youki-Vater Hans Schoiswohl

Gerolf Nikolay war nicht nur ein technisch versierter, sondern auch über die Maßen kreativer Mensch – auf den zu 110 % Verlass war !

„Einmal Fadinger – Immer Fadinger“

V i m e o

Blue Rose-Projekt

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Zwei kurze „EINSCHALTUNGEN“

EINSCHALTUNG 1

Als Schüler wären wir in den 60ern in Volksschule und Unterstufe gescholten worden, hätte jemand in Wort & Schrift eine Ampel „umgeschalten! Diese wäre sofort auf DUNKELROT umgesprungen und hätte man den Hörfunk eingeschalten, so wäre es sofort in der Sendung Achtung – Achtung – Sprachpolizeithematisiert, ein Auslöser für Lachstürme geworden. Heute blinkt die Ampel nicht mal GELB, wenn vom Minister, über Medienvertreter bis hin zum Schalterbeamten alle gleichgeschalten ohne finales „T“ auskommen. Derzeit reagiert bloß noch manchmal das Rechtschreibprogramm des PCs drauf, falls es nicht ausgeschalten ist. Vielleicht wird es ja im Sinne einer quasi neudeutschen, weichen Endungswelle grammatikalisch freigeschalten  …  Die Hände gefalten, ersuche ich bevor alles umgestalten wird, dass diese sprachlich mega öde Fehl(er)schaltung nicht abgeschalten, sondern endlich wieder abgedreht wird !!!

Manfred Pilsz

„Die Sprache ist immer lebendiger und jünger als ihre arthritischen Leibwächter“, hat Hans Magnus Enzensberger schon anno 1979 geschrieben. Wo ist die Grenze zwischen einer Sprachentwicklung und einer Verschluderung?

Für besonders SCHLAUE (- nur DIE dürften DAS):

Es ist genau verkehrt herum. Geschalten ist die alte Form und geschaltet die neue. Im Althochdeutschen war scaltan nämlich ein starkes Verb der Klasse VIII (im Mittel­hoch­deut­schen möglicherweise auch); wäre es nicht in die schwache Konjugation gewechselt, dann würden wir es heu­te wie halten konjugieren, also ich schalte, er schält, ich schielt, ich habe ge­schal­ten) – Info aus dem Netz …

EINSCHALTUNG 2

In Zeiten wie diesen: Sprayer statt Spreader

„Projekt von S h e d“

Für Ludwig Wittgenstein ist die Welt alles, was der Fall ist. Dies erläutert er näher in seinem Tractatus logico-philosophicus: „Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen *, nicht der Dinge. Was der Fall ist, die Tatsache, ist das Bestehen von Sachverhalten.“ 

Wittgenstein kannte Trump * nicht, aber möglicherweise den Schulkollegen Hitler … Und es ist Tatsache, dass beide in Klassen der  K. k. Staats-Realschule in der Linzer Steingasse gingen – das spätere Realgymnasium in der Fadingerstraße. Und es ist der Fall, dass man als Lehrer und Schüler des Hauses immer wieder sehr direkt damit konfrontiert wurde: Da wurden am Vortag Mitglieder einer Gruppe aus Tel Aviv mit Schulkultur aus Österreich begeistert und  24 Stunden später drehte das japanische Fernsehen Sequenzen für eine Zeitgeschichte-Doku

Die Geschichtsabteilung der Fadingerschule brachte sich in den Diskurs oft mit Ausstellungen und Einladungen ein – so war u. a. die Cellistin Anita Lasker Wallfisch Gast im Festsaal des Hauses. Das Mediengymnasium produzierte eine Doku mit und über Ceija Stojka, weiters 2008 im Vorlauf von Linz09 zur November-Pogromnacht 38 in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Linz und Prof. Dr. John (JKU) bzw. das Video „Mit Pauken und Trompeten“ (Musik & Krieg) zum 5. Mai 2000 (mit dem ORF OÖ) …

In einer Zeit in der man bei Linz09 zwar das Projekte wie „Die Kulturhauptstadt des Führers“ durchführte, sich aber nicht traute die vier alten Reiterstandbilder an der Nibelungenbrücke aufzustellen, endlos über Löwen diskutiert, Statuen im Nordico versteckt ist es mutig und zeugt von Offenheit, dass die Linzer Schule in Kooperation mit der Tabakfabrik dem Künstler die Möglichkeit bietet im öffentlichen Raum seine Sichtweise in jugendrelevanter und ebenso  –verständlicher Art in der Bildsprache heutiger „Digital Natives“ zu präsentieren.

