Kulturherbst024 – jenseits von Bruckner

Jeder Herbst und zumal der heurige, EXPOnierte 024er ist ein wahres „Wunderland

Europäische Erstaufführung

Im Linzer Musiktheater ist „Wonderland“ ein Musical zu Alice – umgesetzt als Computerspiel mit hervorragendem Team, wunderbaren Kostümen und ebensolchen Bühnenbildern – ein Erlebnis für die ganze Familie <<<

Eine erfolgreiche filmische Umsetzung des Alice-Stoffs als Computerspiel haben auch einst wir am Fadinger Gym bei Linz09 als schulisches Musik & Medien-Projekt abgeliefert <<<

Von A wie ARS bis Z wie Zauberflöte

Thema der A R S 024:

Im wahrsten Sinne des Wortes: Am Schluss der ARS-Gala erschien nach Überreichung der U19-NICA auf der Leinwand unvermittelt der Schriftzug Media Literacy Award – verbunden mit G. Stockers Text, dass der MLA ins Programm der ARS aufgenommen werden soll <<<

Über 20 Jahre war der MLA die Plattform und geniale Präsentationsmöglichkeit für Ergebnisse von Medienprojekten, die im Rahmen der Medienbildung an österr. Schulen erarbeitet wurden. Zum letzten Jahreswechsel wurde diese wunderbare, unverzichtbare Einrichtung (wegen großen Erfolgs?!) eingestellt, scheint aber nun als Teil der Ars Electronica wiederbelebt zu werden – inkl. Wertschätzung in Form von Preisverleihungen (nebst U19), Diskussionen, Fortbildung usw. (?) – man wird sehen …

Und das ALLES im 10. Jahr „Linz – UNESCO – City of Media Arts <<<

Klanggewölk 024

Die Show begann eindringlich mit Göttin Erda, dann folgten, die zuletzt in Linz oft gehörten „Planets“ (Holst) mit erwarteten , heuer unvermeidlichen Bruckner-Einsprengungen … C. Padrissa ließ dazu, wie schon bei der vorpandemischen KW und der Musiktheatereröffnung u. a. seinen Riesen auftreten und „Menschen-Bilder“ durch die Lüfte segeln – immer wieder beeindruckend, aber künstlerisch nicht allzuviel „News“ … Hauptsache den Newcomern im Publikum gefiel es und das war sichtlich der Fall <<<

SMARTE ***** Z A U B E R F L Ö T E

Ausgehend von der letzten Zauberflöten-Inszenierung knapp nach Eröffnung des Neuen Linzer Musiktheaters durfte man gespannt sein, wie die Umsetzung des Freimaurer-Singspiels nun eine Dekade danach aussehen würde.

Schon während der Ouvertüre öffnet sich nach den 3 Fanfarenstößen der Vorhang und man erlebt >Klein Mozart< an einem überdimensionalen Klavier unter der Fuchtel von Papa Leopold. (Die dramaturgische Logik dieser Szene erschließt sich erst, wenn nach den 3 Fanfaren in der Beginnphase des 2. Akts die Prüfungen für Tamino (& Papageno) im Reich Sarastros beginnen. Die Mutter (später Königin) möchte ihren Wolfi zu Bett bringen, dieser jedoch sucht seine Ruhestatt am und schließlich im Klavier auf. Kaum sind die letzten Töne der instrumentalen Einleitung verklungen, so kriecht nicht von ungefähr aus ihr die „listige Schlange“ (des Sarastros ?) als bedrohlich mäandierende Notenzeile mit 3 b Vorzeichen und einem Drachenkopf auf den, von >Klein Amadeus< zum jungen Mann mutierten Prinzen Tamino zu. Die 3 obligaten Damen der Queen erscheinen, beenden den Spuk und streiten sinnenleert, wer von ihnen beim schönen Jüngling bliebe, obwohl sie doch durch eine gemeinsames Kostüm aneinander gekettet sind. Papagenos Vogelmädchenfänger-Auftritt wird von einem grün gewandeten Kinderchor begleitet, der ihm Teile seines Lieds abnimmt und in der Folge zum Dauerbegleiter des durchs Dasein Torkelnden wird. Aus dem 2. Damenauftritt zeigt sich nach bravourös vorgetragener „Bildnisarie“ ein (Schinkel’scher) Sternenhimmel, aus dessen Pracht die „Königin der Träume“ (- späteres Zitat: Sarastro) samt Schlepp-Gefolge heraus schreitet und wohl dosiert ihre Spitzentöne setzt. Ausgestattet mit einer zaub’rischen Flöte gelangt der so instrumental unterstützte Orpheus Tamino zum musikalischen Monsalvat, wo er vor 3 Pforten steht: Bei Quadrat & 3-Eck wird der Prinz vom, auf einem Streicher thronenden „Konzertmeister“ zurückgewiesen, erst beim Sonnen-Kreis darf er sich den Auen der Musik nahen. Papageno hat derweilen längst durch eine Hintertür (?) diese betreten. Dort trifft jener auf Bad Guy Monostatos: In der „Linzer Fassung“ hat der „Mohr“ seine Schuldigkeit getan und tritt mit seinen Sticks laut agierend als Schlagzeuger in Erscheinung – wie’s im nunmehr woken Text lautet: Weil ein „Schläger“ hässlich ist – Warum eigentlich kein Rapper aus der Gangsta-Ecke? Seine Sklaven sind diesmal schwarze Noten. Die „Unwoken Frauen-Texte“ bleiben wie gehabt – und da würde auch der Auffassung entsprechen, dass Werke immer aus der Zeit der Entstehung und im Sinne der Dramaturgie zu verstehen sind (-Gespräch u. a. dazu mit Nikolaus Habjan <<<) – siehe auch >Woker Wagner< Lohengrin: Seht da den Herzog von Brabant ! Zum „Schützer“ …

Die Reiseleitung zu Linzen ins Musikreich Sarastros haben mittlerweile nicht wie sonst nur 3, sondern viele Knaben & Knäbinnen übernommen. Ein Expeditionsschiff versehen mit 3 Notenschlüsseln gleitet durch den wunderbar gestalteten Bühnenraum (Karine Van Hercke). Statt wilder Tiere begegnet dabei Tamino Musikautomaten oder -Robos und landet wie Papageno samt Pamina im Musikpädagogischen Reich der Eingeweihten, die dort nach Regeln Kunst machen und Jungmusiker „erziehen“ (- die Meistersinger lassen grüßen …) Bei den Prüfungen wird u. a. auch dem Publikum die Macht der Stille, der Pausen vermittelt – nicht so Papageno (- köstlich: Alexander York), der sich um Kopf, Kragen und Papagena redet. Wunderbar der Einfall bei der Feuer- und Wasserprobe unter den Pfortensymbolen getrennt die Entourage der Königin und Sarastros zu versammeln und direkt ins Geschehen einzubinden. Die Geharnischten treten dabei am Beginn als Vorzeichen Kreuz & b auf. Interessant, dass bei der H2O-Probe Sarastro scheint’s einen letzten Versuch unternimmt Pamina zu gewinnen, in den Ring steigt, aber von ihr abgedrängt wird. Der sich bei den Proben rot & blau verfärbende Ring ist dabei die ursprüngliche Kreis-Pforte. Schade, dass man sie nicht auch konsequenterweise als abschließenden Sonnenkreis verwendet hat. Die stattdessen eingeblendete Erde hätte man während der Schlussmusik immer stärker durchscheinen lassen können. Das ändert aber nichts am deutlichen Überhang der Pluspunkte der Linzer Inszenierung: Aus dem hervorragenden Linzer Ensemble seien extra Pamina (Fenja Lukas) & Tamino (SeungJick Kim) sowie der verlässliche Sarastro Dominik Nekels erwähnt. Auch die Umsetzung der Idee alle Chor-Teile in tänzerischer Bewegung zu halten (Choreographie: Ilja van den Bosch) ist äußerst gelungen. Perfekt wie immer Brucknerorchester (Dirigent: Ingmar Beck) und Chöre (Elena Pierini). Begeisterter nicht enden wollender Applaus des Premierenpublikums.

Es siegte die Stärke, und krönet zum Lohn
Die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron‘.

Bild: Eva Pilsz

Statt der üblichen 2 glücklichen Paare, waren diesmal beim Schlussbild gleich 3 (!) zu sehen: Königin & Sarastro fanden passend zur Intention der Inszenierung (exakt zur Tag- / Nachtgleiche) zusammen.

Wie beim Film wird passende Atmo den teilweise neu adaptierten Sprechtexten unterlegt. Auch der Humor des verbliebenen Schikaneder-Originals kam beim Premierenpublikum (wie seit der UA) ungebrochen gut an. Das Regieteam rund um François De Carpentries hat mit viel Liebe zum Detail ein feines Konzept erarbeitet, das Neueinsteiger und Kenner (wie schon bei Mozart-Werken am Musiktheater zuvor) gleichermaßen glücklich macht. Es zahlt sich in jedem Fall aus, den Zauber der Flöte wirken zu lassen. Unbedingt anschauen und genießen <<<

Besetzung & Termine <<<

Die Freunde des Linzer Musiktheaters haben in ihren Vereinsmitteilungen u. a. einen wunderbaren Schikaneder-Beitrag <<< (- der Texter & Auftraggeber der „Zauberflöte“ – sein Bezug zu Linz)

Volksblatt – & MERKER-KRITIK samt Bilder <<<

Das letzte musikdramatische Werk Mozarts „Die Zauberflöte“ und Wagners finales Bühnenweihefest „Parsifal“ haben viele Gemeinsamkeiten. 1878 bezeichnete Richard Wagner sich selbst als den „letzten Mozartianer“

Visualisierung der „Bildnisarie <<< (Absolventen des Medien-Gyms)

Anlässlich: 40 Jahre Posthof – ein kurzer persönlicher Rückblick:

1 9 8 6 fand nicht nur die erste „Johannisnacht“ (Musikkabarett) als Auftakt des Musiksommers im Schloss Wildberg statt: Im noch jungen Posthof kam es auf Vermittlung des Landestheaters zur Coproduktion mit einer freien Gruppe  – Erfolgsergebnis: Das Musical „Golfstrom (Umarbeitung des Stücks, Regie, Fadis auf der Bühne & in der Technik)  …    90: Ein „Linz – Kabarett“ zum Stadtjubiläum wurde erarbeitet und erfolgreich im Posthof und im Kunstschiff am Hauptplatz Linz (sowie in Volkshäusern) zur Aufführung gebracht.  Musiktheater – Produktion „Angela und der kleine Bär“ (BSG – Coproduktion ) im Posthof und im Studio Moliere in Wien.  92: Das neue Kabarett – Programm „Urlaubsreif wurde im Posthof und in der Lokalbühne Freistadt gegeben. Das Kulturzentrum HOF veranstaltet im Rahmen des Projektes Bandbreiten den jährlichen Bandbreiten Music Award im Posthof in Linz, bei dem junge Bands und … später Austrian Newcomer Award – stets begleitet vom Jugendradio FRECH (MRG Fadinger Linz) ab 2000 …

M. Pilsz

Wunderbar & „Lei(n)wand“ war auch heuer wieder das einwöchige Festival of Nations im Programmkino Lenzing, das Autoren & Gäste aus aller Welt im Attergau empfangen durfte – auch der Blogautor gönnte sich ein paar entspannte Stunden mit Filmen, Machern, Juroren und dem Attersee … Seit über 50 Jahren ist dieses Festival im Salzkammergut angesiedelt (- früher Programkino Ebensee) – viele Produktionen internationaler Filmhochschulen sind wesentlicher Bestandteil des Programms …

Antons Belvedere – Finale bei Kaiser & Gott

Man lauscht an Thema, an Motiv, an_Ton – kurz gesagt: BRUCKNER

Das Projekt im Jubiläumsjahr: >Radio FRO(h)sinn 024 lässt AnTon „Brucknern“!< – FROsinnig, weil das SeniorenRadio froh und in alter Frische auf 105,0 sendet, Anton Bruckners Linzer Liedertafel den Namen „Frohsinn“ führte und er mit ihr große Erfolge feiern durfte. So wird dem Genius Loci A. Bruckner von uns auf FRO in jedem Monat des Jubiläumsjahres mindestens eine 60 Min-Sendung am jeweils zweiten Donnerstag des Monats um 9 Uhr gewidmet – spontan auch an diversen anderen Donners- & Dienstagen … Jederzeit abrufbar auf CBA im Netz:

Jänner-Start-Sendung: Analog Anton – Digital Bruckner >>> https://cba.media/642759 Februar-Sendung: Anton & Bayreuth – Bruckners 13. 2. >>> https://cba.media/647701 März-Sendung: Agnus Benedictus / Bruckner – Religion >>> https://cba.media/650514 April-Sendung: Amadeus vs Bruckner – Brucknernote >>> https://cba.media/655163 Mai-Sendung: Anton statt Beton – Springtime with A. B. >>> https://cba.media/658978 Juni-Sendung: Bruckner – A Salzstreuer?! – Kultur = Salz >>> https://cba.media/662071 Juli-Sendung: Bruckner – A erstklassiger Lehrer -Zeugnis >>> https://cba.media/666021 August-Sendung: Bruckner – A(nton) auf Sommerfrische >>> https://cba.media/669698 September-Sendung: Antons Birthday – Best of Wolke >>> https://cba.media/671745

3 Extra-Sendungen: Time 4 Bruckner Crime (A. Laimer) >>> https://cba.media/656208 Dienstag-Sendungen (C. Taller): Anton meets Adalbert I. >>> https://cba.media/648508 und am 2. April: Anton meets Adalbert II. >>> https://cba.media/657745

>>> Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 <<<

Radio FRO’s 65+ department has chosen the 200th anniversary of the Genius Loci as its annual project. And they have set themselves the task of illuminating the native of Ansfelden from all perspectives: From the musical as well as the literary, satirical, anecdotal as well as artistic.

Broadcasting period: January to December 2024 | at least once a month on a Thursday | broadcasting language: German /// Radio ᐅ FRO Seniorenradio

https://www.anton-bruckner-2024.at/en/event/radio-frohsinn-024-laesst-anton-brucknern-oktober/

… im 100. Jahr der Österreichischen Radio-Geschichte <<<

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Nach ewigem Hitzesommer & Unwetter endlich im gnädig, güldenen Kultur-Herbst

Thema der Oktober-Sendung: Antons Belvedere – ein Finale ohne Ende bei Kaiser & Gott

Bei Bruckner liegen Geburt & Tod ganz nahe beieinander – Geboren am 4. September und verstorben am 11. Oktober. Auch topgrafisch liegt der Geburtsort Ansfelden nur wenige Kilometer entfernt von der letzten Ruhestätte unseres Komponisten …

Bleiben wir aber vorerst noch im Zeitraum dazwischen:

Der OKTOBER – die Zeit der ERNTE & JAGD Anton B – der Jäger? Na, sicher nicht ! Da schon eher ein Gejagter: Bruckner, der als Hauslehrer auf der Tillysburg fungierte, begleitete in späteren Jahren den alten Grafen bei Rebhuhnjagden, welche (laut schlauem Buch von F. Sedmark) scheint’s zu Treibjagden ausarteten, bei denen die Jägerschaft u. a. den Roter Schirm des Ansfeldners zerschossen hat …

Dead Man walking

Peter Androsch sorgt zu Halloween um 20.24 mit einem Umzug (zu den ersten Takten der IV.) rund um die Stadtpfarrkirche, wo er seinen Brucknerschrein eingerichtet hat, für entsprechend schwarz-orange Stimmung.

Bruckner-Kürbis zu Erntedank oder Halloween024

Bei der Bruckner024-Expo ist nun auch Zeit der Ernte:

Dazu hier in der Oktober-Sendung: Ein Gespräch mit Landeshauptmann Stelzer – inhaltlich ging es dabei ums Jubiläum, das neue Format Expo, sowie ums Ehrenamt & die Kulturhauptstadt …

Gute Ernteergebnisse auch im Kulturkammergut – dort stehen im Oktober die Ampeln auf GREEN (-Ausstellung in Altmünster) – weitersSchönbergtees … Am Traunsee: Projekt Karbach mit Isa Stein (Echo Herz) …In der aktuellen Sendung: Ein Gespräch mit Intendantin Elisabeth Schweeger (- bei der PK im Linzer Musiktheater anlässlich des AB-Septemberhöhepunkts):

Das Festkonzert des Brucknerorchesters in der Stiftsbasilika mit der IX. und dem Te Deum samt Bayreuther Solisten geriet unter der Stabführung von Maestro Poschner zum absoluten Highlight des 4. Septembers 2024 <<< Der zweite nicht mindere Höhepunkt war die tatsächliche „Klassische Klangwolke“: Die Übertragung der IV. Bruckners aus Ansfelden in den Donaupark. Wermutstropfen dabei: Nebst technischen Problemen eine völlig sinnlose Pause zwischen dem Festakt und dem Auftritt von Franz Welser-Möst mit seinen Clevelandern. Wunderbar hätte hier das ursprünglich geplante Tristan Vorspiel samt Finale Platz gehabt. Das zahlreich erschienene Publikum im Grünen vor dem Brucknerhaus war dennoch selig wieder einmal mit Bruckner in freier Landschaft so fein „bewölkt“ zu werden.

