Eine „Melange“ runder Jubiläen …

… am 13. * & 14. Februar …

…….. Spiegelungen des Grünen Hügels am obigen Plakat (BT Sommer 021) ……..

... am 13. Februar hat es obiger FILM <<< nun nach Linz geschafft … hier Details

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Es „Traxlt“ !!

Im Jahr 1872 heiratete Josef Traxlmayr die Tochter Anna des damaligen Besitzers Josef Hartl, der das Kaffeehaus an der Promenade 16 am Tag nach der Hochzeit seinem neuen Schwiegersohn übertrug. Seit diesem Tag ist das Haus im Besitz der Familie Traxlmayr und trägt auch ihren Namen.

>>> Radio-Beitrag zum „Traxl“-Doppel-Jubiläum (Gespräch mit Dr. Traxlmayr): https://cba.fro.at/547998

Traxl-Museumseck“ (- die Möbel sind noch älter, als die „handelnden“ Personen):

Im Wonnemond Mai

Mit dem Datum Montag, 6.Mai 1872 taucht unsere Stadt Linz namentlich ein einziges Mal in den Cosima-Tagebüchern auf und das per kurzem Vermerk, dass man bei einer Zugreise nach Wien hier zu Linz guten Kaffee am Bahnhof gereicht bekommen hätte. Ungefähr 2 Wochen später zum Geburtstag des Meisters aller Meister kam es dann am 22. 5. in Bayreuth zur Grundsteinlegung für Wagners Festspielhaus Dies alles geschah exakt vor 150 Jahren !!!

 Wäre Meister Wagner in den Genuss eines „Traxl“-Cappuccinos gelangt – Er hätte den Spatenstich für sein Theater vom „Grünen Hügel“ an die Donau verlegt und dann am 22. Mai 1872 hier am Gründberg in Urfahr vorgenommen …

Bereits seit 175 Jahren existiert nun an der Linzer Promenade dieses Café, welches dort 1847 eröffnet wurde – in jener Zeit arbeitete Wagner in Dresden an seinem Lohengrin und schloss sich dort der heraufdämmernden Revolution an …

Revolutionär auch der Neuzugang im hervorragenden Team des Traditionscafés – passend zum AEC und zur Medienstadt Linz: Servierrobo „Bella“ein wunderbarer Kontrast, wenn „Bella“ die Ladestation (ein altes Telefonhäuschen der Belle Époque) im Eingangsbereich verlässt und vorbei am „Museumstischchen“ in die Küche rollt …

Mitten in den Jubiläumsreigen 022 passt der vergleichsweise zarte 40er des Richard Wagner Verbands Linz/OÖ in den Maitagen dazwischen … Im Jubiläumsjahr der 100. Bayreuther Festspiele bebte es am 6. Mai 1976 (wenige Tage vor RWs Geburtstag) während einer konzertanten Aufführung der Walküre im Brucknerhaus so heftig, dass dies als aufrüttelndes Zeichen gedeutet wurde einen Zweigverein der alten Grazer Wagnergesellschaft in Linz zu gründen. Im Parsifal-Jahr 1982 (100 Jahre nach dessen UA) kam es dann zu Jahresbeginn zur ersehnten Eigenständigkeit des RWV Linz/OÖ – Wichtigste Ziele: Ein neues, auch „Wagner-taugliches“ Linzer Theater (- erfüllt durch die Eröffnung 2013 am Volksgarten), Vorträge zu Wagner und seinem Werk, sowie Beteiligung am Patronat der Stipendienstiftung & Kontakt zu den Festspielen …

https://cba.fro.at/544372  <<<  R a d i o

Vor nunmehr 140 Jahren erblickte das Bühnenweihespiel Parsifal <<< das Licht der Bühnen-Welt am Grünen Hügel Bayreuths. 30 Jahre lang durfte der Gral nur dort enthüllt werden. Wagner leistete sich den „Luxus“ sein Weltabschiedswerk für alle anderen Theater auf satte 30 Jahre zu sperren. Im Jubiläumsjahr 2022 erscheint nun Gralssucher Parsifal ab 12. 3. in einer Neuinszenierung in Linz (- Späte Erstaufführung: März 1948, es folgte dazwischen bloß eine Neuinszenierung 1983  im 100. Todesjahr des Komponisten)

„Blume mit Goldhaube“?

Dabei gibt es eine sehr „delikate Verbindung“ zwischen obigem Bühnenweihespiel und unserer Stadt: Carrie Pringle (Caroline Mary Isabelle Pringle) ist der Name des wohl berühmtesten Blumenmädchens aus dem 1882er UA-Parsifal. Diese junge Künstlerin (- Sopranistin) wurde im März 1859 hier in Linz (!) geboren. In Bayreuth war sie bei den Proben (in die Unterbühne) abgestürzt und dem alten Meister (welchem sie „aufgefallen“ war) auf dessen Wunsch nach Venedig gefolgt. Queen Cosima wirkte „Not realy amused“  –  Wagners Herz auch nicht  …  Er starb dort 1883 am Canal Grande zur Mittagszeit des 13. Februars * (7 Tage nach Ende des Carnevals) –  im Folgejahr nach den 1. Parsifal-Festspielen – und der mögliche Auslöser des finalen Ehestreits (mit letalem Ausgang) stammte aus Linz …

Anregung ans „Traxl: Kreation einer Carrie Pringle-Torte und Wiederentdeckung der g’schmackigen >>> Anton Bruckner-Noten (– nach Rezeptur der Linzer Konditorei Bruckmüller – wesentlich besser als die hochgelobten Mozart-Kugeln / und NEU – vielleicht dann ja anlässlich des Bruckner-Jubiläums 024)

Die herzlichsten Valentinswünsche für alle Lieben

und Happy Birthday zum 60er von Josef H a d e r <<< (Radio)

Manfred Pilsz

Erni Mangold hatte ihren 95er bereits Ende Jänner … Herzlichen Glückwunsch !

Alter Radiobeitrag zum Landkrimi 2017 <<< hier

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung (türkis ?) verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  im BLOG-Text aktiviert werden können !

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Man untersage jegliche pandämliche Störung des bevorstehenden Linzer Parsifals !

Radio-Link zu Parsifal: https://cba.fro.at/540418

BLOG-Link zum Thema: „Zum Raum wird hier die Zeit<<< hier

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Anfang Februar gab’s noch einen feinen Sänger.Workshop im Linzer Musiktheater mit Kammersängerin Brigitte Fassbaender:

Schubert-Video (Drehort u. a. „Traxl„): https://leologeslogbuch.blog/2021/11/19/durch-die-nacht-zu-dir/

Im „Traxl“: https://leologeslogbuch.blog/2017/08/17/matinee-im-cafe/

Bekenntnisse eines Linzer „Wagnerianers“: https://leologeslogbuch.blog/2020/02/13/wagnerianer-bayreuthianer-rwvler/

OÖN zum Doppeljubiläum

Phil GLASS 85

…  31. Jänner 2022 …

Sprich: Schuberts 225. Geburtstag

und der 85er von Phil GLASS

>H e r z l i c h e * G r a t u l a t i o n <

>>> Tribute to Philip (Stream 19.00) – Ein Abend mit Klaviermusik, die Philip Glass für Dennis Russell Davies und Maki Namekawa komponiert hat. Live aus dem Deep Space 8K des Ars Electronica Center in Linz mit digitalen Echtzeitvisualisierungen von Cori O‘Lan.