Ob es angemessenere Formen des Umgangs mit der Thematik gäbe und ob verbale Informationen zum Inhalt/Hintergrund der Arbeit zum Verständnis notwendig sind, kann man andenken, aber eines ist fix: Es wäre allemal schlimmer die „Geschichte“ unter den Teppich zu kehren ! Nicht nur Künstler, Genre-Rezipienten und Jugendliche werden diese artifizielle, auf junge Menschen abgestimmte, neue Form des IN SITU-Gedankens (Projekt von Linz09) begrüßen !

Manfred Pilsz

„Wovon man nicht sprechen kann,
darüber muss man schweigen“ 

oder sprayen

bzw. musizieren

Und noch eine Bemerkung zur BIG (dem Gebäudeeigentümer): Dieses Werk bedeutet u. a. zusätzlich eine deutliche Wertsteigerung der grau grauslichen Betonwand, die man keinesfalls als „bloß“ temporäre Kunst mit einem fixen (womöglich frühen) Enddatum punzieren sollte.  

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Nachtrag 6. 10. zu Prof. Sandgruber:

„Work in Progress“ (oder: Protest?)

Shed im FRECHen Gespräch

Kulturherbst 020 – mit Bruckner usw. … Bravissimo Salzburg & Linz !

Dieser BLOGBeitrag hätte sich Lektüre & Betrachtung auf einem großen Screen verdient

4. September 2020 *

> Bruckner/Jockel-Klänge zu Mittag am Taubenmarkt <

Late-Summer has brocken“ – YESSSSSSSS – Es lebe der coole Kulturherbst !!!dscn8407„Wächter der Zeit“

2 0 2 4   –  Brucknerjubiläum ante portas  …  aber derzeit im Schatten von Corona.  Während das ABIL bereits kapitulierte, hält das Brucknerhaus die Stellung und versucht den Bruckner/Brahms Schwerpunkt 020 über die volle Distanz zu bringen. Gleich zum Auftakt gibts bei der heurigen Eröffnung „Liszt vom Allerfeinsten“                (-wenngleich „belastet  … (? – mit all den Hintergrund-Infos:  Keine Bedenken !!!)           – die „Wächter der Zeit“ nicken bedächtig (mehr dazu noch später)  

Komponisten, die nach ihrem Tod für Propagandazwecke (aus welchen Gründen und von welchen Regimen & Ideologien auch immer) vereinnahmt wurden, können nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden  …  und deren Werke schon gar nicht !!!

„Kontroverse“ (Motto des Brucknerfests 020)

Die „Neue deutsche Welle“ des 19. Jahrhunderts  –  sprich: Die Vertreter der „Musik der Zukunft“ (- wie Liszt, Wagner & auch Anton Bruckner)  vs.  „Traditionalisten“             (-unter ihnen federführend der nicht minder geniale Johannes Brahms mit seinem breit aufgestellten Werk) – Es hätten sich viele Beispiele zur Eröffnung 020 angeboten    – es ist nicht die „Tragische“, sondern die „Akademische“ (Fest-)Ouvertüre geworden  –  in jedem Fall eine weitere gute Wahl fürs Opening 2020:

ORF BF… hervorragend umgesetzt vom OÖ. Landesjugendorchester  (verstärkt durch Ex-Fadingerin Leo)  –  OÖN-Beitrag

Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit

 „Warum wird auf dem Rücken der Kultur eine politische Korrektheit ausgetragen, die in der Politik ihren Platz hätte?“ Während im Politischen die Grenzen des Sagbaren ausgeweitet würden, würden sie in der Kunst immer mehr beschränkt.