… ein Ausschnitt aus der Video-Gratulantenschar zum 4. 9.

Und damit wieder zurück zu unserem A B und seiner Bio:

Das Cafe Traxlmayr gab’s bereits zu Bruckners Linzer Zeiten – ein nicht ganz unwesentliches Faktum, wenn man den Bedarf des Komponisten von mindestens 2 Litern kalten Kaffees in Wiener Zeiten in Betracht zieht. Bereits in Linz trank er den braunen Bohnensaft nicht Tassen-, sondern Kannen-weise … in Kombi mit unmäßig genossenen Mehl- & Hauptspeisen.

In Wien sorgte Bruder Ignaz für Nachschub von Geselchtem aus OÖ. Abends trank Bruckner Seidel Bier (keine abgestandenen Halben) – und das immer in ungerader Zahl ( – zw. meist 13 & 17 …)

Kardiologe erstaunt

Bei Herzarzt Dr. Klaus Laczika (Brucknertage St. Florian) löste nicht nur Bruckners Lebensstil Verwunderung aus, wie er mir bei einem der letzten Symposien des ABILs (im Rahmen des Brucknerfests) erzählte – zu hören in der Oktober-Sendung.

Nicht nur Ärzte sehen Meister Anton als „Borderliner“, auch in seiner Biographie tauchen Überlebenswunder mehrfach auf: Über den U-Bahnunfall in London, der Bruckner durch wiederholtes Zuspätkommen erspart blieb, haben wir in der Augustausgabe berichtet. In Linz saß er auf der Terrasse zum Roten Krebsen und musste mitansehen, als die Brücke nach Urfahr, die er kurzzuvor vom Pöstlingberg kommend, passiert hatte, nach der Kollision mit einem Dampfschiff krachend in sich zusammenbrach. In Wien gar bewahrte ihn der Besuch eines Gottesdienstes, den er Hoffmanns Erzählungen vorzog, Opfer des schrecklichen Ringtheaterbrands zu werden.

Bilder (E. Pilsz) aus der Nordico-Ausstellung

Und damit zur letzten Wohnstatt seines Lebens

Aus dem Schulhaus von Ansfelden ins Schlossareal von Prinz Eugen

1896 gab es kaum noch Arbeitstermine aber viele Gebetseinheiten, die Bruckner in Buchstaben-Kombinationen zusammenfasste: GIV stünde da für Glaubensbekenntnis & Vaterunser, ARS für Ave Maria, Rosenkranz & Salve Regina usw. … In seiner letzten Karwoche schaffte er im Beisein seiner Haushälterin Kathi K. so einen 7stündigen Gebetsmarathon – Halleluja <<< Zu diesem Zeitpunkt residierte der betagte Komponist schon seit Monaten von Habsburgischen Gnaden im Kustodenstöckl von Schloss Belvedere. Den Tod vor Augen plante der schwerkranke Bruckner seine postmortale, allerletzte Reise nach St. Florian.

Sollte dieser letzte Wunsch keine Berücksichtigung finden, so bot sich ein 2. Ort an:

Denn, wenn nicht St. Florian, dann eben Steyr, wo ihm sein Lehrer Ignaz Dorn im Traum ein Thema der VII. vorgepfiffen haben soll. Nicht der einzige musikalische Traum in der alten Eisenstadt, die testamentarisch als letzte Ruhestätte vorgesehen war, sollte die Stiftsvariante nicht klappen. Traum anderer: Bruckner selbst soll (laut Cosimas Tagebüchern) ihrem Richard als Papst erschienen sein, bevor seine „Heiligkeit“ nach einem Handkuss mit einer Flasche Cognac verschwand … (- soweit F. Sedmark)

Apropos Richard Wagner: 13 Jahre nach Bruckners „Meister aller Meister“ verstarb ER daselbst am Nachmittag des 11. Oktobers 1896 in seiner schon erwähnten, finalen Residenz zu Wien.

Noch am Sterbebett hatte sich der Patient ein letztes Zeugnis von seinem Hausarzt ausstellen lassen, dass er nach seiner Genesung bis an sein Lebensende seine volle Freiheit ohne medizinische Einschränkungen genießen dürfe … An allerhöchster Stelle gab es allerdings keinen „Überzeitschein“ und so blieb das letztes Werk unvollendet …

Sein lieber Gott hat die Widmung der IX. verfrüht angenommen <<<

Conrad Fischer verweist im Text seiner berühmten Bruckner-Filmdoku darauf, dass das Leben am nämlichen Nachmittag des 11. Oktobers ungeachtet des Tods des bedeutenden Komponisten in den Straßen, Amtsstuben und Kaffeehäusern der Kaiserstadt völlig unbeeindruckt weiter von statten ging, als wäre nichts geschehen. Wenig später blendet die Bild-Regie über nach St. Florian und lässt die Kamera zum Te Deum nach oben entschweben …

Bruckners allerletzter Weg war gesäumt von Parsifal-Klängen. Der choristische Wunsch mit Textzeilen wie: In Odins Hallen wird es lichtüberraschten da eher

Sein final angesteuertes katholisches „Walhall“ war die Gruft unter der Orgel in St. Florian und nicht die Walhalla“ bei Regensburg … in diese Ecke wurde er erst Jahre später ungefragt als Büste „verbracht“ …

Bruckner stirbt nicht – so titelt Christian Schacherreiter sein Buch – eine gelungene Verschränkung der Form einer Künstlerbiografie mit dem klassischen Bildungsroman in bekömmlicher Aufbereitung: „Der arme Spielmann“ Jakob Weinberger versucht sich Ende des 19. Jahrhunderts als Bruckner-Biograph und trifft dabei auf Leute wie August Göllerich & Co … Während im Verlauf des Buchs unbedarfte Leser zu A B -Kennern werden, machen diese ihre Hackerl und freuen sich über diverse News rund um den bedeutenden Anton. Genial rosaroter Schlusssatz im Buch: Bruckner ist tot, aber er stirbt nicht<<<

M. Pilsz

Hier die Radio-Sendung-Oktober024: https://cba.media/675459 <<<

https://www.anton-bruckner-2024.at/event/radio-frohsinn-024-laesst-anton-brucknern-oktober/

Von A wie ARS bis Z wie Zauberflöte:

Hier versteckt ein >>> kurzer Rückblick auf ARS, KW, BF & erste Premieren im MT: https://leologeslogbuch.blog/2024/09/22/kulturherbst024-jenseits-von-bruckner/

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können <<<

Antons Birthday – Best of Wolke

4. September 2024

A Fest für Antony Bruckner auf Wolke 04 09

Man lauscht an Thema, an Motiv, an_Ton – kurz gesagt: BRUCKNER

Das Projekt im Jubiläumsjahr: >Radio FRO(h)sinn 024 lässt AnTon „Brucknern“!< – FROsinnig, weil das SeniorenRadio froh und in alter Frische auf 105,0 sendet, Anton Bruckners Linzer Liedertafel den Namen „Frohsinn“ führte und er mit ihr große Erfolge feiern durfte. So wird dem Genius Loci A. Bruckner von uns auf FRO in jedem Monat des Jubiläumsjahres mindestens eine 60 Min-Sendung am jeweils zweiten Donnerstag des Monats um 9 Uhr gewidmet – spontan auch an diversen anderen Donners- & Dienstagen … Jederzeit abrufbar auf CBA im Netz:

Jänner-Start-Sendung: Analog Anton – Digital Bruckner >>> https://cba.media/642759 Februar-Sendung: Anton & Bayreuth – Bruckners 13. 2. >>> https://cba.media/647701 März-Sendung: Agnus Benedictus / Bruckner – Religion >>> https://cba.media/650514 April-Sendung: Amadeus vs Bruckner – Brucknernote >>> https://cba.media/655163 Mai-Sendung: Anton statt Beton – Springtime with A. B. >>> https://cba.media/658978 Juni-Sendung: Bruckner – A Salzstreuer?! – Kultur = Salz >>> https://cba.media/662071 Juli-Sendung: Bruckner – A erstklassiger Lehrer -Zeugnis >>> https://cba.media/666021 August-Sendung: Bruckner – A(nton) auf Sommerfrische >>> https://cba.media/669698

3 Extra-Sendungen: Time 4 Bruckner Crime (A. Laimer) >>> https://cba.media/656208 Dienstag-Sendungen (C. Taller): Anton meets Adalbert I. >>> https://cba.media/648508 und am 2. April: Anton meets Adalbert II. >>> https://cba.media/657745

>>> Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 <<<

September – Höhepunkt des 024-BRUCKNERNS – Foto: Andreas Krenn

Radio FRO’s 65+ department has chosen the 200th anniversary of the Genius Loci as its annual project. And they have set themselves the task of illuminating the native of Ansfelden from all perspectives: From the musical as well as the literary, satirical, anecdotal as well as artistic.

Broadcasting period: January to December 2024 | at least once a month on a Thursday | broadcasting language: German /// Radio ᐅ FRO Seniorenradio

EXPO-LINK: https://www.anton-bruckner-2024.at/en/event/radio-frohsinn-024-laesst-anton-brucknern-september/

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Thema der September-Sendung:

A n t o n s * B i r t h d a y

A Fest – Best of Wolke

Infos hier beim Link >>> Linz – eine Stadt lebt(e) auf <<< Infos hier beim Link

Die Brucknerklänge der Missa Universalis waren eben verhallt und der Auftrittsnebel hatte im vollbesetzten Festsaal des Fadingergyms eben den Klangwolkenvordenker und –Auslöser Hubert Bognermayr auf der Bühne sichtbar werden lassen, als der Kopf von Eela Craig auch schon loslegte: „Nach meiner Vorstellung soll von den Bergen rund um Linz die Musik in den Donaupark geblasen werden und so eine Wolke aus Klang entstehen …“

Wäre dies so eins zu eins passiert, hätte es die Bäume auf der Mayrwiesen oberhalb seines elektronischen Försterhauses am Fuß des Pöstlingbergs flach legen müssen und ebenso die Vegetation am Pfenning- und Freinberg. Letztendlich ist es 79 eine Abspeckversion dieser Vision geworden, aber gewaltig genug, um die verschlafene, noch stinkende Stahlstadt Linz sehr nachhaltig in eine pulsierende, internationale Kulturzone zu switchen und mit der 1. ARS den Ruf als weltweit anerkannte Medienstadt einzuläuten.

Hubert Bognermayr 079 im Festsaal des Fadinger BRGs

Kurz nach der eingangs beschriebenen Infoveranstaltung wurde im September der Unterricht in den Donaupark verlegt, wo vergleichsweise zu heute ein kleines Häufchen von Technikern damit beschäftigt war auf vier Stationen unter Planen Lautsprecherboxen aufzutürmen. Zwei davon standen in Urfahr und zwei weitere Türme links und rechts des Brucknerhauses. Ein zerlegtes Orchester sollte simuliert werden, mit den hohen und tiefen Streichern auf der Linzer Seite und den restlichen Instrumenten von Urfahr kommend. Die Linzer Boxen wurden mit Zeitverzögerung so abgespielt, dass man im Klangzentrum direkt vorm Brucknerhaus das Gefühl haben sollte zentral als Dirigent die Wolke zu erleben. Im Gras ist dieser Punkt noch heute markiert durch das Forum Metall-Exponat Ellipse, doch bereits wenige Meter daneben begann sich das Klangbild je nach Boxennähe zu den einzelnen Stationen zu verschieben. Am Aufführungstag wurden im Verlauf von Bruckners Achter Teile der Verbindungskabel, die in Griffweite des Publikums über Gabelstangen gehängt waren von diesem bei einer der beiden Linzer Boxeneinheiten gekappt, sodass die volle Wucht der Streitrösser des vierten Satzes nicht wirklich zur Geltung kam. Bedingt war dies auch durch die doch eher schmalbrüstige Wattzahl von 20.000 – heute verwendet man das Achtfache und mehr … Als Visualisierung diente ein einziger Laser, mit dem auf kleine Herzballons gezielt wurde, die wiederum an der Unterseite eines großen, blauen Ballons festgemacht waren, der über dem Klangzentrum schwebte. Beim Transport der Propangasflaschen waren wir ebenso dienlich, wie beim Aufblasen der Ballons und der Film, der bei diesen Vorbereitungen entstand, brachte uns in der Folge einen der ersten Preise auf diesem Sektor ein. Der Ballondeko war weniger Erfolg beschieden, da sich am Abend dieser allerersten Klangwolke Teile des Publikums entschieden am Verankerungsseil die ganze Pracht vom Himmel herunter zu holen und das Gas freizusetzen, sodass Bruckners VIII. in der „2. Halbzeit“ (3. & 4. Satz) nicht nur klanglich mit weniger Instrumenten, sondern auch ohne wirkliche Visualisierung auskommen musste.

ARS Electronica & Klangwolke starteten im September 1979 – Bei seinem letzten Aufenthalt in Linz kam ein Interview mit KW-Vater Walter Haupt (1935 – 2023) u. a. zum Thema der klingenden Linzer Wolke zustande – ergänzt durch Erinnerungen von LIVA-Direktor Wolfgang Winkler – beides ist in der September-Sendung für Bruckner024 zu hören …

In früheren Tagen: Walter Haupt & Wolfgang Winkler vorm „Bruckner On Air„-Mikro

Über die 024er-W O L K E haben wir bereits in der August-Sendung berichtet – inkl. Padrissa Interview

Dennoch eine letzte Anmerkung zum Thema Wolke: Von wegen „Klassische Klangwolke“ …                 Ein Fake-„Wölkchen“, aber ehrenwerte Initiative: Die Klassische Klangwolke (ursprünglich in der 1. KW-Dekade ident mit der Visualisierten Wolke) ist mittlerweile ein stinknormales Konzert im Saal – keine Spur von einer WOLKE im Donaupark. Hier wäre es nur ehrlich die >Benamsung< zu ändern, oder BACK TO THE ROOTS … Das Angebot eines KONZERTs FÜR ALLE zum Einheitspreis von 5 Euro sollte man selbstverständlich beibehalten !!!

Da blickt Antonius bitterbös als Cumulonimbus (- Werbeaufkleber der 1. Stunde)

M P – der treue (auch) Brucknerianer hat keine KW oder BF-Eröffnung versäumt …

BRG-Fadinger Absolventin Marlene Penn (im Zuge ihrer Arbeiten am Joanneum Graz):

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Noch vor der 024er-W O L K E strahlt die Geburtstagssonne <<< (Infos dazu)

Alle September 4 Veranstaltungen <<< hier

Vierter September 19 Uhr – Vierte Symphonie

Die Landessäure Most rangiert da in OÖ deutlich hinter dem Stardirigenten Möst und dessen Ansfeld’ner Geburtstagsständchen – bei freiem Eintritt übertragen in den Donaupark

Leider sonst keine (direkte) mediale Aus- & – A. B. Strahlung:

Nicht nur Wagners Tristan-Vorspiel & – Finale wurde gestrichen (- Bruckner wäre entsetzt gewesen), sondern auch die ORF- & somit die Eurovisionsübertragung …

Für Frühaufsteher: Ein spezielles Event in Ansfelden: Anton Bruckner 04.25 Uhr

In St. Florian: Um 11.00 mit Poschner & Spitzensolisten das Te Deum & die IX. (ORF III) Direkt davor sorgt Silke Grabinger samt Team mit der Tanzperformance „I Anton“ ab etwa 10 Uhr für den Auftakt

Nächtens: Ein großes Quantum BruQner im Dom (- siehe Jänner-Beitrag)

u. a. zu ABs 4. 9. der LANDESKULTURBERICHT September 024: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/publikationen/K_Kulturbericht.pdf

PK-INFOS & -Bilder

Im Linzer Nordico heißt es ab 12. September „It’s me. Toni“ – Details zur Bruckner-Ausstellung im Linzer Stadtmuseum erschließen sich bei einem Gespräch mit Kuratorin Mag. K. Kreslehner in der September-Sendung des SeniorenRadios

Schon ab 5. September in Linz: Bruckner-Flashmobs <<<

Am 15. September gibt’s für Sportive gar einen Bruckner-Lauf <<<

Bruckner’sches gibt’s in der alten Schule Windhaag, filmisch in Kirchdorf und im Rahmen der KHS Kunstkammergut auch im Parzifal-Dom der Rieseneishöhle

Ebenso im Salzkammergut: Ebensee (Altes Kino) in Koop. mit Crossing

& „Salz“ eine mobile Kammeroper (nach P. Handke)

B r u c k n e r * 1 5 0 ?