Die Fadinger durften vor 20 Jahren ein Werk von Phil Glass visualisieren:

>>> „D i e 5. D i m e n s i o n“ <<<

Der Meister selbst hat es im Rahmen des Brucknerfests abgesegnet !

„FELIX“

31. Jänner *

F E L I X

(1. 6. 1954 – 23. 1. 2022)

Auberg – Pfeifferstraße – Die Mutter erscheint in Rauchwolken – Marschmusik wird leiser – Gartenhaus 1, oder Spaziergang? – Uralte Geschichten werden ausgepackt – Schule, Lehrer – leider nur noch selten Ansätze früherer genialer Imitationen – Vorbei am alten Auberg Gasthof mit Bühne, ab zur Kirche St. Leopold – früher im Kern-Keller: Tischtennis und Jugendklub – jetzt nur noch ein Streiflicht – „Am Teich“ hörte man Eislaufgeräusche hinter den Häusern – der Baumi samt Schwester, Mani und Schnapsi hatten hier ihren Treff – Vater Feilmayr, früher Feldwebel, hatte einen Durchschuss im Arm – zuletzt war er Telefonist – Vom Vater, dem begeisterten Laienschauspieler, erbte Felix das Talent – Der große Bruder werkte lange Zeit in Südafrika beim Telegraphenauslandsdienst & spielte besser Schach, als jeder von uns …

Sollen wir über den Ziegelteich zur „Lahmigehen (– eine schwache Runde), uns an den Jacky, den Theo, den Zeger und Zecki erinnern, sowie den seligen Moses loben, oder aber beim kleinen Telefonhäuschen am Doppelbauerweg uns eine schattige Bank zum Quatschen suchen – Petrinum ist besser: Nein nicht in den Garten – da bräuchten wir Würstel, Senf, Semmeln und was zum Trinken – Ich hab das Leder mit – wir müssen ja nicht am Hartplatz in der prallen Sonne spielen, nehmen wir doch die kleinen Tore am Rasenfeld unter den Bäumen – am Ende warten ja doch die Bänke unten beim alten Schwimmbad – Heute ist bei ihm Pfeife angesagt – nein, nicht Schiri, sondern Tabak und dann hören wir uns den Beitrag an, den wir 2 letzte Woche gebastelt haben – da war auch der Sigi mit dabei – der hat demnächst Abschluss am Konsi und geht nach Deutschland – Gesund wärst Du Deinen eigenen Weg in Sachen Kleinkunst gegangen – Jahre später hatte Sigi den Dreh & die Bühne verlassen … Er ist schon lange dort, wo Du nun hingehst – lass ihn bitte grüßen ! … Die letzte Zigarette ist ausgedämpft – keine Medikamentengabe mehr – die dunklen Masken verblassen im Nebel …

Requiescat in Pace  FELIX

... an Schuberts Geburtstag *

Urnenbestattung

Das war 2021

Heute am Tag der Lucia: „Lutzln“ (Burgenländischer Brauch)

Alles begann sehr >Hochwinterlich< und so konnte man 021 bis etwa Mitte März am Gründberg (Bild links) und am Fuße des Pöstlingbergs beim Dießenleitenweg (rechts) wie in alten Tagen wunderbar die Hänge hinunter rodeln …

Wahrscheinlich hätte Kirchschlag in diesem Jahr sogar noch an manchen Apriltagen taugliche Pisten geboten und die Terrasse beim Durstbergweg wäre so nur zaghaft abgetaut – doch Anfang 2016 war es zu einer Schlüsselübergabe gekommen. Somit stand keine Schneeschaufeln mehr auf der imaginären „To Do – Liste“ …

Nur 5 Jahre später folgte nun der Abschied von Mondsee. Die Ferienwohnung war nie (wie Kirchschlag) ganzjährig bewohnt und in den letzten Jahren nur noch sporadisch im Sommer besucht worden. Im Winter war man hier früher in die nahen Salzburger Berge aufgebrochen – zum „Hütten- & Pistenzauber“ nach Gaissau/Hintersee:

„Spielberg“-AlmBilder

Was auf einem Schulskikurs am Feuerkogel zart begonnen hatte, sich in Kirchschlag zaghaft weiterentwickelte, beim zwanghaften Berutschen der „Streif“ zur bleibenden Schockstarre geführt hatte, das endete nach weiteren Eis-Exzessen auf der Höß, hier im Kreise der Familie mit final ganztägigen Hüttenaufenthalten und dem endgültig befreienden Abschnallen der Bretter zur Jahrtausendwende …

Es sollte eigentlich der Alterssitz der Senioren werden und „Rosa Oma“ verbrachte dort auch noch viele Sommer – in der Folge wurde es dann noch ausgiebiger von den Weingärtner Großeltern genutzt …

Lockere 70er Bauweise: Das >100Wasser WC< nebst Lift gehört baulich zum Nebenhaus – die „Sollbruchstelle“ dokumentiert dies deutlich … (siehe Bild oben)

Unter diesem Balkon stand einst stundenlang im „Tratsch“ mit den Nachbarn (vom Landestheater) zur ebnen Erd‘: Heinz Reincke (manchmal mit Gattin Erni Mangold). Am Irrsee teilte man sich den Badeplatz mit Heinz Marecek, wenn dieser hier Otti Schenk am jenseitigen Ufer besuchte …

Auch wenn dort am Balkon zu Mondsee noch in Super-8-Zeiten zahllose Filme mit der Klebepresse geschnitten wurden (- am Wäscheständer hingen die Filmstreifen mit Klupperl befestigt …), so blieb das Feriendomizil doch eine fremde „Behausung“. Mit Salzkammergut verband man eher den Traunsee samt seiner Spitzvilla, Gmunden und dem „Festival der Nationen“ in Ebensee, oder den oft wilden Attersee mit Nussdorf, dem jahrelangen „Sommeridyll“ der Kindertage … auch die permanente Erhöhung der Abgaben durch die Gemeinde (bis zum Maximum) versüßte den Trennungsschmerz.

Der endgültige Rückzug des Städters ins absolute Zentrum seiner geliebten Metropole ist damit nun endgültig vollzogen … und die OÖ. Landeshauptstadt hat exquisite Aussichtswarten zu bieten …

Ein fantastischer Rundblick: Man sieht zum > Holy Pöstlingberg < ebenso, wie zum Höhenrausch & Dom – Die alte Sparkasse an der Promenade und das Cafe „Traxl“ befinden sich da in Aequidistanz zum Kapuziner „Castel Gandolfo“ im Weingarten:

Gab es 2020 für den Juror Pilsz (trotz Pandemie) noch einige Jurierungen bei VÖFA– Bewerben in Tirol und Wien zu absolvieren, so durfte sich der Filmemacher heuer über eine feine Medaille des BDFA freuen, die ihm Ruth W. übergab, da ihr schräger Experimentalfilm „Thomas Münzers letzte Schlacht“ dem Blog-Autor gewidmet ist – Herzlichen Dank – Die Überreichung erfolgte in der luftigen Höhe der „Grünen Mitte“ von Linz (- siehe Ausblick im untigen >Panoramabild<)

Ein kurzer Blick auf gleicher Dachhöhe zeigt FRECHe Aktivitäten der Fadis:

Mira Traxler als Mitarbeiterin im Schäxpir-Team & die MRG-Chefin mit ihrem Team u. a. bei der Eröffnung des Festivals am Areal der Bruckner-UNI

Zuvor gab’s bereits Crossing Europe mit YAAAS <<< 2x Radio

Und damit zurück ins Salzkammergut:

2024 wird nicht nur das Bruckner-Jahr sein, es soll auch Leute geben, die ihren 70er feiern und die Kulturhauptstadt Bad Ischl wird mit der Region 365 Tage lang zwischen Altaussee & Gmunden für Furore sorgen. Ein Jugendradio wurde angedacht, als es im Traxl zum Interview mit der Intendanz kam (<<< Radio)

2021 war wieder Festspieljahr: In Gmunden (Bild oben) ebenso wie in Salzburg, Linz … und Bayreuth:

Wenn sich in Bayreuth der Vorhang schließt, beginnt der Kulturherbst mit ARS & Brucknerfest in Linz (Klangwolke, Eröffnung & viele Konzerttermine)

Besonderer Höhepunkt: Workshop & Konzert mit Thomas Hampson (samt Hund / „His Masters Voice“)

Kabarett-Ikone Josef Hader hatte ursprünglich in seinen Heimatort nach Nöchling geladen, doch heftige Unwetter bedingten Terminverschiebungen, sodass sein dichter Vorstellungskalender und Festspielkarten sommerliche Treffen verunmöglichten und so kam es erst einen Tag nach dem herbstlichen Posthof-Auftritt zu einem gemütlichen Radio-Gespräch <<< im Musiktheater-Cafe …

Mit dem Radio <<< im surrealen Blumengarten der Galerie/Atelier Aigner und mit der „Gewinnerin“ bei der Schmuck-Präsentation in EnnsClaudia Langer war ebenso wie Claudia Kreiner auch Gast in der Bruckner-UNI bei der UA der I. Symphonie von Helmut Rogl, der kurz davor Audienz im Kepler-Salon gab, wo auch sein Filmportrait gezeigt wurde:

Wo viel Rauch ist, ist auch viel Kultur – so im Musiktheater, wo Fredi Rauch als Fürst Basil Basilowitsch im Grafen von Luxemburg brillierte. Der Rap-Star des Abends war sehr begehrt …

Im „ET-Homeoffice“ (Studio) seines Anwesens kam es an einem gemütlichen Nachmittag zum Pensionisten-Gespräch >>> Radioaufzeichnung

Das neue MRG-Absolventenprojekt >>Durch die Nacht zu Dir„, das eine Woche vor dem 1. Lockdown 2020 in Angriff genommen wurde, konnte nun Ende 2021 endlich erfolgreich vollendet werden – trotz technischer Probleme & mehrerer pandemischer Unterbrechungen …

Gedreht wurde u. a. rund um den separierten „Seuchentisch“ im guten, alten Traxl:

Bevor uns die vierte Welle leider einen speziell „stillen“ Advent bereitete, der diesen Jahresrückblick in Ruhe entstehen ließ, ging es noch schnell zur Youki ins MKH Wels und in die Tabakfabrik zur BANKSY-Ausstellung

In der U-BAHN(ksy)Lok im Lockdown in der LockTown Linz

In jener Zeit vollzog sich die „Weingarten“-Metamorphose >Herbst zu Winter<

Ein 3D-Adventkalender (Vorlage aus dem Jahr 1955) mit des Enkels heutigen „Krippenfiguren“ ziert weihnachtlich den Wendeltreppenabgang im Weingarten …

Am stillen Herd zur Winterszeit“ kommt es derzeit zur Vorbereitung des runden RWV Linz/OÖ-Jubiläums: Projektiert sind eine Radiosendung und ein Bild/Tonbeitrag zum Festabend im Landesmuseum – Da werden nicht nur kleine Kekse gebacken:

F R O H E ***** F E S T T A G E

M P

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Freunde des Linzer Musiktheaters mit Beitrag zu Bayreuth 2021 (Seite 16)

„Durch die Nacht zu dir …“

Am Todestag des Komponisten (19. November)

Eine kleines, feines Horror-Video mittels Visualisierung von Schuberts Ständchen

Ein früher Abend im Dämmerlicht des Winterhalbjahrs: In einem Linzer Cafe wird an vier Tischen diese Atmo ganz unterschiedlich wahrgenommen. Man(n) liest die Presse, Frau am Nachbartisch ist in ihr Handy vertieft. – Über dem Sessel dazwischen: Eine gelbe Jacke. In angemessener Entfernung davon rührt eine junge Lady genüsslich in ihrer Tasse und blickt voll Sehnsucht auf Bild und Carnevalsbeitrag der aufgeschlagene Zeitungsseite ihres sonoren Nachbarn am Nebentisch. Passend zu ihrer eigenen Lektüre: Der venezianischen Novelle von Thomas Mann. Träumerische Erinnerungen an das bunte Maskentreiben in der Lagunenstadt werden durch Handy-Infos gekappt, die ganz urplötzlich 3 Tische des Cafés leeren. Im selben Moment ist auch die gelbe Jacke verschwunden

Unsere junge Venedig-Träumerin am Heimweg (?) durch die nächtliche Stadt – verfolgt von einer unheimlichen Maske und einer ebensolchen gelben Kapuzenjacke. In der bedrohlichen Dunkelheit wird kurz eine Gedenktafel sicht- und gleich darauf auch hörbar:

Schubert hatte in Linz einen eigenen Freundeskreis. Zu dieser Schubertiade gehörten die musikalischen Spaun-Brüder, sowie der Liedsänger Johann Michael Vogel. Auf der anderen Landstrassenseite des Taubenmarkts befindet sich das Palais des Steyregger Geschlechts Weißenwolff – ganz wesentliche Mäzene des Komponisten.

Einzelne Werke, wie „Das Ständchen“, die nachträglich zum finalen Kunstlied-Zyklus „Schwanengesang“ zusammengefasst wurden, entstanden 1828 im Todesjahr von Franz Schubert:

Leise flehen meine Lieder

Durch die Nacht zu Dir;

In den stillen Hain hernieder,

Liebchen, komm’ zu mir!

Flüsternd schlanke Wipfel rauschen

In des Mondes Licht;

Des Verräters feindlich Lauschen

Fürchte, Holde, nicht.

Ein, vom Vollmond erleuchtetes Stiegenhaus füllt sich mit undurchschaubar schrägen Protagonistinnen. Alles steuert auf eine bekannte  „Psycho-Szene“ zu … doch die spitzen Streicher-Attacken bleiben aus, das Klavier spielt weiter und so schaut „Sir Alfred“ nicht wirklich ums Eck und auch „Die Gondeln tragen keine Trauer“ … (- sprich: KeineTrigger-Warnung für zartbesaitete Rezipienten notwendig)

Hörst die Nachtigallen schlagen?

Ach! sie flehen Dich,

Mit der Töne süßen Klagen

Flehen sie für mich.

Sie verstehn des Busens Sehnen,

Kennen Liebesschmerz,

Rühren mit den Silbertönen

Jedes weiche Herz.

Was beim Erlkönig vordergründig als Horror in Erscheinung tritt ist beim Ständchen subtil zwischen den Zeilen versteckt …

Lass auch Dir die Brust bewegen,

Liebchen, höre mich!