        Lisa Eckhart  (- anlässlich ihrer Ausladung in Hamburg)

Das sagen auch die „Wächter der Zeit“, die sich wundern wie sehr die inkorrekte Politik & Gesellschaft (Besserwisser u. a. in allen extremen, ideologischen Ausrichtungen  …  bis hin zu egomanischen Fake-Kalibern Trump’scher Ausprägung  …) im Namen von „Political Correctness“ Kunst und Kultur in ihrer Freiheit beschneiden. Dabei werden Werke entstellt, „Denkmäler“ demontiert oder demoliert. Dass man Werke und ihre Schöpfer immer aus der Entstehungszeit & ihrem Umfeld heraus verstehen und nicht ver-, sondern beurteilen muss, wird mangels Kenntnis dessen immer weniger bedacht oder absichtlich beiseite gerückt.

millinger mozart 2aDer permanent “MeToo”-gefährdete Mozart liefert allein mit seiner  Zauberflöte so viele Angriffsflächen (Rassismus / Frauenfeindlichkeit  …), dass selbst begeisterte Notare seiner Werke alle Paragraphen zum Schutz derselben dabei ziehen müssten. Apropos: Wagners RING wurde im Lichte des deutschen Strafrechts beleuchtet (- mit Augenzwinkern / Unterschied: Bei den nicht ganz so Klassik-affinen  „Besserwissern“ fehlts mit Sicherheit an Humor (- der in seiner intelligenten Ausgabe jede Menge Hintergrundkenntnis voraussetzt  –  siehe wiederum Lisa Eckhart)  „Hochkulturkritik“ ohne blassen Dunst geht gar nicht (- geschmäcklerische Urteile ausgenommen, aber die sind ohnehin nur subjektiv relevant) Vorverurteilungen, falsche Auslegungen durch Rezipienten, den Zeiten geschuldete Usancen und Konservativismus hat es immer gegeben  (- Die Inzest- Problematik in Wagners Walküre beschäftigte & befruchtete selbst andere Künstler :  Wälsungenblut (Th. Mann)  … )  Dass aber eine Salome oder Elektra ab & an auch heute wieder Startprobleme haben könnten, liegt doch u. a. am Verlust des Bezugs zu Werken der Antike: „Moderne“ Lehrpläne sparen fast den gesamten Werke-Kanon der Literatur, der Kunst, des Musiktheaters, sowie die wichtige, weil erhellende, parallele Auseinandersetzung mit ihren (re- und) produzierenden Künstlerpersönlichkeiten zugunsten heute so „wesentlicher“ ,utilitaristischer, anderer „Lebensnotwendigkeiten“ (?) gänzlich ein.

PlakatWenn selbst Festspiel-Hochburgen wie Bayreuth schwächeln …

Es bräuchte unbeirrbare, starke Persönlichkeiten, die unbeeindruckt von diversen Querschüssen selbsternannter Richter und Zensoren Beschneidungen & Vernichtung alter Werke verhindern und trittsicher trotz Gegenwinds mutig voran gehen, ja selbst diktatorischen Populisten und Pandemien die Stirn bieten.

s-dscn8726

Der „Groß-Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich“ seine Kunst & Kultur gebührt der so überaus mutigen Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und ihrem kongenialen Team !

Sie hat mit der makellosen Abwicklung der künstlerisch hochwertigen Salzburger Festspiele im Jubiläumsjahr des Corona-Sommers 2020 ein weithin sichtbares Fanal gesetzt, an dem sich der gesamte Kulturherbst hochranken kann – BRAVISSSIMO !!! 

100 J SarastroÜber den Makart-Steg und die spätsommerlich schattigen Gassen geht’s ab in den Festspielbezirk, wo gerade der heurig letzte Jedermann am Domplatz tobt, eingehüllt in tenorale Lieder, Arien, herrliche Zugaben, gelabt im Gastgarten des „Sarastro“  … Salzb 1a

Diego 26 08

> Die sogenannten Gefährder sitzen sicher nicht in den Theatern <

Kein einziger Corona-Fall während des Salzburger Festspielmonats !!!  – sprich:    Sollte die „Ampel“ nicht auf dunkelrot springen, müssen Kultureinrichtungen (mit ihren disziplinierten Künstlern und einem ebensolchen Auditorium) ab jetzt unbedingt geöffnet bleiben !!!!!