Ist 60 das neue 40? Sicher nicht – ebensowenig wie: 40 das neue 20, oder 30 das neue 10 … Dass so manche 15jährige vom nahen 20 träumen, ist da schon eher verständlich … Ihr Blogautor ist sich jedenfalls seit Anfang August sicher, dass 70 das neue 70, ja an manchen Tagen sogar das ältere 71 istein 72 erschien ihm im Brucknerjahr dann doch zu gefährlich – apropos Anton: auch sein 200 ist fix kein neues 150 <<<

Manfred Pilsz

Hier >>> Radio-Beitrag-September: https://cba.media/671745 (<– anklicken)

Radio FRO September Sendung SeniorenRadio <<<

KHS Salzkammergut 024: https://www.salzkammergut-2024.at/

Rückblick auf ARS & Brucknerfest, sowie Musiktheater-Premieren (Zauberflöte) dann im Oktober-Blog-Beitrag

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können <<<

Hier anklicken >>> Festspiele24 jenseits von Bruckner (B – wie Bayreuth & Bregenz)

Richard pro Anton – Wagner wirbt für Bruckner024

Bayreuth024 konnte mit Bruckner aufwarten:

Nicht nur zu Linzen hatte man Bruckner’sche Spaziergänge per Folder im Angebot: Von der Bayreuther Stadtkirche, wo der Organist oft betend vor dem Altarbild verweilte, der Schlosskirche, wo er am 4. August 1886 den verblichenen F. Liszt in Parsifal-Klänge hüllte, bis hin zu Wagners Grabstätte hinter „Wahnfried“ konnte man über 9 Stationen Brucknerisch wandeln … Zum 200er gab’s schon vorm Sommer die V. und nun noch die I. zu hören sowie beim Festspiel-Openair das Scherzo aus der VII.

Festival of NationsKino Lenzing – Programm: https://drive.google.com/file/d/1XvYVEjGJdG_yZDsoWLbKxtsbWIsi2Kxr/view

Festspiele024 jenseits von Bruckner

„Hänsel & Gretel“ am Grünen Hügel?

„Schwachsinnig“, „Blasphemie“, „Sakrileg“: So und so ähnlich lauten die Kommentare zu einem Vorschlag der deutschen Kulturministerin Claudia Roth (Grüne). Sie plädierte dafür, neben Werken Richard Wagners auf dem Grünen Hügel in Bayreuth künftig auch solche anderer Komponisten aufzuführen. Sie erntete dafür nicht nur einen Shitstorm vonseiten der Wagnerianer, sondern auch politischen Gegenwind …

Der alljährliche Sager oder Miniskandal zum Festspielstart

Allroundgenie & Meister aller Meister R. Wagner hat 1876 die ersten Festspiele in die Welt gesetzt und als gewiefter Manager mit Marken-Schläue u. a. selbstbewusst als Alleinstellungsmerkmal ausschließlich seine Werke auf den Spielplan gesetzt – damals überschaubar: Den Ring des Nibelungen und 1882 das Bühnenweihefestspiel Parsifal. Fünf weitere seiner Werke wurden von Cosima und den Nachkommen ins spätere Festspielgeschehen integriert. 2026 soll nun das Frühwerk Rienzi anlässlich 150 Jahre Bayreuther Festspiele zur Aufführung gelangen.

„Blasphemie“ & „Sakrileg“ dürfen wir vernachlässigen, „Schwachsinn“ wär’s allerdings schon eher die Marke durch Hereinnahme von Stücken anderer Komponisten zu gefährden. Die von Roth erwähnte Märchenoper von  Engelbert Humperdinck gehört wie dessen Königskinder zu den Blüten des Genres. Weiters war der Komponist Mitarbeiter bei der UA des Parsifals und Kompositionslehrer des Wagner-Sohns Siegfried, der ebenfalls Märchenopern schuf. Ungeachtet dessen ändert dies nichts an der unabdingbar notwendigen Beibehaltung der Exklusivität. Der Verweis man würde damit junges Publikum anlocken ist zu bezweifeln, da in jenem Fall eine altersgerechte Aufbereitung von Werken deutlich zielführender ist – eine schon gängige Praxis, die dankenswerterweise von Festspielleiterin Katharina Wagner seit Jahren sehr erfolgreich auf der Probebühne am Grünen Hügel gepflegt wird – Begeisterte Kinder erleben dort gekürzten, aber hochqualitativen Wagner mit Festspielkünstlern erster Sahne. Jugendlichen und jungen Erwachsenen darf Wagner im Original zugemutet werden. Walküren-Varianten in Tiktok-Modus und –Kürze zum Vorglühen sind da ebenso erlaubt, wie einstKay Warner plays Wagner“ in den 70ern oder bereits im 19. Jahrhundert die Siegfried Ochs-Späße

( Hier noch eine Kuriosität zum Anhören: Der Nibelungenmarsch )

2025 werden die Bayreuther Meistersinger vom Linzer Musicalchef M. Davids inszeniert <<<

S Dalis Tristan

Bayreuther T r i s t a n 024 auf Halde

Als Premiere gab’s heuer überraschend einen neuen „Tristan“, obwohl der vorige 022er in der Regie von Roland Schwab in der hervorragenden musikalischen Leitung unseres Maestros Markus Poschner noch taufrisch und erst im 2. Jahr (mit nur 2 Vorstellungen) faktisch ungebraucht noch wie neu war. Die „Fassung024“ in der Regie des Isländers Thorleifur Örn Arnarsson beginnt mit einem fast Neu-Bayreuth’schem Bühnen/Kostümbild: Isolde (C. Nylund) bearbeitet ihr, einen Teil des Bühnenbodens bedeckendes, weißes Kleid kalligraphisch mit Textstellen aus dem Schlussgesang – ein schöner interessanter Ansatz, aus dem man was machen hätte können* … Im 2. Akt finden wir uns nach einer neutralen Einleitung mit schwarzem Background nach dem Erlöschen der Leuchte im schummrigen Frachtraum einer unaufgeräumten Beziehung wieder – Metaphorische Versatzstücke* (aus früheren Inszenierungen / früherem Leben) lassen beim Liebesduett keine Stimmung aufkommen, Melot will aufräumen und der König ist verstimmt. Als Marke verlässlich G. Groissböck. Perfekt, wie schon im 1. Akt: Brangäne Ch. Mayer.  Der 3. Akt gehörte dem ausgezeichneten Tristan (A. Schager) und seinem Kurwenal (O. Sigurdarson), die auf einer Halde* (einer quasi Hinterbühne) prächtig dem Ende entgegen sangen. Je später der Abend desto erfreulicher das anfangs sehr gedehnte Dirigat von Semyon Bychkov. Beim Schlussgesang Isoldens hätte deren ausladendes Kleid (Akt 1) in einen zentralen Background-Vorhang* mutieren können, während sich die umgebende Öde im Dunkel der Weltennacht auflöst …

Wir jedenfalls dürfen uns (wahrscheinlich Dank M. Poschner) beim Festakt am 4. September in St. Florian auf eine Bayreuth-Besetzung bei Bruckners Te Deum freuen: Piotr Beczala (Lohengrin ab 018), Michael Volle (Sachs ab 017, Holländer jetzt!), sowie aus dem heurigen Tristan:  Camilla Nylund (Isolde) & Christa Mayer (Brangäne)

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Bregenzer Freischütz 024 frei nach (/) von v. Weber

Gustav Gründgens Mephisto lässt grüßen, plappert dabei aber auf eigene Faust souverän agierend (Moritz von Treuenfels) bloß Knittelverse der Regie

Vorweg: Der Teufel steckt hier in jedem Detail – das beginnt bereits bei der Rahmengeschichte, die noch vor der Ouvertüre einsetzt, wo sich dieser aus dem Begräbnispriester schält bis zum von ihm angezettelten 2. Finale. Frei nach C. M. von Weber, da die Regie einen bildhaft opulenten Schaueroperntorso geeignet für den Seebühnentourismus entwarf mit großartig kurzweiligen Szenen, aber mit nur wenig Rücksicht auf das Original, welches inhaltlich und textlich nur als Vorlage diente: Schon bei der Ouvertüre fanden die Musikmotive nur ungefähren Bezug zu den Bildern & Personen.

Das Bühnenbild und die Kostüme weckten hohe Erwartungen: Wie schon beim Linzer „Findling“ war man in einer Bosch/Breughel-Welt – im Fall des Freischützes in einer surrealen, winterlichen (erfreulich bei über 30 Grad) Teichlandschaft eines halbversunkenen Dorfs. Noch nie war die Gespensteroper Webers so nah am Wasser ihres Zwillings des „Fliegenden Holländers“ gebaut. Wenn der dunkle Kaspar ( ausgezeichnet Christof Fischesser) mit seinem Boot unheilvoll durch den Teich pflügt, begleitet vom rot gewandeten Mephisto Samiel – einem Segel gleich. Der arg verwässerte Weber, bei dem in der Regie von Phillip Stölzl alle „nautisch“ agieren müssen schreit nach einer Änderung des Stücktitels: „Der Freischwimmer“ drängt sich förmlich auf … Hier schließt sich dann der Kreis: Während beim Bodensee-Freischütz geschwommen wird, wird beim jetzigen Bayreuther Holländer herum geballert ! Bin schon auf die diesbezügliche Linzer Umsetzung025 gespannt – der hiesige Freischütz war da ja bereits sehr vielversprechend …

Nicht nur Max (ideal M Peter) hat einen Schuss

In Bregenz war die Regie bemüht Arien zu kürzen, von Samiel bequatschen zu lassen und mit Action aufzupeppen, ohne Vertrauen in die Kraft der Musik – eine Krankheit des modernen Regietheaters. Sänger-Team & Dirigent E. Mazzola hätten das schon locker geschafft. Am besten gelang auf der Sommerseebühne erwartungsgemäß die Wolfsschlucht-Szene – hier explodiert das Winterwasser-Gruselstück im Kugelsegen – mit Riesenschlange, Feuerwasserkreis, usw. …

Pausenlos gings damit ins Finale: Mit gehörnten Blumenmädchen zum Jungfernkranz. Davor umplanschen synchronschwimmende „Rheintöchter“ (vom Bodensee) die Eisscholle von Ännchen (gut besetzt mit K Ruckgaber), die von der Regie um ihre Arie „Einst träumte meiner sel’gen Base“ betrogen wird, ohne Einspruch der Dramaturgie, die dafür mindesten ein Probe(n)jahr ausfassen müsste  … Da überrascht dann auch nur mehr marginal, dass die schwangere (!), vom lesbischen Ännchen umkämpfte Agathe (N Hillebrand) letztendlich vom Teufel zugunsten eines Happyends verschont wird, falls dieser den rettenden Eremiten spielen darf, der einem Popen gleich als Deus ex Machina von oben erscheint.

Wer rein ist von Herzen und schuldlos im Leben,
Darf kindlich der Milde des Vaters vertraun!

Den Freischütz-Touristen gefällt die Szenerie – Ende gut – Alles gut <<<

Manfred Pilsz

Vor 70 Jahren hatten nicht nur Störche, sondern auch die Bayreuther Festspiele Pause: Am spielfreien Tag zwischen einem Parsifal am 5. und einem Lohengrin am 7. August 1954 wurde ein Schwan bemüht auf der Hochwasser führenden Donau ins überschwemmte Linz ein Kind per Gondel zu liefern. Tags darauf hätte der kleine Knabe seine 1. Gralserzählung (Windgassen) hören können. Aus verständlichen Gründen passierte dies erst Jahre später …

Ein echter Hörl-Wagner, 2 BT 1954er-Programmhefte & 1 neuer „Hirschkäfer“

Radio FRO: August-Sendung der Bruckner024EXPO <<<

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Bruckner – A auf „Sommerfrische“

6. August 2024

Wenn obiger Blogger im Jubiläumsjahr mit im August frischen 70 als „Jungmoderator“ beim SeniorenRadio fungiert, dann spricht das Bände bezüglich der Ehrenämter speziell auch im Kulturbereich – Einerseits schön, dass dies so möglich ist (& bei einem SeniorenRadio wohl auch nicht so ganz ungewöhnlich), andererseits haben wir im weiten Segment Kultur in vielen Institutionen eine eklatante Überalterung, die in vielen Fällen durch nur wenige Neuzugänge schwer abzufedern ist  … Wertschätzung und Bestärkung sind gefragt <<<

David Wagners Jingle:

Man lauscht an Thema, an Motiv, an_Ton – kurz gesagt: BRUCKNER

Das Projekt im Jubiläumsjahr: >Radio FRO(h)sinn 024 lässt AnTon „Brucknern“!< – FROsinnig, weil das SeniorenRadio froh und in alter Frische auf 105,0 sendet, Anton Bruckners Linzer Liedertafel den Namen „Frohsinn“ führte und er mit ihr große Erfolge feiern durfte. So wird dem Genius Loci A. Bruckner von uns auf FRO in jedem Monat des Jubiläumsjahres mindestens eine 60 Min-Sendung am jeweils zweiten Donnerstag des Monats um 9 Uhr gewidmet sein – spontan auch an diversen anderen Donners- & Dienstagen … Jederzeit abrufbar auf CBA im Netz:

Jänner-Start-Sendung: Analog Anton – Digital Bruckner >>> https://cba.media/642759 Februar-Sendung: Anton & Bayreuth – Bruckners 13. 2. >>> https://cba.media/647701 März-Sendung: Agnus Benedictus / Bruckner – Religion >>> https://cba.media/650514 April-Sendung: Amadeus vs Bruckner – Brucknernote >>> https://cba.media/655163 Mai-Sendung: Anton statt Beton – Springtime with A. B. >>> https://cba.media/658978 Juni-Sendung: Bruckner – A Salzstreuer?! – Kultur = Salz >>> https://cba.media/662071 Juli-Sendung: Bruckner – A erstklassiger Lehrer -Zeugnis >>> https://cba.media/666021

3 Extra-Sendungen: Time 4 Bruckner Crime (A. Laimer) >>> https://cba.media/656208 Dienstag-Sendungen (C. Taller): Anton meets Adalbert I. >>> https://cba.media/648508 und am 2. April: Anton meets Adalbert II. >>> https://cba.media/657745

>>> Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 <<<

Radio FRO’s 65+ department has chosen the 200th anniversary of the Genius Loci as its annual project. And they have set themselves the task of illuminating the native of Ansfelden from all perspectives: From the musical as well as the literary, satirical, anecdotal as well as artistic.

Broadcasting period: January to December 2024 | at least once a month on a Thursday | broadcasting language: German /// Radio ᐅ FRO Seniorenradio

>>> English-Info <<<

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Thema der A u g u s t -Sendung:

B ruckner – A (nton) auf „S o m m e r f r i s c h e

A) O r g a n i s t & B) S o m m e r f r i s c h e

Leo in der Loge samt 096er-Käppchen & der Kronstorfer Vergißmeinnicht-Kantate

HotSpots024 & Bruckners Linzer Klimaanlage

Vom schon an frühen Juli-Vormittagen viel zu warmen Schulparkplatz, hatte sich der Schneelöwe noch vorm runden Geburtstag in der ersten Augustwoche in die schattige Marienstraße vorgekämpft, um dort dann durch den Graben die Direttissima zum Taubenmarkt zu nehmen, vorbei an einem Schaufenster voller Uhren, die ganztägig >10 nach 10< anzeigen. Ein kurzer Moment kaum merkbarer Entschleunigung des gemächlichen Spaziergängers, dessen zufrieden lächelnder Gesichtsausdruck verriet, dass es defacto erst >10 vor 10< war und man so überpünktlich im Cafe ankommen würde. Dabei war der beglückendste Moment am Pilgerweg zur bevorstehenden Bananenmilchbestellung noch ausständig. Der kundige Linz-Insider bog zu diesem Zweck in die schmale Domgasse ein. Und siehe da: Im selbigen Moment erreichte ihn ein kellerkalter, immer stärker werdender Hauch, der zum Fallwind mutierte und sich scheint’s von den Türmen über die Brucknerstiege des alten Doms erfrischend herab ergoss – wie ein edles Geschenk des Himmels. Vielleicht waren es die Orgelpfeifen samt Windlade, in himmlischen Sphären entfacht von Meister Anton höchstselbst. Improvisationen cooler Art auf Bruckners Klimaanlage – welch ein Labsal in direkter Überleitung zur Frühstückskarte … bevor es am Vormittag nach der „Bruckner-Bora“ in Richtung mediterraner Gefilde weiterging: In den Süden von Linz

Visionäre Ausstellung in St. Florian & Flagge am Linzer Schloss

Die Kühle der Bruckner-Gruft: Nirgendwo ist der Sommer so „frisch“

In St. Florian endete & begann es:

»Jetzt gib i dem Sakra allweil auf der Violin Unterricht und auf einmal is a Organist draus worn«

– Zitat: Franz Gruber  – Bruckners Violinlehrer in St. Florian

Also begab man sich vor einiger Zeit zum Interview in die dort ansässige Orgelbauwerkstätte Kögler in St. Florian, um ebenda von den Chefitäten alles rund um die Königin der Instrumente zu erfahren – Alles zu hören in der August-Sendung – ganz im Sinne der >Heiligen Cäcilia<

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Orgel-Jazzer Antoni Br(a)ckner improvisierte & reiste (manchmal auch nur in Gedanken): 

Organist in Mexiko?