Bebend harr’ ich Dir entgegen!

Komm’, beglücke mich!

Hier kommt das lyrische Ich, nachdem es sich in seinem „Ständchen“ vier Strophen lang in verführerischen lyrischen Bildern ergangen hat, sozusagen zur Sache: Die lyrische Sprache geht zu dem imperativischen Gestus des Verlangens, Beschwörens, ja mit „höre mich“ gar des Forderns über. Das erfordert eine eigene Melodik und einen ihrer Aussage gerecht werdenden Klaviersatz. Beides hat diese letzte Liedstrophe zu bieten, und die melodische Linie reflektiert dabei wieder auf beeindruckende Weise die lyrische Aussage und die Art und Weise, wie sie lyrisch-sprachlich auftritt. (- Zitat aus einer Abhandlung v. Helmut Hofmann)

… hier Bilder aus dem neuen Film <<<<< ****** >>>>> garantiert ohne zu spoilern …

Das Absolventen-Projekt (MRG Linz Fadingerstraße) nahm >Covid-bedingt< ganze 2 Jahre (mit x Unterbrechungen) in Anspruch. Aufgelockert durch innovativ aufgeladene Kaffeehaus-Besprechungen und kreative „Corona-Spaziergänge“ ist es nun gelungen (trotz altersschwacher Technik) das Unterfangen mit einem abgesicherten Director’s Cut am Halloweentag zu finalisieren …

… auch diesmal unterstützten Top-Gäste das Team

Anlässlich des 225. Geburtstags des Komponisten wird erst 2022 die Präsentation unseres Musikvideos über die Bühne gehen …

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2022 steht auch ein Jubiläum für das Cafe Traxlmayr an …

Karneval von Venedig ***** Der Tod in Venedig“ (Th. Mann)

Mit meinen heißen Tränen“ Schubert im Film <<<

Gediegene Schubert-Filmszenen von Titus Leber

und im „Horrorgenre“ > Schreckliches < von anderswo …

Unser aller YOUKI ist gut „vernetzt“ !!!

Der MLA 021 hatte resignierend bereits vor Oktober von sich aus alle Signale auf „Online“ umgeschaltet. Umso beeindruckend mutiger war die Ansage der YOUKI zu bewerten, direkte Begegnungen im MedienKulturHaus im Kino, bei Workshops & Nightline zu ermöglichen !!! – Leider wurde dieser Mut nicht belohnt ...

… auch die Youki 021 bestens „vernetzt“ & verkabelt … bis ganz nach oben:

Als alter Freund und Wegbegleiter unser aller YOUKI war ich sehr betroffen, als ich den Text der Aussendung las, den das Team des Festivals wenige Stunden vor dem heurigen Start ins Netz stellte. Betroffen, weil ich mich selbst natürlich auch auf die „analoge“ Wiedergeburt des Jugendmedienfestivals gefreut hatte. Betroffen aber vor allem, weil man tolle, initiative Kulturverantwortliche von jetzt auf jetzt ohne klare rechtliche Spielräume im Regen stehen lässt und damit eine Frustration aufbaut, die sich genau diese engagierten Leute a) nicht verdient haben und b) auf diese Art und Weise verlieren könnte !!! Notwendige Maßnahmen ändern nichts an der Tatsache, dass die Leitung eines Jugendfestival nur sehr eingeschränkt glücklich sein kann, wenn am „Vorabend“ der Veranstaltung alle SchülerInnen per Verordnung abgezogen werden. Der unglücklich formulierte Sager bezüglich „Professionalität“ (?) im Kulturbereich war mehr als entbehrlich und sollte flächendeckend durch Wertschätzung egalisiert werden ! Youki-Vater Hans Schoiswohl wäre explodiert, wenn man ihm nach einjähriger, akribischer Vorbereitung, Minuten vor dem Anpfiff, den Boden einfach so weggezogen hätte und es wäre kein so freundlichen Text verfasst worden:

Aussendung des Youki-Teams:

Traurig, weil ein uns nun zum zweiten mal eine Festivalausgabe bevorsteht, in der wir euch nicht im Kino, im Medien Kultur Haus, an der Bar oder auf der Tanzfläche sehen werden. Traurig, weil junge Filmschaffende ein weiteres Jahr auf die große Leinwand und die wohlverdiente Aufmerksamkeit verzichten müssen.

Genervt, weil wir uns in einer Situation befinden, in der uns die politischen Entscheidungsträger mit unklaren Formulierungen, spontanen Pressekonferenzen ohne Ergebnis und nicht vorhandenem Krisenmanagement konfrontieren. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht klar, welche Regelungen ab Montag für uns gelten werden. Wir rechnen aber mit erheblichen Einschränkungen im Veranstaltungsbereich und beobachten die gesundheitliche Situation mit großen Bedenken.

Ein YOUKI Festival ohne Publikum, Schulklassen, internationalen Gästen und Vernetzungsmöglichkeiten sowie Gesundheitsrisiko für unsere Gäste wollen wir nicht durchführen. Wir haben keine andere Möglichkeit, als die Situation selbst in die Hand zu nehmen und einen Großteil des Festivals in letzter Sekunde abzusagen. Eine Entscheidung, die 2021 unter verantwortungsvoller und sachlicher politischer Führung nicht notwendig gewesen wäre.

Gestreamt ist das einzige G das uns jetzt noch bleibt!

Wir wissen, dass ein Kinobesuch nie durch ein online Angebot ersetzt werden kann. Trotzdem würden wir uns freuen, wenn ihr alle mit allen Freund_innen und Bekannten einen Blick in unser voller Liebe kuratiertes Wettbewerbsprogramm werft. Es zahlt sich aus und zahlreiche junge Regisseur_innen freuen sich.

Wir versuchen für die Filmschaffenden das Bestmögliche aus der Situation zu machen. Der internationale Filmwettbewerb wird live auf DORFTV und on demand im KINO VOD CLUB übertragen. Ebenso ermöglichen wir eine Preisverleihung durch die Jury am 20. November um 20:00 Uhr. Des Weiteren gibt es einen online Animations-Workshop, einen Instalive-Talk zuFemale* perspectives behind the cameraund auch den Breakfast Club mit Cinema Next im Internet. Alle anderen Rahmenprogramme und Nightlines verschieben wir in erfreulichere Zeiten.

Lasst uns nicht ganz verloren gehen!

Wir hoffen auf eure Unterstützung und wünschen euch uns und vor allem den jungen Generationen eine handlungsfähige Politik, die ernsthafte Zukunftsperspektiven schafft. Es gibt ja neben einer Pandemie und YOUKI auch noch ein paar andere Probleme, die gelöst werden wollen. Es wird der Tag kommen, an dem wir demotiviert unsere Laptops zuklappen und uns aus der innovativen Kulturarbeit zurückziehen, der Tag, an dem wir Österreich gänzlich der Blasmusik, den Zeltfesten und Festspielen überlassen, der Tag, an dem wir uns den ganzen Wahnsinn entspannt mit eisgekühlten Getränken aus der Ferne anschauen. Doch dieser Tag ist noch fern. Passt auf euch auf und bleibt bitte gesund!

Hoffentlich seid ihr trotzdem dabei,

Philipp Feichtinger & Anna Rieder & das ganze YOUKI-Team

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Liebes YOUKI-TEAM !