In Linz setzte man für September/Oktober 020 unverzagt ARS, Klangwolke und das Brucknerfest, sowie Musiktheaterpremieren auf den herbstlich opulenten Speiseplan des coronesk ausgehungerten Publikums.  – Streaming allein macht auf  Dauer dabei niemand glücklich  …

https://www.arte.tv/de/videos/097901-000-A/christian-thielemann-und-die-wiener-philharmoniker-spielen-wagner-und-bruckner/

Intendant Schneider spricht dazu Klartext (im Forum 5):theater-broschuere

Bei der Klangwolke wirds allerdings nicht ohne Internetz gehen:

Ein Feuerwerk aus Klängen im Linz-Netz ersetzt heuer die sonst übliche,  geräuschvolle, optische Schluss-Apotheose bei der „visualisierten Wolke“ 

plakat

Sounding Linz (Klangwolke / Peter Androsch & Co)

  • dazu entstand folgender Text:

Jetzige & verlorene Linzer Klänge (M. Pilsz / 1954 bis heute):

Der Klang beim Gehen über die Holzbohlen der Eisenbahnbrücke, scharfes Quietschen von alten Garnituren der Straßenbahn an der Biegung in Urfahr, die pfeifende Diesellok am Bahnhof nebenan, am Pichlingersee schneiden 2 entgegenkommende Züge mit einem Knall die Luft auseinander – „Überschallmomente“ im Badebetrieb, das Fahren der knarrenden Holzgarnituren der Bergbahn über die Zwischenräume der Schienen, ein morgendlich sattes Gurren der Tauben jenseits des Taubenmarkts – Wiederentdeckung während der Corona-Klausur, kalter Wind & knirschende Rodeln am winterlichen Gründberg beim Haselgraben, die Gesänge der Fronleichnamsprozession in Urfahr – direkt vorm heutigen Androsch-Atelier, vormittäglich Marktmusik und –durchsagen am Urfahraner Friedhofareal Anfang Mai, der Pistolenschuss am Beginn des 3-Brückenlaufs (inklusive aufmunternder Rufe nebst bellender Lautsprecher), Grottenbahnstimmung – das Rumpeln und Pfauchen des Drachenzugs –samt halliger Märchenmusik, die Wasservögel beim JKU-Teich, vom Wind verwehte Musikproben durch offene Fenster der Bruckner-UNI (früher KONSI) oder der Musikschule und im Hinterhof des Theaters, 3 Schüler spielen stumm, aber heftig atmend Fußball hinterm Petrinum – die harte Ballberührung verliert sich auf dem riesigen Feld, eine angenehm gedämpfte Gesprächs- und Frühstücks-Geschirr-Atmo im „Traxl“-Cafe  …

SOUNDING LINZ

Sara und MP 1Cafe-Atmo-Aufnahmen samt Gespräch mit Sara T. (Kunst-UNI-Projekt)

Glockenspiel am Hauptplatz im Wettkampf mit den Innenstadtkirchtürmen, Proben zur Klangwolke über riesige Lautsprecherboxen dies- und jenseits der Donau – dabei reißt der Ton unvermittelt ab – setzt aber sofort wieder fff ein, die Schrankenanlage beim Bahnhof Urfahr setzt sich in Bewegung, die Stromabnehmer der alten Bergbahn wechseln die Fahrtrichtung und die der Obusgarnitur schleifen beim Fahren nach der Neuen Heimat beim „Haashaus“ vor St. Martin an der Oberleitung, der Wind bringt das Blätterdach des einsamen Baums neben dem 9er-Turm in Gaumberg zum Rauschen, Eisstockschießen beim Lehnerwirt in Urfahr und auf eher gar zu dünner Eisdecke am Pleschingersee, Ruder- und Motorbootgeräusche im Winterhafen – dazu: Phil Glass beim Gehen im Kopfhörer mit kurzer Rast beim rostigen Anker mit der Aufschrift Fafner (altes Baggerschiff DDSG), ferne Arbeits- und Teichgeräusche bei der alten Freitreppe im Landwirtschaftskammerpark am Bauernberg, gedämpftes Brodeln im Nebel der spätherbstlich morgendlichen Stadt – bedingt durch Watte einer ersten Schneedecke, Eichkätzchen flüchten vor schlurfenden Schritten im herbstlichen Laub am Weg neben dem Bach im Urnenhain – im Kopf: Richard Strauss „Allerseelen, der Enkel summt während er mit dem Opa Eis schlürfend an der Mauer des botanischen Gartens entlang schlendernd – läuft & springt, eine Sense wird durch ein Rapsfeld nahe der Zaubertalstraße getragen – die Kamera geht mit – im Kopfhörer: Gustav Mahlers Gesellenlied Nr. 2, in den noch jungen 80er-Jahren dringen aus dem Alten Dom die Klänge einer Oster-Andacht der Fadingerschule: „Der Evangelimann“ von W. Kienzl – die Szene mit Kinderchor, Orgel und dem Blog-Autor löst sich in der Weite des sakralen Raums auf  … 