Gefördert vom damaligen Bischof Rudigier wurde Bruckner 1855 Organist in Linz und die Orgel im Alten Dom wurde sein „Lieblingsinstrument“. Der Weg zum berühmten Organisten, der im In- und Ausland reüssierte, war vorgezeichnet. Stichwort Ausland: Nachdem Maximilian I. Kaiser in Mexiko geworden war, gab es sogar Pläne, dass Bruckner eine Stelle als Organist in Mexiko annehmen würde. Dazu kam es aus bekannten historischen Gründen nicht. Der Amerikanische Kontinent zog damals selbst Bruckners musikalischen Gott in den Bann <<<

In den meisten Fällen war Organist Anton im Land ob der Enns u. a. auch als Sommerfrischler unterwegs und da wiederum häufig im (von Bruckner geliebten) Salzkammergut … siehe: Juni-Beitrag & – Sendung

Der Organist mit dem Koffer

Dickschädels Reisen

(- in Florian Sedmarks originellem Buch geht’s um Bruckners OÖ. Destinationen, doch jener war immer wiedermal auch im Ausland anzutreffen)

Und so trug es sich zu, dass A. B. sich gar nach Paris, Nancy & London begab

Je später der Abend, desto toller die Organisten

August 1871: Royal Albert Hall – je weiter die Anreise, um so später kam Anton Bruckner. Die Dampforgel blies nur noch aus den letzten Pfeifen, als der spätere Sieger des Bewerbs den riesigen Rundbau betrat und mit dem Restdampf die Juroren überzeugte mehr hören zu wollen. Daraufhin wurde dem Instrument ordentlich eingeheizt und der Ansfeldener letztendlich gefeiert.

Als an einem der folgenden Tage Bruckner wieder probte, hielt der Dampf eine halbe Stunde länger an als gewöhnlich. Das rettete Bruckner das Leben. Der von ihm bisher benützte Zug der Untergrundbahn hatte an jenem Tag einen folgenschweren Zusammenstoß. Als Bruckner zu Station kam, trug man zu seinem Entsetzen eben die Schwerverwundeten heraus.

Im Kristallpalast zu London inszenierte Bruckner seine 1. KlangWolke – vor etwa 70.000 ZuhörerInnen

Durch das Meisterspiel in der Royal Albert Hall über Nacht berühmt geworden, spielte Bruckner kurze Zeit später vor (von Bruckner „gezählten“) angeblichen 70.000 (!?) Hörern im Kristallpalast und wurde solange durch Dacapo-Rufe geehrt, bis er „noch a Draufgab“ spendete. Die erste Klangwolke fand so im vollbesetzten Kristallpalast statt … Da kann sich Oliver Glasner mit Crystal Palace noch so anstrengen, aber gegen den Toni hat er dort vor Ort keine wirkliche Chance …

Am 21. August 1871 bei der Londoner Feier der Deutschen Einigung (Great National German Festival) spielte Bruckner noch einmal im Kristallpalast. Er brachte der Weihe des Tages entsprechen Orgelimprovisationen über die „Wacht am Rhein“ in solcher Vollendung und Gewalt, daß die englische und deutsche Hörerschaft ganz aus der sonst üblichen kühlen Steifheit herausging. „Auf die Schultern ham s’ mi in ganzen Saal umertragn!“ erzählte der Meister später in seiner köstlichen Art. „Und a Lady hat ma glei an Heiratsantrag gmacht. Sie war ma aber z’weng sauber und i hab s’ stehn lassen!“

Quelle: Hans Commenda: Geschichten um Anton Bruckner“ Lorbeeren in London   http://www.antonbruckner.at/Geschichten_o.html

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Und damit gleich zur heurigen Klangwolke

Bei der PK zu PIONEERS 52 HZ war von acht Pionier:innen die Rede, die zu Gustav Holsts Orchestersuite The Planets gemixt mit Bruckner, Wagner … mittels bis zu 9 Meter großer Figuren, eines 15 Meter Jupiters, eines einfliegenden Teslas, je einem Planten zugeordnet, präsentiert werden.

Mit Regisseur C. Padrissa, der direkt davor mittels Donauwasser an sich eine „Nottaufe“ vornahm

Jenseits der 52-Hz-Walgesänge fand ein spontanes Interview mit Carlus Padrissa (Chef von „La Fura dels Baus„) statt, das dieser unkonventionell (wie immer) mit dem Blogautor führte – ausgehend von seinen Linzer Arbeiten (KW & „Parzival“ zur Eröffnung des Neuen Musiktheaters) … dem wackeren Katalanen wurde dabei das Versprechen einer Wagner-Wolke für Linz im Jahr 2034 entlockt:

(Ein Wunsch schon in den 80ern und Padrissas signiertes Versprechen)

Hier Infos zu ARS & Brucknerfest <<<

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O r g a n i s t auf A c h s e

T O N I auf Schiene

Seit Jänner024 ist nun die EXPO am Zug – auch bei der Linz-AG (- siehe Bild oben) … zu Bruckners Zeiten fuhr die Straßenbahn 1880 noch mit echten, Hafer fressenden Pferdestärken. Ein Jahr zu spät: 1897 stieg man auf elektrischen Strom um – auch die Pöstlingbergbahn hat der Jubilar so knapp verfehlt. Für einen Besuch in der Grottenbahn (* 6. August 1906) hätte er gar 10 Jahre älter werden müssen …

Anlässlich der Halbzeit von Bruckner2024: Der Linzer Kulturdirektor Stieber mit Sagern zu „Wieviel Bruckner braucht das Land“ & zum reibungslosen Paarlauf von Stadt- & Landeskultur …

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A. B. tauchen im Salzkammergut

Original-Schauplätze haben ein besonderes Flair: So auch bei Mahler – egal ob beim Festival in Toblach (Südtirol) oder im vertrauten Steinbach am Attersee

Eröffnung beim Mahler(i)schen Komponierhäuschen – Fotos: Eva Pilsz

Bruckner & Mahler im OÖ. Sommer

Im August wird es in St. Florian traditionell die Brucknertage geben, in deren Rahmen u. a. ab 20. 8. ein internationaler Kongress dort stattfindet – veranstaltet gemeinsam mit der Bruckner Society of America. Deren Präsident Prof. Benjamin M Korstvedt wurde heuer auch eingeladen die kleine, aber sehr feine Bruckner/Mahler-Ausstellung im Komponierhäuschen in Steinbach am Attersee einzurichten – der verantwortliche Intendant des dortigen Mahler-Festivals Morten Solvik (- ein Norw. / Amerikan. Musikwissenschafter) gab dem Blogautor bei der stimmigen Eröffnung ein Interview ...

Der Festspielbetrieb an der Salzach ist im Kulturhauptstadt-Jahr spürbar noch näher – aus alten Zeiten kennt man die Musiknummer: Zwischen Salzburg und Bad Ischl ... <<<

Köstliche, heutige Version zur Thematik: Sommer im Soizkaummerguat – Blonder Engel

Der, im Vergleich zum Jubilar Bruckner um 130 Jahre jüngere LeoLogeBlogger wünscht allen & speziell sich selbst einen möglichst erträglichen Hochsommer – in Vorfreude auf den heurigen 4. September <<<

Manfred Pilsz

August-Sendung Bruckner024 EXPO: https://cba.media/669698 <<< Radio

https://www.freie-radios.online/radiomacher_in/manfred-pilsz

Countdown: https://days.to/4-september/2024 <<<

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können <<<

024er-D A N K ans ehrenamtliche SeniorenRadio:

3 der Projektbeteiligten: Marius Huszar, Claudia Taller & Anna Laimer – Bild: Pilsz

Nicht im Bild: SeniorenRadio-Chef: Ewald Hafner. sowie: FRO-Programmkoordinartorin Vera Ecser & Aylin Yilmaz (FRO-PR) …

Für ALT & JUNG: *** S C H O R G E L – ein Orgel-Spielplatz <<<

Anton zwischen den Welten“ – im 9er Turm an der Grenze zw. Leonding & Linz

Und noch ein Anhang zum schwülen Hitze-Sommer ohne Frische:

Ein anderer Anton – jener Antonio aus Venedig beschäftigte sich per Musik mit den Jahreszeiten: Dem Goldenen Herbst, dem gemütlichen Winter, dem jungen Frühling und dem schrecklichen Irrtum. Für die ersten 3 fand Vivaldi für seine deskriptive Musik feine Textinhalte: Ein herbstliches Weinfest, den wohligen Winterabend, Frühlingseinmarsch & -Tanz … Beim Irrtum Sommer dachte er wie Waldi nur an Hundstage, schwitzende, von Mücken geplagte Hirten, Mattigkeit in der Hitze und Gewitter ,,, Dabei lebte der Komponist „Prete Rosso“ in einer kleinen Eiszeit (!) … Weitere gegenwärtige „Vorteile“ des Sommers, wie >Die gemeine deutsche Wespe< wurden da noch außen vor gelassen ,,,

Bruckner – A erstklassiger Lehrer

Alljährlich im Juli – letzte Schultage vor den Großen Ferien

Wir befinden uns mitten im zweiten TRIMESTER von Bruckner024 – Bei der heurigen ersten EXPO der Landeskultur scheint diese alte Schuljahreseinteilung wieder en vogue zu sein. Die Zeit als es noch Trimester am Gym gab ist quasi ewig aus (1974 wurden die Energie-/Semester-Ferien eingeführt … inoffiziell dürfte es sich dabei damals allerdings eher um die Flautenbehebung beim Thema Wintersporttourismus gehandelt haben …) Bruckner, der u. a. mit dem Eisstock erfolgreich zu Werke ging, war weder je auf Schikurs in St. Anton, noch hätte er sich wohl zu jener Thematik geäußert:

(Bild v. Andreas Krenn / Bruckner024)

Man lauscht an Thema, an Motiv, an_Ton – kurz gesagt: BRUCKNER

Das Projekt im Jubiläumsjahr: >Radio FRO(h)sinn 024 lässt AnTon „Brucknern“!< – FROsinnig, weil das SeniorenRadio froh und in alter Frische auf 105,0 sendet, Anton Bruckners Linzer Liedertafel den Namen „Frohsinn“ führte und er mit ihr große Erfolge feiern durfte. So wird dem Genius Loci A. Bruckner von uns auf FRO in jedem Monat des Jubiläumsjahres mindestens eine 60 Min-Sendung am jeweils zweiten Donnerstag des Monats um 9 Uhr gewidmet sein – spontan auch an diversen anderen Donners- & Dienstagen … Jederzeit abrufbar auf CBA & FRO im Netz:

Jänner-Start-Sendung: Analog Anton – Digital Bruckner >>> https://cba.media/642759 Februar-Sendung: Anton & Bayreuth – Bruckners 13. 2. >>> https://cba.media/647701 März-Sendung: Agnus Benedictus / Bruckner – Religion >>> https://cba.media/650514 April-Sendung: Amadeus vs Bruckner – Brucknernote >>> https://cba.media/655163 Mai-Sendung: Anton statt Beton – Springtime with A. B. >>> https://cba.media/658978 Juni-Sendung: Bruckner – A Salzstreuer?! – Kultur = Salz >>> https://cba.media/662071

3 Extra-Sendungen: Time 4 Bruckner Crime (A. Laimer) >>> https://cba.media/656208 Dienstag-Sendungen (C. Taller): Anton meets Adalbert I. >>> https://cba.media/648508 und am 2. April: Anton meets Adalbert II. >>> https://cba.media/657745

>>> Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 <<<

https://www.anton-bruckner-2024.at/event/radio-frohsinn-024-laesst-anton-brucknern-juli/

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Thema der Juli-Sendung:

B r u c k n e r – A erstklassiger Lehrer

Ein Lehrer – „wie da Vater!“

Das antwortete der junge Bruckner auf die Frage des Probst von St. Florian nach dem Berufswunsch. Nicht von ungefähr ist das Geburtshaus Antons eine Schule <<< Großvater & Vater Anton waren hier in Ansfelden schon als Lehrer und in der Kirche als Organisten tätig – Alles war scheint’s vorherbestimmtsiehe auch Ausstellung in St. Florian <<<

Ein damals noch jüngere Lehrer vor etwa 35 Jahren im Bruckner-Geburtshaus

Alljährlich fand die letzte ME-Stunde der 7. Klasse in Ansfelden statt – Man traf sich vor dem alten musealen Schul- & Wohnhaus, bewunderte geführt vom Lehrer die alten Möbel & Vitrinen-Inhalte, lauschte gemeinsam im „Medienraum“ den noch analogen Einspielungen (- lange Zeit noch von einer Tonbandmaschine) – Finale Belohnung für alle: Ausklang in der Eisdiele … So wie heuer ging’s dann von dort möglicherweise direkt zur Übertragung eines EM-Spiels – und siehe da: Selbst in Fußballstadien kann man Bruckners Werk begegnen <<<

Im Zuge von Musikvideoprojekten des Linzer Fadinger Gyms kam es schon vor knapp über 35 Jahren in den 80ern zu einem recht regen medialen Austausch auch mit Übersee (-so zB. betreffend eines Print-Beitrags in einer Linzer Zeitung):

Anfang Juli – Schulende – Zeugnisse

In den Vitrinen des Schulraums konnte man es sehen:

Bruckner sammelte Zeugnisse, wie andere: Briefmarken

Ein Leben lang ließ er sich von anderen bewerten & Zeugnisse ausstellen …

Speziell, wenn sie (wie auf der Präparandie) im Fach ORGEL (!!!) nur ein GUT aufwiesen, musste rasch eine neue, bessere Bewertung Abhilfe schaffen <<<

Er hätte uns prüfen sollen!

Bruckner hatte seine Kenntnisse und Fähigkeiten gerne schwarz auf weiß bestätigt. So legte er – auf eigene Bitte – am 22. November 1861 am Konservatorium in Wien die Lehramtsprüfung aus Harmonielehre und Kontrapunkt ab. Er erklärte sich dabei bereit, einen ihm vorgeschriebenen musikalischen Gedanken sogleich auf der Piaristenorgel als Fuge durchzuführen.
Der berühmte Musiktheoretiker Sechter gab ihm also ein viertaktiges Thema an. Herbeck regte an, da Thema um weitere vier Takte zu erweitern und dadurch die Schwierigkeiten noch gewaltig zu steigern. Sechter, dem dies zu hart schien, lehnte ab. „Nun, wenn Sie es nicht tun, dann tu eben ich es!“ meinte Herbeck, worauf Sechter ihn tadelte: „Sie Grausamer!“
Bruckner setzte sich an die Orgel. Er begann nicht sofort, sondern sammelte zunächst alle Geisteskraft, um die höchst schwierige Aufgabe zu überdenken. Dann aber führte er das lange Thema als freie Fuge so vollendet im Bau und so kühn in der Anlage durch, daß sich heller Jubel unter der Prüfungskommission erhob und Herbeck mit Tränen in den Augen das Urteil aller in die schönen Worte kleidete: „Er hätte uns prüfen sollen!“ Die Kommission stellte Bruckner ein glänzendes Zeugnis aus. Abermals machte sich Herbeck zum Sprecher aller, als er ausrief: „Wenn ich den zehnten Teil von dem wüßte, was der weiß, wäre ich glücklich!“


Quelle: Hans Commenda: Geschichten um Anton Bruckner“

>>> Bei einem Oberschüler wollte Lehrer Bruckner sein Latein-Defizit egalisieren …

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Es geht heute also um Bruckner & Schule – betroffen: Enkel, Kinder, Groß- & Eltern – sprich: ALLE <<<

In alten Schulzeiten des Blogautors stand Bruckner speziell in der 1. Septemberhälfte im Zentrum des pädagogischen Wirkens: Ausgehend von ARS & Brucknerfest war Radio FRECH allerspätestens ab U19 und der Klangwolke im Einsatz. Das Blog-ProjektBruckner On Airbegleitete jahrelang bis 11. Oktober das dicht bunte Festivalgeschehen. MedienschülerInnen arbeiteten jeweils einen Monat an Beiträgen zum Brucknerfest mit. Bei Linz09 steuerten die jungen Leute dort sogar eine Installation für das Projekt „Augenmusik“ bei – mit eigenen Musikvisualisierungen. Schon in den 1. Klassen war der Hauskomponist das Eröffnungsthema und im Verlauf des SchülerInnendaseins tauchte Antonius B im Jahreslauf bis zur Maturaklasse zwischen Moldau-Zauberlehrling-Vivaldi-ProjektenGlassMahlerWagner … immer wieder auf – und sei es in Form eigener diverser Visualisierungen.