Der wesentlichste der obigen Sätze: „Doch dieser Tag ist noch fern

Das WICHTIGSTE vorweg: Ihr lasst euch nicht demotivieren, es werden keine Laptops zugeklappt und innovative Kulturarbeiter gehen niemals ins Pension, machen vielleicht Urlaub, besuchen ganz selten Zeltfeste, wissen wo die (gute Blas)Musik spielt und sehen sich nicht in Konkurrenz zu Festspielen … Ihre große Liebe gehört der YOUKI und das wurde so schon deutlich über 20 mal optimal nachhaltig bewiesen und zurecht freudig selbstbewusst auch einzigartig zur Schau gestellt !!!

YOUKI 2021 – Lost in the Internet?

> Wir * alle sind das „Netz“ und lassen die YOUKI nicht verloren gehen <

Österreichs größtes, internationales Jugend Medien Festival findet garantiert alljährlich Ende November in Wels (Oberösterreich) statt.

DANKESCHÖÖÖN ans gesamte FESTIVALTEAM

Y O U K I 2 0 2 1

Die YOUKI 021 ist nun bereits voll im Gang

– ganz nach dem Motto „FUN statt FRUST

Davon konnte man sich gleich am 1. Tag bei Dreharbeiten überzeugen:

Youki 021: Team, Jury & anderes Fachpublikum …

Manfred Pilsz

… noch ein HANS

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f a d i m e d i a * – sprich: M R G Linz Fadingerstraße

Bruckner & Dorfer – 11. Oktober 021

Der 11. Oktober ist ein tolles Geburts-, aber ganz schlechtes Sterbedatum:

Am 11. Oktober geboren zu werden bedeutet, dass wahrlich ALLES in der WAAGE ist. Nach der, wie üblich heißen Sommerdepression ist man nun im Herbst-Highlife voll angekommen. Wenn die graue Donau morgendlich dampft und genüsslich in dicken Wattewölkchen im Flussbett vor sich hin gurgelt, wenn das Mühl4tel in satten „Indian Summer -Farben“ erstrahlt und die Gastgärten am Nachmittag ohne Sonnenschirme auskommen, meist abendlich mit Wärmeschwammerln und/oder -decken ausgestattet werden, dann ist es endlich wieder soweit. Jacke zu und den noch dünnen Schal ums Hälschen. Die Stadt versinkt in einer feinen Nebelsuppe, fehlen nur noch erste fette Schneeflocken und ein wenig Hausbrandgeruch (- olfaktorische Kindheitserinnerung der frühen 60er in Urfahr) Herrlich !!!

Diese Gnade wurde (allerdings zu Wien) dem begnadeten Kabarettisten Alfred Dorfer 1961 zuteil. Ich darf dem Fadinger Ehrenmitglied ganz herzlich auch im Namen der ehemaligen Kabarett-Gruppe unseres Gyms zum heutigen 60er gratulieren !!!

Radio FRECH-Mitglied Michi Baumgartner bei Fredi Dorfer 098 im Posthof

Dorfer gestattete den Jung-Kabarettisten in den 80ern Textfragmente seiner frühen Arbeiten zu verwenden. Zu mehrtägigen Workshops > wie mit Josef Hader < kam es leider nicht, aber immer wieder trafen Jung-Fadinger mit Fredi Dorfer zusammen – so auch bei der YOUKI in Wels, wo es zu einem legendären Interview von Radio FRECH mit ihm 2002 in einem Zirkuswagen vor dem GREIF kam:

Humorlosigkeit ist Intelligenzmangel

Zu jungen Menschen hatte Dr. Dorfer schon immer einen guten Zugang .

Zum Wiener Naschmarkt, zur Musik und immer wieder nach München zieht es Alfred Dorfer hin – ob er dort wohl seinen „Stiefzwilling“ („Wie sich die Bilder gleichen“ – siehe unten) Jonas Kaufmann besucht, oder gar mit ihm eine Opernproduktion plant? Fredi Dorfer hat sich jedenfalls als Klassik-Fan geoutet und zuletzt in Wien Mozarts „Figaro“ als Regisseur betreut …

Dorfer-Double“ Kaufmann war zuletzt in München als optimaler Tristan zu hören !

Vor nunmehr 125 Jahren

Apropos Richard Wagner: 13 Jahre nach Bruckners „Meister aller Meister“ verstarb ER selbst am 11. Oktober 1896 in Wien im Kustodenstöckl von Schloss Belvedere und wurde auf eigenen Wunsch in St. Florian unter seiner Orgel zu den Klängen von Parsifal in der Gruft beigesetzt.

Conrad Fischer verweist im Text seines berühmten Bruckner-Films darauf, dass das Leben am nämlichen Nachmittag des 11. 10. ungeachtet des Tods des bedeutenden Komponisten in den Straßen, Amtsstuben und Kaffeehäusern der Kaiserstadt völlig unbeeindruckt weiter von statten ging, als wäre nichts geschehen. Doch wenig später blendet die Bild-Regie über nach St. Florian und lässt die Kamera zum Te Deum nach oben entschweben …

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NEWS vom Tag danach:

60-PLUS: Helmut ROGL – die > I. <

ROGL nun auch offiziell 60

UA in der Bruckner-UNI (DorfTV)

Kultur-Herbst Linz/OÖ 021

4. September 021 – Querung der Donau von Urfahr in Fahrtrichtung Ansfelden 

Kommend von der Linken Brücken-Straße geht es pfeilgerade über den (vor Kurzem eröffneten) Ersatz für die gute alte Eisenbahnbrücke. Die anmaßende Bezeichnung „Neue Eisenbahnbrücke“ verdient das neue Bauwerk schon auf Grund der (noch) fehlender Schienen (derzeit) nicht. Die leicht nach rechts versetzte Bus- und (spätere) Bahn-Spur irritiert den, von Urfahr kommenden Autofahrer: Man ist im Zweifel, ob es nicht besser wäre die derzeit leere Spur zu befahren, entscheidet sich aber dann der Bezeichnung „Linke Brückenstraße“ Folge zu leisten, in der Hoffnung nicht mittig doch noch zum eigenen Entsetzen als Geisterfahrer enttarnt zu werden …

Für den Bruckner-Fan ist es die Bruckner-Brücke, die nahe des Musentempels zum Brucknerhaus geleitet – parallel zur Nibelungenbrücke – ganz im Sinne unseres Genius Loci, der sich zu Lebzeiten ja als bekennender Wagner-Apostel geoutet hat !

Zum nunmehr 197. Geburtstag von Anton B sind es gerade mal nur noch 3 Jahre bis zum großen Jubiläum, das mit der Kulturhauptstadt Ischl 024 genial zusammenfällt …

Welch wunderbarerAltweiber-Sommer, oder ist es schon derGoldene Herbst– eine ideale Mischung aus 25 Grad am Tage und knappen 10 in der Nacht – Es schläft sich gut und die Natur greift (diesmal >Allergiefrei<) in die wunderbar leuchtenden Farbtöpfe ! So auch van Gogh in Gmunden: Der Fadinger Bühnenmeister & smarte Lightdesigner Ingo Kelp hat im dortigen alten Stadttheater den Maler als Titelfigur in einem Musical ins richtige Licht gesetzt und lässt so dessen geniale Bilderwelten für das staunende Publikum sichtbar werden.