     (Der Evangelimann  – Blog-Autor & Fadinger Kinderchor / Peter Furtner Orgel)) 

wo-steckt-bloss-bruckner…  wahrscheinlich auf seiner „Geburtstagsparty“ *  …

Eine spätmittelalterliche Stadt erwacht – Türmer blasen – das Stadttor öffnet sich – berittene Jäger tauchen ein in umliegende Wälder – Bruckners „Romantische“ nimmt ihren Lauf  …  (Bruckners“Zizipe“ seiner Waldmeise inklusive)  …

Anton Maske kl

X u n d  bleiben !!!

Manfred Pilsz („Urzeit-Klangwölkner“)

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Bogddan Roščić  <<< zum Herbst-Start seiner Staatsoper >>> Ö 1

Klangwolke ARS und Eröffnung danach (OÖN)

und Volksblatt

… von 20 bis 21 Uhr schallten abseits des lauten Landstraßengetriebes Bruckner-Klänge (Anfang IV.) von den Türmen der Stadt

RADIO <<< Gedanken zu Klangwolke & Kulturherbst 020

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F I D E L I O

Wahrheit wagt‘ ich kühn zu sagen,
und die Ketten sind mein Lohn.

– Nicht an dieser Aussage Florestans dockt das Regiekonzept Schneiders an, sondern bei dessen Engel Leonore:
Ich seh‘, wie ein Engel im rosigen Duft
sich tröstend zur Seite mir stellet,
ein Engel, Leonoren  …

Die Frau als zentrales Thema des Stücks, das bei der Uraufführung unter dem Titel Fidelio oder die eheliche Liebe (Schluss) firmierte. Schon beim „Fidelio-Projekt“ der ARS-Nacht 020 war die Rolle der Frau im Fokus des Geschehens: Tolle musikalische Sequenzen aus dieser Revolutions/Rettungsoper dienten dabei im „Stop & Go“-Modus als verbindendes Gerüst der Aktion  …

Bei Schneiders Bühnenkonzept sickert die Frauengestalt einer modernen, thematisch verwandten Kammeroper bereits im 1. Teil (vor der Pause) in die Fidelio-Interpretation ein – dann folgt die Einsprengung – und bleibt auch im Beethoven-Schlussteil präsent …

(Die gesprochenen Sonnleitner/Treitschke-Dialoge sind gestrichen)  

Der MERKER zum Linzer FIDELIO und zur P I A F

„Constanze“ in Lenzing

Ein Monat vorm Festival …

Mit dem Film „Post für Constanze“ beim „Festival of Nations“ 2020

Festival der Nationen 020 Bild1
Festival der Nationen 020 Bild2

Auszug aus dem Filmprogramm des internationalen Festivals:

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Post für Constanze – ein Absolventenprojekt (mit Beteiligung von SchülerInnen) des MRG Linz Fadingerstraße

Einer unter 100 Top-Filmen:

Es kommt einer Sensation gleich, dass man es heuer geschafft hat in das Programm des „Festivals der Nationen“ aufgenommen zu werden – neben Autoren wie Kameramann Horst Hubbauer oder gar Virgil Widrich, der in Hollywood 2002 für den Kurzfilm-Oscar mit „Copyshop“ nominiert war und dem Berlinale-Siegerfilm „Umbra“

festival of Cinema
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Fridays for Culture – 25. September 020 in Lenzing:

Alles Lei(n)wand:

Auf dem „Heißen Stuhl“ erfolgreich im „Verhör“ durch die Jury:

Foto Sophie

Festival der Nationen 020 t3.JPG

Das  internationale Festival der Nationen (Geschichte des Festivals)

   Gedenken an den im Mai verstorbenen Festivalleiter Erich RiessERICH

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