Entmündigung von SchülerInnen & Blockade von Kreativität

Heute im Zeitalter der „Neuen Matura“ glaubt man auf Bruckner & Co eher nur rudimentär eingehen zu sollen – man holt die junge Generation dort ab, wo sie sich befindet und zur Sicherheit bleibt man (um des lieben Friedens willen oder auch aus Eigen(des)interesse) gleich dort. Die Wirtschaft negiert in vielen Fällen meist aus utilitaristischen Gründen Kunst- & andere Orchideenfächer prinzipiell und so kürzt man dort, wo ohnehin schon kaum mehr was in der Stundentafel zu finden ist … Die verbleibenden Minuten werden dem Maturafragen-Wurlitzer geopfert, um so auftrainiert dem Multiple Choice-Regime bei der „Mündlichen“ (Vorbild: UNIs) gerecht werden zu können … dabei ginge es auch ganz anders …

Angebot von Bruckner024:

Dies fiel mir ein, als bei der 024-PK die Arbeitsblätter zum Thema „Bruckner in der Schule“ verteilt wurden: Dass bei den Schulangeboten von Bruckner024 zB. in der überaus erfreulichen Abteilung „Klangwelten“ beim Thema Visualisierung mögliche Auslegungen/Antworten angeboten werden, ist durchaus OK.  … Solange „Multilpe choice“-Angebote nur als Starthilfe gedacht sind und es nicht im Sinne der neuen Reifeprüfung um Bruckner-Kompetenztraining zur Erlangung einer „Neuen AnTon-Matura“ geht, ist die Musikwelt OK. Sehr gelungen: die Kreativ-WS-Angebote „Träumen zu Bruckner“ (VS), „Klangwelten„, „Sound of Bruckner“ und auch „Der Held auf Reisen“ … Sich in diese musikalische Welt hinein zu denken / zu fühlen, indem man sie individuell in Texte, Zeichnungen und Visualisierungen umsetzt baut Schranken ab, ja führt direkt in sie hinein. Wir haben damit am Mediengym mit unseren Musik/Medien-Projekten die besten Erfahrungen gemacht: Von Gluck bis Zykan … Bei unseren Visualisierungen von Mahler und Bruckner waren 3 Anläufe notwendig, um zu entsprechenden, finalen Ergebnissen zu gelangen. Bei anderen Werken & diversen Komponisten kam es gar zu jährlichen Versuchen im Klassenverband sowie einzeln, gekrönt durch Teamarbeiten zB. in Kooperation mit Albert Landertinger: Zauberlehrling (im AEC), oder einer Sequenz aus „Bilder einer Ausstellung“ usw.:

In der Juli-Sendung: Teil 2 des TrawögerGesprächs im KeplerSalon – diesmal zur Thematik: Ansätze & Probleme bei der Vermittlung anlässlich Bruckner024

Schon vor Jahren wurde N. Trawöger von Fadinger Schülerinnen vors Mikro geholt:

Ein Radio FRECH-Team beim Projekt: BrucknerOnAir

Bruckner liebte seine Schüler/StudentInnen und vice versa

„Hier in da Schui muass ois nach da Regel sein, derfst net verbotene Noten schreim. Wannst oba draußt bist und bringst ma so a regelrechte Oarbeit, dann schmeiß i di aussi„! – sprich: Handwerk ist die Voraussetzung – aber freie Kreativität das Ziel <<<

Jedes pädagogische Säulenmodell macht nur Sinn, wenn es als dickste, zentrale Säulen Kreativität und Humor beinhaltet <<<

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A. B. b i l d u n g

Bei der Visualisierung von Musik gab es bei uns am Linzer Mediengym im Vorlauf eines diesbezüglichen Projekts Phasen in denen das Schülerteam aufgerufen war in Farben, Worten zu fühlen, zu denken, um daraus dann Bilder, Geschichten zu kreieren und meist auch gleich in dramaturgische Abläufe zu gießen … Nach dem Motto „Töne sehen – Bilder hören“ entstanden viele Umsetzungen von Musik – und so auch heute noch mit Absolvententeams.

Bereits in der Unterstufe wurden noch bevor die programmatischen Vorgaben der Komponisten bei Werken wie „Peter und der Wolf“, oder „Moldau“, „Zauberlehrling“ und „Bilder einer Ausstellung“ bekannt gegeben wurden, zur Musik passende Zuordnungen von den Klassen auf die Welt gebracht … „Die Moldau“ erstmals zu hören, ohne zu wissen worum es programmatisch geht … sich fühlend heranzutasten, eigene Gedanken synchron zu den Tönen aufs Papier zu bringen … Musik in eigene Geschichten verwandeln, zeichnen, in Farben fühlen (Lohengrin-Blau …) – welch ein Glücksgefühl: Ermächtigung durch den eigenen kreativen Akt bedeutet befreiend Schwellenängste abzubauen – der Satz „Diese Kunst ist mir zu schwer“ gehört dann der Geschichte an <<<

>> Linzer Aurora-Stimmung vom Domizil des BLOG-Autors aus – Musik dazu <<< (- Alljährlich bedeutet der späte Juli auch Morgenluft für den Festspielstart zu Bayreuth)

Jäger verlassen am Morgen eine mittelalterliche Stadt – Hornrufe am Stadttor“ (Taubenmarkt?) Musik dazu <<<

M u s i k * & * M e d i e n

Oberösterreich ist in Sachen Musikschulen und ebenso in Medienbildung in einer privilegierten Situation: Das Musikschulwerk OÖ. gilt als das weithin beste weit über die Grenzen Österreichs hinaus. Ähnlich erfreulich optimal stellt sich die Lage bei den Medienschwerpunktschulen im Vergleich zu anderen Bundesländern dar. Wenige Jahre nach dem Jahrtausendwechsel entschloss man sich die Kräfte zu bündeln und flocht in das wesentlich engmaschigere Netz der Musikschulen Medienabteilungen ein und verknüpfte so synergetisch beide Elemente erfolgreich im Sinne der Synästhesie. Akademiekurse an den Vorläufern der PHs, oder an der Dependance der Grazer Musikhochschule in Oberschützen rundeten das Angebot ab … Der Blogautor war an diesen Institutionen als Vortragender beteiligt ... und unter Präsident Dr. Riedl gab’s sogar einen eigenen Arbeitskreis am LSR OÖ. (- heute: Bildungsdirektion) <<<

Bilder hören – Töne sehen

Der Synästhesie eine Spielwiese (Musik, Literatur in Bildern usw. ,,,)

U19 bei der Linzer ARS, die Youki, das Festival der Nationen, Yaaas bei Crossing und ebenso alljährlich bis 2023 der MLA in Wien – ganz wesentliche Festivals für junge Schulfilmer …

Der kreative Lehrer Bruckner wäre wohl auch schockiert gewesen, hätte er (wie die österr. Medienbildner) zu Jahresbeginn Post erhalten, dass der speziell in unseren Zeiten wesentliche MediaLiteracyAward wegen großen Erfolgs eingestellt wird <<<

Der MLA als immens wichtige Präsentationsbühne und Wertschätzung für praktische Medienbildung ist durch nichts zu ersetzen <<<

Die gerade heute so unabdingbar wichtige umfassende Medienbildung ist weder durch das, in den meisten Schulen (mangels Lehrer & Knowhow) nur zaghaft umgesetzte Fach Digitale Grundbildung fix im Bildungsalltag verankert, noch durch die gerade veröffentlichte Neufassung des schon ewig zahnlosen Grundsatzerlasses zur Medienbildung:

Des „Kaisers neue (?) Kleider“

Das Unterrichtsprinzip Medienerziehung ist auch in der, für Nichtfachleute geradezu unverständlichen Neufassung https://rundschreiben.bmbwf.gv.at/media/2022_12.pdf nicht einmal im Ansatz eine Lösung des lang verschleppten, jetzt virulenten Problems fehlender Medienerziehung in Zeiten wie diesen. Kenner wissen: Unterrichtsprinzip bedeutet: Alle sollen, aber kaum einer tut es … und wenn, dann ohne wirkliche eigene Kompetenz: Medienbildung in allen Fächern – wie soll das ernsthaft klappen?

Betonung der Dringlichkeit (???) von Medienbildung
Durch das allmähliche Verschwinden von redigierten Massenmedien und ihre Ablösung durch kollektiv gestaltete soziale Medien und mittels Algorithmen kuratierter, homogen konstituierter Blasen nimmt die ohnehin große Bedeutung von Medien für Meinungsbildung und Informationsbeschaffung noch zu. Medienbildung trägt zur Umsetzung von europäischen und internationalen Bildungszielen bei, indem alle Kinder und Jugendliche befähigt werden sollen, digitale Informationen und Medienhalte abzurufen, zu analysieren, kritisch zu bewerten und zur Meinungsbildung heranzuziehenPassagen im Erlass des Ministeriums, wie diese, sind inhaltlich fast ident mit meinen BLOG-Überlegungen & -Ausführungen zur ARS 023 … Umso unverständlich fragwürdiger ist dann aber die Herangehensweise an eine mögliche Umsetzung durch eine Reduktion auf ein Unterrichtsprinzip, statt der flächendeckenden Einführung des Fachs Medienbildung, bzw. einer angemessenen Förderung von Schwerpunktschulen …

Ein Gespräch mit Dr. Robert Hinterleitner – Chef der Jugendschiene YAAAS bei Crossing Europe ist in der Juli-Sendung hier hören. Dabei ist weiter zu erfahren, dass Crossing auch im Rahmen der KHS024 in Ebensee eine Rolle spielt. Im dortigen Alten Kino war jahrelang das Festival der Nationen untergebracht – eine Film-Spielwiese u, a, für das Fadinger Mediengym – sprich: M R G LINZ <<<

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Ebenso um Film ging’s beim letzten Besuch in Windhaag: Direkt neben dem dortigen „Bruckner-Haus“ wurde vom ORF ein >Landkrimi< gedreht mit Josef Hader und Erni Mangold, die mit ihrem herrlichen Charme sicher auch eine wunderbare Besetzung von Bruckners Kati Kachlmayr wäre – in dessen Windhaager Zeit als Junglehrer schien diese aber noch nicht in seiner Bio auf:

Im großartigen Buch „Dickschädels Reisen“ beschreibt der Ischler Autor Florian Sedmark die Ankunft des 17jährigen Junglehrers wie in einem Jarmusch-Western – für österr. Cineasten war es wohl eher die Eröffnungssequenz des Streifens „Das finstere Tal„, die in einem da hochstieg …

Windhaags zweihundert Bewohner hausten abgeschnitten von jedem Verkehr. Das Lehrerhaus drohte einzustürzen und wurde geschlossen. Die Schule wurde verlegt, das neue Gebäude war noch nicht fertig gebaut, als der Gehilfe Bruckner dort den Dienst antrat. Er erhielt monatlich einen Gulden »Münz«. Das geizige Essen musste er morgens und mittags gemeinsam mit einer Dienstmagd, die ihm zuwider war, verzehren. Sein Vorgesetzter, der Lehrer Fuchs, durfte mit ihm tun, was ihn gut dünkte. Früh um vier Uhr musste er den Tag anläuten und mähen, dann den Pfarrer ankleiden, Orgel schlagen, Wein holen, den Geistlichen begleiten, den Kleinen etwas beibringen, für Fuchs viele Noten schreiben, nach der Schule Heu wenden, dreschen, ackern, Kartoffeln graben, Mist laden, abends zum Gebet und Hausschluss läuten.

Über Bruckners innovatives Junglehrerleben bei Fuchs & Henn‘ an der Böhmischen Grenz‘ haben wir uns bereits in der Jänner-Ausgabe verbreitert …

Die hohen Universitären Weihen empfing der Dorfschullehrer erst zu Wien, als er an der dortigen UNI lehrte (- auch darüber haben wir bereits in der heurigen Jänner-Sendung berichtet …)

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Eindrücke von B.O.A. – dem langjährigen Bruckner’schen MusikMedienProjekt:

Hier ein Radio FRECH-Team beim Projekt: BrucknerOnAir

Das B.O.A.-Projekt der Oberstufe im Rahmen von „Radio FRECH„- u. a. Bilder. Logos, OÖN Linz09Blog … >Leuchtturm-Projekt< des Unterrichtsministeriums <<<

Speziell auch bei Linz09 – da war Radio FRECH auch Jugendmedium der KHS <<<

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Bruckner als „Auf-Geiger“ am Schülerball?

In den 13 Jahren Balldirektion, in denen ihr Blogautor für die Fadinger Maturabälle des Fadingergyms verantwortlich zeichnet, gab es 2 ganz schräge Auftrittsmusiken für die jungen Eröffnungspaare: Phil Glass Start der Funeral-Szene aus der Oper „Echnaton“ (- anlässlich unserer Glass-Visualisierung: „Die fünfte Dimension„) und der Beginn des 2. Satzes der IX. von Bruckner im 96er Jahr („Agnus Benedictus„-Video). In beiden Fällen kamen die MaturantInnen wunderbar schon bei den Proben mit der musikalischen Vorgabe zurecht. Für das Walzer-selige Publikum war’s eine Überraschung, aber das war man von den kabarettistischen 10 Uhr-Balleinlagen der Fadinger-Crew ja ohnehin mehr als gewohnt …

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Juli-Highlights:

4. 7. Gratis-Konzert des Brucknerorchesters am Linzer Hauptplatz mit Musik des Geburtstagskinds, über Richard Wagner, John Williams bis hin zur „Folkshilfe“ …

Bruckners Affen kann man beim Theater-Sommer in Wilhering begegnen – Regisseur Joachim Rathke probiert es wie bei den erfolgreichen „Monks“ (2022), nun auch beim Monkey des Organisten wieder mit Stationentheater … Bruckners Affe dürfte übrigens aus einer Horde von Artgenossen stammen, die davor in der Kapelle von Schloss Steyregg ihr Unwesen trieben

Meister Anton auf der Fähre

Bruckner war ab 1878 auch am andern Ufer in Ottensheim (wie sooft) „Vierhändig“ unterwegs … eine DNA-Probe zerstreute 2008 das dünnste, jüngste Gerücht, dass sich Bruckner’sche Gene in die dort ansässige Lehrerfamilie Weißgärber eingenistet hätten … Die Fähre verkehrte dort jedenfalls ab 1871 – heutzutage wäre wohl unser aller Komponist möglicherweise sogar im folgenden köstlichen Fährmann-Video zu sehen gewesen: https://www.dorftv.at/video/29509

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Abschließend geht’s (wie immer) ins Salzkammergut:

Und wieder nach Ebensee: Ab 5. Juli Ceija Stojka – Ausstellung im Museum Ebensee. – Zeitzeugin und Künstlerin. Schon 2004 entstand im Rahmen des Linzer Mediengyms eine Video-DOKU mit Ceija Stoika -inkl. einer Radioaufzeichnung der Präsentation – in der nunmehrigen Juli-Sendung ist ein kurzer Ausschnitt mit der Zeitzeugin im Originalton zu hören <<<

SeniorenRadio-Sendung Juli024: https://cba.media/666021 <<<

Manfred Pilsz

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können <<<

Kurze Anmerkung zum Sommerwetter:

Bruckner war ein naturverbundener Sommerfrischler und ebenso ein Wintertyp. Eisbären (wie unsereiner) haben mit der handelsüblichen 1. Hitzewelle Ende Juni wenig Freude, aber keine Angst ihr lieben, coolen Gleichgesinnten: Seit dem 21. Juni werden auch heuer die Tage wieder kürzer … Den Sommerfetischisten, denen die obige erste Wallung zu kurz ausfiel sei ins Stammbuch geschrieben: Die Entsprechung im Winterhalbjahr lässt uns seit Jahren die weiße Weihnacht vermissen – etwas Schnee im Dezember davor und das war’s dann mit dem Linzer Winter. Es wäre also nur gerecht und der Gesundheit zuträglich, allfällige weitere „Hitzeperioden“ für 024 somit ad acta zu legen <<<

… am Ende (?) der nun 2. Welle: Der Juli = der Jänner des Sommers …

Countdown: https://days.to/4-september/2024 <<<

https://www.timeanddate.de/countdown/weihnachten <<<

Bruckner – A Salzstreuer?

A – S a l t – L a k e – S y m p h o n y – O n – A i r ?