Nur wenige Takte entfernt am benachbarten Attersee ging das Festival der Nationen im Programmkino Lenzing über die Bühne – eines der wenigen internationalen Filmfestivals, das es auch im covidalen Vorjahr 020 > leiwand < vor den Vorhang geschafft hatte …

„Winterreise“ im >Digitalen Früh-Herbst<

Bei der heurigen ARS durfte man/frau sich über gelungene Abende in Keplers Garden freuen. Die ARS-Eröffnung ging erstmals im Beisein eines Bundespräsidenten über die Bühne und wurde künstlerisch abgerundet mit einer derART noch nie dagewesenen „Winterreise“, auf die man sich einlassen musste – von der man aber im Verlauf (des auch klimatisch angenehm kälter werdenden Innenhofs des Auhof Schlosses) in eine sich aufbauende, stimmige Atmo immer stärker hineingezogen wurde – ein mutiges, feines Experiment !

„Naked Lunch“-Frontmann Oliver Welter und Pianistin Clara Frühstück führten anschließend ihre berührende, zeitgenössische Neuinterpretation von Schuberts „Winterreise“ auf, begleitet von den einfühlsamen Visualisierungen des Medienkünstlers Cori O’Lan.

Als Bühne der Eröffnung diente der „Zirkus des Wissens“ – Thema: Kreativität und Digitalisierung. Der Rektor der JKU sah dies als unverzichtbare Kombination & auch Präsident van der Bellen sprach nicht von ungefähr die Begrifflichkeit einer ARTificial Intelligence an. Der Linzer Bürgermeister erwähnte u. a. im Rahmen des nunmehrigen, pädagogischen Aufbruchs in Sachen Digitalisierung die Zweigausrichtung an einer Linzer AHS … An jenem 2. Abend kam es zur Umsetzung von Bruckners NEUNTER am Campus Areal der JKU – elektronisch verwoben mit experimenteller Musik. Das dabei notwendige Flanieren der Rezipienten sollte nur noch vom Erwandern der Dornhelm-Klangwolke getoppt werden – Die Vorgabe der berühmten 10.000 Schritt pro Tag wurde dabei vom Blog-Autor mit größter Wahrscheinlichkeit im Namen der Kultur ausnahmsweise erreicht – eine kontrollierende StepsApp am neuen smarten Senioren-Phone aber natürlich erfolgreich mit Eckel abgeschmettert;

Für Bruckner war es noch ganz normal den Tag per Pedes zu bewältigen (- ohne digitale Überwachung, für die es weder eine Notwendigkeit, noch gar technisches Knowhow gab …) Keine Ahnung wie viele Schritte der junge Anton absolvierte, als er einst nach Windhaag unterwegs war, oder später regelmäßig von Kronstorf nach Enns.

Als Unterlehrer bereitete er den größeren Kindern in der Sonntagsschule Freude, wenn er von der Natur erzählte, von den Blumen und Tieren und dass die Erde eine Kugel sei. Er erklärte ihnen die Gezeiten, zeichnete einiges auf die Tafel und erzählte der staunenden Schar von den Erdteilen. Das alles war nach den Schulvorschriften nicht erlaubt. Bruckners Vorgesetzter im Mühl4tel Oberlehrer Fuchs verurteilte diese schlimmen „Entgleisung“ scharf und kam nun öfters unversehens, um Bruckners Unterricht zu kontrollieren und hielt diesen an in seiner Freizeit dem Unterricht des Schulmeisters beizuwohnen …

Bruckner pflegte auch in der Wiener Zeit ganz spezielle Unterrichtsmethoden Bruckners und durchaus besondere Beziehung des zu seinen Schüler*innen. Die Autoritätsverhältnisse blieben dabei zwar strikt gewahrt, waren jedoch geprägt von einem teils außerordentlich engen privaten Umgang. Gemeinsam mit seinen zumeist jugendlichen Freunden, die als treue Anhänger und Unterstützer oft lebenslang für die Verbreitung und Durchsetzung seiner Werke eintraten, an deren Überarbeitung sie nicht selten beteiligt waren, unternahm der Konservatoriumsprofessor/Universitätslektor Ausflüge, besuchte Konzerte & das Wirtshaus.

Brucknerfest 2021 – Motto: „Mutige Impulse – Bruckner und seine Schüler*innen“

Bruckner ist nicht zu >Brahmsen< – seine Schüler jedoch schon:

Der Wagnerianer Bruckner und sein Widersacher Brahms trugen in Wien ihren offenen Kampf aus – dabei gerieten auch StudentInnen unseres großen Ansfeldners (wie Wolf oder Rott) in die Schusslinie:

Als Hans Rott im Jahr 1880 seine E-Dur-Symphonie für ein Staatsstipendium vorlegt, gerät er zwischen die Fronten. Die Kommission wird von Brahms und seinem Parteigänger, dem Kritiker Eduard Hanslick, dominiert. Brahms ist nicht nur Rotts ästhetischer Ansatz zuwider, er fühlt sich von dem jungen Komponisten obendrein arg verhöhnt, weil ein Thema der Symphonie offenbar ironisch auf ein Thema Brahms’ anspielt. Brahms und Hanslick demütigen Rott mit voller Absicht. Der ohnedies labile Komponist erholt sich davon nicht mehr, er steigert sich in einen Verfolgungswahn. Auf einer Bahnfahrt im Jahr 1881 erleidet er den endgültigen geistigen Zusammenbruch, er sieht überall Agenten von Brahms, die ihn verfolgen, glaubt, dass Brahms den Zug mit Dynamit vollgeladen hat, um ihn zu töten. Rott wird in die Niederösterreichische Landes-Irren-Anstalt überstellt, die Diagnose lautet: Verrücktheit, halluzinatorischer Verfolgungswahn. 1884 verschied Rott nach mehreren Suizidversuchen im Alter von 25 Jahren in der Irren-Anstalt (- fast 20 Jahre später stirbt hier auch Hugo Wolf). Gustav Mahler, Rotts Freund und Kollege in der Kompositionsklasse, greift die Ideen auf, zumindest seine Erste und Zweite Sinfonie sind deutliche, wenngleich nicht als solche ausgewiesene Hommagen an den Freund.

>>> Dieses und noch vieles mehr … Symposium 021 des Anton Bruckner Instituts Linz

Manfred Pilsz

(- ein „Herbstzeitloser“)

Die Klangwolke 021 war diesmal ein gewaltiges Bild/Ton-Spektakel mit Filmmusik im symphonischen Hollywood-Stiel des 20. Jahrhunderts – da ließ sich auch Bruckner gut verpacken … Die Visualisierung im offenen Donauraum erinnerte an gute alte Zeiten, konventionelle Leinwand-Projektionen sorgten für Nähe – die etwas abgestandenen Experimente wie Bewegtbilder auf Sprühnebel funktionierten nur schemenhaft – da waren die Fadinger mit ihren Filmen bei Projektionen während des Donausommers 2004 auf schwimmenden Wasserwänden bereits mindestens so erfolgreich … Das künstlerisch entbehrliche, finale Feuerwerk wurde durch ebensolches, aufgesetztes Lasershowprogramm ersetzt summa summarum ist dem Klangwölkner Dornhelm samt Team aber zu gratulieren !

Hinweis nur für „Digital Naives“: Worte dieser Farbgebung verstecken Infos, Bilder …, die durch einen linken „Maus-Klick“  aktiviert werden können !