Man lauscht an Thema, an Motiv, an_Ton – kurz gesagt: BRUCKNER

Das Projekt im Jubiläumsjahr: >Radio FRO(h)sinn 024 lässt AnTon „Brucknern“!< – FROsinnig, weil das SeniorenRadio froh und in alter Frische auf 105,0 sendet, Anton Bruckners Linzer Liedertafel den Namen „Frohsinn“ führte und er mit ihr große Erfolge feiern durfte. So wird dem Genius Loci A. Bruckner von uns auf FRO in jedem Monat des Jubiläumsjahres mindestens eine 60 Min-Sendung am jeweils zweiten Donnerstag des Monats um 9 Uhr gewidmet sein – spontan auch an diversen anderen Donners- & Dienstagen … Jederzeit abrufbar auf CBA im Netz:

Jänner-Start-Sendung: Analog Anton – Digital Bruckner >>> https://cba.media/642759 Februar-Sendung: Anton & Bayreuth – Bruckners 13. 2. >>> https://cba.media/647701 März-Sendung: Agnus Benedictus / Bruckner – Religion >>> https://cba.media/650514 April-Sendung: Amadeus vs Bruckner – Brucknernote >>> https://cba.media/655163 Mai-Radio-Sendung: Anton statt Beton – Springtime … >>> https://cba.media/658978

3 Extra-Sendungen: Time 4 Bruckner Crime (A. Laimer) >>> https://cba.media/656208 Dienstag-Sendungen (C. Taller): Anton meets Adalbert I. >>> https://cba.media/648508 und am 2. April: Anton meets Adalbert II. >>> https://cba.media/657745

>>> Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 <<<

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Thema der Juni-Sendung:

B r u c k n e r * A * S a l z s t r e u e r ? !

Kultur ist das neue Salz

Bruckners Orchester im KulturkammergutBruckners Salz

Die „Kaiser-Symphonie“ in 4 Salzen?

O SOL(IN)E MIO steht nicht am Programm des Orchesterkonzert von Markus Poschner & seinem BOL, wenn in Ebensee am 15. Juni Bruckner’sche Motetten, Symphonieteile, Improvisiertes und Unerwartetes im alten Salzlager „erdröhnen“ …

Musik aus dem Salz – ein pyramidales Ereignis

Bei der Spielplan-Pressekonferenz des Musiktheaters gelang es Meister Poschner (nebst Infos zu Opern) auch das eine oder andere Detail zu entlocken, das man da inhaltlich programmatisch am oberen Traunsee „eingepökelt“ hat – einfach mal bei der Sendung reinhören <<<

PK-Gespräch mit Maestro Poschner (Bild: Petra Moser)

025 fliegt der Holländer

Auf den vorjährigen, von der Umsetzung überaus treffsicheren Freischütz, folgt in logischer Konsequenz der Wagner’sche Holländer – nebst Zauberflöte, Butterfly, Tell und Co. <<< Ein 3faches HOCH auf die Intendanz des Musiktheaters: Erstmals wurde die Musical-Premiere terminlich von der Klangwolke entkoppelt – „Wonderland“ ist somit auch für Premieren-Abonnenten erlebbar, die nunmehr tags zuvor entspannt & ohne „schlechtes Gewissen“ traditionell „Klangwölkner“ sein dürfen …

Wenige Tage vor dem Pfingstfest ereignete sich ein Wunder: Der (von mir seit Herbst immer wieder beim Kartenvertrieb angefragte) >FINDLING< ging etwa 3 Wochen vor der PREMIERE in den Verkauf und diese war faktisch im selbigen Moment AUSVERKAUFT …

Bruckner-NOW: Der Findling – ab 7. Juni 024 im Alten Dom

(- ein erster Blick über die Probenschulter: „Schlittenfahrt über einen Catwalk in Bruckners >Anderswelt<“ – in seinem Dom …) Wunderbare Bilder (geniale Ton/Bild-Technik: Ingo Kelp) – man hätte sich mehr dramaturgisch sinnhaft eingesetzte allegorische Figuren wie den Briefvogel ( aus Hieronymus Bosch: The Temptation of Saint Anthony) gewünscht – Großartig in Konzerthausqualität Maestro Poschners BOL, Tanz, Chor & Solisten (- diese hatten textlich mit der Domakustik zu kämpfen) – hier nun zur Premiere der MERKER <<<

Bei > Bruckner & Oper < tauchen sofort Erinnerungen anGeschnitzte Heiligkeitvon Peter Androsch (`96 / Posthof) auf …

An _Toni_ Award

Ob’s für dieses Opernwerk (mit Bruckner-Thematik) oder andere 024er-Projekte je nach Kategorie wohl Preise in Form von An_Toni_Award geben wird? – Mal sehen, ob den Verantwortlichen dazu dann was zum Finale hin einfällt?

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Im Land des „Weißen Goldes“

Das Kulturkammergut 024 mit der Hauptstadt Ischl und 23 Gemeinden als Kulturhauptregion (fast soviel Sternderln wie die EU 27) - nicht von ungefähr machen Stern & Hafferl dort u. a. die Kultur mobil …

Das Salz in der Suppe – die Würze 024

Von Salzburg wissen wir, dass es sich um eine (Hoch)Kulturburg handelt … Wie hoch aber wird nach diesem Jahr der Salzwassergehalt im Traun – und Attersee sein? Wieviel Kultur ist nachhaltig in diesem Seengebiet Ende 024 nachweisbar? Bildet sich bereits eine Kultursalzkruste? Wird das ansässige Salzamt jemals wieder kulturarme Kost zulassen? Nicht nur jedem Kind daher sein Salzstangerl <<<

Niemand erstarrte zur Salzsäule

Zur Eröffnung im Jänner gab’s bei Temperaturen knapp über Null ein verdichtetes, großartiges Programm (etwa 45 Projekte) und dennoch hitzige Debatten zu dessen Schlusspunkt: Dem (nur wenige Minuten dauernden) Pudertanz … Was bitte war so (?) „irritierend“ daran? – Aus meiner Sicht nur, dass man tatsächlich Puder und nicht (passend zum KHS-Motto) Salz dafür verwendet hat – „Salz ist der neue Puder“ <<<

Gmunden – Europäische Musicalhauptstadt

Putz dich, Phantom der Oper: Mit der deutschsprachigen Erstaufführung des wegweisenden Broadway-Hits „Dear Evan Hansen“ ist dem Musical Frühling in Gmunden ein Coup gelungen. Weht der frische Wind bald auch anderswo?  … soweit Die Presse” bei ihrer Headline der Kritik betreffend Gmunden.

In der Technikloge residiert dabei Ex-Fadinger Ingo Kelp … (- für die Vorjahrsproduktion „Briefe von Ruth“ gab’s ja bereits u. a. den Deutschen Musicalpreis 023

Vor der Vorstellung im Cafe unter dem Helnwein-Bild

Ai Weiwei adelt mit >Welt-Salz< die Kulturhauptstadt

Birgit Minichmayr im Salzkammergut

In den 90er-Jahren brachte Claudia (aus dem SchülerInnen-Filmteam) ein Mädel mit in den Festsaal der Fadingerschule, das fragte, ob es denn bei einem aktuellen Projekt mitmachen könne. Grundsätzlich kein Problem: AbsolventInnen des Hauses & sogenannte „Schulfremde“ waren immer wieder bei „Kleinkunst“ und Film im Einsatz. Allerdings kam die junge Dame damals genau nach Drehschluss zu einem Musikfilm und wenige Wochen nach der letzten Vorstellung des alljährlichen Kabaretts ins Linzer Fadi-Gym … Also wurde sie vertröstet aufs nächste Schuljahr. Wenige Wochen später ergab sich überraschend ein gemeinsamer Auftritt mit Leuten aus dem Fadinger-Team im Saal der Pfarre Froschberg. Es war diesbezüglich leider ein erstes & letztens Zusammentreffen auf einer Bühne, bevor die Elevin durchstartete …

Radio FRECH von Fadi-Mediengym beim „Kulturmedailleninterview“ bei Linz09

Während der Kulturhauptstadt Linz09 kam obiges bei einem Interview am Rande kurz zur Sprache – ewig schade … Anfang der 90er hatte Josef Hader am Fadinger Gym seinen letzten Workshop & Auftritt – bei der heurigen Berlinale stellte er seinen wunderbaren Film „Andrea lässt sich scheiden“ mit Birgit Minichmayr in der Hauptrolle erfolgreich vor …

Birgit Minichmayr war vor & zu Beginn der KHS Salzkammergut & im April bravourös zu erleben, im Herbstprogramm024 wird dies nochmals der Fall sein – mit Stefan Zweig (- also wieder eine Überschneidung mit J. Hader – Viele werden sich noch an ihn in der „Morgenröte“ erinnern)

Pudel-Talk zu Bruckner mit Hader & Trawöger <<<

Bereits Anfang Juni: Zieleinlauf von David Wagner beim VöcklaBrucknerFest

Bruckner-t(e) es einst zu Ischl? – K & K – Kirche & Küche

Wenn Anton B allsommerlich von Vöcklabruck sich über Attersee dann die Traun hochgearbeitet hatte, frequentierte derselbe dort dann u. a. das Ischler Weinhaus „Attwenger“ (- geführt von einem seiner ehem. Präperandie-Kollegen) und spielte in dortiger Nachbarschaft auf der Orgel zu St. Nikolaus für seine Majestät den Kaiser, welcher sich mit einer Essenseinladung & 100 Gulden (- etwa 1500 Euro) revanchierte

Permanentes Kaiser-Wetter von & zu Ischl

Erst 1927 eröffnete Viktor Zauner das „Café Esplanade Zauner“ – vormals Café Walther. Das „Esplanade“ wird zum Treffpunkt berühmter Operettenkomponisten wie Franz Lehár, sowie von Sängern wie Leo Slezak und Richard Tauber. Man erzählt sich, dass im Esplanade-Café Franz Lehár Spielschulden und manchmal auch die gekauften Oblaten mit einem schnell komponierten „Liedl“ bezahlte. Lehár, Tauber & Ischl – die heilige Dreifaltigkeit … Vormals: Bruckner, Kaiser & Ischl

Hinweis: Salon Wittgenstein in der Villa Toscana (Gmunden)

Das Ballet Mécanique im Lehar-Theater war einer der bisherigen Höhepunkte im Salzwasser024

Die Reise der Bilder (Lentos) wiederum schlägt die Brücke zu Linz …

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15 JAHRE LINZ09

Was war damals im Fokus? Auch Bruckner & Salz?

Ein Abstand von ganzen 15 Jahren trennt die salzige Kulturhauptregion von Linz09 … Bruckner regierte auch im 09er-Jahr von September bis Oktober zu Linzen <<<

Eine wesentliche, nachhaltige Institution, die aus Linz09 hervorging ist der Kepler-Salon:

Mr. Bruckner-Salon N. Trawöger < > Kepler-Salon-Chefin C. Lehner

Mit Norbert Trawögers Bruckner-Salonwagen in Cornelia Lehners Kepler Salon zum Thema Kulturvermittlung (Gast: Bruckner-UNI-Rektor M. Rummel) – in der Juni-Sendung ein Gespräch mit Trawöger u. a. zu seinem Buch sowie anderen Neuerscheinungen <<<

In der Grauzone des Jubeljahrs:

Wie ein nun lang schon vergessener, dunkler „Findling“ liegt der Grundstein des jubilierenden Brucknerhauses geduckt neben einem ausrangierten Wagen der Linzer Bergbahn, der zu einer Bar der „Sandburg“ umfunktioniert wurde. Ursprünglich leistete ihm der große Brucknerkopf, der neben dem Osteingang der Konzerthalle Aufstellung fand, Gesellschaft. Die benachbarte Forum Metall-Skulptur „Hommage Anton Bruckner“ wurde zuerst von der Sandburg-Partymeile verschluckt und als Sitzmobiliar entweiht, bis sie letztendlich ins Off des Donauparks abgeschoben wurde.

Buntes aus dem Bruckner-Land – nebst der visuellen Ausstellung im Stift:

In St. Florian stand Julian Gillesberger nach der Eröffnung von „Kontrabunt“ für ein Gespräch am Marktbrunnen zur Verfügung – mehr dazu jetzt in der Juni-Sendung ...

Weitere 024er-Veranstaltungen:

Silke Grabinger Compositional transfer inbodied „I ANTON“ 14. 6. in Ansfelden im großen Saal des Pfarrhofs

Bruckners Ausflug nach Altpernstein – Er ließ sich u. a. auf Händen in die Burg tragen, um sich dort einsperren zu lassen, Kafka hingegen starb vor 100 Jahren in Kierling, ohne ins Schloss vorgedrungen zu sein – die Nähe zu Kubins „Traumreich“ war für mich da immer latent gegeben … In Bruckners Kronstorf geht’s ab Ende Juni ins Maislabyrinth

Radio-Sendung Juni024: https://cba.media/662071 <<< (am Antonius-Tag / 13. 6.)

In früheren Jahren hätte man Wenn der TONI mit der Vroni ...“ bemüht, heute:

Sommer im Soizkaummerguat“ – Blonder Engel

Manfred Pilsz

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Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können <<<

Fadinger Film 1982 (60 Jahre nach Erscheinen des Werks):

In Kooperation mit der EXPO Bruckner024:

Auch bei der Langen Nacht der Bühnen 024 „Brucknert“ es heuer: https://www.langenachtderbuehnen.at/?main=category&sub=all

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Im Vorfeld der Festspiele: Bruckners V. in Bayreuth <<<

Anton statt Beton – Springtime mit Bruckner

A n t o n statt B e t o n – Springtime mit Bruckner

Green T o n i

Man lauscht an Thema, an Motiv, an_Ton – kurz gesagt: BRUCKNER

Das Projekt im Jubiläumsjahr: >Radio FRO(h)sinn 024 lässt AnTon „Brucknern“!< – FROsinnig, weil das SeniorenRadio froh und in alter Frische auf 105,0 sendet, Anton Bruckners Linzer Liedertafel den Namen „Frohsinn“ führte und er mit ihr große Erfolge feiern durfte. So wird dem Genius Loci A. Bruckner von uns auf FRO in jedem Monat des Jubiläumsjahres mindestens eine 60 Min-Sendung am jeweils zweiten Donnerstag des Monats um 9 Uhr gewidmet sein – spontan auch an diversen anderen Donners- & Dienstagen … Jederzeit abrufbar auf CBA im Netz:

Jänner-Start-Sendung: Analog Anton – Digital Bruckner >>> https://cba.media/642759 Februar-Sendung: Anton & Bayreuth – Bruckners 13. 2. >>> https://cba.media/647701 März-Sendung: Agnus Benedictus / Bruckner – Religion >>> https://cba.media/650514 April-Sendung: Amadeus vs Bruckner – Brucknernote >>> https://cba.media/655163

3 Extra-Sendungen: Time 4 Bruckner Crime (A. Laimer) >>> https://cba.media/656208 Dienstag-Sendungen (C. Taller): Anton meets Adalbert I. >>> https://cba.media/648508 und am 2. April: Anton meets Adalbert II. >>> https://cba.media/657745

>>> Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 <<<

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Thema der Mai-Sendung:

A N T O N * statt * B E T O N

Schutt auf dem Dach des Jerger-Saals der alten Bruckner-UNI

Das Bruckner-Zitat: Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen stimmt den Kenner der Materie da in seiner Mehrdeutigkeit nachdenklich …

Nunmehr Jahre danach kratzt über dem Grab des ehemaligen Bildungstempels das Stahlbetongebilde des „Bruckner-Towers“ die Urfahraner Wolken, während das neue Bruckner-UNI-Gebäude in moderner Architektur, Licht-durchflutet an der steilen Hagenstraße hoch darüber auf Wolke 7 schwebt – mitten im GRÜNEN Bereich auf halber Höhe des Pöstlingbergs im Areal der Parklandschaft des namentlich „Wagnerisch“ klingenden Hagen-Schlosses … An den alten UNI-Standort in der Wildbergstraße erinnert nur noch sentimental der Kugelbrunnen vom „Gsö“ (Prof. Helmut Gsöllpointner) …

Der Blog-Autor versonnen in alten Erinnerungen (Bild: Andreas Krenn / Bruckner024)

Schon in den 70/80ern wurde die junge BSG-Filmgruppe im Fadinger Gym mit Bruckner beschäftigt und thematisierte den Wandel von der Industrie- zur (nun auch) Kulturstadt in einem Kabarett-Programm zu den Klängen des 2. Satzes der IX. mit den Worten „Anton statt Beton„:

Kabarett-Programm & Kurzfilm „Collage A. Bruckner“ (obiges Plakat)

Dreharbeiten zum obigen Film (- im Hintergrund die Stiftstürme)

Im Verlauf der 80er gab’s über diese frühen schulischen Bruckner-Visualisierungen Connections zu A.B.-Fans in den USA:

* * *

L O C U S * I S T E

Das Mai-Programm des 024er Jubiläums beinhaltet zum Floriani-Tag am 4. Mai den Ausbruch der Ausstellung „Wie alles begann – Bruckners Visionen“ – informativ auch dazu Norbert Trawögers Bruckner-Salon bei „Kontrabunt“

Norbert Trawöger nun auch in „Buch-Hoch-Form“:

BRUCKNER!
Journal einer Leidenschaft

N. Trawöger – heuer immer & überall – oder wie er es formulieren würde „in allen Aggregatszuständen“ – gleich seinem Meister Anton, dem er im obigen Werk u. a. Briefe schreibt … mehr dazu in BÄLDE …

* * *

Es blinkt G R Ü N – – – N a t u r im Werk & in der BIO des Ansfeldners:

… siehe Schrift auf der Tafel im „Schulzimmerdes alten Geburtshausmuseums Ansfelden Vom großen Nutzen der Pflanzen ist hier inhaltlich die Rede …

S p r i n g t i m e * with * A n t o n

Der grüne Naturliebhaber Bruckner mit dem wohl sauberst vorstellbaren ökologischen Fußabdrucklädt Kulturpilger ein es ihm gleich zu tun und empfängt noch vor den Stiftstoren Symphoniewegwanderer (NEU) in einem kleinen, feinen Florianer Garten

>Der Verschönerungsverein St. Florian macht’s möglich<

A n t o n & B o t a n i k

Als Hüter des St. Florianer Literaturgartens ist ein edler Vorname Pflicht. Im weiten, einschlägigen Augustiner Stiftsareal, wo einst ein „Augu“ Kropfreiter die Orgel schlug, da heißt selbst Gärtner Klein: Augustinus. Er und der Literat Marius Huszar führen in einem Feature der Mai-Sendung durch die Bruckner’sche Botanik …

Mit Marius Huszar im Cafe der Gärtnerei Sandner (- im Hintergrund die Orgelbaufirma Kögler) und oben: Augustinus der Gärtner

Gärtner hatten nicht nur in Krimis schon immer eine besondere Rolle, sondern auch in St. Florian: So heiratete Bruckners Schwester Rosalia den damaligen Stiftsgärtner J. N. Hueber und zog mit ihm nach Vöcklabruck, wo Bruder Anton am Weg nach Bad Ischl häufig als Sommergast speziell junge Leute noch als 60jähriger mit seinen Schwimm- und Tauchkünsten überraschte .

Im wunderschönen Monat Mai

Bei der folgenden kurzen Geschichte wurde es abermals „blumig“ – der visuelle Eindruck evozierte diesmal eine Blume anderer Art: Das Bukett, der Duft vergorenen Rebensaftes lag in der Luft … (- wenngleich der auslösende „Dionysische Bacchant“ Anton eigentlich der Hopfen & Malz-Hemisphäre zuzurechnen ist / „Weinwurm“ war Bruckner keiner, dann schon abstammungsbedingt eher Most-ler …)

Als ich hinter dem neuen Linzer Rathaus neugierig durch die großen Fenster des Aigner’schen Ateliers staunte, blühte mir frühlingshaft floralisiert das herbstliche Antlitz unseres musikalischen Jahresregenten entgegen (- untiges Foto wurde von L. J. Aigner zur Verfügung gestellt):

Der bekannte Linzer Künstler Lukas Johannes Aigner und sein „Bruckner“ (Foto von L. J. Aigner zur Verfügung gestellt)

… fielen mir sofort zum heurigen >Wunderschönen Monat Mai< ein – Kunstliedliebhaber denken bei diesen Worten natürlich zuerst an Schumanns „Dichterliebe und Heinrich Heine, der auch die Textzeilen für ein Lied unseres 200er-Jubilars lieferte:

Du bist wie eine Blume

Sein Sängerbund „Frohsinn“ durfte sich über die Widmung des Lieds freuen

Überraschenderweise beschenkte Bruckner keine junge Frau passend mit dem obigen Blumenlied – bei Heiratsanträgen wurden die Auserwählten meist mit Gebetsbüchern beglückt – Freude & Erfolg hielten sich dabei in überschaubaren Grenzen … 

Apropos „Frohsinn“: 11. 5. Stadtpfarrkirche <<<

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David Wagner (lieferte obigen genialen 024er-Jingle und) startete im April seine

T O U R * D E * A N T O N – „Alles radelt, oder was?“

David Wagner ein niederträchtiges Zebra, das behauptet ein Improphet zu sein & im Theater Sport zu treiben – dabei allerdings im Kulturblatt des Landes permanent final auffällig wird. Neuerdings mutierte sein (von mir geteiltes) Motto „Alles Wagner“ zu einem heruntergebrochenen „Alles Bruckner, oder was?

Wagner radelt Bruckner – David Wagner auf seiner Bruckner-Land-Rundfahrt: Mit April streifte er das Gelbe Trikot über und trat in die Pedale. Im Zeitfahren dürfte heuer die Idealmarke bei 18.24 liegen, die Glockner-Etappe der „Tour de Anton“ dürfte wohl als Bergwertung nach Windhaag zu bewältigen sein. Die Bruckner024-Tour besteht aus 7 Teilstrecken zu insgesamt 72 Etappen – mehr dazu in der Sendung

Mit David Wagner als Bruckner-Tandem an der „Traxl-Labstation“ (Bild: D. Wagner)

David Wagners „Radkriterien“ führen auch in die KHS Salzkammergut, wo es bereits im April bei der Produktion Urlicht in der Manege geMAHLERt hat (Franui & Zirkus)

2010/11 u. a. in Steinbach: Dreh zur Gesellenlieder-Visualisierung „Mahlers Winterreise“ (Erfolgreiches Schulprojekt Mediengym Fadingerstraße Linz)

Mahler gibt’s heuer auch im Rahmen der KHS Salzkammergut:
»Sie brauchen gar nicht mehr hinzusehen – das habe ich alles schon wegkomponiert«

Zitat von Gustav Mahler als Bruno Walter denFerialkomponisten in dessen Sommerdomizil (samt Komponierhäuschen) in Steinbach am Attersee besuchte – Mahler im Mai – noch ein Komponist mit exorbitanter Liebe zur Natur und zur Stille.

K, Häring (Bayreuther Karikaturist & Freund) hat die Situation so gesehen

Beim Erstkontakt mit dem Mahlerischen Refugium entstand folgender Text:

Interview (Föttinger sen.) während der Dreharbeiten (2010)

Seit 2016 findet in Steinbach das Gustav Mahler Festival statt – so auch heuer mit dem Schwerpunkt Bruckner (Wagner) & Mahler

Ein weiteres Projekt bei der KHS Salzkammergut: Villa Karbach

Ein Beitrag zum „Skurrealismus“ – Wortschöpfung von Walter Pilar … mit vielen KünsterInnen (- darunter, wie schon bei der Eröffnung, auch wieder Isa Stein …) – Lassen Sie sich überraschen <<<

Hier die Mai-Radio-Sendung (per CBA-LINK): https://cba.media/658978 <<<

Wie wär’s zum Pfingstfest024 in der visionären Bruckner-Ausstellung in St. Florian oder mit „Salzlecken“ im Kulturkammergut?

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Im Jahr der Jubiläen:

D R D * 8 0

Ende April gab’s in einer Bruckner’schen Pause u. a. endlich wiedermal zwei Portionen Phil Glass anlässlich des 80ers von DRD, der im AEC gemeinsam mit seiner Maki im Deep Space konzertierte – visualisiert durch Cori O’Lan

Maestro DRD 80 < > MP im Sommer 70 ———- Konzertempfang mit Maki N im AEC

(Nochmals DANK an Kulturdirektor Stieber für die spontane Mitnahme dazu)

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>>> Noch ein 200er:

7. Mai 1824: Eine andere IX. <<<

Seit 1970 existiert jene Fassung <<<

Wagner-Birthday024: 22. Mai um 19.30: UA Helmut Rogl, Bruckner & Brahms

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können <<<

„Amadeus vs. Bruckner“

Man lauscht an Thema, an Motiv, an_Ton – kurz gesagt: BRUCKNER

Das Projekt im Jubiläumsjahr: >Radio FRO(h)sinn 024 lässt AnTon „Brucknern!< – FROsinnig, weil das SeniorenRadio froh und in alter Frische auf 105,0 sendet, Anton Bruckners Linzer Liedertafel den Namen „Frohsinn“ führte und er mit ihr große Erfolge feiern durfte. So wird dem Genius Loci A. Bruckner von uns auf FRO in jedem Monat des Jubiläumsjahres mindestens eine 60 Min-Sendung am jeweils zweiten Donnerstag des Monats um 9 Uhr gewidmet sein – spontan auch an diversen anderen Donners- & Dienstagen … Jederzeit abrufbar auf CBA im Netz:

Jänner-Start-Sendung: Analog Anton – Digital Bruckner >>> https://cba.media/642759 Februar-Sendung: Anton & Bayreuth – Bruckners 13. 2. >>> https://cba.media/647701 März-Sendung: Agnus Benedictus / Bruckner – Religion >>> https://cba.media/650514

3 Extra-Sendungen: An Dienstagen (C. Taller): Anton meets Adalbert I. >>> https://cba.media/648508 (Jänner-Termin)

Anna Laimer mit Gast Erland Maria Freudenthaler (Technik: E. Hafner):

Sendung 2 im März: Time 4 Bruckner Crime (A. Laimer) >>> https://cba.media/656208 Dienstag-Sendungen (C. Taller): Anton meets Adalbert I. >>> https://cba.media/648508 und am 2. April: Anton meets Adalbert II. >>> https://cba.media/657745

Claudia Taler (Stifter) mit Gast M. Pilsz (Bruckner)

Alles Sendungen des SeniorenRadios

>>> Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 <<<

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Unser Thema der April-Sendung:

A m a d e u s vs. B r u c k n e r“ – Brucknernoten statt Mozartkugeln

Am Weg vom Bahnhof in Richtung Mozarteum kamen vage Erinnerungen an einen Wettbewerb der Stadt an der Salzach hoch: „Riesige Mozartkugeln rollen donnernd von der Salzburger Festung herab durch die engen Altstadtgassen bis in den Zwergerlgarten, wo sie letztendlich von den beiden Einhörnern im >Mirabell< aufgespießt werden“ – ein Video das nie gedreht wurde, dessen Konzept aber von der Jury gelobt worden war … Auszug aus Erinnerungen bei Dreharbeiten zum Georg Trakl-Film (Anfang ’90) Jahrzehnte später beim Absolventenprojekt Post für Constanze (2019) tauchte jene Amadeus-Kugel (diesmal definitiv im Laufbild) unvermeidlich wieder auf …

2x Mozart-iges in einem Plakat: Visualisierung: Post für Constanze & Mondgarten-Video

Mit Mozart verbindet man nicht nur Ehefrau Constanze (geborene Weber), sondern auch dessen Schwester: Was dem Mozart seinNannerl, das war dem Bruckner die Nani (-dessen Schwester Maria Anna) … Im Projekt „Für Theresia“ von Zoe Goldstein (10 Frauen um Bruckner) spielt auch jene Nani eine wesentliche Rolle … Zoe hat im März an der Promenade beim Walk of Fem vorm Brucknerhaus ihre Frauenbilder aufgestellt und es wäre fein, wenn Antons Mutter Theresia dort einen Stern gewidmet bekäme <<< Mehr zum Projekt in der jetzt aktuellen April-Sendung024 des SeniorenRadios

Nicht starke Frauen hinter dem Mann Bruckner, sondern vor dem Vorhang

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Bei Süßigkeiten und Musik denkt niemand vordergründig sofort an Bach-Würfel, Beethoven-Dublonen, diverse Haydn-Röllchen, sondern eben an die immer & überall präsenten Salzburger Marzipankugeln

In Linz sollte man sich aber weder jene obige Kugel, noch eine Linzer Torte geben, sondern gönn‘ dir deine ganz persönliche Bruckner-Note

Das Linz09-Jugendmedium Radio FRECH hatte bereits beim Brucknerfest-Medien-Projekt „Bruckner on Air“ (2008 – 012) die g’schmackige Bruckner-Note thematisiert …

Die Linzer Fadingerschüler kannten das wohlschmeckende Notenmaterial jeweils ab der 1. Klasse. Da gab’s für die Jahres-Sieger der Musik- und Phonetik-Bewerbe zum Schulschluss nebst Notenstiften in Gold-, Silber- & Bronzefarben auch noch kleine und große Brucknernoten vom Herrn Lehrer, die er zuvor in der Konditorei Bruckmüller (neben dem Dom) gekauft hatte … Vor einigen Jahren ging dortiger Chef in Pension und mit ihm sein süßes Vermächtnis:

Obige Vitrine im Bruckner-Geburtshaus erinnert an die verpasste Chance mit jenen Noten auch die Geschmacksnerven des Publikums zu überzeugen – Mit dem süßen Inhalt des Slogans „Bruckner geht auch durch den Magen“ hätte man die Kugeln von der Salzach locker ausbremsen können <<<

Ungeachtet dieses Konfekt-Versäumnisses lautet frei nach Amadeus die Devise 024:Rock me Antonius!

Die >M a r k e * B r u c k n e r<

A Composer made in Upper Austria

Bei „Bruckner024“ gilt speziell für heuer, wie bei manch amerikanischen Fans: „Bruckner first“!!! Mozärtlich Josephinische Sparsärge & Pestgruben verblassen angesichts der Bruckner-Gruft des heiligen Antonius unter dessen Orgel im Stift St. Florian <<< Bruckners >Studentischen< Fans & „Groupies“ würden heute vielleicht herablassend fragen: „Who the fuck is Brahms?“ – Oder Bruckner-Werbe-Filme drehen mit Titeln wie: „Fuck you Hanslick“   ?

Bruckner dröhnt in Fußballstadien <<<

Warum lässt sich Bruckner schwerer „vermarkten„? Ist das wirklich so? In Asien und speziell in den USA boomt unser aller Anton … Wieviel Bruckner braucht das Land? Wie geht’s da den Kulturabteilungen? Bruckner für ALT & JUNG? – Bruckner für junge Menschen auch im Jubiläumsprogramm024 (- darunter Partizipationsprojekte städtischer Einrichtungen)

Bruckner024-Sager & News auf Sendung durch den Linzer Kulturdirektor Dr. Stieber u. a. zum Themenkreis „Merchandising“ und Bruckner als Werbeträger

Bruckner-Navis

Bruckners Linzer Speiselokal „Zur goldenen Kanone“ fand der Blogautor mittels des Folders „Bruckner-Reise durch Zeit und Raum„, den die VereinigungBruckners Beste“ (Brucknerhaus-Freundeskreis) im 024er Jahr herausgegeben hat, mit dessen Hilfe man auf Meister Antons Spuren ebenso sicher unterwegs ist, wie mit jener App, welche die Stadtkultur für den Smartphone-Navi-Betrieb eingerichtet hat.

April, April – tut, was Bruckner will

In der Tourist-Info im Alten Rathaus wird uns Bruckner zwar nicht beschirmen, oder sagen wieviel es geschlagen hat, aber man wird Baumwolltaschen mit einigen 024er-Accessoires befüllen können … Kurz-Infos dazu auf Sendung von Herrn Peric (Bremel)

Dr. Landertinger zu „Bruckner goes Wirtshaus

Wer Bruckner sagt, muss auch Wirtshaus sagen – Ein Projekt voll Klang und Kulinarik:

Anton Bruckner pflegte zur Entschuldigung seines nicht gerade kleinen Hungers zu sagen „Wånn i arbeiten soll, muaß i auch g’futtert werdn!“ und ließ sich beim „Schwarzen Bock“ in Linz drei Teller Krebsensuppe kredenzen und zwei Portionen gefüllte Kalbsbrust oder am Freitag einen Eierfisch von acht Eiern.