Keplersalon Sept. 2021: https://www.youtube.com/watch?v=jWSK-x7Sx6U << >> (Rogl-Film ab Min. 9.30 …)

„Diskurs zum Ring“ – Bayreuth 021

Am letzten Tag des Leo-Sternzeichens kurz vor Festspielende:

Waber-lohendes-Götter-dämmerndes-Gespinst

Die Ausnahme-Festspiele Bayreuth 021 warteten nebst Holländer-Premiere mit einem feinen „Diskurs zum Ring“ auf: Der „Götterdämmerungs-Installation“ einer japanischen Künstlerin im Festspielpark, einem virtuellen Drachenkampf * in den Pausen zur konzertanten „Hermann Nitsch-Walküre“ und dem „Post-Prolog“ à la Rheingold mit Loge auf der Anklagebank … sprich: „Immer noch Loge“ (Text: Paulus Hochgatterer / Musik: Gordon Kampe)

Die 3 G für die 3 W

Geimpft – Gestestet – Genensen für Wide – Wagner Web

9.30 – in aller Festspielfrüh setzt sich ein Auto in Bewegung: Vom Hotel geht’s hoch zum Schnittpunkt Meistersinger-/Nibelungenstraße den > Grünen Hügel < hinan über die Tristan/Tannhäuser-Umfahrung bis zum Kneippbad – dem Registrierzentrum 021!

Gar so zeitig, denn es wird empfohlen 1 Stunde vor Vorstellung (11.00) alle Covid-Formalitäten erledigt zu haben. – Faktisch unmöglich, da sich nicht vor 10.00 die Tore zum Bayreuther Hochsicherheitstrakt öffneten und man erst dann im gemäßigtem „Eiltempo“ an jenem Vormittag gemeinsam mit Dr. Dr. Irene Jodl (RWV-Linz-Chefin) erfolgreich die Schleusen des Hügelbezirks passierte. Früher reichte es im Ring einen Feuerwall zu durchschreiten. Heute benötigen Helden des Publikums einen QR-Code, den Impf- & Reisepass, sowie eine personalisierte Karte, um rund um den kleinen Festspielteich auf vagen Plastikklappsesseln Platz nehmen zu dürfen, musste man der Park-Security nochmals alle Dokumente kredenzen, samt des Bandes, welches man Minuten davor in lichten Höhen erhalten hatte und das nun die Pfote zierte. „Und vorher setzen sie die Maske auf, die während der > Freiluft-Veranstaltung < aufzubehalten ist“ – im gemessenen Abstand zu ihrer Frau und dem Rest, mit der & dem sie eben noch unmaskiert & ungeniert heftig geplaudert haben. > Gesundheit hat Vorrang vor Wagner, aber man kann auch alles bis zur Sinnlosigkeit übertreiben !  Festspiele (siehe Salzburg 020) & andere Kulturveranstaltungen sind nun mal 150%ige Garanten für >Null Ansteckung<  auch ohne 8fache Absicherung ! 3 G im Freien sollte passen – speziell, wenn im selbigen Landkreis in Gasthöfen >Null G<  & die Telefonnummer reichen …

Mit Anstand im Abstand maskiert am Teichrand …

Löscht >Lex Lacke< Loge?

Punkt 11 Uhr begann es nicht nur kurz zu nieseln, sondern es brach auch heftig Bühnennebel herein. Auf einer Rampe vor dem Vorhang erschien Puppe Erda im Rollstuhl synchron zur einsetzenden Musik belebt durch Regisseur Nikolaus Habjan. Die tollen Gesangsstimmen erklangen perfekt abgemischt mit dem orchestralen Kammermusikensemble via Lautsprecherboxen. Versprochene Rheingoldanklänge sind in der Komposition Gordon Kampes nur sporadisch überdeutlich verpackt, unterstreichen so aber die Eigenständigkeit des kleinen. feinen Musikdramas, das gesamtkunstwerklich durch seine Bilder lebt: Wenn Rheintöchter durch den Teich pflügen, mit Fischen & Wasser spielen, Wotans Auge gefunden wird, das er hier an „Mimirs Brunnen“ dereinst für Weisheit geopfert hatte. Drei ganz hervorragende, textdeutliche Sänger leihen dabei den Puppen ihre Stimmen, um schließlich mit ihnen eins zu werden. So wurde nicht nur bei der Kinderoper mit Sängern erster Sahne besetzt, wie  Tristan Stephen Gould, auch am Tümpel durfte man mit Hügel-erfahrenen Leuten plantschen & ihnen lauschen: Mit Ausnahme von „Erda“ Stephanie Houtzeel (Waltraute der 021er Walküre), mussten sie daselbst ins Wasser. So auch Rheintochter Daniela Köhler (2020 als Brünhilde geplant gewesen), sowie der österreichische Bariton Günter Haumer als Feuergott, der hierbei zu erlöschen drohte, als die Damen an einem „Freitag for Nature“ nach der Götterdämmerung unter Yggdrasil über Loge zu Gericht saßen, umwabert vom Eschensterben, sowie dem Neid & der Asche der Götter & Helden …

Mit dem Ende des verdienten Beifalls setzte sich die Publikumskarawane in milder, mittäglicher Sonne, vorbei an mobilen Toilettenanlagen & ebensolchen Schließfächern, geschlossenen Buchläden & dichten Verpflegsstationen wieder rasch nach oben in Bewegung – diesmal bis hin zur „Bürgerreuth“, wo man im Gastgarten überraschend neben Maestro Markus Poschner zu sitzen kam …

Nur weitere 3 Stunden später hätte nach neuerlichem Registrierungsprozedere die Möglichkeit des maskierten Besuchs einer Walküren-Vorstellung bestanden. Beim Eintrittstest für einen 5minütigen 3D-Drachenkampf * in den Aktpausen, wäre man jedoch jenseits der erforderlichen 3 Gs & Co. ziemlich sicher an den, für diesen Zweck wahrscheinlich zu erhebenden Blutdruckwerten jämmerlich gescheitert …

Manfred Pilsz

Die anderen, obigen 2 sind wohl in Gmunden geblieben …

Bevor der Kultur-Herbst ausbricht schnell ein Rückblick auf die Sommerlektüre 021:

Richard D. Precht „Von der Pflicht(… u. a. zur Thematik „Ehrenamt“ am Übergang zur Pension)

Thomas Stipsits  „Kopftuchmafia“ (– Stinatz-Krimi – ein Jahr nach „Omama„- ebenfalls mit einem Oma-Rezept als Abschluss)

Man logierte in BT quasi in einem Johann Strauß -Hotel …

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Im Bayreuth-Delta 021

Jetzt bis Ende August * Loge im Leo-Festspielmonat

Der Festspielsommer 021 hat im Schatten derDelta-VarianteFahrt aufgenommen: Regional von Gmunden, über Steyr, Bad Ischl; Steinbach bis Linz …

Im „Bruckner-Jahr2024 ist rund um Ischl KULTUR das NEUE SALZ

In the Salzkammergut you can easily make merry, when the music plays, holdrio

In 3 Jahren wird es im Salzkammergut eine blühende, dann endgültig Corona-ferne Kulturhauptregion geben, aufgeteilt auf (derzeit noch 23) idealerweise dann ganze 24 Gemeinden (- vielleicht kann ja das >Kulturhauptstadtzentrum Trinkhalle< in Ischl das „doppelte Duzend“ komplettieren) – hier im Original ein 1. FRO(h)es Radiogespräch zur Kulturmetropole 2024 <<< (bitte links den LINK anzuklicken)