Einmal ließ er sich als „Nachspeis’“ sechzehn große „Zwetschkenpofesen“ gut schmecken. Geselchtes mit Kraut und Knödel, „abgeschmalzene Nudeln“, „Erdäpfelnudeln“, „Zwetschkenknödel“ (jeder mit zwei Früchten gefüllt), „Apfelschlangerl“ und „Apfelradeln“ waren weitere Lieblingsspeisen Bruckners.

und spätestens (bis) am Abend: 13 bis 17 Seidel Bier …

Dr. Albert Landertinger (Kulturvermittler & Mitglied des BOL) spricht in der Sendung über sein interaktives Wirtshaus-Projekt und die lehrreichen, kreativen Bruckner-Crashkurse für alt & jung … Ich hatte vor Jahren schon das Glück Albert & Musikerkollegen im Traxl-Garten erleben zu dürfen – das ist Atmo <<<

Da hätte Brahms schön dreingeschaut, wenn er in seinem Lieblingswirtshaus dem „Roten Igel“ mit Bruckner-Klängen begrüßt worden wäre … 

Am 26. April im Moviemento: Siegi Fruhauf & Die Phantastische – ein exquisites Musik/Medienprojekt mit dessen Studenten von der Kunsthochschule (- mehr dazu auf Sendung) … Bereits jetzt im Internetz: Der Experimental-Film THE WET COAT <<< von Peter Androsch

David Wagner startet im April die

Tour de Anton

Wagner radelt Bruckner – und zwar auf & davon: Im Gelben Trikot gewinnt Wagner (wie immer) vor Bruckner die niederschwellige Bergwertung des Müllhügels zu Asten bei der Zuckerfabrik vor Enns und das Zeitfahren von Ansfelden nach Florian und zwar deutlich (- Bruckner hat dafür letztendlich immerhin ganze 72 Jahre gebraucht)

Nach den Hochrädern in den 70ern des 19. Jhds. hätt’s ein Jahrzehnt später bereits die Niederräder sogar mit Luftreifen für Bruckner zu erwerben gegeben. Mit deutlich weniger Gewicht hätte sich Anton B. zwar nicht das rosarote Trikot auf der Passhöhe in Luftenberg holen können, aber zumindest beim Zeitfahren in Linz hinter David die Ziellinie sehen dürfen … Mehr zum Projekt mit dem Bruckner-Biker Wagner im Mai auf Sendung im SeniorenRadio.

David Wagners genialer Jingle zu Bruckner024

David Wagner ist auch in der Kulturhauptregion Salzkammergut improvisierend unterwegs … In jenem „Kulturkammergut“ sei diesmal auf das Projekt „Salt Lake Cities (Alte Bahnhöfe, Leerstände – Orte der Begegnung) hingewiesen.

Auf die Künstlerin eines weiteren Projekts wurde ein Pilger (- siehe unten rechts) am Grünen Hügel in Oberfranken aufmerksam;

Shiotas rotes Gespinst der Ring-Teile

KHS Salzkammergut: Chiharu Shiota – Wo sind wir jetzt? (- eine Frage, die am 26. 4. in Ebensee im KZ-Stollen beantwortet wird) – Während der Pandemie war eine Arbeit der japanischen Künstlerin zum „Ring“ im Bayreuther Festspielpark zu bewundern …

Hier die aktuelle April-Sendung Bruckner024: https://cba.media/655163 <<< Radio

FRO: https://www.freie-radios.online/sendung/655163

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Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können <<

Die Fa. Jindrak bringt sich in Sachen „Süßer Bruckner“ mit dem „Bruckner-Auge“ ein

April 1952: Ein Jahrhundert nach Bruckner beglückt St. Florian Wien mit der „Pummerin

„Agnus Benedictus“ 024 / Bruckner – Religion

Man lauscht an Thema, an Motiv, an_Ton – kurz gesagt: BRUCKNER

Das Projekt im Jubiläumsjahr: > Radio FRO(h)sinn 024 lässt AnTon „Brucknern! < –FROsinnig, weil das SeniorenRadio froh in und alter Frische auf 105,0 sendet, Anton Bruckners Linzer Liedertafel den Namen „Frohsinn“ führte und er mit ihr große Erfolge feiern durfte. So wird dem Genius Loci A. Bruckner von uns auf FRO in jedem Monat des Jubiläumsjahres mindestens eine 60 Min-Sendung am jeweils zweiten Donnerstag des Monats um 9 Uhr gewidmet sein – spontan auch an diversen anderen Donners- & Dienstagen … Jederzeit abrufbar auf CBA im Netz <<<

>>> Ein Projekt der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024 <<<

Jänner-Sendung: Analog Anton – Digital Bruckner >>> https://cba.media/642759 Februar-Sendung: Anton & Bayreuth >>> https://cba.media/647701

Im Jänner gab’s weiters die Literarische Matinée„ Anton meets Adalbert – gestaltet von Claudia Taller: https://cba.media/648508 <<< In der 2. März-Hälfte wird es am 21. 3. um 9.00 „Time for Bruckner Crime“ heißen: Erland Maria Freudenthaler Autor des Bruckner-Krimis „Vertonter Verdacht ist da zu Gast bei der >Literarischen Plauderei< mit Anna Laimer. Vorankündigung: Am 2. April 024 folgt „Anton meets Adalbert“ II. (- kein Aprilscherz – diesmal wieder 30 Min mit Claudia Taller um 10.00)

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Nun aber zum jetzigen Sendethema in den Iden des März:

   „A G N U S * B E N E D I C T U S“  – vorösterlich:Wie hast du’s mit der Religion?

Die Gretchen-Frage in Sachen Bruckner wurde vor offenem Radiomikro Dr. Harrandt (IBG) und dem Historiker Dr. Bernauer (aus St. Florian) gestellt. Haben Bruckner (wie es Komponistenkollege Brahms wenig charmant formulierte) „Die Pfaffen von St. Florian auf dem Gewissen„? – Harrandt & Bernauer verneinen dies und verweisen auf die Chancen die Bruckner durch Ausbildung (Sängerknabe) und Förderung (Präperandie, Lehrer- & Organistenstellen) seitens des Stifts und der Kirche erfuhr. – Details dazu und Antworten auf die obige Frage ausführlich in der März-Sendung024 <<<

Die Brautschuhe der Mutter?

Dr. Egbert Bernauer (Absolvent & Lehrer am Fadinger BRG Linz) hat bei seinen abschließenden Studien eine Zeichnung des Schülers Anton auf dessen Aufgabenheft entdeckt: Der Knabe hatte es mit Stöckelschuhen verziert … (- ein Junge, wie viele andere …)

Wenig später startete im ’96er ein Musik/Medienprojekt

A.B.gedreht: In der Folge hier Bilder aus diesem Bruckner-Videoprojekt:

Schwarze Schuhe am Pflaster vor einem Kirchenportal – so beginnt die Bruckner-Visualisierung „Agnus Benedictus, die im Vorfeld des damals 100. Todesjahres des Komponisten 1996 am Linzer Fadinger Gym entstand. Der hölzerne Engel am Tor wird überblendet mit den Gesichtszügen eines Mädchens …

Prof. Dr. Erwin Ringel, der später den Mahler-Film (Gesellenlieder) des Fadinger Mediengymnasiums während der Entstehung reflektiert hat, war beim Linzer Brucknersymposium 1977 ganz wesentlicher Impulsgeben für die filmische Umsetzung durch das junge Team: >Mutter Theresia< sollte dabei die zentrale Rolle in „Agnus Benedictus“ spielen, die sie für ihren Sohn (- gleich „Herzeleide“ bei Parsifal) eingenommen hat … in einem späteren Symposium wurde zu diesem Schulprojekt durch den Blog-Autor referiert – hier ein Auszug aus dem Inhalt:

Bruckner-Spezialist Erwin Horn animierte mit seiner Begeisterung das junge Filmteam sich an Präsentationen und Bewerbe größeren Stils mit gediegenem Erfolg heranzuwagen: Bester Film beim Eurofilmfestival in Siegburg bei Bonn 1996. Präsentation im Jubiläumsjahr beim Open Air im Ursulinenhof und am 11. Oktober im Alten Kino in St. Florian.

  Filmisches zu Bruckner

„Schau, das hab ich ganz allein für Dich gemacht !“

Ausnahmsweise war damit nicht Wagner gemeint: Bruckners Te Deum wurde mit der unmissverständlichen Widmung „O.A.M.D.G.“ („Omnia ad maiorem Dei gloriam“ = „Alles zur größeren Ehre Gottes“) versehen. Und auch die IX. Symphonie widmete er seinem lieben Gott. Als Bruckner spürt, dass er sie vielleicht nicht mehr vollenden könne, verfügt oder empfiehlt er die Verwendung des „Te Deum“ als Finalsatz. Möge ihm diese Beethoven-„Parallele“ eines letzten Vokalsatzes bei der IX. unwidersprochen gegönnt sein, zumal Gott die Widmung etwas verfrüht angenommen hat.

Uhdes Gründonnerstag-Bild (eine Kopie befindet sich im Bruckner-Geburtshaus):

A.B.endmahl – zum Tag vor Bruckners alljährlichem Karfreitagszauber

Wahrscheinlich war Uhdes Entscheidung, den Komponisten Anton Bruckner vorne links unter die Jünger Jesu einzureihen, durch eine Begegnung der beiden Künstler nach einem Konzert 1885 in München motiviert. Fritz von Uhde wurde übrigens am 22. Mai 1848 (auf den Tag genau 35 Jahre nach Wagner) in Sachsen geboren.

A n t o n i u s B. (- Sternbild: Jungfrau)

In den Vortragspausen seiner Lehrtätigkeit in Wien soll Bruckner laut gebetet haben

Die Lebensweise der Augustinus-Regel war Bruckner seit seiner Zeit in St. Florian vertraut. Es wird auch immer wieder spekuliert, dass Bruckner religiöse Visionen gehabt haben soll, speziell am Karfreitag und dass sein Glaube manche jener Zwangsvorstellungen, unter denen Bruckner teilweise litt, befördert habe. Ein Künstler, dessen oberste Prioritäten durch Gebet, Kommunionempfang, Beichte und Fasten vorgegeben waren, konnte nur auf Widerspruch der Zeitgenossen stoßen.

Gebetsbücher als Verlobungsgeschenke für seine Mädchen (- alle so um die 18) sind bei den Angebeteten auch nicht so wirklich angekommen … Von seinem Herrgott wurde er erhört, von den jungen Damen nicht.

Mehr zu den Frauen um Bruckner gibt’s auf Sendung beim SeniorenRadio im April anhand des Projekts „Für Theresia“ – von Zoe Goldstein … Zoe stellt im März an der Promenade beim Walk of Fem vorm Brucknerhaus ihre Frauenbilder auf & aus. Es wäre fein, wenn Mutter Theresia dort einen Stern gewidmet bekäme <<<

Betreffend jenseitiger Erwartungshaltung waren die Ziele Bruckners hochgesteckt: Das zeigte sich schon bei seiner Auswahl der eigenen Begräbnisstätte – da kann eigentlich nur Händel mithalten (- meinte Dr. Bernauer im Rahmen des Gesprächs)

In den Schulbüchern noch der 60er/70er Jahre firmiert Bruckner unter dem SynonymMusikant Gottesund selbst heute bei >A.B.fragen< per Google kann man ihn da etwa 2500x verorten (u. a. bei Brockhaus) …                    

Bruckners Ankunft im Musiker-Himmel – wo sonst? (O. Böhler, Buch)

Und damit 024 zurück auf die Erde:

Jeder Brucknerianer weiß, wo der Tonerl den Most holt

Richtig: Im März bei derMosttaufein Kronstorf, wo er einstens schon beim Rahofer aufgespielt hat, wie Bürgermeister Dr. Kolarik erzählte. Niemand wird dabei Wasser in Most verwandeln Apropos vor Ostern: Mit dem Fasten im Allgemeinen hatte es Bruckner nicht so – das war eher überschaubar – mehr u. a. zur Kulinarik dann im April

50 Jahre Brucknerhaus (- Details dazu von Dir. Kerschbaum in der Radiosendung)

Der Kampf um ein angemessenes Linzer Konzerthaus war ebenso langwierig wie ums Neue Musiktheater – wobei sich da speziell die Standortfrage als fast unlösbar erwies. Im März des Bruckner-Jahres 1974 war es endlich soweit: Der Musentempel am Donaustrand wurde 5 Jahre nach der Grundsteinlegung mit einem Festkonzert eröffnet. Zwei Erlebnisse wurden dem Blog-Autor im Zusammenhang damit zuteil: Die Frau des Eröffnungsdirigenten Karajan hatte eine Privatführung inklusive der Gruft von St. Florian – zwei junge Menschen, die zufällig vom Stiftskeller kommend sich ganz selbstverständlich dazugesellten kamen dadurch in den Genuss dies miterleben zu dürfen. Im Rahmen der ausgedehnten Feierlichkeiten (Konzertanter Tristan) wurde im Brucknerhaus einer Neu-BayreuthAusstellung installiert – Als diese da im Foyer aufgestellt wurde, fielen dem Blog-Autor einige Ungereimtheiten auf, die der junge Mann den Verantwortlichen mitteilte. Man war zuerst skeptisch, ließ aber dann nach ersten begründeten Korrekturen die Beschriftungen der Inszenierungen doch ändern. Am Folgetag wurde dies von Wolfgang Wagner bei seiner Ausstellungseröffnung abgesegnet. Wenig später durfte man den Festspielleiter beim neu gegründeten Zweigverein der Linzer Wagner-Freunde als Ehrengast und Gesprächspartner begrüßen  …  1976 im Jubiläumsjahr der 100. BT-Festspiele bebte es am 6. Mai (wenige Tage vor Wagners Geburtstag) während einer konzertanten Aufführung der Walküre im BH so heftig, dass dies als aufrüttelndes Zeichen gedeutet wurde einen Zweigverein der Grazer Wagnergesellschaft in Linz zu gründen. Heuer gibt’s zu Frühlingsbeginn am 22./23. wunderbare Konzerte zum 50er des Hauses: https://www.brucknerhaus.at/service/aktuelles/50-jahre-brucknerhaus-linz „Namensvetterin“ Bruckner-Uni feiert ihr rundes 024er Jubiläum mit ihren Studierenden, Lehrenden & Alumni (H. Rogl) heuer gleich mit ,,,

Stocker & Trawöger im AEC bei der Bruckner024-Ausstellungseröffnung

Kulturdirektor Dr. Stieber spricht in der Sendung über viele spannende Details:

Being & Playing Anton heißt es von Februar bis Ende des Jahres im AEC

Bei Playing Anton geht’s im Deep Space per Brille mitten ins Orchester mit der Möglichkeit selektiv Instrumentengruppen hervorzuheben oder auszublenden. Bei Being Anton könnte man sich u. a. die Frage stellen, ob Bruckner ein Kinogeher war – Antwort: Theoretisch hätte er im Todesjahr 1896 in der Wiener Kärntnerstraße ab März Filme anschauen können, hätte einen Telefonanschluss haben können (- so wie in St. Florian: Von der Sakristei rauf zur Orgel & vielleicht ja mit Viertelanschluss in der Gruft), in der Wiener Hofoper gab’s ab 1887 elektrische Beleuchtung, eine Seniorenkarte für die Eisenbahn hätte man zumindest anfragen können, nur die funktionstüchtige, klingende Schokoladenschallplatte von Stollwerk kam erst etwas später in den Handel …

In den Iden des März bricht das NEXTCOMIC-FESTIVAL 024 mit jeder Menge Ideen zu Bruckner aus. Der leider früh verstorbene Freund und Bayreuther Karikaturist Klaus Häring hatte da schon bei vorigen Bruckner-Gedenkjahren seine Einfälle eingebracht:

(Generalsekretär Zellner sorgte einst für Demütigungen Bruckners am Wiener Konservatorium. Er drehte ihm das Licht ab, Zellner stellte während Bruckners Harmonielehre im Zimmer nebenan Sirenen an, riet ihm, seine Symphonien auf den Mist zu werfen und sich gescheiter mit Klavierauszügen etwas zu verdienen …) Bruckner-Zeichnungen bereits ab dem 7. 3. im ABC-Ansfelden …

Salz fürs Osterei:

Comics übrigens auch in Altaussee, aber nicht zu Bruckner, sondern als steirische Parallele zur Reise der Bilder im Linzer Lentos – beides Veranstaltungen der KHS Salzkammergut024  – Ebenso wie das Musical Dear Evan Hansen im Stadttheater Gmunden, eine Produktion mit u. a. den Linzer Fadinger Absolventen Ingo Kelp als genialen Lightdesigner …soweit NEWs von der KHS-Region „Kulturkammergut“ …

Jenseits von 200 Jahren Bruckner ist 2024 ein Jubiläumshotspot der Sonderklasse: 200. Geburtstag von Bedřich Smetana, der 150er von Franz Schmidt & Arnold Schönberg, … 50 Jahre Brucknerhaus, 45 Jahre Klangwolke & ARS, 15 Jahre Linz09

Kirchenfenster im Neuen Dom zu Linz:

Obiges, köstliches Zykan Zitat (kritischer „Schönbergianer“, der dessen Klavierwerk einspielte)Otto M Zykan selbst war immer offen für NEUES – wie Bruckner <<<

F R 0 H E S ***** 0 S T E R F E S T

wünscht Manfred Pilsz (– im Jubiläums-Sommer 024 dann selbst ganze 70)

Möge der Hase viel bunten Bruckner ins Osternest legen

Hier nun die März024 Radio-Sendung:https://cba.media/650514 <<<

Radio FRO-Aufmacher zu Agnus Benedictus im Netz <<<

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Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder … , die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können <<<