Am Linzer Domplatz ergab sich die Gelegenheit ein u. a. „Rheingoldiges Gespräch“ mit Nikolaus Habjan zu führen, das ebenfalls fürs Radio aufgezeichnet wurde: https://cba.fro.at/509728 <<< (- hier links die Radiosendung mit Habjan / Zappe)

Zitat Habjan: „2021 ist das Jahr Loges

Bei Nikolaus Habjan sitzen Erda & die 3 Rheintöchter am Teich im Festspielpark zu Gericht – laut Habjan soll es dort sogar noch eine Esche geben … „Yggdrasil – neben der Siegfried Wagner – Allee?“ – Habjan kam beim Gespräch über sein Ring-Nachspiel „Immer noch Loge“ zu ganz ähnlichen Überlegungen wie kürzlich der Autor dieses Blogs in seinem Beitrag: https://leologeslogbuch.blog/2021/06/17/loki-loge-yggdrasil/ <<<

LOGE ist der Intellektuelle/der „Kabarettist“ unter den Göttern ..

3 x während der heurigen BT-Festspielzeit wird es als Special Event ab 16.00 im Festspielhaus konzertante Walküren mit Malaktionen von Hermann Nitsch und davor als >Matinee< um 11.00 „Gerichtverhandlungen“ mit dem listigen Loge geben. Wie schwierig sich dabei wohl schon die Proben am Areal des Grünen Hügels anlassen dürften, ist den Hygiene-Regeln der Bayreuther Festspiele zu entnehmen – Ein banal Grüner Pass dürfte hier nicht reichen und den Nornen wäre beim Lesen des coronesken Regelwerks dabei wohl der Geduldsfaden gerissen ! – wie Berti Blockwardt in Graz:

Gegen den „Hügel-Schutzwall 021“ wirkt Wotans Waberlohe wonniglich

In den 80er Jahren war es ein unkompliziertes Vergnügen eine Festspielsendung für den ORF zu machen: Man erschien unangemeldet am Bayreuther Grünen Hügel um Zehn Uhr Vormittag – man grüßte im Vorbeigehen den Portier, ging vor zum Büro von Wolfgang Wagner – die Tür war offen, ER telefonierte, winkte dich herein und 1, 2, 3 los gings … Heute ist Bayreuth ein in sich geschlossener Hochsicherheitstrakt (seit den Terroranschlägen und jetzt Corona) – das spürt das Publikum durch Distanz sowie alle möglichen Unannehmlichkeiten und auch der Probenbetrieb wird sich wahrscheinlich verkompliziert haben (- u. a. aufgeteilter Chor, Testungen rund um die Uhr, usw.)

Obiges nennt man >Deutsche Gründlichkeit< !?

In Salzburg griff man 2020 in ungeimpften Zeiten mutig, aber konsequent, beseelt von der Überzeugung & dem Willen die Jubiläumsfestspiele unbedingt abhalten zu wollen, zu deutlich gelinderen Mitteln und hatte damit einen >Publikumsfreundlichen< Erfolg mit NULL Ansteckungen !!! Die heurigen Festspiele an der Salzach schließen im 1. Jahr des 2. Jahrhunderts ihres Bestehend nahtlos an das Jubiläumsjahr an !

Österreichischer Musiktheaterpreis für Tenor Heinz Zednik (Loge)

Steyr, 2. August.2021. Der gefeierte Tenor Heinz Zednik wird in diesem Jahr beim Österreichischen Musiktheaterpreis für sein Lebenswerk geehrt. Der Sänger sei „unbestritten einer der größten Künstler des Landes“ hieß es in der Ankündigung. „Mit seinem natürlichen Talent für Komik, Posse und Ironie und seiner schier grenzenlos flexiblen Stimme (Charaktertenor).hat er Musiktheatergeschichte geschrieben“, so die Begründung.

Kammersänger Heinz Zednik wurde am 21. 2. 1940 in Wien geboren. Er studierte am Konservatorium Wien und gab sein Debüt 1964 in Graz. Bereits im Jahr darauf wurde er Mitglied der Wiener Staatsoper, 2017 verabschiedete er sich dort von der Bühne. 1970 sang er erstmals in Bayreuth (ab 76 Chéreaus Loge, Mime), ab 1980 wirkte er bei den Salzburger Festspielen. Außerdem gastierte er unter anderem an der New Yorker Metropolitan Opera und an der Mailänder Scala. Zednik zählt weiters zu den führenden Interpreten des klassischen Wienerliedes und interpretierte auch Ernst Krenek oder Richard Strauss. 1980 wurde er zum Österreichischen Kammersänger ernannt, im Jahr 2000 wurde ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen. 2016 der Goldenen Johann Strauss. Außerdem erhielt er zwei Grammy Awards.

  • obige geniale, kleine, feine Musiknummer gaben auch wir im Rahmen unserer Johannisnächte im Schloss Wildberg einst zum BESTEN …

W A G N E R * ONLY

Bayreuth hat mit der Ausschließlichkeit Wagnerscher Musikdramen ein Alleinstellungsmerkmal unter den Festspielen (nur das Rossini-Festival in Pesaro leistet sich ebenfalls den Luxus Werke nur eines Komponisten aufzuführen …)

Im Sternzeichen des Löwen ist alljährlich Festspiel-Time. In der Neuzeit waren nach antikem Vorbild die 1. Festspiele 1876 die Bayreuther „Ring-Aufführungen“ im Wagner-Theater am Grünen Hügel der Oberfränkischen Metropole. Im Delta dieses geglückten „Pilotversuchs“ blühten weitere Musiktheaterfestivals auf: in Österreich nach dem 1. Weltkrieg in Salzburg und nach 1945 in Bregenz, usw. …

75 Jahre Bregenzer Festspiele

Ein Jubiläum, das wie Salzburg auf große Erfolge zurückblicken kann:

Die Zauberflöte in der Regie von Jerome Savary, oder ein „Fliegender Holländer“ (mit Leuchtturm) in der Umsetzung von David Pountney, sowie der derzeitige Rigoletto:

Auch bei der heurigen Eröffnung wieder mit dabei Moderator Nikolaus Habjan …

Habjans Karl Böhm-Auftritt 018 war/ist legendär !

Manfred Pilsz

Bayreuth 021 auf Bayern Klassik

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Auch auf 3SAT fliegt der Bayreuther Holländer / 1. Kritik

Der Holländer 021 fliegt weiblich dirigiert / Senta D

Hermann Nitsch wird sich bei der Walküre nicht auf die Farbe ROT beschränken und Blut wird dabei keine Verwendung finden, zumal bei einer aktuellen Ausstellung in Salzburg durchgesickert sei, dass Wagner bei Nitsch BLAU-Töne auslöst ( – Lohengrin-Farbe) – es soll aber auch nicht „Blaublu(e)tig“ werden, sondern ein Regenbogen (von der Wintersturmstimmung zu Beginn bis zum finalen Feuerzauber …) Stimmen dazu aus Bayreuth (Kritik)

„Parsifal 023“ mit digitaler Brille